9. August: In der letzten von drei Schlachten bei Pressburg besiegen die Ungarn ein baierisches Heer vernichtend. Die Marcha orientalis muss nach der Schlacht bis zur Enns kampflos aufgegeben werden, die Kolonisation dieses Gebiets kommt weitestgehend zum Erliegen und das Ostfrankenreich stand ungarischen Einfällen wieder weit offen. Die Niederlage führt vermutlich überdies zum Untergang des mit den Baiern verbündeten Großmährischen Reiches.
Erste Erwähnung von Pressburg („Brezelauspurc“), dort verlieren die Bayern gegen die Ungarn Pannonien
Arnulf I., neuer Herzog von Baiern, muss das baierische Heer nach der vernichtenden Niederlage neu organisieren und zieht dafür Kirchengüter ein und verleiht es an seine Lehensvasallen. Dafür erhält er später den Beinamen „der Böse“.
Oleg, Fürst von Kiew und Begründer der Kiewer Rus, greift mit seiner Flotte Konstantinopel an. Doch er kann die stark befestigte Metropole nicht einnehmen. Stattdessen lässt er deren Umgebung verheeren. Der byzantinische Kaiser Leo VI. zahlt Tribut und bietet Handelsprivilegien an.