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24. Oktober 2016
Übersetzung eines Bildtextes in Deutsch und Englisch mit Zusatzfrage

Die Datei Paul Fürst, Der Doctor Schnabel von Rom (Holländer version).png hat größere Textanteile in makkaronischer Sprache, die ich in modernes Deutsch und Englisch übersetzen und alles zusammen auf der Bildbeschreibungsseite ergänzen will. Zusätzlich stellt sich mir noch eine grundsätzliche Frage zur Deutung eines lateinischen Wortes. Ich fang mal mit letzterem an (wegen der Bildeinbindung und einer folgenden Tabelle). — Speravir (Disk.) – 20:42, 24. Okt. 2016 (CEST)
Tätigkeit von Paul Fürst/Deutung von excudit
Im Bild steht als Signatur „Paulus Fürst Excudt.”, wo sich mir die Frage nach der Deutung von excudit stellt:
In Wörterbüchern (Beispiele: Georges: excudo, PONS | excudo, Lewis, Short, ex-cūdo) findet man neben der ursprünglichen Bedeutung herausschlagen und direkt davon ableitbaren Formen wie schmieden auch die übertragene Bedeutung verfertigen, verfassen. Im Zusammenhang damit, dass es sich um eiene Kupferstich handelt habe ich das Wort entsprechend dem engeren Sinn als „er hat es gestochen“ übersetzt, in Commons findet man diese Deutung verschiedentlich auch bei anderen Bildern, vergleiche c:Category:Paul Fürst. Aber im Artikel Paul Fürst (Kunsthändler) lesen wir nichts davon, dass er selbst als Kupferstecher tättig gewesen sei, nur, dass er Händler und Verleger war, in externen Quellen ist es erwartungsgemäß nicht anders (DNB-Eintrag, Deutsche Biographie - Fürst, Paulus). Nun gab es einen Zeitgenossen namens d:Gerhard Altzenbach, zu dem es anscheinend keinerlei Wikipedia-Artikel gibt, der in seinen Bildern ebenfalls die Signatur „Gerhard Altzenbach excudit“ (oder Abkürzungen davon) verwendete, vergleiche c:Category:Gerhard Altzenbach, der aber als Kupferstecher bekannt ist (DNB-Eintrag, Deutsche Biographie - Altzenbach, Gerhard). Sollten wir bei Paul Fürst eine Ergänzung im Wikipedia-Artikel machen oder alle Bezeichnungen als Kupferstecher in Commons entfernen? — Speravir (Disk.) – 20:42, 24. Okt. 2016 (CEST)
- (Zitate aus nächstem Abschnitt hierher kopiert)
- „Da Paul Fürst selbst zwischen excudit und sculpsit unterscheidet, etwa bei File:Arolsen Klebeband 02 527 1.jpg, halte ich die heutige Änderung für irreführend.“
- Ich hatte mich dazu ja schon geäußert, aber: Das für sich genommen halte ich nicht für überzeugend. Die Signatur auf dem Arolsen-Klebeband habe ich so verstanden, dass auf Eulenspiegels Grabstein eine Abbildung eingemeißelt gewesen sei, die ihn sitzend zeigte; diese Steinbildhauerarbeit hätte dann Peter Troschel durchgeführt und Paul Fürst die Kupferstichversion zu verantworten. Das wäre dann die Analogie zum Bild mit dem Pestarzt: Der sonst unbekannte I. Columbina hat die Zeichnung erstellt, Paul Fürst den Kupferstich. — Speravir (Disk.) – 00:56, 10. Nov. 2016 (CET)
- „In den Latein-Wörterbüchern sind häufig nur „klassische Bedeutungen“ angegeben, nicht die neulateinischen Bedeutungen. Da sollte man spezielle neulateinische Wörterbücher verwenden, excudo heißt 'ich drucke', excudit heißt 'hat gedruckt', Lexicon recentis latinitatis (2011), Lexicon latino-germanico-graecum (1679).“ --Pp.paul.4, 21:57, 30. Okt. 2016 (CET)
- „Das macht aber hier in der Sache keinen Unterschied. Einer macht die Zeichnung, einer druckt sie. Frage: Wer stellt die Druckplatte her? Das ist immer derjenige, der auch den Druck macht, also der Kupferstecher. „Hat gestochen“ oder „hat gedruckt“ besagt also in der Sache dasselbe, die Frage ist, welchen dieser beiden Arbeitsgänge man für den wichtigeren hält. Bei einem Kupferstich würde ich immer sagen: der Stich der Platte, nicht der Abzug.“ --Jossi, 23:00, 30. Okt. 2016 (CET)
- Ich habe Jossis Ausführung nichts hinzuzufügen, wobei Du, Paul, mit Deinem Hinweis auf einen möglichen Bedeutungswandel im Mittellateinischen natürlich volkommen recht hast. — Speravir (Disk.) – 00:56, 10. Nov. 2016 (CET)
- Der Zeitgenosse hat einen Artikel, vgl. Gerhard Altzenbach, d:Gerhard Altzenbach und c:Category:Gerhard Altzenbach. --91.50.29.232 01:23, 21. Nov. 2016 (CET)
- „In den Latein-Wörterbüchern sind häufig nur „klassische Bedeutungen“ angegeben, nicht die neulateinischen Bedeutungen. Da sollte man spezielle neulateinische Wörterbücher verwenden, excudo heißt 'ich drucke', excudit heißt 'hat gedruckt', Lexicon recentis latinitatis (2011), Lexicon latino-germanico-graecum (1679).“ --Pp.paul.4, 21:57, 30. Okt. 2016 (CET)
Textdeutung und Übersetzungen
Nachfolgende meine Deutung der Textpassagen des Bildes und Übersetzungen in modernes Deutsch und Englisch. Insbesondere bei letzterem denke ich, dass Verbesserungen möglich sind, aber die deutsche Übersetzung kann ja genauso fehlerhaft sein. Korrekturen bitte nicht direkt in die Tabelle eintragen, sondern als Bemerkungen darunter. Zum Wort fristen siehe den Eintrag im DWB, zu excudit den vorigen Abschnitt.
Spätere Übersetzungen in weitere Sprachen wären auch schön, aber das sollte erst nach dem Übertrag nach Commons erfolgen (das dortige Format der Übersetzung ist ein wenig anders).
Text (lateinische Teile kursiv) | Deutsche Übersetzung | Englische Übersetzung |
Titel über dem Bild | ||
---|---|---|
Der Doctor Schnabel von Rom | Der Doktor Schnabel von Rom | The doctor Schnabel (i. e. literally “doctor Beak”) of Rome |
Text auf der linken Seite | ||
Vos creditis, als eine fabel,// quod scribitur vom Doctor Schnabel,// *) (Korrektur, die eigentliche Schreibung ist autert) |
Ihr glaubt, es sei Fabel, was über Doktor Schnabel geschrieben wird, |
You believe, it is a tale, what is written about doctor Schnabel, |
Text auf der rechten Seite | ||
Quis non deberet sehr erschrecken// für seiner Virgul oder stecken,// *) (Korrektur, die eigentliche Schreibung ist tentir) |
Wer müsste nicht sehr erschrecken vor seiner Rute oder seinem Stab, |
Who does not have to be horrified by his rod or bar, |
Text am unteren Rand (Signatur) | ||
I. Columbina, ad vivum delineavit, Paulus Fürst, Excudt.*) *) = excudit |
I. Columbina hat nach der lebendigen Vorlage gezeichnet, Paul Fürst hat es gestochen. | I. Columbina has drawn from live, Paul Fürst has engraved it. |
Text unter dem Bild | ||
Kleidung wider den Tod zu Rom, Anno 1656.// Also gehen die Doctores Medici daher zu Rom, wann sie die, an der Pest erkranckte Per-// |
Kleidung gegen den Tod in Rom. Im Jahre 1656. So laufen die Mediziner durch Rom, wenn sie die Pestkranken besuchen, um sie zu heilen, und tragen, um sich vor dem Gift zu schützen, ein langes Kleid aus gewachstem Stoff, ihr Gesicht ist mit einer Larve bedeckt, vor den Augen tragen sie eine große Brille mit Gläsern aus Kristallen, für die Nase einen Schnabel, vollgefüllt mit wohlriechenden Gewürzen, und in den Händen, welche gut mit Handschuhen bedeckt sind, eine lange Rute, und damit zeigen sie an, was getan werden muss und was man verwenden soll. |
Wardrobe against death in Rome. In the year 1656. In this manner the medics walk through Rome, when they are visiting the plague-infected people to cure them, and to be safe from the poison they are wearing a long dress of waxed cloth, their face is covered with a mask, before the eyes they wear goggles with glasses from crystals, for the nose there is a beak entirely filled with odorous spices, and in their hands, which are well covered with handgloves, they have a rod, and with this they indicate, what has to be done and what has to be used. |
- Ich würde es bei „tentir“ belassen; „tentit“ ist keine lateinische Form (das müsste „tentat“ heißen), daher tippe ich auf eine makkaronische Fremdwortbildung „tentiren“: „dass ihn ein schwarzer Teufel tentiere“ (berühre, anfasse). „Contagion“ könnte man auch mit „Ansteckung“ übersetzen, deberet mit „sollte“. Schwierig ist das „fristen“ – Grimms Wörterbuch bringt (unter 3) Beispiele, dass es gerade im Zusammenhang mit Tod und Krankheit auch die Bedeutung „retten“ annehmen kann (entwickelt über „Leben verlängern“). Allerdings ergibt das im Zusammenhang mit Leichen keinen rechten Sinn (die sind ja schon tot), „aufhalten“ aber auch nicht, und der Vergleich mit dem Raben passt auf beides nicht (falls der nicht nur auf das Äußere gemünzt ist). Und warum nicht einfach „ohne Zweifel“ statt „ohne zu zweifeln“? Für künstlerische Abbildungen nach lebendiger Vorlage gibt es auch den Ausdruck „nach dem Leben“. --Jossi (Diskussion) 22:54, 24. Okt. 2016 (CEST)
- Erst mal nur kurz: O je, mit dem tentir hast Du recht, blöder Fehler. Für die anderen: Georges, tento verweist auf tempto. — Speravir (Disk.) – 01:54, 25. Okt. 2016 (CEST)
- Genau da hatte ich auch nachgeschlagen. ;-) --Jossi (Diskussion) 11:11, 25. Okt. 2016 (CEST)
- tentir: klingt überzeugend; „ohne Zweifel“: äh, richtig – oder sogar „zweifellos“; der Ausdruck „nach dem Leben“ schwirrte im Hinterkopf rum, aber wollte mir partout nicht einfallen, dabei hätte ich es nur aus meiner englischen Übertragung zurückübersetzen müssen.
