30. April: Der ostgotische König Theodahad, der seine Cousine und Königin Amalasuntha in Ravenna hat festsetzen lassen, lässt sie auf der Insel Martana im Bolsenischen See im Bad erwürgen. Dies nimmt der oströmische Kaiser Justinian I. zum Anlass, im Ostgotenreich einzufallen, womit der Gotenkrieg seinen Anfang nimmt: Der Versuch Theodahads, den Krieg dadurch aufzuhalten, dass er den neuen Papst Agapitus I. nach Konstantinopel schickt, erweist sich als erfolglos. Während Justinians Feldherr Mundus in DalmatienSalona erobert, im Übrigen aber wenig erfolgreich ist, gelingt es Belisar, mit einer Elitetruppe von nur 7.500 Mann Sizilien zu erobern und bald darauf bei Neapel zu landen.
31. Dezember: Der Feldherr Belisar erobert mit seinen Truppen Syrakus. Damit endet die Herrschaft der Ostgoten auf Sizilien, das nun ein Teil des Oströmischen Reichs wird.