Airbus-A320-Familie
| Airbus-A320-Familie | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Ein Airbus A320-200 in Airbus-Werksbemalung | |||||||
| Typ | Zweistrahlige Schmalrumpfflugzeuge | ||||||
| Entwurfsland | |||||||
| Hersteller | Airbus | ||||||
| Erstflug | 22. Februar 1987 | ||||||
| Indienststellung | März 1988 | ||||||
| Produktionszeit | Seit 1987 in Serienproduktion | ||||||
| Stückzahl | 12.472 (Stand: 31. Dezember 2025)[1] | ||||||
| A318 | A319 | A319 neo |
A320 | A320 neo |
A321 | A321 neo | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008[48] | 59,1 | 70,3 | 76,9 | 90,3 | |||
| 2012[49] | 67,7 | 80,7 | 88,8 | 88,3 | 96,7 | 103,6 | 113,3 |
| 2013[50] | 70,1 | 83,6 | 92,0 | 91,5 | 100,2 | 107,3 | 117,4 |
| 2014[47] | 71,9 | 85,8 | 94,4 | 93,9 | 102,8 | 110,1 | 120,5 |
| 2015[51] | 74,3 | 88,6 | 97,5 | 97,0 | 106,2 | 113,7 | 124,4 |
| 2016[52] | 75,1 | 89,6 | 98,5 | 98,0 | 107,3 | 114,9 | 125,7 |
| 2017[53] | 75,9 | 90,5 | 99,5 | 99,0 | 108,4 | 116,0 | 127,0 |
| 2018[54] | 77,4 | 92,3 | 101,5 | 101,0 | 110,6 | 118,3 | 129,5 |
Im Vergleich mit anderen konkurrierenden Flugzeugen wie der klassischen Boeing 737 oder der McDonnell Douglas MD-90 war die A320 hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit überlegen, was Boeing zur Weiterentwicklung der Boeing 737 motivierte. Für die Einstellung der Produktion der MD-90 nach der Übernahme von McDonnell Douglas durch Boeing war die größere Wirtschaftlichkeit der A320-Familie ein Hauptgrund. Dabei spielte auch die boeinginterne Konkurrenzsituation zwischen der MD-90 und der B 737 eine wichtige Rolle.
Nach erheblichen Schwierigkeiten in den Anfangsjahren erreicht die A320-Familie mittlerweile eine Abflugzuverlässigkeit von 99,7 Prozent.
Mit der Verbesserung der Effizienz der Triebwerke und durch Einbau zusätzlicher Tanks konnte schrittweise die Reichweite gesteigert werden, sodass die Variante A321 XLR (=extra long range oder extragroße Reichweite) inzwischen auch in der Lage ist, viele transatlantische Flugrouten mit wirtschaftlich vertretbarer Nutzlast zu bedienen. Dies führt dazu, dass so genannte long and thin (große Distanz bei geringer Nachfrage) Routen, welche früher nur durch Umsteigeverbindungen (hub & spoke) wirtschaftlich zu bedienen waren, mit der A321 XLR als Nonstopflüge angeboten werden können. Vergleichbares versuchte bereits Norwegian Air mit der Boeing 737 Max vor deren quasi weltweiter Außerbetriebnahme.
Versionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufbauend auf der A320 wurde in den 1990er-Jahren relativ schnell eine komplette Flugzeugfamilie entwickelt, in der sich alle Versionen die gleichen Grundelemente teilen, jedoch verschiedene Rumpflängen und Passagierkapazitäten aufweisen. Die Endziffern der Typenbezeichnungen wurden aufsteigend analog zur Rumpflänge gewählt: die A318 ist also das Flugzeug mit dem kürzesten und die A321 das mit dem längsten Rumpf. Alle Versionen sind für ETOPS-Flüge mit einer Flugzeit von 180 Minuten zum nächstgelegenen Flughafen zertifiziert und können damit auch Langstreckenflüge über unbewohntem Gebiet durchführen.
Seit Bekanntgabe der A320neo-Versionen (mit einer neuen Triebwerksgeneration) begann Airbus, die Baureihen mit den ursprünglichen, seit Produktionsbeginn verwendeten Triebwerken zur besseren Unterscheidung als A320ceo-Modelle (Current Engine Option, englisch für Aktuelle Triebwerksoption) zu bezeichnen.
A318
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Airbus A318 ist zusammen mit der im Jahr 2018 übernommenen Bombardier C-Serie (Airbus A220-100), die je nach betrachteten Parametern mal größer und mal kleiner ist, eines der kleinsten Flugzeuge von Airbus.
Allein schon durch das wesentlich höhere Leergewicht und weitere strukturell bedingt deutlich höhere Kosten ist diese Variante wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig gegen speziell für diesen Markt entwickelte Flugzeuge wie Embraer-E-Jet, CRJ oder A220. Für Fluggesellschaften, die bereits andere Baureihen der A320-Familie besitzen, bringt dieser Typ aber Vorteile im Bezug auf Schulung und Einsatzflexibilität von Piloten und Mechanikern und wird daher vereinzelt gewählt; die Stückzahlen sind vergleichsweise gering.
Gleiches gilt auch für die 737-600, die kleinste Version der Boeing 737NG. Beide Versionen erhielten bei der Weiterentwicklung (Airbus -neo, Boeing 737 Max) keinen Nachfolger mehr.
Erstkunde Frontier Airlines fand nach seiner vorübergehenden Insolvenz und der daraus resultierenden Umstrukturierung für ihre insgesamt neun A318 keinen Käufer und hat alle Maschinen dieses Typs, die teilweise nur zwei Jahre im Dienst waren, ausgeschlachtet und verschrottet.[55] Die Ersatzteile konnten in den anderen Varianten der A320-Familie weiterverwendet werden.
A318-100
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Die A318-100 fasst in einer typischen Zwei-Klassen-Auslegung (2–2-Bestuhlung in der Business- und 3–3-Bestuhlung in der Economy-Class) 107 Passagiere. Bei dichtester Bestuhlung mit nur einer Klasse haben 120 Passagiere Platz. Die Reichweite des Flugzeugs, zusammen mit dessen ETOPS-Zulassung, ermöglicht sogar Transatlantik-Routen, beispielsweise Paris–Boston oder New York–Dublin mit diesem Typ.[56] British Airways nutzte diesen Flugzeugtyp regelmäßig für die Verbindung New York – London (siehe weiter unten).
Ursprünglich wollte Airbus seine Modellpalette mit einer komplett neu entwickelten Flugzeugfamilie mit einer Passagierkapazität um die 100 Fluggäste nach unten hin abrunden. Dieses AE31X genannte Programm sah eine AE316 mit 95 Sitzplätzen und eine verlängerte AE317 vor, die Airbus zusammen mit Alenia und einer neu zu gründenden Firma Airbus Industrie Asia entwickeln wollte. Das internationale Projekt, an dem sich eine chinesische Firma und eine Firma aus Singapur beteiligen wollten, wurde am 3. September 1998 von Airbus wegen der geringen Aussichten auf Erfolg eingestellt.[57]
Unabhängig von diesem Projekt begann Airbus über eine nochmals verkürzte A320 mit dem Namen A319M5 (M5 steht für minus fünf Rumpfspanten) nachzudenken. Nachdem das AE31X-Projekt offiziell beendet worden war, wurde das A318-Projekt auf der Farnborough Airshow von 1998 als Alternative gestartet. Bereits vier Jahre später, am 15. Januar 2002, fand der Erstflug statt. Probleme verursachten zunächst die von Pratt & Whitney gelieferten PW-6000-Triebwerke, die nicht die versprochenen Leistungen erbrachten. Aus diesem Grund wählten zunächst einige Kunden die nur durch einen Sonderwunsch der Air France ebenfalls zur Wahl stehenden CFM-Triebwerke, andere bestellten die A318 wieder ab. Eine von MTU Aero Engines mit einem neuen Hochdruckverdichter verbesserte Version des PW6000 befand sich seit Ende 2005 in der Flugerprobung und erhielt 2006 ihre Zulassung. Erstkunde für die A318 mit diesem Triebwerkstyp war LAN Airlines, die 20 Exemplare des Airbus-Typs bestellt hatte und die erste Maschine im Juni 2007 übernahm. Nachträglich hatte LAN Airlines die Bestellung auf 15 Maschinen reduziert, die auch alle übernommen worden sind.