contagio: Im Zusammenhang mit der Darstellung der Kleidung und vor allem der direkt folgenden Zeile denke ich wirklich eher an „Berührung“. Genauso würde ich deberet so belassen – oder wie drückst Du so etwas aus: „Wer müsste nicht sehr erschrecken vor dieser Erscheinung“ oder „Wer sollte nicht sehr erschrecken vor dieser Erscheinung“? Ich tendiere deutlich zur ersten Version. — Speravir (Disk.) – 20:33, 25. Okt. 2016 (CEST)
- <quetsch> Einverstanden. Contagion kann man so oder so sehen, und „müsste“ klingt beim zweiten Lesen wirklich besser. --Jossi (Diskussion) 11:42, 26. Okt. 2016 (CEST)
- Erst mal nur kurz: O je, mit dem tentir hast Du recht, blöder Fehler. Für die anderen: Georges, tento verweist auf tempto. — Speravir (Disk.) – 01:54, 25. Okt. 2016 (CEST)
- Ich würde die Cadavera-Zeile so deuten: Cadavera sucht er [um sein Leben] zu fristen, d.h. er ist ein Aasvogel der sich von Leichen ernährt, wie der Rabe. --Sk8terlord (Diskussion) 18:04, 25. Okt. 2016 (CEST)
- Klingt nach einer sehr guten Deutung, wobei man wohl eher denken soll, dass er unrettbare Kranke sucht, die quasi schon Leichen sind, aber sie trotzdem noch gegen Bezahlung behandelt – nur, bringe das mal sinnvoll in die Übersetzung ein … — Speravir (Disk.) – 20:33, 25. Okt. 2016 (CEST)
- Die Erklärung mit dem Aasvogel wollte ich nicht wörtlich verstanden wissen. Der Aasgeier, der über den Todgeweihten kreist, ist ja auch heute noch ein beliebtes Bild für Profiteure vom Leid anderer, sowie als Vorbote des Todes. Hier sucht der Arzt die Pesttoten als Wegweiser und Mitttel zu den Geldbeuteln der (noch) Lebenden. Als moderne / englische Übersetzung biete ich mal 'Leichen sucht er zu seinem (Lebens-)Unterhalt / Cadavers he seeks for a living'.--Sk8terlord (Diskussion) 01:29, 26. Okt. 2016 (CEST)
- Ganz wörtlich genommen: ein Rabe wird versuchen zu verhindern, dass Kadaver beseitigt werden; denn er will sie fressen. Der Pestarzt, und da wird's böse, will Menschen, die unrettbar, also hyperbolisch schon Kadaver sind, weiter für seinen Profit ausnutzen. Fristen also für aufbewahren, auch "einzäunen". Vermutet Dumbox (Diskussion) 12:00, 26. Okt. 2016 (CEST)
- Dann sind wir uns ja im Prinzip einig. Nur eine gute Übersetzung fällt mir erst einmal nicht ein. Sonst ist sie aber Deiner Meinung nach in Ordnung? Auf Leute wie dich hatte ich gehofft. — Speravir (Disk.) – 01:37, 27. Okt. 2016 (CEST)
- Ganz wörtlich genommen: ein Rabe wird versuchen zu verhindern, dass Kadaver beseitigt werden; denn er will sie fressen. Der Pestarzt, und da wird's böse, will Menschen, die unrettbar, also hyperbolisch schon Kadaver sind, weiter für seinen Profit ausnutzen. Fristen also für aufbewahren, auch "einzäunen". Vermutet Dumbox (Diskussion) 12:00, 26. Okt. 2016 (CEST)
- Die Erklärung mit dem Aasvogel wollte ich nicht wörtlich verstanden wissen. Der Aasgeier, der über den Todgeweihten kreist, ist ja auch heute noch ein beliebtes Bild für Profiteure vom Leid anderer, sowie als Vorbote des Todes. Hier sucht der Arzt die Pesttoten als Wegweiser und Mitttel zu den Geldbeuteln der (noch) Lebenden. Als moderne / englische Übersetzung biete ich mal 'Leichen sucht er zu seinem (Lebens-)Unterhalt / Cadavers he seeks for a living'.--Sk8terlord (Diskussion) 01:29, 26. Okt. 2016 (CEST)
- Klingt nach einer sehr guten Deutung, wobei man wohl eher denken soll, dass er unrettbare Kranke sucht, die quasi schon Leichen sind, aber sie trotzdem noch gegen Bezahlung behandelt – nur, bringe das mal sinnvoll in die Übersetzung ein … — Speravir (Disk.) – 20:33, 25. Okt. 2016 (CEST)
Hm, "zu bewahren"? "Sich zu sichern" ist vielleicht schon etwas zu interpretierend. Ganz kurz zur englischen Version: die ist an einigen Stellen noch nicht ganz rund; vor allem fallen unidiomatischer Gebrauch des present continuous und Zeichensetzung ins Auge; aber bevor es da zu hitzigen Detaildiskussionen kommt, würde ich vorschlagen, den Text erst mal den Muttersprachlern in der englischen Auskunft vorzulegen. Grüße Dumbox (Diskussion) 09:49, 27. Okt. 2016 (CEST)
- Da Paul Fürst selbst zwischen excudit und sculpsit unterscheidet, etwa bei File:Arolsen Klebeband 02 527 1.jpg, halte ich die heutige Änderung für irreführend. Text rechts „ohne zweiffel“, verstehe ich als 'sicherlich', 'zweifellos' (wie bereits angemerkt), Text unten: „Columbina“ kommt sonst nicht vor, Text unten: nicht „wider Nasen“, sondern „vor der Nasen“, vgl. dazu „w“ und „vo“ in den Wörtern „wider“ in der Überschrift und „voll wolriechender“ im gleichen Text. „Crÿstalline Brillen“, lieber: „kristallne Brillen“ als „mit Gläsern aus Kristall“ (Glas ist kein Kristall). --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:14, 27. Okt. 2016 (CEST)
- Pp.paul.4, könnten wir den ersten Teil deiner (bedenkenswerten) Ausführung oben im anderen Abschnitt diskutieren? Dafür habe ich das abgetrennt. (Die erwähnte Änderung war früher und genau der Grund, wo ich zu zweifeln begann, was zu diesem Posting hier führte. Man kann sie ja zurücksetzen.) Kopier’s doch einfach hoch. Zum Rest: Danke. Bei dem wider/vor der hat mir doch die Unterlänge des kleine g darüber einen Streich gespielt, habbich doch glatt für einen I-Strich gehalten, an anderen Stellen war mir diese Ligatur ja schon aufgefallen. — Speravir (Disk.) – 04:28, 30. Okt. 2016 (CET)
- Dass mein Englisch far from perfect ist, weiß ich. Um den Witz dann doch mal zu bringen: My English is very pure. Gibt es viele Leute, die gute Englisch- und Deutschkenntnisse besitzen, aber nur in der En-WP unterwegs sind? Aber erst einmal solte die deutsche Version geklärt sein. — Speravir (Disk.) – 04:28, 30. Okt. 2016 (CET)
- In den Latein-Wörterbüchern sind häufig nur „klassische Bedeutungen“ angegeben, nicht die neulateinischen Bedeutungen. Da sollte man spezielle neulateinische Wörterbücher verwenden, excudo heißt 'ich drucke', excudit heißt 'hat gedruckt', Lexicon recentis latinitatis (2011), Lexicon latino-germanico-graecum (1679). --Pp.paul.4 (Diskussion) 21:57, 30. Okt. 2016 (CET)
- Das macht aber hier in der Sache keinen Unterschied. Einer macht die Zeichnung, einer druckt sie. Frage: Wer stellt die Druckplatte her? Das ist immer derjenige, der auch den Druck macht, also der Kupferstecher. „Hat gestochen“ oder „hat gedruckt“ besagt also in der Sache dasselbe, die Frage ist, welchen dieser beiden Arbeitsgänge man für den wichtigeren hält. Bei einem Kupferstich würde ich immer sagen: der Stich der Platte, nicht der Abzug. --Jossi (Diskussion) 23:00, 30. Okt. 2016 (CET)
- In den Latein-Wörterbüchern sind häufig nur „klassische Bedeutungen“ angegeben, nicht die neulateinischen Bedeutungen. Da sollte man spezielle neulateinische Wörterbücher verwenden, excudo heißt 'ich drucke', excudit heißt 'hat gedruckt', Lexicon recentis latinitatis (2011), Lexicon latino-germanico-graecum (1679). --Pp.paul.4 (Diskussion) 21:57, 30. Okt. 2016 (CET)
Nebenbemerkung zu Altzenbach
Seine Bilder könnten sehr gut als Beispiele für das Nichtvorhandensein eines Urheberrechts zu seiner Zeit dienen; konkret passt zu Paul Fürsts Bild dieses: Datei:Gerhart Altzenbach, Kleidung widder den Todt Anno 1656.png. Eine anderes, eventuell extremes Beispiel ist Datei:Dance-death-altzenbach-17thC.jpg, siehe die dort aufgeführten anderen Versionen. — Speravir (Disk.) – 20:42, 24. Okt. 2016 (CEST)
- Das scheint eher zum Thema Verlagseigentum als zum Thema Urheberrecht zu passen. Der Zeichner, vermutlich Petrus a Sancta Columba, auch wenn ihn Fürst Ioannes Columbina nennt (Ioannes konnte für einen unbekannten Vornamen eintreten), dürfte allerdings von keinem der beiden Verleger bezahlt worden sein. Ob das Verlagsrecht zwischen den Verlegern Altzenbach und Fürst strittig war, wird nicht gesagt. Kann sein, muss aber nicht. Beispiele, die zu Rechtsstreitigkeiten geführt haben, wären besser geeignet. --91.50.18.248 23:41, 5. Nov. 2016 (CET)
- Ich habe den Nicht-archivieren-Baustein mal sichtbar gemacht… --Rôtkæppchen₆₈ 21:02, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ah, danke! --Eike (Diskussion) 09:27, 17. Nov. 2016 (CET)
5. November 2016
Dialekt, weder eigene Sprache, noch Schriftsprache (Schweizerdeutsch)
Es gibt viele Leute, die mit mir nicht einverstanden sind, dass Schweizerdeutsch weder eine eigene Sprache, noch eine Schriftsprache ist und da meine ich die Dialekte wie Berndeutsch, Baslerdeutsch, Seislerdeutsch, Walliserdeutsch... Welche Argumente könnten meine Position (schlagkräftig) unterstützen?--Secret1996 (Diskussion) 10:39, 5. Nov. 2016 (CET)
- Das bleibt doch jedem selbst überlassen, wie er etwas definiert. Der eine sagt, ein Spielzeugauto ist kein Auto, der andere sagt, das ist ein Auto. Ja und? --2.246.74.233 11:01, 5. Nov. 2016 (CET)
- Ja, und die Kreiszahl soll künftig mit "vier" definiert werden. SCNR 91.41.169.209 11:05, 5. Nov. 2016 (CET)
- ><((((*> Ich halte die Frage wegen der verklausulierten Formulierung mit drei Verneinungen (nicht, weder, noch) für unverständlich und daher unbeantwortbar. --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:42, 5. Nov. 2016 (CET)
- BK Die 4 Amts- und Landessprachen, Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind so wörtlich in der Schweizer Verfassung festgeschrieben und 2013 bestätigt worden. Die Schweiz ist Mitglied im Duden-Verbund und die Gesetze und amtlichen Schriftstücke sind in diesem Hochdeutsch mit den festgelegten Schweizer Eigenheiten so geschrieben. Fakt ist aber, dass parallel seit Jahrzehnten starke Bestrebungen bestehen, das Deutsch in Schwyzerduetsch zu überführen. So müssen die Nachrichten im Fernsehen seit einigen Jahren nicht mehr zwingend in Hochdeutsch gesprochen werden. Juristisch gesehen hast du recht, die Bestrebungen zur Abgrenzung zum Deutschen sind aber in der Schweiz stark verbreitet und bei den bekommst du nicht recht.--2003:75:AF70:1400:DDCB:F005:116:F60A 11:47, 5. Nov. 2016 (CET)
- Aber es gibt das Schweizer Hochdeutsch, was nicht dasselbe wie ein Schweizer Dialekt ist. Das Österreicher Hochdeutsch wäre derselben Art. Aber ein Dialekt ist eine echte Teilmenge einer Sprache, da kann ein Dialekt doch nicht als eigene Sprache zählen. Obwohl ich Schweizer bin, spreche ich lieber (wenn ich Hochdeutsch spreche) Deutsches Hochdeutsch als Schweizer Hochdeutsch und obwohl ich selber Berndeutsch spreche, sehe ich das weder als Schriftsprache, noch als eigene Sprache und deshalb schreibe ich immer auf Hochdeutsch und hasse es, auf Dialekt angeschrieben zu werden (da Dialekt keine Schriftsprache ist).--Secret1996 (Diskussion) 11:59, 5. Nov. 2016 (CET)
