Yaqub ibn al-Laith aus der aufstrebenden Ende der Saffariden-Dynastie erobert Nischapur und nimmt Muhammad, den letzten Herrscher der persischenTahiriden-Dynastie gefangen. Deren Reich fällt großteils an die Saffariden, zum Teil an die Samaniden.
Karlmann, Sohn Karls des Kahlen, wird nach einem neuerlichen Aufstand gegen seinen Vater gefangen genommen und in Senlis eingekerkert. Eine Versammlung der westfränkischen Bischöfe spricht ihm nun seine geistlichen Würden ab und gesteht ihm einzig die Laienkommunion zu. Dadurch wieder in den Laienstand versetzt, erhält Karlmann wieder alle Rechte eines karolingischen Thronerben und wird damit zu einem wichtigen politischen Faktor. Schnell bildet sich eine neue Opposition führender Großer gegen Karl den Kahlen, die eine Befreiung Karlmanns und vermutlich dessen Inthronisierung zum Ziel hat. Nachdem der Herrscher diesen neuerlichen Aufstand schnell niedergeschlagen hat, verfährt er mit den eigentlichen Verschwörern milde. Seinen Sohn aber, der dieses Mal persönlich nicht an dem Aufstand beteiligt war, lässt er blenden, um ihm nun endgültig die Thronfolge zu verwehren.