Ein Airbus A318 kostet etwa 71,9 Millionen US-Dollar. Die Entwicklung kostete zwischen 300 und 350 Millionen US-Dollar; sie wurde von Airbus und diversen industriellen Partnern finanziert.
Die A318 ist neben der vom Konkurrenten Bombardier übernommenen A220 als einziges Flugzeug des europäischen Flugzeugbauers für Steilanflüge (Steep Approaches) zugelassen. Dabei beträgt der Gleitpfad (Glidepath) des Instrumentenlandesystems bis zu 5,5° anstatt der allgemein gebräuchlichen 3°. Steep Approaches sind einerseits auf Flugplätzen mit schwieriger Umgebung, beispielsweise in Gebirgslagen, notwendig, aber auch zum Zwecke des Lärmschutzes, beispielsweise in der Nähe von Stadtzentren. Um einer Geschwindigkeitszunahme entgegenzuwirken, die durch den steileren Sinkflug entstünde, werden in der gesamten Sinkflugphase die Störklappen ausgefahren.[58] Die A318 ist damit, zusammen mit der A220, das zurzeit größte Verkehrsflugzeug der Welt, welches für ILS-Anflüge mit einem so steilen Anflug zugelassen wurde.
Der sogenannte „Baby-Bus“ ist bei Air France, British Airways,[59] Avianca (übernommen von Mexicana[60]), Avianca Brazil (übernommen von LAN Airlines[61]) und TAROM im Einsatz.[62] Im Gegensatz zum Rest der Single-Aisle-Familie ist dieses Flugzeug auch mit einem zivilen Triebwerk von Pratt&Whitney, dem PW6000 gebaut worden. Dieses Triebwerk wurde bei MTU in Hannover endmontiert. Die Triebwerksgondel stammt bei diesem Triebwerk nicht von Goodrich, sondern von Aircelle. Diese Linie wurde aber Anfang 2009 eingestellt; die letzte Maschine mit diesem Triebwerkstyp war eine Maschine der chilenischen Fluggesellschaft LAN.
Eine Besonderheit in der Nutzung stellte der Einsatz zweier British Airways A318 auf einer Langstreckenverbindung über den Atlantik dar. Ab dem 29. September 2009 setzte die Fluggesellschaft dieses Muster auf reinen Business-Class-Flügen nach New York ein. Auf dem Flug vom London City Airport zum John F. Kennedy International Airport wurde auf dem Flughafen Shannon ein Zwischenstopp zum Auftanken eingelegt, da die A318 auf der kurzen Piste des London City Airports nicht vollgetankt starten konnte. Der Rückflug erfolgte nonstop. Die Flüge wurden mit den Flugnummern BA0001 bis BA0004 durchgeführt, die Flugzeit betrug bei einer Flugdistanz von ca. 5600 km je nach Richtung 9:30 h bzw. 7:20 h. Der erste der beiden Airbus A318 wurde bereits 2017 ausgeflottet, Ende Juli 2020 teilte British Airways mit, dass auch die zweite Maschine dieses Typs die Flotte verlässt und die Flüge nicht wieder aufgenommen werden.[63][64]
Die letzte von nur 80 bestellten Maschinen wurde im April 2015 als Businessjet ausgeliefert. Mittlerweile gibt es mit dem Airbus A220 einen direkten Konkurrenten aus dem eigenen Haus, der bei einer vergleichbaren Passagierkapazität nicht nur technisch moderner und wirtschaftlicher, sondern auch um 30 Prozent günstiger in der Anschaffung ist. Der geringe Verkaufserfolg der A318 entspricht jenem des direkten Konkurrenten, der Boeing 737-600, deren Produktion mangels Bestellungen nach der Herstellung von 69 Maschinen bereits 2006 endete.
ACJ318
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Im November 2005 stellte Airbus die modifizierte ACJ318 (früher A318 Elite) als weiteres Mitglied der Airbus-Corporate-Jets-Familie vor, einer Modellreihe von besonders luxuriös ausgestatteten VIP-Versionen verschiedener Airbus-Typen.
A319
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Die A319 ist der zweitkleinste Flugzeugtyp in der A320-Familie.
A319-100
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In einer typischen 2–2-Bestuhlung in der Business-Class und 3–3-Bestuhlung in der Economy Class fasst die A319-Kabine 124 Passagiere. Bei dichtester Bestuhlung konnten ursprünglich 150 Passagiere mitreisen. Seit einem Großauftrag der Fluggesellschaft Easyjet, die eine höhere Sitzzahl forderte, wird die A319 auch mit vier Notausgängen über den Tragflächen gebaut, so dass in einer Ein-Klassen-Konfiguration maximal 156 Plätze möglich sind.
Das A319-Programm wurde 1993 aufgelegt, der Erstflug fand bereits am 25. August 1995 von Hamburg-Finkenwerder aus statt. Ein neuer Airbus A319-100 kostet offiziell ungefähr 88,6 Millionen US-Dollar, etwa 275 Millionen US-Dollar musste Airbus für die Entwicklung aufbringen.
ACJ319
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Die ACJ319 (ehemals A319CJ bzw. ACJ) der Airbus-Corporate-Jets-Familie, ist ein ursprünglich auf dem Airbus A319 basierendes Geschäftsreiseflugzeug.
Die Konzeption des Basismodells wurde beibehalten. Durch Veränderungen im Frachtraum ist der Einbau von Zusatztanks möglich. Dies erhöht die Reichweite auf bis zu 11.100 km bei elf Passagieren. Für mehr Frachtraum können Tanks wahlweise wieder ausgebaut werden. Die ACJ319 wird häufig als Firmenshuttle (Corporate Shuttle) genutzt. So ließ etwa die ehemals zu DaimlerChrysler gehörende Fluggesellschaft DC Aviation ein Exemplar in einer reinen Business-Class-Bestuhlung zwischen den beiden Zentralen Stuttgart und Detroit pendeln. Die Regierungen Italiens, Tschechiens, Brasiliens und Deutschlands[65] haben ACJs als VIP-Flugzeug in ihren Diensten. Auch private Kunden nutzen diese Version. Die Innenausstattung kann entweder nach von Airbus angebotenen Varianten gewählt oder von Firmen wie Lufthansa Technik nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Als Konkurrenz gelten vor allem der Boeing Business Jet sowie die Langstreckentypen von Bombardier, Gulfstream und Dassault, die ein deutlich geringeres Raumangebot haben, aber eine höhere Reisegeschwindigkeit erreichen. Die ACJ319 hat eine Zertifizierung für 180-Minuten-ETOPS-Flüge.