- BK Die 4 Amts- und Landessprachen, Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind so wörtlich in der Schweizer Verfassung festgeschrieben und 2013 bestätigt worden. Die Schweiz ist Mitglied im Duden-Verbund und die Gesetze und amtlichen Schriftstücke sind in diesem Hochdeutsch mit den festgelegten Schweizer Eigenheiten so geschrieben. Fakt ist aber, dass parallel seit Jahrzehnten starke Bestrebungen bestehen, das Deutsch in Schwyzerduetsch zu überführen. So müssen die Nachrichten im Fernsehen seit einigen Jahren nicht mehr zwingend in Hochdeutsch gesprochen werden. Juristisch gesehen hast du recht, die Bestrebungen zur Abgrenzung zum Deutschen sind aber in der Schweiz stark verbreitet und bei den bekommst du nicht recht.--2003:75:AF70:1400:DDCB:F005:116:F60A 11:47, 5. Nov. 2016 (CET)
- ><((((*> Ich halte die Frage wegen der verklausulierten Formulierung mit drei Verneinungen (nicht, weder, noch) für unverständlich und daher unbeantwortbar. --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:42, 5. Nov. 2016 (CET)
- Ja, und die Kreiszahl soll künftig mit "vier" definiert werden. SCNR 91.41.169.209 11:05, 5. Nov. 2016 (CET)
- Wie immer bei solchen Fragen gilt: "A shprakh iz a dialekt mit an armey un flot." Die Flotte wollen wir dem Binnenland mal erlassen, also steht es der Schweiz frei, Schweizerisch zur Sprache zu erklären, wenn sie es denn einmal will, sprich, wenn sich eine Mehrheit findet. Luxemburg hat es auch gemacht. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:04, 5. Nov. 2016 (CET)
- Sprache ist was geschrieben wird, Dialekt ist was gesprochen wird. Schweizerdeutsch ist ein Dialekt weil es nicht geschrieben wird (üblicherweise), alle seine Varietäten auch (ausser Züritütsch, das ist eine Halskrankheit), Hochdeutsch ("Schriftdeutsch") ist eine Sprache. Im Räteromanischen gibt es 5+1 Schriftsprachen, davon eine künstliche. --Verhandelbar (Diskussion) 12:14, 5. Nov. 2016 (CET)
- Der Knackpunkt ist nicht die Definition, was eine Sprache ist. Der Knackpunkt ist (zumindest in der Frage oben), was eine „eigene Sprache“ ist. Das könnte/sollte der Fragesteller erhellen. Vorher ist eine sinnvolle Antwort nicht mögich. Wenn ich Geschriebene Sprache richtig lese, ist die Schriftsprache ebenso wie die gesprochene Sprache eine „Expressionsform in welcher sich Sprache verwirklicht“. Der Artikel versteht Schriftsprache als „ein Zeichensystem, das formal nicht festgelegt ist, jedoch speziellen Normen gehorcht“. Wenn man dieser Sichtweise folgt, wäre das in der Fragestellung (die mit Schriftsprache als Kriterium hantiert) und der ausstehenden Definition von „eigene Sprache“ zu berücksichtigen. --2003:46:A72:1800:EC35:6AD3:98C8:337A 12:13, 5. Nov. 2016 (CET)
- @Verhandelbar: Das ist eine, mit Verlaub, etwas naive Vorstellung. Es gab und gibt Sprachen ohne Schriftkultur. Es ist umgekehrt: Erst wird etwas als Sprache definiert (und ja doch, das ist in hohem Maße willkürlich!), dann kann man sich Regeln zur Verschriftlichung ausdenken. Siehe Luxemburg; was auf der einen Seite der Dialekt Eifler Platt ist, ist auf der anderen Seite die Sprache Luxemburgisch (ok, mit einigen französischen Einflüssen). Grüße Dumbox (Diskussion) 12:29, 5. Nov. 2016 (CET)
- Rein sprachwissenschaftlich sind die Schweizer Dialekte oberdeutsche Dialekte (zählen damit also zum Hochdeutschen), so wie auch das Bairische. Gemeinsamkeit mit den Standardvarietäten ist z. B. die mehr oder weniger vollständig durchgeführte zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung. Unterschiede resultieren daher, dass die neuhochdeutsche Diphthongierung und Monophthongierung, wie sie in den Standardvarietäten anzutreffen ist, unterblieben sind, von daher gibt es noch große Gemeinsamkeiten mit dem Mittelhochdeutschen. Ein Teil dieser zur alemanischen Dialektgruppe gehörigen Mundarten werden auch in Deutschland gesprochen (vgl. wiederum das Bairische, das sich ebenfalls über Staatsgrenzen hinaus erstreckt). Im Gegensatz zu Abstandsprachen wie dem Niederländischen sind diese Dialekte Teil der hochdeutschen Sprache. Jedoch werden die Schweizer Dialekte auch in einem kommunikativen Rahmen verwendet, der sonst für Dialekte unüblich ist. Zu den Abgrenzungsversuchen Sprache - Dialekt, vgl. Löffler, Dialektologie. Eine Einführung, S. 1 - 9; typische Abgrenzungsbereiche sind z. B. Verwendungsbereich, Grammatik, sprachgeschichtliche Entstehung, Sprachbenutzung, räumliche Erstreckung. Eine einheitliche Definition für Dialekt (Mundart) gibt es jedoch nicht. Problematisch ist zudem - wie Dumbox angedeutet hat -, daß die Definition für Dialekt immer von dem der Sprache abhängig ist, da Dialekt immer der Hochsprache gegenübergestellt wird (Löffler, S. 3, vgl. meine Anmerkung zum kommunikativen Rahmen). Auffällig ist im Falle der Schweizer Dialekte, dass in Bereiche der Standardvarietät vordringen, so daß sich hier eine Form der Ausbausprache entwickelt (vgl. Luxemburgisch).---IP-Los (Diskussion) 13:17, 5. Nov. 2016 (CET)
- Aber auf Schweizerdeutsch wird nie ernsthaft geschrieben. Es gibt ja immer wieder Leute, die zu faul sind, um Hochdeutsch zu schreiben und lieber so schreiben wie sie sprechen. Analog dazu kann man Französisch nehmen, wo viele Leute auch so schreiben wie man sprciht. So ist "was" auf Französisch "quoi", doch viele schreiben stattdessen "koi". Ich schreibe aber selbst auf Whatsapp mit einem höheren Sprachniveau (Question inversion [inverse Frage] {als Beispiel}).--Secret1996 (Diskussion) 14:09, 5. Nov. 2016 (CET)
- Dass es prinzipiell geht, kannst du z. B. in der alemannischen Wikipedia lesen. Mit Niveau hat das alles nichts zu tun. Wenn ein Dialektsprecher die geforderte Kenntnis der Standardsprache nicht hat, hat er ein Problem. Wenn sein Dialekt die Standardsprache ist, hat er keines. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:26, 5. Nov. 2016 (CET)
- Aber auf Schweizerdeutsch wird nie ernsthaft geschrieben. Es gibt ja immer wieder Leute, die zu faul sind, um Hochdeutsch zu schreiben und lieber so schreiben wie sie sprechen. Analog dazu kann man Französisch nehmen, wo viele Leute auch so schreiben wie man sprciht. So ist "was" auf Französisch "quoi", doch viele schreiben stattdessen "koi". Ich schreibe aber selbst auf Whatsapp mit einem höheren Sprachniveau (Question inversion [inverse Frage] {als Beispiel}).--Secret1996 (Diskussion) 14:09, 5. Nov. 2016 (CET)
- Rein sprachwissenschaftlich sind die Schweizer Dialekte oberdeutsche Dialekte (zählen damit also zum Hochdeutschen), so wie auch das Bairische. Gemeinsamkeit mit den Standardvarietäten ist z. B. die mehr oder weniger vollständig durchgeführte zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung. Unterschiede resultieren daher, dass die neuhochdeutsche Diphthongierung und Monophthongierung, wie sie in den Standardvarietäten anzutreffen ist, unterblieben sind, von daher gibt es noch große Gemeinsamkeiten mit dem Mittelhochdeutschen. Ein Teil dieser zur alemanischen Dialektgruppe gehörigen Mundarten werden auch in Deutschland gesprochen (vgl. wiederum das Bairische, das sich ebenfalls über Staatsgrenzen hinaus erstreckt). Im Gegensatz zu Abstandsprachen wie dem Niederländischen sind diese Dialekte Teil der hochdeutschen Sprache. Jedoch werden die Schweizer Dialekte auch in einem kommunikativen Rahmen verwendet, der sonst für Dialekte unüblich ist. Zu den Abgrenzungsversuchen Sprache - Dialekt, vgl. Löffler, Dialektologie. Eine Einführung, S. 1 - 9; typische Abgrenzungsbereiche sind z. B. Verwendungsbereich, Grammatik, sprachgeschichtliche Entstehung, Sprachbenutzung, räumliche Erstreckung. Eine einheitliche Definition für Dialekt (Mundart) gibt es jedoch nicht. Problematisch ist zudem - wie Dumbox angedeutet hat -, daß die Definition für Dialekt immer von dem der Sprache abhängig ist, da Dialekt immer der Hochsprache gegenübergestellt wird (Löffler, S. 3, vgl. meine Anmerkung zum kommunikativen Rahmen). Auffällig ist im Falle der Schweizer Dialekte, dass in Bereiche der Standardvarietät vordringen, so daß sich hier eine Form der Ausbausprache entwickelt (vgl. Luxemburgisch).---IP-Los (Diskussion) 13:17, 5. Nov. 2016 (CET)
- @Verhandelbar: Das ist eine, mit Verlaub, etwas naive Vorstellung. Es gab und gibt Sprachen ohne Schriftkultur. Es ist umgekehrt: Erst wird etwas als Sprache definiert (und ja doch, das ist in hohem Maße willkürlich!), dann kann man sich Regeln zur Verschriftlichung ausdenken. Siehe Luxemburg; was auf der einen Seite der Dialekt Eifler Platt ist, ist auf der anderen Seite die Sprache Luxemburgisch (ok, mit einigen französischen Einflüssen). Grüße Dumbox (Diskussion) 12:29, 5. Nov. 2016 (CET)
- Ich finde, dass die Schweizer Dialekte keine Sprache sind, da sie sich als einheitliche, geschriebene Kommunikation nirgendwo durchgesetzt haben. Somit sind sie als Sprachen auch schlecht "messbar". Man müsste sonst immer Dialektsprecher interviewen, um zu messen, ob sich die Sprache gewandelt hat. Und bezüglich der gesprochenen Sprache würde ich sagen: Wenn sich zwei Leute ohne Mühe miteinander unterhalten, sprechen sie die selbe Sprache.--Keimzelle talk 14:45, 5. Nov. 2016 (CET)
- Du irrst Dich, wenn Du denkst, nur verschriftete Idiome seien Sprachen. Ganz im Gegenteil: Der Begriff Sprache kommt von Sprechen, nicht von Schreiben. Es ist also unerheblich, ob es eine Verschriftlichung gibt oder ob diese einheitlich ist. Max Weinreich hat das schon richtig bemerkt „אַ שפּראַך איז אַ דיאַלעקט מיט אַן אַרמיי און פֿלאָט“ („A shprakh iz a dialekt mit an armey un flot.“). --Rôtkæppchen₆₈ 15:17, 5. Nov. 2016 (CET)
- Es werden in so einer Diskussion gerne verschiedene Dimensionen durcheinandergewürfelt, Diatopik (d.h. regionale Varietäten, Dialekte), Diastratie (d.h. soziale Unterschiede, Soziolekte, Slang) und Diaphasik (d.h. Stil, Register), wobei die Trennung der letzten beiden umstritten ist und die drei Dimensionen einander beeinflussen. Trotzdem halte ich sie für hilfreiche Anhaltspunkte in der Varietätenlinguistik. Evtl. muss sogar noch die Diachronie (d.h. historische Veränderungen, Sprachgeschichte) berücksichtigt werden. Schließlich kann man auch bei gesprochener und geschriebener Sprache noch genauer hinschauen, ob hier nur das Medium gemeint ist oder die ganze Konzeption, und da finde ich das Begriffspaar Nähesprache und Distanzsprache hilfreich (Koch/Oesterreicher), weil es Verwechslungen mit Sprache im gesprochenen bzw. geschriebenen Medium vermeidet. -- 2003:80:8D76:AA00:11B8:9AC3:310D:BD98 16:34, 5. Nov. 2016 (CET)
- Das Problem ist aber dabei, daß Diatopik und Diastratie teilweise ineinandergreifen, da Dialekte (wenn auch nicht immer) von bestimmten sozialen Schichten gesprochen werden, so daß Soziolekt und Dialekt einander bedingen.
- Ich finde, dass die Schweizer Dialekte keine Sprache sind, da sie sich als einheitliche, geschriebene Kommunikation nirgendwo durchgesetzt haben. Dann wären sämtliche indianischen oder afrikanischen Sprachen usw. auch keine Sprachen. Selbst der Status des Baskischen oder des Sorbischen wäre damit umstritten.
