Godehard als Bischof von Hildesheim mit Stab und Hildesheimer Marienreliquiar (Basilika St. Godehard, Hildesheim, 19. Jh.)Godehard wird Bischof von Hildesheim.
Münze, die für Anund Jakob geprägt wurdeAnund Jakob wird König von Schweden.
König Giorgi I. von Georgien fällt im Byzantinischen Reich ein. Nach anfänglichen Erfolgen sieht sich Kaiser Basileios II. genötigt, erneut persönlich gegen Giorgi I. auszurücken. Aus Furcht vor einer erneuten Niederlage und aus Sorge vor den Repressalien, die seinem Lande bevorstehen könnten, bittet Giorgi um Frieden, der unter harten Bedingungen gewährt wird: Giorgi muss seinen vierjährigen Sohn Bagrat als Geisel an den byzantinischen Kaiserhof schicken, der dort drei Jahre bleibt.
Nikephoros Phokas Barytrachelos erhebt sich mit Unterstützung des Generals Nikephoros Xiphias in Kappadokien, der Machtbasis der Phokaden, erneut gegen Basileios II., als dieser sich gerade im Kampf gegen die Georgier befindet. Basileios zieht sich in die Festung Mastaton zurück, von wo aus er Boten zu den Rebellen schickt mit dem Auftrag, diese gegeneinander aufzuwiegeln – mit Erfolg, denn bei einem Treffen am 15. August wird Nikephoros Phokas auf Veranlassung des Xiphias umgebracht, sein Kopf an Kaiser Basileios geschickt. Xiphias selbst wird wenig später gefangen genommen, zum Mönch geschoren und in ein Kloster auf der Prinzeninsel Antigoni verbannt.
28. Dezember: Wegen der sogenannten Häresie von Orléans werden auf Befehl des Kapetinger-Königs Robert II. von Frankreich etwa zwölf hohe Gelehrte aus dem Umfeld der Königin Konstanze von der Provence als Häretiker verbrannt, darunter die Kanoniker der Kathedrale von Orléans. Es handelt sich um die erste bekannte Verbrennung des christlichen Mittelalters. Sowohl von der Härte der Strafe als auch vom Bildungsgrad der Angeklagten her ist die Affäre von Orléans, die auch als „Gelehrten-Häresie“ in die Geschichtsbücher eingeht, ein lange Zeit einmaliger Vorgang.