Diese Variante wird nicht mehr verkauft.[66]
A319LR
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Diese Version hat einige Ähnlichkeiten mit der ACJ319 und wurde auf deren Basis entwickelt. Mit der A319LR (Long Range – hohe Reichweite) sind Langstreckenflüge mit interkontinentaler Reichweite möglich. Der Unterschied zum ACJ besteht hauptsächlich darin, dass die A319LR lediglich vier anstatt sechs Zusatztanks hat. Die typische Reichweite liegt bei Konfiguration mit 48 Passagieren bei 8250 km, dieses ist die zweithöchste Reichweite in der A320-Familie.
Einsatzbeispiel: Im Auftrag der Lufthansa benutzte PrivatAir diesen Flugzeugtyp, etwa um ausschließlich Business-Class-Flüge zwischen Düsseldorf und Chicago oder New York sowie zwischen Frankfurt am Main und New York oder Pune (Indien) durchzuführen. Qatar Airways nutzte A319LRs mit einer Konfiguration für 110 Passagiere unter anderem auf der Strecke zwischen Doha und Berlin, Doha und Stuttgart sowie Doha und Kopenhagen.
Die bisher einzige direkte Konkurrentin zur A319LR ist die Boeing 737-700ER.
A319 MPA
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Airbus hat verschiedenen Marinen die Entwicklung eines Seefernaufklärers auf Basis der A319 oder der größeren A320 angeboten. Konkret wurden diese Gedankenspiele allerdings nur im Fall einer Ausschreibung der indischen Marine, der eine A319 MPA angeboten wurde. Die aerodynamische Struktur des Flugzeugs wäre dabei nicht verändert worden. Unter den Tragflächen wären allerdings vier Halterungen für Seezielflugkörper und Torpedos angebracht worden, und ein interner Waffenschacht wäre im Heck eingebaut worden. Unter dem vorderen Rumpf wäre zudem ein Seeüberwachungsradar sowie elektro-optische Sensoren verbaut worden, während an der Oberkante der Heckflosse ein Magnetanomaliedetektor (MAD) zur Ortung von U-Booten montiert worden wäre. Weitere Spezialausrüstung wäre militärische Funkausstattung, ein Selbstschutzsystem sowie ein HUD gewesen.[67] Die indische Marine entschied sich letztlich aber für die Boeing P-8.[68] Eine Neuauflage dieser Idee propagiert Airbus wieder im Zusammenhang mit dem bald nötigen Ersatz der Atlantic 2 in Frankreich und P-3 Orion im europäischen Raum, die gegen 2030 durch neue Seeaufklärer/U-Bootjäger ersetzt werden müssen.[69] Allerdings entschied sich auch die Deutsche Marine für die Beschaffung der Boeing P-8.

A319neo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Airbus A319neo als kleinstes Mitglied der Familie wird von den neuen Triebwerken profitieren. Allein durch deren geringeren Treibstoffverbrauch kann eine größere Reichweite oder alternativ eine höhere Nutzlast erreicht werden. Die Vorteile infolge der Modernisierung sind bei der A319neo jedoch geringer als bei den Schwester- oder Konkurrenzbaureihen wie dem neuentwickelten Airbus A220, der deutliche Effizienzvorteile aufweist. Dies schlägt sich in weniger Bestellungen als bei den anderen Versionen nieder.[70] Vorteile gegenüber dem hausinternen Konkurrenzprodukt A220 bietet die A319 beim Einsatz in sehr heißen Regionen oder auf hoch gelegenen Flugplätzen, da hier die stärkeren Triebwerke das verfügbare Einsatzspektrum erweitern. Der Einsatz nur einer Baureihe gegenüber einem Flottenmix unterschiedlicher Baureihen spart Kosten in den Bereichen Wartung und Schulung; auch dies kann ein Grund sein, die A319 einer A220 vorzuziehen. Der Erstflug erfolgte am 30. März 2017,[71] die erste Auslieferung (ACJ319neo) im August 2019 an K5 Aviation.
ACJ319neo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ACJ319neo der Airbus-Corporate-Jets-Familie basiert auf der A319neo und ist für 8 Passagiere und eine Reichweite von 6.750 NM/12.501 km bzw. 15 Stunden zertifiziert.[72][73]
A319 als Beobachtungsplattform für Open Skies
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Wahrnehmung der im Vertrages über den Offenen Himmel eingeräumten Rechte beschaffte die deutsche Luftwaffe ein Exemplar der Beobachtungsplattform, die bei der Luftwaffe intern als OH (Offener Himmel) bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um eine von Lufthansa Technik umgerüstete ACJ319, deren Beschaffung 2013 beschlossen wurde. Die Zertifizierung soll Ende 2022 abgeschlossen sein, wonach das Flugzeug auch anderen Vertragsstaaten zur Verfügung stehen soll. Das Flugzeug dient indirekt als Ersatz für die 1997 bei einer Kollision vor Namibia abgestürzte Tupolew Tu-154M Open Skies.[74][75][76]
A320
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Basismodell A320 finden maximal 180 Passagiere Platz. In einer typischen Zwei-Klassen-Auslegung (2–2-Bestuhlung in der Business-Class und 3–3-Bestuhlung in der Economy-Class) passen 150 Passagiere in die Kabine. Im Laderaum können sieben AKH-Container verstaut werden, drei im vorderen Teil, vier im hinteren. Der Kerosinverbrauch beträgt etwa 2700 Liter pro Stunde.[77]
A320-100
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Das A320-Programm wurde 1982 initiiert, der Erstflug fand am 22. Februar 1987 statt. Im darauffolgenden Jahr erhielt das Flugzeug seine Zulassung, und bereits im März 1988 wurde die erste A320 an die französische Fluggesellschaft Air France ausgeliefert. Von der 100er Version wurden nur 21 Exemplare produziert, die neben Air France nur an Air Inter und British Airways ausgeliefert wurden. Diese Version hatte noch keine Wingtip Fences und kleinere Kraftstofftanks sowie ein geringeres Abfluggewicht als die späteren A320-200. Wegen der schlechteren Leistungsdaten sowie ihres Alters (die letzte A320-100 wurde im Februar 1989 ausgeliefert) flottete British Airways ihre letzten fünf Exemplare 2007 aus, woraufhin die Maschinen verschrottet wurden. Letzter Betreiber der 100er-Variante war Air France, die jedoch im Juli 2010 auch ihr letztes Exemplar ausgemustert hat. Der in Airbus-Besitz befindliche A320-Prototyp wurde ursprünglich ebenfalls als A320-100 gebaut, wenig später jedoch auf den 200er-Standard umgerüstet. Er ist die einzige erhaltene Maschine der Baureihe A320-100.[78]
A320-200
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Bereits kurz nach der Einführung der A320-100 wurde diese Version schon wieder eingestellt und durch die 200er-Variante ersetzt. Die A320-200 hat zusätzlich sogenannte Wingtip Fences, eine größere Reichweite und ein höheres maximales Abfluggewicht als die A320-100. Die 200er-Version wurde mit den CFM-56-Triebwerken im November 1988 zugelassen. Der Erstflug einer A320-200 mit IAE-V2500-Triebwerken fand am 28. Juli 1988 statt, die Zertifizierung am 20. April 1989. Im Mai 1989 wurde das erste Flugzeug an Adria Airways ausgeliefert.