- Und bezüglich der gesprochenen Sprache würde ich sagen: Wenn sich zwei Leute ohne Mühe miteinander unterhalten, sprechen sie die selbe Sprache. Dann wären die Schweizer Dialekte ja eine Sprache, da in Deutschland nicht viele diese Mundarten ohne Mühe verstehen können. Andererseits könnte man dann wieder Norwegisch, Dänisch und Schwedisch als eine Sprache auffassen, da sie sich mehr oder minder ähneln.--IP-Los (Diskussion) 18:20, 5. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt zwei sorbische Standardsprachen, die beide über definierte, verbindliche Normen verfügen und – natürlich in begrenztem geographischem Rahmen – sowohl verschriftet als auch gesprochen medial, in der Verwaltung und in Schulen in Gebrauch sind. Die Frage, die hier gestellt wird, ist nicht die nach einer Sprache (das kann alles sein), sondern nach einer Standardsprache. Dafür gibt es verschiedene Modelle, nach denen z.B. Obersorbisch meist ohne weiteres als Standardsprache durchgeht. --j.budissin+/- 19:31, 5. Nov. 2016 (CET)
- Die Frage, die hier gestellt wird, ist nicht die nach einer Sprache (das kann alles sein), sondern nach einer Standardsprache. Nein, das stimmt nicht. Der Fragesteller hält die Schweizer Dialekte nicht für eine Sprache. Die Argumente, die dann geliefert dafür wurden, daß es sich um Dialekte handelt, wurden in Richtung Standardsprache gebracht. Standardsprache wird synonym verwendet für Standardvarietät bzw. Hochsprache (vgl. z. B. Bußmann, Lexikon der Sprachwiss., S. 648). Obersorbisch ist damit keine Standardsprache, da sie eben nicht überregional verwendet wird und auch nicht sämtliche Kommunikationsbereiche vollständig umfaßt. Selbst innerhalb des sorbischen Sprachgebietes dürfte eine Verständigung der Bewohner nicht immer reibungslos sein, da es bereits (leider) auch viele Menschen gibt, die des Sorbischen nicht mächtig sind.--IP-Los (Diskussion) 20:02, 5. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt auch in Deutschland Menschen, die kein Deutsch können. Das ist allerdings völlig unerheblich für die Frage nach der Standardsprache. Die Obersorbische Schriftsprache ist die normierte Standardsprache, welche die obersorbischen Dialekte überdacht und damit die obersorbische Hochsprache. Im sorbischen Kontext wird sie überregional verwendet (nämlich sowohl in Hoyerswerda als auch in Schleife und in Bautzen) und sie hat einen amtlichen Status in einem abgegrenzten Gebiet. Die absolute Zahl der Sprecher ist da zunächst einmal unerheblich. Niemand würde bspw. dem Färöischen den Status einer Standardsprache absprechen. --j.budissin+/- 11:47, 6. Nov. 2016 (CET)
- Die Frage, die hier gestellt wird, ist nicht die nach einer Sprache (das kann alles sein), sondern nach einer Standardsprache. Nein, das stimmt nicht. Der Fragesteller hält die Schweizer Dialekte nicht für eine Sprache. Die Argumente, die dann geliefert dafür wurden, daß es sich um Dialekte handelt, wurden in Richtung Standardsprache gebracht. Standardsprache wird synonym verwendet für Standardvarietät bzw. Hochsprache (vgl. z. B. Bußmann, Lexikon der Sprachwiss., S. 648). Obersorbisch ist damit keine Standardsprache, da sie eben nicht überregional verwendet wird und auch nicht sämtliche Kommunikationsbereiche vollständig umfaßt. Selbst innerhalb des sorbischen Sprachgebietes dürfte eine Verständigung der Bewohner nicht immer reibungslos sein, da es bereits (leider) auch viele Menschen gibt, die des Sorbischen nicht mächtig sind.--IP-Los (Diskussion) 20:02, 5. Nov. 2016 (CET)
- Gerade in der Schweiz bedeutet Dialekt ja nicht automatisch starke Überschneidung mit Soziolekt. Es herrscht eine Diglossie-Situation, in der die hoch- und höchstalemannischen Dialekte im gesprochenen Medium (unabhängig von Diastratie, Diaphasie, Nähe oder Distanz) weitgehend vorherrschen, während das Schweizer Hochdeutsch fast nur gedruckt wird. -- MonsieurRoi (Diskussion) 07:39, 6. Nov. 2016 (CET)
- Ja, das ist ja das Problem das viele Deutsche nicht unterscheiden können zwischen Schweizerdeutsch (den verschiedenen alemannischen Dialekten) und Schweizer Hochdeutsch (der Schriftsprache). Wir witzeln ja, dass die erste Fremdsprache ein Deutschschweizer lernen müsse Deutsch sei (und damit ist eben das als Schriftsprache verwendete Schweizer Hochdeutsch gemeint), weil unsere Muttersprache ist das nicht. Im Gegensatz zu anderen Regionen wird der regionale Dialekt von allen Bevölkerungsschicht in allen Situationen zur Kommunikation benutzt. Und erst wenn was "offiziell" wird, wechseln wir auf die gesprochene Schriftsprache. Wenn eben etwas auch als Text taugen soll, bzw. ein Text 1:1 abgelesen wird. Sowohl das Alltagsgespräch wie auch das normale (unvorbereitete) Gespräch, wird eben generell im Dialekt gehalten. Der Dialekt ist durchaus ein Teil der Deutschschweizer Identität, nur wer Dialekt spricht gilt als normal/bodenständig (oder wie man das immer nennen will), wer grundlos Schriftdeutsch spricht gilt als Sonderling. Wir kennen in der Deutschschweiz eben zwei Sprachen, der gesprochene alemannische Dialekt, und die geschriebene schweizer Varietät des Standarddeutsch. Die jede für sich ein klares Einsatzgebiet hat, und so gesehen gleichberechtigt nebeneinander stehen. --Bobo11 (Diskussion) 12:17, 6. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt zwei sorbische Standardsprachen, die beide über definierte, verbindliche Normen verfügen und – natürlich in begrenztem geographischem Rahmen – sowohl verschriftet als auch gesprochen medial, in der Verwaltung und in Schulen in Gebrauch sind. Die Frage, die hier gestellt wird, ist nicht die nach einer Sprache (das kann alles sein), sondern nach einer Standardsprache. Dafür gibt es verschiedene Modelle, nach denen z.B. Obersorbisch meist ohne weiteres als Standardsprache durchgeht. --j.budissin+/- 19:31, 5. Nov. 2016 (CET)
- @J budissin Obersorbische Schriftsprache ist die normierte Standardsprache, welche die obersorbischen Dialekte überdacht Du verwechselt da etwas. Das ist die Standardvarietät - ein Begriff, der eben gerne mal synonym mit Standardsprache verwendet wird, es aber bei genauer Betrachtung nicht ist. Du bringst das Beispiel Farörerisch an: Hier wird die volle kommunikative Bandbreite genutzt, z. B. gibt es eben auch eine Universität, d. h., mit der Sprache wird wissenchaftlich gearbeitet. Die Sprache hat auf den Inseln vollumspannende Gültigkeit. Kommen wir zum Sorbischen: Es gibt zwar einen Fachbereich Sorbisch, aber eben keine sorbische Universität, in der auf Sorbisch verschiedene wissenschaftliche Fachgebiete untersucht werden. Parlamentsdebatten finden für gewöhnlich nicht auf Sorbisch statt. Die Kommunikationsbreite des Sorbischen ist also nicht allumfassend. Häufig ist es auf den privaten Bereich beschränkt. Es gibt eine normierte, standardisierte Sprache - eine Standardvarietät - das ist aber eben keine Standardsprache. Deshalb zählt das Sorbische ja zu den Minderheitensprachen, weil es nur noch von einer sehr kleinen Sprechergemeinschaft genutzt wird. Dein Beispiel Bautzen verstehe ich nicht. Laut Artikel ist das das kulturelle Zentrum, wie kann das dann überregional sein? Laut der Karte über das sorbische Siedlungsgebiet sind sowohl Hoyerswerda, Bautzen als auch Schleife anerkanntes sorbisches Gebiet. Zieht man das also heran, dann ist das selbst im sorbischen Kontext nicht als überregional anzusehen, sondern zeigt vielmehr, wie stark bedroht die Sprache ist, da sie in den vielen sorbischen Gebieten bereits nur noch von einer Minderheit gesprochen wird. Es geht dabei nicht um die Sprecheranzahl, sondern um den kommunikativen Rahmen.
- Deshalb geht auch dein Argument Es gibt auch in Deutschland Menschen, die kein Deutsch können. fehl. Beim Sorbischen haben wir ja folgenden Fall: nur noch sehr wenige Menschen sprechen die Sprache im Siedlungsgebiet der Sorben. Darüber hinaus wird sie gar nicht gesprochen. Sie ist - so sie denn gesprochen wird - vor allem auf den privaten Bereich beschränkt, ist also nicht öffentliches Verständigungsmittel im gesamten sorbischen Sprachgebiet. All das trifft für das Deutsche ja nicht zu, da es allumfassende Gültigkeit besitzt und alle Kommunikationsbereiche abdeckt. Kurz: auf Deutsch können wir beide uns verständigen. Dieselben Einschränkungen gelten übrigens auch für Friesisch und Niederdeutsch. Auch hier könnte ich deine Argumente anführen, dennoch sind beide keine Standardsprachen. Für das Westniederdeutsche ist z. B. der Saß weit verbeitet, es gibt Nachrichten und Sendungen auf Niederdeutsch, teilweise wird es sogar mal in Parlamenten geschnackt, es gibt eine Grammatik, diverse Zeitungen, wird an Schulen und Universitäten gelehrt bzw. erforscht usw. usw. usw. Dennoch ist es keine Standardsprache. Um uns zu verständigen, benutzen wir beide deshalb die deutsche Standardsprache, da ich kein Sorbisch kann und du vielleicht Mühe hättest, Niederdeutsch zu verstehen.
- Da du ja ein Experte für das Sorbische bist, habe ich mal ein Frage: Inwieweit beherrschen eigentlich die Mundartsprecher des Obersorbischen die Standardvarietät (Lese- und Schreibkenntnis)? Gibt es darüber Untersuchungen?--IP-Los (Diskussion) 13:39, 6. Nov. 2016 (CET)
- @Keimzelle, tatsächlich könnnen sich die Leuten mit verschiedenen Dialekten verständigen (problemlos), da die Dialekte sehr ähnlich sind. Und einen einheitlichen Schweizer-Dialekt gibt es auch nicht.--Secret1996 (Diskussion) 14:06, 6. Nov. 2016 (CET)
- @Bobo11, so leicht ist das nicht. Ich spreche nicht Schweizer Hochdeutsch (es tönt halt bescheuert), sondern Deutsches Hochdeutsch und das zum Teil selbst mit Leuten, die Dialekt können und das wirkt gar nicht so komisch, da sehr viele Deutsche in der Schweiz leben.--Secret1996 (Diskussion) 14:13, 6. Nov. 2016 (CET)
- @Ip-Los, am besten beziehst du dich auf Rätoromanisch, eine von sehr wenigen Leuten gesprochene Schweizer Amtssprache.--Secret1996 (Diskussion) 14:17, 6. Nov. 2016 (CET)
- Nenn' sie doch "Dialekte" (oder noch allgemeiner: "Varietäten"), dann bist du aus der Sache 'raus. - Es gibt Pfeifsprachen, Zeichensprache, Lormen, Delfinsprache (oder zumindest 'Verständigung' bei Tieren), .. Mathematik ist eine formelle, abstrakte ``Sprache´´ .. da ist sicher Schwiizerdüütsch durchaus auch eine "Sprache". - Du willst vielleicht darauf hinaus, daß die Schweiz keine eigene(?) wohldefinierte(?) lexikalische(?) nationale(?) Amts-(?) Sprache hat, sondern die ``eigentliche´´ Sprache Deutsch ist, vielleicht? --217.84.72.91 16:19, 7. Nov. 2016 (CET)
- Genau, du hast es erfasst. Ich will die Argumente, weshalb Schweizerdeutsch nicht als eine eigene Sprache gezählt werden kann, sondern in Deutsch enthalten ist. Wenn ich jemanden frage, wieviele Sprachen er kann und er sagt mir vier, obwohl er nur Französisch, Englisch und Deutsch (und Schweizerdeutsch) spricht, dann nervt mich das, denn man kann Schweizerdeutsch nicht als eine zusätzliche Sprache auffassen. Ich sage immer, ich spreche drei Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch, obwohl ich auch Schweizerdeutsch spreche.--Secret1996 (Diskussion) 20:23, 7. Nov. 2016 (CET)
- Ähm, wenn ich zum Beispiel die wie immer äußerst sachkundigen Beiträge von IP-Los lese, ist doch argumentativ bereits alles gesagt (inklusive Literaturhinweis). Mich wundert jedoch etwas, dass du noch immer nicht von der untauglichen Formulierung „eigene Sprache“ weg bist und stattdessen von Standardsprache schreibst. Ich zitiere nochmal zwei Kernsätze von IP-Los: „Standardsprache wird synonym verwendet für Standardvarietät bzw. Hochsprache (vgl. z. B. Bußmann, Lexikon der Sprachwiss., S. 648).“ und: „Rein sprachwissenschaftlich sind die Schweizer Dialekte oberdeutsche Dialekte (zählen damit also zum Hochdeutschen).“ Ich denke, wenn man sich nicht an die sprachwissenschaftlichen Einordnungen hält und sich ein eigenes Begriffssystem bastelt, bleibt das hier alles eine endlos sich im Kreise drehende müßige Rechthaberei. Schweizerdeutsch ist ein Dialekt des Hochdeutschen. Das ist schon alles. Und man wird es nicht nur bei Bußmann nachesen können. --2003:46:A16:100:9436:1959:B2EA:8529 11:46, 8. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt keine klaren Kriterien um Sprachen von Dialekten zu unterscheiden. Schluss, fertig, darum ist die Frage ob dies oder jenes ein „Dialekt“ oder eine „Sprache“ ist für die meisten Sprachwissenschaftler auch belanglos. Man untersucht eine Varietät eben. Hier noch kurz warum: ein gängiges Kriterium ist die gegenseitige Verständlichkeit, also ob sich die Sprecher zweier Varietäten verstehen können. Dummerweise gibt es aber oft sehr eng verwandte standardisierte Schriftsprachen, deren Sprecher sich gegenseitig verstehen, aber aus politischen und sozialen Gründen nicht als eine Sprachgemeinschaft ansehen. Das Paradebeispiel dafür sind die skandinavischen Sprachen Norwegisch, Dänisch, Schwedisch oder das Serbokroatische, das heute aus politischen Gründen in Kroatisch, Serbisch, Bosnisch und Montenegrinisch zerfallen ist. Auf der anderen Seite gibt es dann eben Sprachgemeinschaften wie die deutschsprachige, deren Sprecher sich gar nicht alle verstehen würden, hätten sie keine gemeinsame Standardsprache, aber aus politischen, historischen, kulturellen Gründen sehen sie sich trotzdem als Sprecher einer Sprache. Ein weiteres Beispiel ist das Chinesische, das aus etwa einem Dutzend „Dialekten“ besteht, die voneinander so verschieden sind wie Hochdeutsch und Isländisch. Um das ganze etwas wissenschaftlicher zu machen, gibt es das Konzept des Abstand und Ausbau, das in dem Artikel dazu ganz gut erklärt wird, weshalb ich mir das hier spare.