Die A320-200 entwickelte sich rasch zu einer ernst zu nehmenden direkten Konkurrenz zu der etwa gleich großen Boeing 737-400 und später zu der seit 1998 erhältlichen 737-800. Die A320-200 kostet etwa 93,9 Millionen US-Dollar.
Anfang 2012 lieferte Airbus die 5000ste A320 an die staatliche libanesische Middle East Airlines aus.
ACJ320
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im November 2005 stellte Airbus zusammen mit der ACJ318 die ACJ320 (damals A320 Prestige) als weiteres Mitglied der Airbus-Corporate-Jet-Reihe besonders geräumiger und luxuriöser Geschäftsflugzeuge vor.
Diese Variante wird nicht mehr verkauft.[66]
A320/A320neo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 17. März 2014 wurde mit dem Bau des ersten Prototyps des Airbus A320neo in der Endmontagelinie im Airbus-Werk in Toulouse begonnen, der Rollout fand am 1. Juli 2014 statt.[79] Am 25. September 2014 hob die erste A320neo mit PW1100G-Triebwerken in Toulouse zu ihrem Erstflug ab.[80] Der Erstflug einer A320neo mit CFM LEAP-Triebwerken folgte am 19. Mai 2015.[81] Am 24. November 2015 erhielt die A320neo mit den PW1100G-Triebwerken die Betriebsgenehmigung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit sowie der Federal Aviation Administration,[82] die Variante mit den CFM LEAP-Triebwerken am 31. Mai 2016.[83]
Die Auslieferung an den Erstkunden Qatar Airways hätte im vierten Quartal 2015 erfolgen sollen,[84] wurde jedoch von Qatar Airways auf Grund von Einschränkungen mit dem PW1100G-Triebwerk vorerst zurückgewiesen. Stattdessen sollte die Maschine am 22. Dezember an die Lufthansa ausgeliefert werden,[85] dieser Termin wurde jedoch verschoben. Die erste Auslieferung an die Lufthansa fand schließlich am 20. Januar 2016 statt.[86][87] Der erste kommerzielle Einsatz erfolgte am 25. Januar als Flug LH100 auf der Strecke von Frankfurt nach München.
Die Erstauslieferung einer A320neo mit CFM LEAP-Triebwerken ging am 19. Juli 2016 an Pegasus Airlines.[88]
Seit November 2017 ist als Option oder zum Nachrüsten ein SHARP-Kit (SHort AiRfield Performance) verfügbar. Erste Nutznießer waren die brasilianischen Airlines Avianca und Azul, welche ihre A320neo am Flughafen Rio de Janeiro–Santos Dumont, dessen Hauptstartbahn lediglich 1323 m lang ist, einsetzen.[89]
Im Januar 2025 beantragte der britische Flughafen London-City die Zulassung der A320neo am Standort. Hierfür soll ein alternatives Anflugverfahren genutzt werden, welches den bisher dort vorgeschriebenen Steilanflug ersetzen würde.[90]
ACJ320neo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ACJ320neo der Airbus-Corporate-Jets-Familie basiert auf der A320neo und ist für 25 Passagiere und eine Reichweite von 6.000 NM/11.112 km bzw. 13 Stunden zertifiziert.[91]
A321
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Bei einer typischen Zwei-Klassen-Auslegung (2–2-Bestuhlung in der Business-Class und 3–3-Bestuhlung in der Economy Class) bietet die Kabine der A321 186 Passagieren Platz. Bei einer engeren Ein-Klassen-Bestuhlung (durchgehende 3–3-Bestuhlung) ist das Flugzeug für bis zu 220 Passagiere geeignet. Damit steht die A321 in Konkurrenz zur größten Version der Boeing-737-Flugzeugfamilie, der 737-900ER, die für maximal 219 Passagiere zugelassen ist. Auch die Boeing 757-200 lag im gleichen Kapazitätsbereich – bei größerer Reichweite. Deren Produktion wurde im April 2005 eingestellt.
Bedingt durch das höhere Abfluggewicht und das Rotationslimit durch den verlängerten Rumpf (Vermeidung von Tailstrike) musste für die A321 ein neues Hinterkantenklappensystem entwickelt werden. Die Einfachspaltklappe der A320 wurde deshalb durch eine Doppelspaltklappe mit Hilfsklappe (Flap-Tab) ersetzt. Sie ist damit der einzige Typ von Airbus mit Doppelspaltklappe. Zusätzlich zum erhöhten Gewicht benötigt die A321 aufgrund des daraus resultierenden höheren Widerstands schubstärkere Triebwerke als die A320.
Da die maximale Passagierzahl auf 220 gesteigert wurde, befinden sich rechts und links jeweils vor und hinter den Tragflächen insgesamt vier Nottüren, die wesentlich größer als die Notfenster bei den anderen Versionen sind.
Ende Februar 2009 lieferte Airbus die 500. A321 an Air France aus.[92] Der 1784. und letzte A321ceo wurde im Dezember 2021 an Delta Air Lines ausgeliefert.
A321-100
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das A321-Programm wurde 1989 mit der ersten Version A321-100 begonnen. Der Erstflug fand im März 1993 statt. Im Dezember desselben Jahres erhielt das Flugzeug seine Zulassung in Europa. Es war vor allem für Linienfluggesellschaften wie Alitalia und Lufthansa konzipiert, die europäische Großstädte miteinander verbinden. Bei den Charterfluggesellschaften, die von Mitteleuropa zu den Kanaren fliegen wollen und US-amerikanischen Gesellschaften, denen oft wichtig ist, dass ein Flugzeug ohne Zwischenlandung von der Ost- zur Westküste fliegen kann, bestand daher wenig Interesse am Airbus A321-100. Airbus legte deshalb schnell eine Version mit verlängerter Reichweite nach. Bis zur Betriebsunterbrechung im November 2020 waren die ersten beiden Prototypen der A321 noch im Betrieb bei Onur Air.[93] Im Juni 2022 stellte Onur Air ihren Betrieb ein.[94]
A321-200
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Entwicklung der Variante A321-200 begann 1995, der Erstflug erfolgte 1996. Bei ihr wurde die Reichweite durch Zusatztanks auf 5500 km erhöht und andere kleine Modifizierungen vorgenommen. Seit Mai 2002 sind alle ausgelieferten A321 vom Typ -200.
ACJ321
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auf Basis der A321-200 bot Airbus die ACJ321 (früher A321 CJ) als weiteres Mitglied der Airbus-Corporate-Jets-Geschäftsreiseflugzeuge an.
Diese Variante wird nicht mehr verkauft.[66]
A321neo
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Der Airbus A321neo teilt dieselben Neuerungen mit den anderen beiden neo-Versionen. Der Erstflug fand am 9. Februar 2016 statt, die erste Maschine wurde am 19. April 2017 an Virgin America ausgeliefert.[95][96] Während die ersten ausgelieferten Maschinen mit einem identischen Kabinenlayout ausgeliefert worden sind, wie bei der A321ceo, führte Airbus ab 2018 eine zusätzliche Layoutvariante ein, welche als Airbus Cabin-Flex (ACF) bezeichnet wird. Mit dieser ACF-Option wurde ein verändertes Layout von Rumpf und Kabine verfügbar, um die Passagierkapazität von bisher 220 auf bis zu 244 in der A321 zu erhöhen. Dieses neue Layout war bei der A321neo zunächst optional, wurde kurz nach der Einführung zum Standard für alle A321neo. Für die höhere Passagierkapazität sind eine effizientere Nutzung des verfügbaren Platzes und zusätzliche Notausgänge notwendig, sind aber modular nutzbar, wodurch für die nachgeschobenen Langstreckenvarianten (mit normalerweise weniger Sitzplätzen) nicht benötigte Türen entfallen und eine freiere Aufteilung des Innenraums ermöglichen.