- Allerdings: in der Mehrsprachigkeitsforschung, zum Beispiel also auch im Umfeld der Schweizer Universität Freiburg, wird es ganz klar auch als Zwei- oder Mehrsprachigkeit gesehen, wenn jemand zwei Varietäten beherrscht, die nicht zu unterschiedlichen Sprachen gehören. Sobald jemand verschiedene Varietäten spricht, und zwischen diesen bewusst wechseln kann, ist es für Linguisten ein Fall von Zweisprachigkeit und wird als solcher erforscht. Eben jene Person, die dich „nervt“, weil sie Schweizerdeutsch als eine Sprache neben Hochdeutsch zählt, die sie spricht, würde von der Mehrsprachigkeitsforschung in der Tat als viersprachig gezählt. Noch mehr: ein Walliser, der seinen Walliserdeutschen Dialekt spricht, mit anderen Deutschschweizern aber etwas anders, damit er von jenen überhaupt verstanden wird, und dazu noch Standardeutsch, wäre für einen Mehrsprachigkeitsforscher schon mal gleich dreisprachig. --Terfili (Diskussion) 22:31, 8. Nov. 2016 (CET)
- Meines Erachtens liegt das Problem auf einer anderen Ebene. Der Fragesteller hat eingangs das Charakteristikum der „eigenen Sprache“ eingeführt und auch auf Nachfrage leider nicht verraten, was er damit konkret meint. Solange er nicht aufklärt, ob er mit dieser Formulierung eine Standardsprache im Sinne einer standardisierten Varietät bzw. Hochsprache oder eine Sprache im Sinne einer, wie der Artikel Varietät (Linguistik) unterscheidet, „weniger standardisierten Varietät“ meint (hier wären dann wohl auch Dialekte einzuordnen, wenn man sich auf diesen Begriff einlassen möchte), gibt es auf seine Frage imho keine klaren Antworten. --2003:46:A13:FC00:7C40:370F:AAD5:D9E0 12:17, 10. Nov. 2016 (CET) Ceterum censeo, dass man einen Threat abschließen sollte, wenn der Fragesteller nicht mehr zur Klärung beiträgt. --2003:46:A13:FC00:7C40:370F:AAD5:D9E0 15:19, 10. Nov. 2016 (CET)
- Moment, Chinesisch ist nicht wirklich eine Sprache, sondern Mandarin, Kantonesisch,... Ich spreche Berndeutsch (und im Kanton Freiburg (im Üechtland) werden zwei Dialekte gesprochen und es ist kein Meisterwerk ein anderes Dialekt zu lernen, denn sonst könnte man leicht über zehn "Sprachen" sprechen. Doch für mich ist eine Sprache eine Sprachgemeinschaft, in der die Dialekte (Varietäten) enthalten sind. Andere Sprachen haben ja auch Dialekte.--Secret1996 (Diskussion) 22:04, 10. Nov. 2016 (CET)
- Hm. Formulierungen wie „nicht wirklich eine Sprache“ sind imho unpräzises Wischiwaschi, das hier nicht wirklich weiterbringt. Ist das, was du in der Fragestellung oben als „eigenen Sprache“ bezeichnest, eine Standardsprache im Sinne einer standardisierten Varietät bzw. Hochsprache oder eine Sprache im Sinne einer, wie der Artikel Varietät (Linguistik) unterscheidet, „weniger standardisierten Varietät“? Dass die Aussage „für mich ist eine Sprache eine Sprachgemeinschaft“ logisch nicht gut funktioniert ist dir aufgefallen, oder? --2003:46:A13:FC00:7C40:370F:AAD5:D9E0 00:31, 11. Nov. 2016 (CET)
- "Chinesisch ist nicht wirklich eine Sprache"? Sag das mal einem durchschnittlichen Chinesen, am besten einem patriotisch/nationalistisch eingestellten, dann wirst du sehen, dass Chinesisch als sozial, kulturell, und historische Sprachgemeinschaft durchaus existiert, auch wenn sich schon Leute aus Chengdu kaum mit einem Bauer aus Leshan (2 Stunden Busfahrt entfernt) unterhalten können, geschweige denn mit einem Kantonesen oder einem Hakka. Trotzdem haben die eben alle das Gefühl, eine Sprache namens Chinesisch zu sprechen. Etwa so, wie ein Hamburger und ein Walliser auch meinen, beide eine Sprache namens Deutsch zu sprechen. Und finde mir mal wirklich ein paar Leute, die zwischen als:Berndeutsch, als:Senslerdeutsch und als:Jaundeutsch wechseln können (und damit meine ich, wirklich sich in jedem der drei Dialekte unterhalten können, nicht nur mal schnell den anderen Dialekt nachmachen um ein paar Lacher zu bekommen). So viele Leute können das bestimmt nicht, obwohl es deiner Meinung nach kein Meisterwerk ist. --Terfili (Diskussion) 17:18, 11. Nov. 2016 (CET)
- Wer will schon ein anderes Dialekt erlernen, wenn das gar keine andere Sprache ist? Ich kenne gewisse Ausdrücke aus dem Senslerdeutschen, da ich einige Jahre im Kanton Freiburg gelebt habe, spreche das Dialekt aber nicht, da mein Dialekt Berndeutsch ist. Und zum Chinesischen: Eine Sprache ist nicht den Gefühlen nach eine solche, sondern den Tatsachen nach. Mit meiner Aussage, die logisch nicht aufgeht meine ich, dass die Sprache gewisse Kriterien erfüllen muss, um als solche gelten zu können, was ein Dialekt bestimmt nicht erfüllt.--Secret1996 (Diskussion) 17:46, 12. Nov. 2016 (CET)
- Warum jemand einen anderen Dialekt lernen will? Na zum Beispiel um leichter mit Sprechern dieses Dialekts reden zu können, weil man umgezogen ist und sich anpassen oder nicht auffallen will, oder anderen Gründen. Ich zum Beispiel fände es ganz praktisch, ich könnte den Dialekt meiner Schwäbischen Verwandtschaft aus der Gegend von Tübingen sprechen, da zum Beispiel meine Grosstante meinen südalemannischen Dialekt nur mit Mühe versteht, ich aber kein Hochdeutsch mit Verwandten reden möchte. Oder ich kenne auch eine Amerikanerin, die zwar eigentlich aus der Region des en:Inland Northern American English kommt, aber viele Jahre in Kanada gelebt hat, und mit Kanadiern dann die Vokale ganz anders ausspricht um nicht ständig als Amerikanerin erkannt - und als solche gehänselt - zu werden. Mir scheint es aber, dir geht es hier vor allem darum, eine Bestätigung zu erhalten, dass jemand nicht behaupten kann, mit Standardeutsch und Schweizerdeutsch zwei Sprachen zu können, weil dass keine verschiedene Sprachen seien. Und aus sprachwissenschaftlicher Sicht ist die Antwort auf die Frage, ob Schweizerdeutsch und Standarddeutsche verschiedene Sprachen sind, eben "kommt auf die Definition an". Wenn man die gegenseitige Verständlichkeit als Kriterium nimmt, können Standarddeutsch und jeder beliebige Deutschschweizer Dialekt durchaus als verschiedene Sprachen betrachtet werden. Nimmt man das Kriterium des Abstand und Ausbau, dann sind es wohl Dialekte der gleichen Sprache, da es keine allgemein akzeptierte und formal gelehrte Schweizerdeutsche Standardsprache gibt, und die beiden Varietäten dann eben doch nicht so enorm verschieden sind. Wobei man vielleicht beim Walliserdeutschen und speziell bei Südwalser Mundarten vielleicht argumentieren könnte, dass da jetzt wirklich die Grenze zu einer Abstandsprache überschritten ist. Und aus Sicht der Mehrsprachigkeitsforschung ist die Antwort auf die Frage, ob jemand, der Schweizerdeutsch und Standarddeutsch beherrscht, mehrsprachig ist, ganz klar "ja". Denn die beiden sind dann doch ganz klar unterschiedlich genug, dass es sich dabei um verschiedene Sprachsystem handelt, und man beobachtet da die gleichen Effekte, wie bei anderen mehrsprachigen Menschen. --Terfili (Diskussion) 23:51, 12. Nov. 2016 (CET)
- Aber in der Schweiz können sich die Sprecher verschiedener Dialekte problemlos miteinander unterhalten. Ich wohne seit Kurzem in Olten (SO) und habe festgestellt, dass die Unterschiede so klein sind (zu Berndeutsch), dass ich sie suchen müsste, denn mehr als 90% der Wörter sind gleich und das ist nur ein Beispiel. Bei Sanktgallerdeutsch beispielsweise weiss man es am Akzent. Ich kann meistens daher nicht sagen welches Dialekt wer spricht, weil die Unterschiede viel zu klein sind und daher finde ich es lächerlich, Mehrsprachigkeitsforschung hin oder her, dass man dies als separate Sprache bezeichnen kann. Die Leute, die dies behauptet haben, waren nicht Walliserdeutschsprechende, sondern Berndeutschdprechende oder Sprecher sehr ähnlicher Dialekte und das finde ich ganz klar daneben.--Secret1996 (Diskussion) 14:58, 13. Nov. 2016 (CET)
- Warum jemand einen anderen Dialekt lernen will? Na zum Beispiel um leichter mit Sprechern dieses Dialekts reden zu können, weil man umgezogen ist und sich anpassen oder nicht auffallen will, oder anderen Gründen. Ich zum Beispiel fände es ganz praktisch, ich könnte den Dialekt meiner Schwäbischen Verwandtschaft aus der Gegend von Tübingen sprechen, da zum Beispiel meine Grosstante meinen südalemannischen Dialekt nur mit Mühe versteht, ich aber kein Hochdeutsch mit Verwandten reden möchte. Oder ich kenne auch eine Amerikanerin, die zwar eigentlich aus der Region des en:Inland Northern American English kommt, aber viele Jahre in Kanada gelebt hat, und mit Kanadiern dann die Vokale ganz anders ausspricht um nicht ständig als Amerikanerin erkannt - und als solche gehänselt - zu werden. Mir scheint es aber, dir geht es hier vor allem darum, eine Bestätigung zu erhalten, dass jemand nicht behaupten kann, mit Standardeutsch und Schweizerdeutsch zwei Sprachen zu können, weil dass keine verschiedene Sprachen seien. Und aus sprachwissenschaftlicher Sicht ist die Antwort auf die Frage, ob Schweizerdeutsch und Standarddeutsche verschiedene Sprachen sind, eben "kommt auf die Definition an". Wenn man die gegenseitige Verständlichkeit als Kriterium nimmt, können Standarddeutsch und jeder beliebige Deutschschweizer Dialekt durchaus als verschiedene Sprachen betrachtet werden. Nimmt man das Kriterium des Abstand und Ausbau, dann sind es wohl Dialekte der gleichen Sprache, da es keine allgemein akzeptierte und formal gelehrte Schweizerdeutsche Standardsprache gibt, und die beiden Varietäten dann eben doch nicht so enorm verschieden sind. Wobei man vielleicht beim Walliserdeutschen und speziell bei Südwalser Mundarten vielleicht argumentieren könnte, dass da jetzt wirklich die Grenze zu einer Abstandsprache überschritten ist. Und aus Sicht der Mehrsprachigkeitsforschung ist die Antwort auf die Frage, ob jemand, der Schweizerdeutsch und Standarddeutsch beherrscht, mehrsprachig ist, ganz klar "ja". Denn die beiden sind dann doch ganz klar unterschiedlich genug, dass es sich dabei um verschiedene Sprachsystem handelt, und man beobachtet da die gleichen Effekte, wie bei anderen mehrsprachigen Menschen. --Terfili (Diskussion) 23:51, 12. Nov. 2016 (CET)
- Wer will schon ein anderes Dialekt erlernen, wenn das gar keine andere Sprache ist? Ich kenne gewisse Ausdrücke aus dem Senslerdeutschen, da ich einige Jahre im Kanton Freiburg gelebt habe, spreche das Dialekt aber nicht, da mein Dialekt Berndeutsch ist. Und zum Chinesischen: Eine Sprache ist nicht den Gefühlen nach eine solche, sondern den Tatsachen nach. Mit meiner Aussage, die logisch nicht aufgeht meine ich, dass die Sprache gewisse Kriterien erfüllen muss, um als solche gelten zu können, was ein Dialekt bestimmt nicht erfüllt.--Secret1996 (Diskussion) 17:46, 12. Nov. 2016 (CET)