Das alte Layout hatte die Türen 1 und 2 vor und die Türen 3 und 4 hinter den Tragflächen. Von diesen entfällt Tür 2 vor den Tragflächen, über den Tragflächen gibt es zusätzlich zwei Notausgänge, Tür 3 wird um vier Spanten nach hinten versetzt. Alle fünf Öffnungen pro Seite sind im Rumpf immer vorhanden, dieser ist also einheitlich und unabhängig von der Anzahl der benötigten Ausgänge. Je nach Bedarf an Notausgängen werden Türen oder „Blinddeckel“ montiert. Die Innenverkleidungselemente vor einer genutzten Tür bzw. einem Blinddeckel sind austauschbar und voll integriert in die angrenzenden normalen Wandelemente, sodass bei einem Blinddeckel von innen die dahinter verborgene verschlossene Öffnung nicht zu erkennen ist. Bei voller Bestückung mit jeweils drei Türen und zwei Notausgängen pro Seite sind 244 Passagiere zugelassen, drei Türen und ein Notausgang oder zwei Türen und zwei Notausgänge lassen 195 Passagiere zu, zwei Türen und ein Notausgang ermöglichen 165 Passagiere.
Die Kabine kann mit bis zu fünf Toiletten ausgestattet werden, zumindest bei hochdichter Bestuhlung können die hinteren Toiletten von vor den Türen 4 nach hinten neben den verkleinerten hinteren Galley-Bereich verlagert werden. Der ehemalige Platz der Toiletten vor den Türen wird frei für Sitzreihen, allerdings ohne Fenster.
Die erste Auslieferung eines A321neo mit ACF-Option erfolgte im Juli 2018 an Turkish Airlines.[97][98] Unter dem Namen Space-Flex wurde bereits 2015 ein ähnliches oder das gleiche Konzept in einem A320 an Vueling ausgeliefert[99] und Unterlagen der Firma Safran legen nahe, dass das Konzept für alle Neos eingesetzt werden soll.
2020 lieferte Airbus das 10.000ste A320-Familie-Flugzeug, eine A321neo, an die staatliche libanesische Middle East Airlines aus.[100]
Obwohl die ACF-Variante der neue Standard bei der A321neo ist, ist die alte Variante weiterhin bestellbar. Beispielsweise erhielt ANA noch im September 2021 neubestellte A321neo mit dem alten Layout.[101]
A321LR
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Am 21. Oktober 2014 wurde bekannt, dass Airbus beabsichtigt, eine Version der A321neo mit erhöhter Reichweite und auf 97 Tonnen erhöhtem Abfluggewicht anzubieten. Das in Medien zunächst als A321neoLR (LR – Long Range) oder (XLR – Extra Long Range) bezeichnete Muster wird seit dem 15. Januar 2015 als A321LR/XLR geführt. Airbus möchte es Fluggesellschaften damit unter anderem ermöglichen, die seit 2004 nicht mehr produzierte Boeing 757-200 zu ersetzen, die beispielsweise im amerikanischen und transatlantischen Mittel- und Langstreckenverkehr eine große Rolle spielt. Dabei soll die A321LR etwa 25 % günstiger zu betreiben sein, die Reichweite der Boeing 757 aber noch übertreffen.[102] Dafür werden drei zusätzliche Tanks im Frachtraum verbaut. So können 206 Passagiere in einem für dieses Marktsegment typischen Zwei-Klassen-Layout (220 Passagiere im Ein-Klassen-Layout) bis zu 7400 Kilometer weit transportiert werden, was auch Transatlantikflüge ermöglicht. Außerdem ist die Kabinenbreite 16 Zentimeter größer als bei der Boeing 757. Die erste Bestellung gab es durch die Air Lease Corporation am 13. Januar 2015.[103]
Der Erstflug der A321LR erfolgte am 31. Januar 2018,[104] die Musterzulassung einschließlich ETOPS-180-Zertifizierung durch EASA und FAA wurde am 2. Oktober erteilt.[105] Als Erstkunde war zunächst Primera Air vorgesehen, die jedoch kurz vor der Auslieferung am 1. Oktober 2018 Insolvenz anmelden musste. So erhielt dann am 14. Dezember 2018 Arkia Israeli Airlines die erste Auslieferung einer A321LR.[106][107][108] Azores Airlines erzielte am 10. September 2021 die bislang längste Flugstrecke eines A321 mit 7874 km in 9:49 Stunden nonstop von Oakland in Kalifornien bis zur Azoreninsel Terceira.[109]
A321XLR
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Auf der Farnborough Airshow hatte Airbus 2018 angekündigt, neben der A321LR-Variante eine weitere Reichweitenerhöhung beim Airbus A321 vorzunehmen.[110] Zur Pariser Luftfahrtschau 2019 gab Airbus bekannt, dass das Flugzeug namens A321XLR (Extra Long Range) 2023 auf den Markt kommen solle. Die Version erhält einen fest integrierten 13.000-Liter-Zusatztank im Rumpfbereich hinter den Tragflächen, zudem kann ein zusätzlicher optionaler Tank im Rumpfbereich vor den Tragflächen installiert werden. Dadurch soll die Reichweite auf etwa 8700 Kilometer ansteigen und das Flugzeug elf Stunden am Stück fliegen.[111][112] Da die Flüge länger dauern und daher die Passagiere öfter die Toilette benutzen, wurden die Wasser- und Abwassertanks von 200 auf 400 Liter Fassungsvermögen vergrößert. Weil das maximale Startgewicht bei bis zu 101 Tonnen liegt, wurden sowohl das Fahrwerk bei der A321XLR als auch die Flugzeugstruktur verstärkt und die Bremsen anders ausgelegt.[112] Weiterhin erhält die XLR-Variante ein modernisiertes Klappensystem mit Einfachspaltklappen an der Innenseite der Tragflächen, ähnlich der A320 (statt Doppelspaltklappen wie bei den anderen Varianten der A321). Ähnlich wie bei der A350 sind die Klappenstellungen an Positionen 1 und 2 nicht mehr fix an die Stellungen des Wahlhebels gebunden, sondern können vom FMS ohne zusätzliches Einwirken der Piloten auf Zwischenpositionen gesetzt werden, um abhängig von Gewicht und weiteren Faktoren eine optimale Leistung zu erzielen.[113] Die Seitenrudersteuerung, die bei den bisherigen A320-Varianten noch mechanisch mit Seilzügen realisiert wurde, wird durch eine gewichtssparende, rein elektrische Steuerung ersetzt.[114] Am 15. Juni 2022 startete der Airbus A321XLR vom Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder zu seinem Jungfernflug. Damit begann eine einjährige Flugerprobung. Bereits vor dem Jungfernflug hatten mindestens 13 Fluggesellschaften Kaufverträge über mehr als 500 Exemplare des Typs mit Airbus abgeschlossen.[112][115][116]
Die Zulassung der A321XLR mit CFM LEAP-1A mit 35.000 Pfund Schubkraft, die schon im A320neo eingesetzt werden, erfolgte am 10. Juli 2024 durch die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA.[117] Iberia will die ersten Flugzeuge im November 2024 im Liniendienst nach Boston in Betrieb nehmen,[118][119] der Übernahmeflug erfolgte bereits am 30. Oktober 2024.[120][121] Der erste Flug mit Passagieren fand am 6. November 2024 statt und führte von Madrid nach Paris.[122] Der erste Langstreckenflug mit Passagieren fand am 14. November 2024 auf der Strecke von Madrid nach Boston statt.[123] Die Zulassung der Version mit Pratt & Whitney GTF-Getriebefans sollte bis Ende 2024 erfolgen.[119] Die A321XLR wird in wesentlichen Teilen im Werk Hamburg-Finkenwerder gebaut und auch die Endmontage sowie das Programm-Management der gesamten A320-Familie liegen in Hamburg.[124] Der ersten Version der Flugzeuge fehlt ein eigener Personalruhebereich für Langstreckenflüge.[125][126]
Auf der A321XLR basiert der im November 2024 präsentierte Airbus A321MPA, der Entwurf eines Seefernaufklärers.[127]
A320/A321 P2F
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ein Airbus-Programm zum Umbau gebrauchter A320- und A321-Passagierflugzeuge zu Frachtmaschinen nennt sich Passenger to Freighter Conversion, kurz P2F.
Der erste Anlauf erfolgte im Jahr 2006. Zuständig sollte ursprünglich das EADS-Tochterunternehmen Airbus Freighter Conversion GmbH (AFC) in Dresden sein. Beteiligt an der Gemeinschaftsunternehmung waren die Firmen Elbe Flugzeugwerke (EFW) (32 % Anteil), Airbus (18 %) sowie die russischen Unternehmen UAC (25 %) und Irkut (25 %).[128] EFW und Irkut sollten dabei für die detaillierte Planung sowie Ingenieursleistungen zuständig sein, während Airbus für nicht projektspezifische Aufgaben, die Entwurfsabnahme und die Zertifizierung der P2F-Flugzeugmusters verantwortlich zeichnen sollte. Nach veränderten Marktbedingungen und einer erhöhten Nachfrage für Passagiermaschinen entschieden die Partner, das Programm im Juni 2011 in dieser Form einzustellen und AFC aufzulösen.[129]

Im Jahr 2015 haben EFW, Airbus und Singapore Technologies (ST) Aerospace ein neues Programm zum Umbau von A320 und A321 zu Frachtern gestartet.[130] Ein Vertrag über die Umrüstung der ersten zehn A321 wurde am 7. Februar 2018 mit dem luxemburgischen Leasingunternehmen Vallair abgeschlossen.[131] Am 22. Januar 2020 fand der Erstflug des ersten umgebauten A321 vom Flughafen Singapur-Seletar statt.[132]
Am 8. Februar 2018 hat die chinesische Guangdong Aerocity Holding Co., Ltd. (GDA) eine Absichtserklärung zur Umrüstung von zehn A320 zu Frachtern abgegeben.[133]
Im Oktober 2020 wurde der erste von EFW umgebaute Airbus A321P2F bei der australischen Qantas in Dienst gestellt, der dort für Australia Post betrieben wird. ST Engineering lieferte im Januar 2021 ihre erste von drei bestellten A321P2F an die britische Titan Airways aus.[134]
Verkaufszahlen und Nutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Stand vom 31. Dezember 2025 wurden 19.635 Flugzeuge aus der Airbus-A320-Familie bestellt, wovon 12.472 Exemplare ausgeliefert wurden. Von ihnen stehen noch 11.481 im Dienst. Mit 9128 Bestellungen ist der Airbus A321 die beliebteste Variante, gefolgt vom Airbus A320 mit 8884 Käufen. Der Airbus A319 wurde 1543-mal verkauft, der Airbus A318 80-mal.
Zwischenfälle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis August 2022 wurden insgesamt 40 Airbus A320 durch Unfälle, kriegerische oder kriminelle Einflüsse zerstört oder derart beschädigt, dass sie als Totalschaden abgeschrieben werden mussten; bei diesen Ereignissen kamen 1128 Menschen ums Leben.[135]
Beim Schwestertyp Airbus A318 kam es bisher zu keinem,[136] beim Typ A319 zu sechs Totalverlusten ohne Personenschäden.[137]
In der Baureihe A321 ereigneten sich 9 Totalverluste mit insgesamt 377 Todesopfern.[138]
Technische Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]A320-Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kenngröße | A318-100[139][140] | A319-100[139][141] | A320-100 / -200[139][142] | A321-100 / -200[139][143] |
|---|---|---|---|---|
| Länge | 31,45 m | 33,84 m | 37,57 m | 44,51 m |
| Spannweite | 34,10 m | 34,10 m 35,80 m mit Winglets | ||
| Rumpfdurchmesser | 3,95 m | |||
| Kabinenbreite | 3,68 m | |||
| Höhe | 12,56 m | 11,76 m | ||
| maximales Startgewicht | 68.000 kg | 75.500 kg | 78.000 kg | 93.500 kg |
| Startstrecke bei MTOW | 1355 m | 1950 m | 2090 m | 2180 m |
| Reisegeschwindigkeit | Mach 0,78 (828 km/h in 11.000 m/36.000 ft)[144] | |||
| Höchstgeschwindigkeit | Mach 0,82 (871 km/h in 11.000 m/36.000 ft)[145] | |||
| Passagiere | 107 bis 132 | 124 bis 156 | 150 bis 180 | 185 bis 236 |
| Reichweite | 2700 bis 6000 km | 3350 bis 6850 km | 4800 bis 6150 km | 4400 bis 5950 km |
| Treibstoffkapazität | 24.210 l | 30.190 l | 24.210 l bis 30.190 l | -100: 23.700 l; -200: 29.680 l |
| Passagiertüren | 4 | |||
| Notausgänge | 2 | normal 2, optional 4 | 4; über den Tragflächen | 4; jeweils 2 vor und 2 hinter den Tragflächen |
| Dienstgipfelhöhe | 11.890 m (39.100 ft) / 12.130 m (39.800 ft) / 12.500 m (41.000 ft) je nach Modifikation[146] | |||
| Kraftstoffverbrauch (auf Reiseflughöhe)[147] |
2400 l/h | 2600 l/h | 2700 l/h | 2900 l/h |
| Antrieb | 2 CFMI CFM56-5B mit je 105,9 kN oder 2 Pratt & Whitney PW6122A mit je 98,3 kN |
2 CFM56-5B mit je 104,5 kN oder 2 IAE V2527-A5 mit je 104,5 kN |
2 CFMI CFM56-5A mit je 118 kN oder 2 IAE V2527-A5 mit je 118 kN |
2 CFMI CFM-56-5B mit je 142,3 kN oder 2 IAE V-2533-A5 mit je 146,8 kN |
| Erstflug | 15. Januar 2002 | 25. August 1995 | 22. Februar 1987 | -100: März 1993 -200: 1996 |
| Indienststellung | Juli 2003 (Frontier Airlines) | April 1996 (Swissair) | März 1988 (Air France) | Januar 1994 (Lufthansa) |
| Listenpreis[148] | 77,4 Millionen € (2018) | 92,3 Millionen € (2018) | 101,0 Millionen € (2018) | 118,3 Millionen € (2018) |
Weitere technische Details (A320-200)[149]
| Kenngröße | Tragfläche | Höhenleitwerk | Seitenleitwerk |
|---|---|---|---|
| Spannweite b; bh; bv * | 34,10 m | 12,45 m | 5,87 m |
| Flügelfläche S; Sh; Sv | 122,6 m² | 31 m² | 21,51 m² |
| Flügeltiefe la; lh; lv ** | 4,19 m | 2,70 m | 3,95 m |
| Streckung | 9,396 | 5,0 | 1,602 |
| Zuspitzung | 0,246 | 0,33 | – |
| Pfeilung (t/4-Linie) | 25° | 28° | 35° |
| V-Stellung | 5,1° | 6° | – |
| Profildicke (%) an der Wurzel / am Knick / an der Spitze durchschnittliche Profildicke *** | 15,2 % / 10,8 % / – | 10 % | 11 % |
| Flächenbelastung | 600 kg/m² (589 daN/m²) | – | – |
A320neo-Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kenngröße | A319neo[139][150] | A320neo[139][151] | A321neo / A321LR[139][152] | A321XLR[153] |