- "Chinesisch ist nicht wirklich eine Sprache"? Sag das mal einem durchschnittlichen Chinesen, am besten einem patriotisch/nationalistisch eingestellten, dann wirst du sehen, dass Chinesisch als sozial, kulturell, und historische Sprachgemeinschaft durchaus existiert, auch wenn sich schon Leute aus Chengdu kaum mit einem Bauer aus Leshan (2 Stunden Busfahrt entfernt) unterhalten können, geschweige denn mit einem Kantonesen oder einem Hakka. Trotzdem haben die eben alle das Gefühl, eine Sprache namens Chinesisch zu sprechen. Etwa so, wie ein Hamburger und ein Walliser auch meinen, beide eine Sprache namens Deutsch zu sprechen. Und finde mir mal wirklich ein paar Leute, die zwischen als:Berndeutsch, als:Senslerdeutsch und als:Jaundeutsch wechseln können (und damit meine ich, wirklich sich in jedem der drei Dialekte unterhalten können, nicht nur mal schnell den anderen Dialekt nachmachen um ein paar Lacher zu bekommen). So viele Leute können das bestimmt nicht, obwohl es deiner Meinung nach kein Meisterwerk ist. --Terfili (Diskussion) 17:18, 11. Nov. 2016 (CET)
- Hm. Formulierungen wie „nicht wirklich eine Sprache“ sind imho unpräzises Wischiwaschi, das hier nicht wirklich weiterbringt. Ist das, was du in der Fragestellung oben als „eigenen Sprache“ bezeichnest, eine Standardsprache im Sinne einer standardisierten Varietät bzw. Hochsprache oder eine Sprache im Sinne einer, wie der Artikel Varietät (Linguistik) unterscheidet, „weniger standardisierten Varietät“? Dass die Aussage „für mich ist eine Sprache eine Sprachgemeinschaft“ logisch nicht gut funktioniert ist dir aufgefallen, oder? --2003:46:A13:FC00:7C40:370F:AAD5:D9E0 00:31, 11. Nov. 2016 (CET)
- Moment, Chinesisch ist nicht wirklich eine Sprache, sondern Mandarin, Kantonesisch,... Ich spreche Berndeutsch (und im Kanton Freiburg (im Üechtland) werden zwei Dialekte gesprochen und es ist kein Meisterwerk ein anderes Dialekt zu lernen, denn sonst könnte man leicht über zehn "Sprachen" sprechen. Doch für mich ist eine Sprache eine Sprachgemeinschaft, in der die Dialekte (Varietäten) enthalten sind. Andere Sprachen haben ja auch Dialekte.--Secret1996 (Diskussion) 22:04, 10. Nov. 2016 (CET)
- Meines Erachtens liegt das Problem auf einer anderen Ebene. Der Fragesteller hat eingangs das Charakteristikum der „eigenen Sprache“ eingeführt und auch auf Nachfrage leider nicht verraten, was er damit konkret meint. Solange er nicht aufklärt, ob er mit dieser Formulierung eine Standardsprache im Sinne einer standardisierten Varietät bzw. Hochsprache oder eine Sprache im Sinne einer, wie der Artikel Varietät (Linguistik) unterscheidet, „weniger standardisierten Varietät“ meint (hier wären dann wohl auch Dialekte einzuordnen, wenn man sich auf diesen Begriff einlassen möchte), gibt es auf seine Frage imho keine klaren Antworten. --2003:46:A13:FC00:7C40:370F:AAD5:D9E0 12:17, 10. Nov. 2016 (CET) Ceterum censeo, dass man einen Threat abschließen sollte, wenn der Fragesteller nicht mehr zur Klärung beiträgt. --2003:46:A13:FC00:7C40:370F:AAD5:D9E0 15:19, 10. Nov. 2016 (CET)
- Ähm, wenn ich zum Beispiel die wie immer äußerst sachkundigen Beiträge von IP-Los lese, ist doch argumentativ bereits alles gesagt (inklusive Literaturhinweis). Mich wundert jedoch etwas, dass du noch immer nicht von der untauglichen Formulierung „eigene Sprache“ weg bist und stattdessen von Standardsprache schreibst. Ich zitiere nochmal zwei Kernsätze von IP-Los: „Standardsprache wird synonym verwendet für Standardvarietät bzw. Hochsprache (vgl. z. B. Bußmann, Lexikon der Sprachwiss., S. 648).“ und: „Rein sprachwissenschaftlich sind die Schweizer Dialekte oberdeutsche Dialekte (zählen damit also zum Hochdeutschen).“ Ich denke, wenn man sich nicht an die sprachwissenschaftlichen Einordnungen hält und sich ein eigenes Begriffssystem bastelt, bleibt das hier alles eine endlos sich im Kreise drehende müßige Rechthaberei. Schweizerdeutsch ist ein Dialekt des Hochdeutschen. Das ist schon alles. Und man wird es nicht nur bei Bußmann nachesen können. --2003:46:A16:100:9436:1959:B2EA:8529 11:46, 8. Nov. 2016 (CET)
- Genau, du hast es erfasst. Ich will die Argumente, weshalb Schweizerdeutsch nicht als eine eigene Sprache gezählt werden kann, sondern in Deutsch enthalten ist. Wenn ich jemanden frage, wieviele Sprachen er kann und er sagt mir vier, obwohl er nur Französisch, Englisch und Deutsch (und Schweizerdeutsch) spricht, dann nervt mich das, denn man kann Schweizerdeutsch nicht als eine zusätzliche Sprache auffassen. Ich sage immer, ich spreche drei Sprachen: Deutsch, Französisch und Englisch, obwohl ich auch Schweizerdeutsch spreche.--Secret1996 (Diskussion) 20:23, 7. Nov. 2016 (CET)
- Es ging doch nicht darum, ob ein Sprecher des einen schweizerdeutschen Dialekts auch die anderen schweizerdeutsche Dialekte versteht. Eher darum, ob ein Hochdeutschsprecher auch die Schweizer Dialekte versteht. Und da dürfte bei vielen die Antwort ganz klar "nein" lauten. Und versuchs vielleicht mal mit einem Dialekt des Wallis statt dem von Sankt Gallen. --Digamma (Diskussion) 20:28, 13. Nov. 2016 (CET)
- Rückfrage an den Fragesteller: Und was ist jetzt „separate Sprache“? Wie unterscheidet sich diese von „eigener Sprache“? Und was unterscheidet dann „separate Sprache“ und „eigene Sprache“ von „nicht wirklich eine Sprache“? Ebenfalls noch rätselhaft: Wenn „die Sprache gewisse Kriterien erfüllen muss, um als solche gelten zu können“ (dies als Erklärung für die Sichtweise: „eine Sprache (ist) eine Sprachgemeinschaft, in der die Dialekte (Varietäten) enthalten sind“), dann wäre doch sehr hilfreich, wenn deutlich würde, ob und warum und an welchen Stellen sich diese Vorstellungen unterscheiden von dem u.a. von Heinz Kloss (1978) geprägten Ansatz, über die Beschreibung von „Abstand“ und „Ausbau“ das – wie eine beliebte Internetenzyklopädie formuliert – „weite Spektrum zwischen Hochsprache und Dialekt genauer beschreiben und die Definition von „Sprache“ präzisieren“ zu können. --2003:46:A13:3C00:9DC9:7412:91E3:56A5 12:55, 14. Nov. 2016 (CET)
- Die Sache ist so, dass ich alle Schweizer Dialekte verstehe, ohne sie erlernen zu müssen, selbst Walliserdeutsch. Wahrscheinlich könnte ich auch Elsässisch und Bayerisch verstehen, da diese Dialekte eine gewisse Ähnlichkeit haben. Der Grund, warum ich die anderen Dialekte verstehe ist, dass gewisse Wörter leicht anders ausgesprochen werden, aber ich trotzdem das zugehörige Wort auf Hochdeutsch oder in meinem Dialekt weiss. Vielleicht kann ich sogar fast alle Dialekte der Deutschen Sprache verstehen. Das impliziert, dass das keine eigenen Sprachen sein können, meiner Meinung nach.--Secret1996 (Diskussion) 21:00, 14. Nov. 2016 (CET)
- Und wenn du Luxemburgisch oder Niederländisch verstehst, dann sind das trotzdem eigene Sprachen, da wird deine Meinung einfach von deren Institutionen überstimmt. --Chricho ¹ ² ³ 18:25, 15. Nov. 2016 (CET)
- Ich verstehe weder Luxemburgisch, noch Niederländisch, höchstens ein paar Wörter davon wie beispielsweise von Italienisch auch. Mich würden die Sprecher jeweils auch nicht verstehen im Gegensatz zu den Dialekten.--Secret1996 (Diskussion) 20:37, 15. Nov. 2016 (CET)
- Und wenn du Luxemburgisch oder Niederländisch verstehst, dann sind das trotzdem eigene Sprachen, da wird deine Meinung einfach von deren Institutionen überstimmt. --Chricho ¹ ² ³ 18:25, 15. Nov. 2016 (CET)
- Die Sache ist so, dass ich alle Schweizer Dialekte verstehe, ohne sie erlernen zu müssen, selbst Walliserdeutsch. Wahrscheinlich könnte ich auch Elsässisch und Bayerisch verstehen, da diese Dialekte eine gewisse Ähnlichkeit haben. Der Grund, warum ich die anderen Dialekte verstehe ist, dass gewisse Wörter leicht anders ausgesprochen werden, aber ich trotzdem das zugehörige Wort auf Hochdeutsch oder in meinem Dialekt weiss. Vielleicht kann ich sogar fast alle Dialekte der Deutschen Sprache verstehen. Das impliziert, dass das keine eigenen Sprachen sein können, meiner Meinung nach.--Secret1996 (Diskussion) 21:00, 14. Nov. 2016 (CET)
- Rückfrage an den Fragesteller: Und was ist jetzt „separate Sprache“? Wie unterscheidet sich diese von „eigener Sprache“? Und was unterscheidet dann „separate Sprache“ und „eigene Sprache“ von „nicht wirklich eine Sprache“? Ebenfalls noch rätselhaft: Wenn „die Sprache gewisse Kriterien erfüllen muss, um als solche gelten zu können“ (dies als Erklärung für die Sichtweise: „eine Sprache (ist) eine Sprachgemeinschaft, in der die Dialekte (Varietäten) enthalten sind“), dann wäre doch sehr hilfreich, wenn deutlich würde, ob und warum und an welchen Stellen sich diese Vorstellungen unterscheiden von dem u.a. von Heinz Kloss (1978) geprägten Ansatz, über die Beschreibung von „Abstand“ und „Ausbau“ das – wie eine beliebte Internetenzyklopädie formuliert – „weite Spektrum zwischen Hochsprache und Dialekt genauer beschreiben und die Definition von „Sprache“ präzisieren“ zu können. --2003:46:A13:3C00:9DC9:7412:91E3:56A5 12:55, 14. Nov. 2016 (CET)
Also ich habe dir auf die Fragen, ob man Schweizerdeutsch als eigene Sprache bezeichnen kann, und ob jemand, der Standarddeutsch und Schweizerdeutsch beherrscht, zweisprachig ist, eine Antwort mit dem aktuellen Stand der Sprachwissenschaft gegeben. Ich hab aber nicht vor dich zu überreden, falls dir die sprachwissenschaftliche Position nicht passt. Jetzt kommst du mit Dialekten wie dem von Bern und Olten kommst, die völlig nah beieinander sind, oder meinst, dass du wahrscheinlich alle deutschen Mundarten verstehst. Das bezweifle ich aber mal, denn gerade hast du ja schon gesagt, dass du Luxemburgisch nicht verstehst, aber wie sieht es denn dann mit den Moselfränkischen Dialekten aus? Verstehst du die? ;-) Denn das sind ja nach deiner Argumentation „nur Dialekte“. Für die meisten Schweizer dürfte irgendwo im Nordelsass und im nördlichen Baden-Württemberg Schluss sein. Mit Sprechern des Bairischen geht es vielleicht noch mit etwas Mühe und Geduld, aber kaum ein Schweizer wird sich in einem Dorf in Bayern in die Wirtschaft setzen können und die Gespräche zwischen den Einheimischen problemlos verstehen. Im Grossteil von Deutschland versteht ein Schweizer einfach deshalb alles, weil die ursprünglichen Mundarten kaum noch gesprochen werden, sondern ein Hochdeutsch mit Einflüssen aus den alten Dialekten. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob man eine Mundart im Alltag oft hört. Jeder Basler dürfte Berndeutsch verstehen, weil er im Radio berndeutsche Lieder hört, im Fernsehen Leute Berndeutsch reden, und er vielleicht Leute aus Bern kennt oder regelmässig hinfährt. Jemand aus Lörrach, gleich neben Basel auf der deutschen Seite, oder ein Elsässer aus dem Sundgau, die fast den gleichen Dialekt wie der Basler sprechen, aber kein Schweizer Radio und Fernsehen hören bzw. schauen, noch nie in Bern waren und keinen von dort kennen, die verstehen dann Berndeutsch wohl erstmal nicht besonders gut. Können es aber schnell lernen, wenn sie anfangen, sich für berndeutsche Lieder zu interessieren, sich mit jemandem aus Bern anfreunden, jedes Wochenende einen Ausflug nach Bern machen, oder dort hinziehen. Und das ist dann eben auch eine Form von Mehrsprachigkeit, auch wenn es „nur“ verwandte Dialekte sind. Und mit "lernen" meine ich nicht, einen Kurs machen und bewusst Berndeutsch pauken, sondern einfach Sprachenlernen in freier Wildbahn, falls das unklar sein sollte. --Terfili (Diskussion) 04:56, 16. Nov. 2016 (CET)