|---|---|---|---|---|
| Länge | 33,84 m | 37,57 m | 44,51 m | |
| Spannweite | 35,80 m | |||
| Rumpfdurchmesser | 3,95 m | |||
| Kabinenbreite | 3,70 m | |||
| Höhe | 11,76 m | |||
| maximales Startgewicht | 75.500 kg | 79.000 kg | 93.500 kg LR: 97.000 kg |
101.500 kg[154] |
| Reisegeschwindigkeit | Mach 0,78 (828 km/h in 11.000 m/36.000 ft) | |||
| Höchstgeschwindigkeit | Mach 0,82 (871 km/h in 11.000 m/36.000 ft) | |||
| Passagiere | 140 bis 160 ACJ319neo: 8 |
165 bis 194[154] ACJ320neo: 25 |
206 bis 244 | |
| Reichweite | 6.850 km ACJ319neo: 12.501 km |
6.300 km ACJ320neo: 11.112 km |
6.850 km LR: 7.400 km |
8.700 km |
| Treibstoffkapazität | 26.730 l | 29.580 l LR: 32.940 l |
36.428 l mit optionalem Zusatztank: 39.549 l | |
| Passagiertüren | 4 | |||
| Notausgänge | normal 2, optional 4 | 4; über den Tragflächen | 4; jeweils 2 vor und 2 hinter den Tragflächen mit ACF-Option / LR: 6; 2 hinter und 4 über den Tragflächen[155] |
6; 2 hinter und 4 über den Tragflächen |
| Dienstgipfelhöhe | 11.890 m (39.100 ft) / 12.130 m (39.800 ft) / 12.500 m (41.000 ft) je nach Modifikation[146] | |||
| Triebwerke (2×) | CFM International LEAP-1A oder Pratt & Whitney PW1100G | |||
| Triebwerksdurchmesser | LEAP-1A: 1,98 m / PW1100G 2,06 m | |||
| Erstflug | 30. März 2017 | 25. September 2014 | 9. Februar 2016 LR: 31. Januar 2018 |
15. Juni 2022 |
| Indienststellung | August 2019 (K5 Aviation) | Januar 2016 (Lufthansa) | April 2017 (Virgin America) LR: Dezember 2018 (Arkia) |
6. November 2024 (Iberia) |
| Listenpreis[148] | 101,5 Millionen € (2018) | 110,6 Millionen € (2018) | 129,5 Millionen € (2018) | keine Angabe 1 |
Nachfolgetyp
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Unter dem Projektnamen Airbus A30X werden Studien zu einem Nachfolgetyp entwickelt. Mit der Markteinführung ist jedoch nicht vor 2030 zu rechnen,[156][157] da Airbus zunächst mit der A320neo eine Auffrischung der aktuellen Varianten betreibt.[158]
Im Oktober 2017 erwarb Airbus die Mehrheit an der Bombardier C-Series, die kurz darauf in Airbus A220 umbenannt wurde. Dieses ab 2008 neu entwickelte Flugzeug gibt es in zwei Varianten, die beide seit 2016 ausgeliefert werden und etwa die Kapazität der A318 bzw. A319/A319neo erreichen, sich jedoch deutlich besser verkaufen: Im April 2026 standen 57 bestellten A319neo 851 A220-300 gegenüber.[159] Die wiederholt postulierte zweite A220-Streckung („Airbus A220-500“) könnte die Kapazität der A320/A320neo erreichen[160] und mit ihm konkurrieren.[161]
Vergleichbare Flugzeugtypen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die nachfolgenden Flugzeugtypen sind vergleichbare Produkte anderer Hersteller:
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dietmar Plath, Karl Morgenstern: Airbus A318, A319, A320, A321. Die Kurz- und Mittelstrecken-Jets aus Hamburg und Toulouse. GeraMond, München 2004, ISBN 3-7654-7215-8.
- Paul Jackson: Jane’s All the World’s Aircraft 2005–2006. Janes Pub, 2005, ISBN 0-7106-2684-3.
- Achim Figgen, Dietmar Plath, Brigitte Rothfischer: Verkehrsflugzeuge: das neue Typen-Taschenbuch. GeraMond-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-7654-7051-6.
- Norbert Andrup: Airbus. Von der A300 bis zur A380 und A350. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03330-6.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die A320-Familie auf airbus.com (englisch)
- Musterzulassung der A320-Familie – EASA-TCDS-A.064 (PDF-Datei; 0,5 MB), abgerufen am 10. April 2016
- Anhang zur Musterzulassung – EASA-TCDS-A.064 ANNEX (PDF-Datei; 346 kB), abgerufen am 10. April 2016
- Airbus Video Channel, YouTube mit über 700 Videos
- Informationen zur A318, A319, A320 und A321 auf der Website airliners.net (englisch)
- Die Airbus Corporate Jet-Familie auf Airbus.com
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Offizielle Liste der Bestellungen und Auslieferungen. Aufträge und Lieferungen der A320-Familie (XLSX-Datei; 500 kB), monatlich aktualisiert zum Download. In: airbus.com. Abgerufen am 13. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Airbus – Orders & Deliveries. In: Offizielle Homepage von Airbus. Airbus, Januar 2026, abgerufen am 13. Januar 2026 (englisch).
- ↑ Airbus A320 ist meistverkauftes Flugzeug der Welt. 7. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.
- ↑ Europe’s industry prepares for £2,000m A320. In: flightglobal.com. FLIGHT International, 5. Mai 1984.
- ↑ Stefan Eiselin: Der fitte Jubilar von Airbus. In: aerotelegraph.com. aeroTelegraph, 23. Februar 2012, abgerufen am 24. Februar 2012: „Am 14. Februar 1987 wurde der neue Flieger in Toulouse erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – und von Prinzessin Diana und Prinz Charles auf den Namen 320 getauft.“
- ↑ The Airbus A320. In: airliners.net.
- ↑ JetBlue Deal Marks 10,000th Airbus A320 Family Order. In: airbus.com. 29. Oktober 2013, abgerufen am 6. November 2013 (englisch).
- ↑ Torben Guse: Foto der eckigen Winglets, die für die A320E erprobt wurden. In: airliners.net. 11. April 2006, abgerufen am 4. September 2010 (englisch, angefertigt am Flughafen Toulouse-Blagnac).
- ↑ Christophe Ramos: Foto der runden Winglets, die für die A320E erprobt wurden. In: airliners.net. 6. Juli 2006, abgerufen am 4. September 2010 (englisch, angefertigt am Flughafen Toulouse-Blagnac).
- ↑ Winglets. ( vom 17. Februar 2014 im Internet Archive) In: airbus.com.
- ↑ Marking the first retrofit achieved on an A321 aircraft in Europe. In: airbus.com, 6. Juni 2013.
- ↑ flightglobal.com.
- ↑ austrianwings.info.
- ↑ lufthansagroup.com ( vom 7. Februar 2015 im Internet Archive; PDF)
- ↑ Certification of A320neo SHort AiRfield Package (SHARP) by Brazil’s aviation authority – ANAC – paves way for service entry. In: www.airbus.com. November 2017, abgerufen am 11. Mai 2021 (englisch).
- ↑ Airbus macht A320neo für kurze Pisten fit. In: www.aero.de. 30. September 2015, abgerufen am 11. Mai 2021.
- ↑ A320neo entry advances to 2015 with PW as lead engine. Abgerufen am 14. April 2011.
- ↑ Airbus bietet a320neo mit neuen Triebwerken an, flugrevue.de.
- ↑ Airbus celebrates its 10,000th order with Virgin America’s 60 A320 deal. In: airbus.com. Abgerufen am 17. Januar 2011.
- ↑ A319neo with CFM LEAP-1A engines wins joint Type Certification from FAA and EASA.
- ↑ Airbus aims to crush CSeries with A320 ‘NEO’. In: flightglobal.com. Abgerufen am 19. Dezember 2010.
- ↑ Airbus A320neo. In: airbus.com. Abgerufen am 25. März 2019.
- ↑ Neue treibstoffsparende Triebwerke als Option für Airbus A320-Familie. In: eads.com. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. Dezember 2010; abgerufen am 11. Januar 2011.
- ↑ Orders and deliveries auf www.airbus.com (englisch). Abgerufen am 25. Januar 2026.
- ↑ Orders & Deliveries auf www.boeing.com (englisch). Abgerufen am 20. Januar 2025 sowie am 25. Januar 2026.
- ↑ Steffen Fründt, So sorgt Triebwerk PW1000G für höhere Ticketpreise: Hunderte Flugzeuge müssen wegen fehlender Motoren am Boden bleiben. Das treibt erste Airlines inzwischen in die Pleite, In: Die Welt vom 5. Mai 2023.
- ↑ Indische Go First meldet Insolvenz an und gibt Pratt & Whitney die Schuld. In: airliners.de. 4. Mai 2023, abgerufen am 5. Mai 2023.
- ↑ Aero International, Nr. 2, Februar 2024, S. 44–46: „Kein Ende in Sicht“.
- ↑ Lufthansa pausiert Verbindung zwischen Leipzig und München wegen Triebwerksproblemen. In: Der Spiegel. 19. Januar 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 20. Januar 2024]).
- ↑ effectenspiegel, 27. Februar 2025, S. 28.
- ↑ EASA-TCDS-A.064 ( vom 20. Februar 2018 im Internet Archive; PDF; 2 MB) abgerufen am 19. Januar 2018.
- ↑ Volker Briegleb: Lufthansa: WLAN ab Oktober auch auf Kurz- und Mittelstrecke. In: Heise. 27. Juni 2016, abgerufen am 6. Dezember 2019.
- ↑ Stefan Eiselin: Lufthansa-Flieger bekommen einen Knubbel. In: Aerotelegraph. 28. Juni 2016, abgerufen am 6. Dezember 2019.
- ↑ Die Concorde hatte ein ähnliches Steuersystem; sie wurde aber nur in sehr kleinen Stückzahlen produziert und hatte sicherheitshalber auch herkömmliche, direkte Steuerungssysteme.
- ↑ Nach Zwischenfall in den USA: Airbus kurz vor Behebung der Softwareprobleme bei A320-Flugzeugen. In: Deutschlandfunk. 1. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.
- ↑ Accident: Jetblue A320 near Tampa on Oct 30th 2025, inflight upset causes injuries. In: The Aviation Herald. Abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ Tim Hepher, Allison Lampert und David Shepardson: Airbus says most of its recalled 6,000 A320 jets now modified. In: Reuters. Reuters, 1. Dezember 2025, abgerufen am 1. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Airbus eröffnet Montagewerk in Tianjin. airliners.de, 28. September 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2011; abgerufen am 4. September 2010.
- ↑ Erster Airbus aus China, NTV.
- ↑ Erster A320 Neo aus China ausgeliefert, abgerufen am 26. Oktober 2017.
- ↑ Airbus in China. ( vom 17. Januar 2013 im Internet Archive) In: airbus.com.
- ↑ Sebastian Steinke: Wizz Air übernimmt erste A321neo aus China. In: flugrevue.de. 27. Juni 2023, abgerufen am 28. Juni 2023.
- ↑ Steigerung der A320 Produktion. airbus.com, abgerufen am 7. März 2014 (englisch).
- ↑ Sebastian Steinke: Airbus und Boeing mit guter Bilanz. In: Michael Pfeiffer (Hrsg.): Flug Revue. Nr. 3. Motor Presse Stuttgart, Stuttgart 2017, S. 29 (flugrevue.de [abgerufen am 4. Februar 2018]).
- ↑ Airbus hält Produktionsrate aufrecht. 25. September 2020, abgerufen am 24. Dezember 2020.
- ↑ Airbus reports Full-Year (FY) 2025 results. Airbus SE, 19. Februar 2026, abgerufen am 7. Mai 2026.
- 1 2 Airbus Pricelist 2014. In: airbus.com. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2014; abgerufen am 7. März 2014.
- ↑ Airbus Pricelist 2008. In: airbus.com/flightglobal.com. 22. April 2008, abgerufen am 8. März 2014.
- ↑ Airbus Pricelist 2012. In: airbus.com. 18. Januar 2012, abgerufen am 8. März 2014.
- ↑ Airbus Pricelist 2013. In: airbus.com. Januar 2013, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 14. Februar 2014; abgerufen am 8. März 2014 (englisch).
- ↑ 428 Millionen Dollar für ein Flugzeug. In: flugrevue.de. 13. Januar 2015, abgerufen am 20. Januar 2015.
- ↑ Price adjustment for Airbus’ modern, fuel-efficient aircraft Family. In: Airbus.com. Airbus, 12. Januar 2016, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Juni 2017; abgerufen am 27. Januar 2016 (englisch).
- ↑ 2017 price adjustment for Airbus’ modern, fuel-efficient aircraft. In: Airbus.com. Airbus, 11. Januar 2017, abgerufen am 11. Januar 2017 (englisch).
- ↑ Airbus 2018 Price List. Press Release. In: airbus.com. Airbus, 15. Januar 2018, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. Januar 2018; abgerufen am 15. Januar 2018 (englisch).
- ↑ Planespotters: Production List Search: A218 scrapped. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 14. April 2013 (englisch).
- ↑ Quelle zu den ETOPS-Flügen der A318 ( vom 25. Juni 2006 im Internet Archive), Airbus (englisch).
- ↑ Artikel über das AE31X-Projekt, airliners.net (englisch).
- ↑ A318 – Steep Approach Operations. (PDF) Airbus, 28. September 2006, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. Mai 2014; abgerufen am 21. Dezember 2013 (englisch).
- ↑ British Airways übernimmt erste A318 für Langstreckenflüge ( vom 18. Dezember 2010 im Internet Archive), flugrevue.de.
- ↑ GECAS leases ex-Mexicana A318s to Avianca, flightglobal.com, 30. November 2010.
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