- Aber gewisse Dialekte konnte ich auf Anhieb verstehen, da sie ähnlich sind und sie nicht zuvor zu hören brauchte. Wie sieht es dann damit aus? Ich habe aber auch nicht den Test mit allen Dialekten gemacht und bei Luxemburgisch gehe ich mal davon aus, dass ich das nicht verstehe, denn es ist nicht diesselbe Sprache wie Deutsch und Niederländisch kann ich kaum (sehr wenig) verstehen.--Secret1996 (Diskussion) 12:32, 16. Nov. 2016 (CET)
- @Secret1996: Sind Serbisch, Kroatisch und Bosnisch deiner Meinung nach "separate Sprachen"? --j.budissin+/- 11:22, 17. Nov. 2016 (CET)
- @J budissin: Das weiss ich nicht, aber ich vermute, dass sie Versionen von Jugoslawisch sind und als Dialekte davon beichnet werden sollten.--Secret1996 (Diskussion) 20:10, 17. Nov. 2016 (CET)
- Eine Deutsche hat übrigens etwas gesagt, was mich erstaunt hat: Deutsche und Österreicher können Dialekt lesen und verstehen und das ohne grosse Mühe.--Secret1996 (Diskussion) 19:43, 19. Nov. 2016 (CET)
- @Secret1996: Nein, es sind eigenständige Standardvarietäten (umgangssprachlich "Sprachen"), die allerdings untereinander zu beinahe 100 % verständlich sind. Dialekte sind dagegen wieder etwas anderes. Was ich sagen will: Gegenseitige Verständlichkeit schließt noch lange nicht aus, dass es sich um verschiedene Sprachen handelt. "Jugoslawisch" gibt es im Übrigen nicht, was du meinst, heißt (oder hieß) Serbokroatisch. --j.budissin+/- 14:36, 21. Nov. 2016 (CET)
- @Secret1996: Sind Serbisch, Kroatisch und Bosnisch deiner Meinung nach "separate Sprachen"? --j.budissin+/- 11:22, 17. Nov. 2016 (CET)
14. November 2016
Pressehysterie wg Trump
Bin eigentlich gar kein besonderer Freund von Muttis Presse, aber warum kann man denn nicht einfach mal ein paar Notfallseelsorger für diese armen Menschen organisieren? Das ist doch nicht auszuhalten. Offensichtlich sind schon überfordert mit der US-Wahl und ich frage mich, was erst passieren wird, wenn Mutti mal abgewählt wird. Womöglich noch zugunsten der AfD? Dann drucken die nur noch gestammelte Testamente und Abschiedsbriefe und hängen sich auf. Das kann doch keiner wollen? --84.119.124.157 19:00, 14. Nov. 2016 (CET)
Antwort zur ersten Frage: 42 ; zweite Frage: ja 178.24.73.75 19:10, 14. Nov. 2016 (CET)
- Deine Frage trägt nicht der Eigenschaft und der Tätigkeit von Journalalisten Rechnung. Wenn irgendwo ein Atomkraftwerk ordnungsgemäß funktioniert, hat der Journslist nichts zu schreiben. Wenn es in die Luft fliegt und Millionen Menschen und Dackel schmelzen, beginnt der Journalist zu leben. Wenn Obama im Januar freundlich an Rodham Clinton übergibt, ist nichts los. Bei Trumpf hingegen kann man raustellen, wie böse und dumm der Mann ist und wie bescheuert sein Friseur. Je dümmer und böser der Mann ist, desto dramatischer gerät die Berichterstattung. Und mit der wird der Journalist reich und berühmt, nicht mit der täglichen Wasserstandsmeldung "alles voll normal, ey". Wermalda (Diskussion) 19:21, 14. Nov. 2016 (CET)
- Schon klar, bei einem atomaren Mehrfach-"Supergau" mit Null Toten ist die Aufregung natürlich ein Stück weit gespielt. Diese aktuelle Verzweiflung ist aber eindeutig echt, da steckt keine Kalkulation und auch keine klammheimliche Freude über eine gut zu verkaufende Sensation dahinter. Die haben monatelang Kampagne gegen Trump gemacht und vor allem haben sie auch Mutti und ihren Ministern erfolgreich suggeriert, dass am Ende alles gut werden wird. Nun verstehen sie ernsthaft die Welt nicht mehr, dass die Amerikaner einfach trotzdem gewählt haben, wen sie wollen. Sie haben Mutti enttäuscht und das können sie den Wählern und vor allem auch sich selbst nicht verzeihen. Die brauchen psychologische Hilfe, so wie die Opfer bei einem Zugunglück. Anscheinend gibt es diese aber nicht für Journalisten? --84.119.124.157 19:37, 14. Nov. 2016 (CET)
- Es war durchaus eine Frage - aber die sollte man nicht stellen, wenn man die Antwort schon weiß... Wermalda (Diskussion) 20:02, 14. Nov. 2016 (CET)
- Nach »Muttis Presse« ist eigentlich schon alles klar. Rainer Z ... 20:11, 14. Nov. 2016 (CET)
- "Muttis Presse" im Sinne von einer Presse, die von der Bundeskanzlerin gesteuert wird, ist natürlich abzulehnen. Aber "Muttis Presse" im Sinne einer unabhängigen, aber aus eigenem Ermessen regierungsfreundlicher Presse ist nicht von der Hand zu weisen.--85.180.137.173 01:43, 15. Nov. 2016 (CET)
- Nach »Muttis Presse« ist eigentlich schon alles klar. Rainer Z ... 20:11, 14. Nov. 2016 (CET)
- Die Großverlage sind CDU-nah. Schon immer gewesen. Das liegt ganz einfach an der Eigentümerstruktur, denn Großverlage sind nunmal Großunternehmen mit sehr vielen Mitarbeitern und die CDU hat es seit ihrer Gründung hervorragend verstanden, Politik für diese Unternehmen zu machen und das also Politik für den Mann mit eigener Scholle (ersatzweise: eigenem Bürostuhl) zu verkaufen. Die CDU ist die Partei der Besitzstandswahrer. Wie viel Besitz oder wie wenig ist CDU-Wählern egal, denen ist nur das Gefühl wichtig, sie seien "doch irgendwie reich" und durch "die Sozen" sei ihr lächerlich geringer Reichtum bedroht.
- Also ein Heimspiel für Merkel auf ganzer Linie. Die braucht da keine "Anweisungen" zu verteilen, das machen diese Leute alles ganz freiwillig. Vom Boss, der die Losung ausgibt, die CDU sei toll bis runter zum kleinsten Befehlsempfänger, der zumindest noch ein kleines Fünkchen Wahrheit in dieser Lüge zu finden glaubt. Egal wie beschissen er bezahlt wird. Und Journalisten werden beschissen bezahlt.
- Merkels Verdienst ist es vielmehr, eine Zeitung wie den Spiegel auf CDU-Linie gebracht zu haben. Da sieht die Eigentümerstruktur nämlich nicht so günstig für die CDU aus. Aber Merkel hat die Zeichen der Zeit erkannt. Denn auch SPD und Grüne sind inzwischen Parteien der Besitzstandswahrer (und wenn es nur der Besitz eines Arbeitsplatzes oder der Besitz eines "ökologischen Menschenrechtsgewissens" sind) und da wird für die CDU die Luft dann dünn. Also hat sie sich dafür entschieden, lieber nach drinnen unbequem zu sein als nach draußen. Das muss man ihr hoch anrechnen, in der CDU steht diese Frau seit 2002 die Hölle durch. Und es kam wie es kommen musste: Die Spiegel-Mitarbeiter finden sie dafür nun toll (auch: wegen noch-Besitzes eines Arbeitsplatzes oder Besitzes eines "ökologischen Menschenrechtsgewissens") und Merkel ist nun das Abziehbild aller Traumpolitiker, die man in dieser Ecke schon immer vermisst hat.
- Also zweimal Heimspiel. Wie kann man da noch verlieren? Vielleicht, weil das Publikum im Stadion kein Abbild des Publikums da draußen ist. Und das ist, was wir gerade erleben. -- Janka (Diskussion) 10:05, 15. Nov. 2016 (CET)
- Man sollte mal bedenken, ob das ganze Theater nur deswegen so heiß diskutiert werden könnte, da die ganzen Prognosen und Suggestionen in den Medien seit dem Wahlergebnis noch weniger Wert waren als man zuvor erwartet hätte. Die Wikipedia schert sich um „Glaskugelei“ überhaupt nicht. Allerdings kann sie sich der Tatsache annehmen, wie Prognosen und realer Wahlausgang zusammen gepasst haben. Wer von Frieden redet, dem sollte mal hinter die Kulissen schauen, warum er/sie das tut. Dann wird so Manches klar. Den Kandidaten auf «Religionszugehörigkeit» zu prüfen, bleibt in den USA nie aus. Die Frage ist nur ob ein(e) Kandidat(in) dem «Hubbard-Klub» näher oder ferner steht. Und da trennt sich Esoterik von Wissenschaft und rationalem Handeln. Nebenbei hat Trump in verschiedenen «gelben Seiten» eindrucksvoll indirekt zeigen lassen, wie er zum Thema Sexualität steht. Für Clinton wurde das ja schon vor Jahren erledigt. --Hans Haase (有问题吗) 14:54, 15. Nov. 2016 (CET)
Wow, der Röttgen hat wohl hier mitgelesen und sich dankenswerterweise der Sache angenommen. Einfach wie genial: Er hat den Journalisten gesteckt, dass Mutti weitermachen wird. Einen besseren Stimmungsaufheller hätte auch der beste Arzt denen gar nicht verabreichen können. Ich hoffe jetzt kommen die langsam in ihre normale (Schleim)Spur zurück . Also erstmal erledigt --84.119.124.157 23:22, 15. Nov. 2016 (CET)
- Jawohl und jetzt geht sie richtig ab, die selbsternannte vierte Gewalt, die in Zeiten einer Großen Koalition so besonders wichtig ist: "ALLES WARTET AUF MERKEL" - "MERKEL AUF DEM WEG ZUM JA-WORT" "DIE MEHRHEIT DER DEUTSCHEN WILL MERKEL ZUM VIERTEN..." - "WARUM MERKEL DIE MÄCHTIGSTE FRAU DER WELT..." -"MERKEL - DIE ÜBERSCHÄTZTE KANZLERIN..." Hä? Was ist denn da bei der WELT los? :D --84.119.124.157 13:35, 20. Nov. 2016 (CET)
Latein Deklination Merkhilfen
Servus, ich kann die ganzen Deklinationen nicht merken. Die Abkürzungen sind ja nicht so schlimm, aber mein Problem ist immer das es so lange dauert bis ich in meinem Kopf Frage z.B. "Wer oder was?", "Wen oder was?", "Wessen?" ect. das dauert ewig. Kann ich mir nicht einfach merken welche Endung "den, des, der" usw. bedeutet? Also z.B. die A-Deklination wäre dann Singular: Die, Der, Der, Die, Durch Plural: Die, Der, Den, Die, Durch. Klar passt das nicht immer weil es auch sein kann das Singular: Das, Des, Dem, Das, Durch Plural: Die, Der, Den, Die, Durch. Aber ich hab mal ein paar Substantive angeschaut, und der häufigste Fall ist das es auf einen der beiden die ich geschrieben habe zutrifft. So könnte ich mir das viel besser merken anstatt immer im Kopf "Wen oder was? usw." durchgehen zu müssen. Einfach das z.B. die Endung -is "Der" bedeutet usw. Wenn ich die Vokabeln könnte müsste ich das so doch hinkriegen und fall es mal nicht passt dann intuitiv das richtige nehme oder?--85.181.193.226 23:48, 14. Nov. 2016 (CET)
- Kurz: Nö. iuvenis der junge Mann. iuvenis des jungen Mannes. Albis die Elbe. puellis den Mädchen. Ein wenig Abstraktionsvermögen ist unerlässlich. Grüße Dumbox (Diskussion) 00:06, 15. Nov. 2016 (CET)
- Du hast zweimal iuvenis geschrieben, oder? Verwirrt, 79.224.198.112 18:34, 16. Nov. 2016 (CET)
- (BK) Deklination (Grammatik) lernt man wohl am einfachsten und sinnvollsten, wenn man sie sich im Fünferpack einprägt: amicus amici amico amicum amico (Nominativ bis Ablativ, evtl. zusätzlich noch Vokativ). Der Kasus ergibt sich dann jeweils aus der Reihenfolge. --Vsop (Diskussion) 00:09, 15. Nov. 2016 (CET)
- Die Verbindung zu den deutschen Artikeln ist nicht wirklich sinnvoll, woher hat denn dein Lehrer den Quatsch? Der gerade genannte Begriff "Fünferpack", der natürlich im Lateinunterricht nicht fällt, aber doch bei jedem im Kopf ist, ist die normale Herangehensweise, je nach Deklination + Vokativ oder nicht. Welche Verwendungen jeder casus hat, muss man sowieso extra lernen und verstehen, da ist mit "wessen" oder gar mit "durch" kein Römertopf, äh, Blumentopf... Wermalda (Diskussion) 00:17, 15. Nov. 2016 (CET)
- Ich korrigiere mich zu "Woher hat der Lehrer?" Man finde das in älteren Romanen, z.B. bei Heinzerlings Opfern und vielleicht noch bei deren Babenberger Kommilitonen. Wermalda (Diskussion) 00:38, 15. Nov. 2016 (CET)
- (BK)Präpositionen und zugeordnete Kasūs sind im Latein und im Deutschen halt komplett anders. Da hilft wirklich nur die exemplarische Deklination (Benutzer:Dumboxens Fünferpack®) und büffeln der Zuordnungen von Präposition und Kasus. --Rôtkæppchen₆₈ 00:40, 15. Nov. 2016 (CET)
- @Fragesteller: Wenn es in deinem Kopf genauso chaotisch zugeht wie in deinem Beitrag, ist es kein Wunder, dass du dir nichts merken kannst. Es wurde ja schon erwähnt, dass es sinnvoll ist, keine einzelnen Formen zu betrachten, sondern einen Überblick zu gewinnen. Da ist es hilfreich, die Formen in einer Tabelle zu sehen, z.B. diesen hier: http://www.gottwein.de/LaGr/Lat.Gramm.php Noch wichtiger ist das bei der Konjugation. Da kann man nämlich gewisse Regelmäßigkeiten erkennen. Übersichten dazu gibt es zum Beispiel hier: http://www.gottwein.de/downloads/KonjugTabellen.zip Mit etwas Geduld und strukturiertem Denken ist Latein gar nicht so schlimm, wie viele behaupten. --MSchnitzler2000 (Diskussion) 00:43, 15. Nov. 2016 (CET)
- (BK)Präpositionen und zugeordnete Kasūs sind im Latein und im Deutschen halt komplett anders. Da hilft wirklich nur die exemplarische Deklination (Benutzer:Dumboxens Fünferpack®) und büffeln der Zuordnungen von Präposition und Kasus. --Rôtkæppchen₆₈ 00:40, 15. Nov. 2016 (CET)
- Lediglich die Antwort von Wermalda scheint zumindest ansatzweise das Problem des Fragestellers (oder der Fragestellerin) zu behandeln. Der Fragesteller hat Probleme, in einem deutschen Satz zu erkennen, in welchem Kasus welches Satzglied steht. Es ist ihm zu aufwändig, jedes Mal die Frage nach dem Kasus zu stellen. Er möchte stattdessen bereits an der Form des Artikels erkennen, welcher Kasus vorliegt.
- Beispielsatz: Der Junge ruft die Katze. Die Frage „Wen ruft der Junge“ ist dem Fragesteller zu umständlich. Er möchte bereits am Artikel „die“ erkennen, dass Katze im Akkusativ steht.
- Meine Antwort: Das ist manchmal möglich, aber oft nicht. Deshalb reicht diese Methode nicht. Erstens gibt es Mehrdeutigkeiten: „die“ ist der Artikel für den Nominativ und für den Akkusativ. Zweitens muss nicht immer der bestimmte Artikel (also zum Beispiel die, der, den, die) vorkommen. Es kann ja auch heißen: „Der Junge ruft eine Katze“, oder „Der Junge ruft seine Katze“. Ergänzung: Es kann sogar sein, dass gar kein Wort vorhanden ist, das den Kasus anzeigt. Beispiel: Der Junge ruft Onkel Otto.
- Es ist deshalb am Anfang wichtig, das richtige Fragen nach den Kasus zu lernen. Wenn man darin Erfahrung besitzt, erkennt man die Kasus in den meisten Fällen schnell auch ohne zu fragen.
- Im Übrigen ist die Zuordnung der lateinischen A-Deklination zu den Substantiven, die im Deutschen weiblich sind („Also z.B. die A-Deklination wäre dann Singular: Die, Der, Der, Die“) nicht richtig. Es gibt genügend Substantive der A-Deklination, die im Deutschen mit männlichen oder sächlichen Substantiven übersetzt werden können. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:30, 15. Nov. 2016 (CET)
- Einfacher, als den Satz in eine vollwertige Frage umzustellen, ist es, im originalen Satz das betreffende Satzglied durch das passende Fragewort zu ersetzen. Im Beispiel „Der Junge ruft wen?“ anstatt „Wen ruft der Junge?“. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:46, 15. Nov. 2016 (CET)
@85.181.193.226: Du solltest Dir ensthaft, so noch möglich, überlegen, die Fremdsprache zu wechseln. Wenn Dir das schon schwer fällt, was Du in Deiner Frage schriebst. Hat bisher hier leider keiner so geschrieben. Latein ist eine sehr (fast) systematische Sprache. Endungungen von Worten welcher Art auch immer musst Du erkennen - ohne zu überlegen. Das ist die "Klaviatur" des Lateins. Du bist nicht am Anfang des Zuganges zu Latein, sondern erst am Anfang des Anfanges. Grammatikkenntnisse sind unerleslich - Eselsbrücken helefen da schnell nicht mehr. Nimms mir nicht übel! :-) Beste Grüße --80.187.105.25 19:04, 15. Nov. 2016 (CET)
- Ja stimmt, ich habe auch keine Lust morgens aus dem Bett aufzustehen, dann steh ich am besten gleich nie wieder auf.--85.181.199.149 19:34, 15. Nov. 2016 (CET)
- Nun hör mal auf! Du scheinst ein junger Mensch zu sein. Wegen Latein stürzt man sich nicht von der Brücke! Es gibt im weiteren Leben schlimmeres. Welche Jahrgangsstufe und mit welchem Ziel wird bei Dir Latein unterrichtet? Viele Grüße --80.187.118.3 19:59, 15. Nov. 2016 (CET)
- Bist Du überhaupt der Fragesteller/in? --80.187.118.3 20:01, 15. Nov. 2016 (CET)
- Wenn uns 80. ... sagt, dass Grammatikkenntnisse unerleslich sind, halte ich das auch für einen ausgesprochenen pons asinorum, denn erlesen muss man die sich! Latein ist übrigens nicht an sich eine "sehr fast systematische Sprache". Das ist das literarische Latein aus Tullius' Zeiten; Jargons, Dialekte, Mèndliches und Proletarisches sind da schon sehr schön ausgeblendet... Wermalda (Diskussion) 20:56, 15. Nov. 2016 (CET)
- Für mich klingt die Eingangsfrage eher so, als wenn das Hauptproblem des Fragestellers eigentlich garnicht Latein, sondern Deutsch und allgemein die Frage wäre, was Fälle überhaupt und wofür sie so da sind. --2003:71:4E6A:B460:C558:4B6D:6E41:1C2F 23:57, 15. Nov. 2016 (CET)
- Sag ich doch. Und nun hat er offensichtlich auch das Pech, in einer Gegend zu wohnen, wo lassen wie lesen klingt. Der Rat von 80, die "Fremdsprache" zu wechselen ist richtig, wenn man ihn genau umdreht. Natürlich sollte er Sprachen lernen; Latein ist nicht fremd, sondern eine wichtige Grundlage unserer Kultur; Latein ist keine Sprache, sondern ein abgeschlossenes Sammelgebiet, wie der Philateliker sagt; außer natürlich Im Vatikan, wo heute auch TGV und ICE übersetzt werden. Und natürlich sollte er gerade dann sich mit Latein gründlich beschäftigen, wenn er sonst keinen Zugang zum Verständnis der deutschen Sprache hat, vermeintliche Abkürzungen der Wege des Esels, wie die Direktübersetzung rosam die Rose (wie es eben noch bei Heinzerling hieß) kürzen nicht ab, sondern erschweren den Weg. Gerade das Verstehen der lateinischen Syntax (zu deren Grundlagen natürlich die Deklination gehört) ermöglicht den verstehenden Umgang mit der deutscchen Sprache. Wermalda (Diskussion) 07:56, 16. Nov. 2016 (CET)
- Die Behauptung, dass Latein eine systematische oder logische Sprache wäre, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Latein war eine natürliche Sprache. Sie unterlag wie jede heutige natürliche Sprache ständigem Wandel. Für den heutigen Unterricht wurde jedoch das Register aus den Kreisen Ciceros festgelegt. Die Volkssprache, die sich eigentlich eher in den heutigen romanischen Sprachen wiederfindet, wurde dabei komplett ignoriert. Noch unverständlicher wird es, wenn man bedenkt, dass Cicero selbst kein Befürworter eines solchen rigiden Systems gewesen war. In den Briefen an seine Freunde findet sich ein ganz anderer umgangssprachlicher Stil wieder. Lateinlehrer sollten aufhören, solche Lügen zu verbreiten, um die Allgemeinheit in die Irre zu führen, zumal sie studiert haben und das eigentlich wissen sollten. Es ist nur reine Werbung und diese Frage zeigt eindeutig, was Lateinunterricht (nicht Latein) mit Schülern anstellt. „Ich muss all diese ganzen Formen auswendig lernen, aber kann mir sie nicht merken.“ Warum wohl? Die Sprache wird im Unterricht nicht gesprochen und aktiv angewendet. Selbst Lateinlehrer haben aufgrund anderer Schwerpunkte in ihrer Ausbildung kein konversationssicheres Niveau. „Aber Latein spricht man nicht. Mit Latein kann man besser Sprachen lernen, deutsche Grammatik verstehen, die Etymologie von Wörtern klären, logischer denken und die Geschichte des alten Roms erforschen.“ Die Einstellung ist genau das Problem. Wozu lernt man eine Sprache, wenn man sie nicht spricht? Latein wird offensichtlich für andere Zwecke missbraucht. Es wird der natürliche Aspekt der Sprache ignoriert. Die Schulaussprache ist völlig künstlich. Sollte man nicht eher etwas über Lautentwicklungen erfahren, wenn man mithilfe des Lateins später andere romanische Sprachen lernen möchte? Das würde auch Verwirrungen ausschließen. Viele Wortbestandteile haben sich nicht nur in der Form verändert, sondern auch in ihrer Bedeutung. Mit der Lexik des Klassischen Lateins erschließt man sich höchsten ein Drittel einer romanischen Sprache und da bedarf es schon an Fantasie. Bei einer Sprache aus einer anderen Sprachfamilie hilft Latein in dem Fall gar nicht. Selbstverständlich hilft jede erlernte Sprache beim Erlernen einer weiteren Sprache, allerdings liegt es an der gewonnenen Lernerfahrung. Da wäre jede moderne Sprache nicht unterlegen. Die romanischen Sprachen teilen sich gemeinsam eine mehr oder weniger ähnliche Grammatik, die sich stark vom Lateinischen unterscheidet. Und deutsche Grammatik lernt man am besten durch besseren Deutschunterricht. Wieso braucht man einen Umweg, um den Genitiv oder den Dativ zu erklären, der im Lateinischen nicht ganz die gleichen Funktionen erfüllt? Dann noch Etymologie hineinbauen und das Griechische miteinbeziehen, das keinen minderen Einfluss hat, denn die Bausteine werden heute noch für Wortneubildungen verwendet. Davon haben alle Schüler etwas. Gleiches gilt für den Geschichtsunterricht. Und das mit dem logischen Denken sollte mal wirklich einer erklären. Wird man dadurch besser in Mathe? Dass man irgendwelche Endungen an Wortstämme dranhängen kann, das geht in anderen Sprachen auch, und zwar noch viel ausgeprägter. Derer Sprecher sind auch tatsächlich in der Lage alle Kasus aktiv anzuwenden. Von Regelmäßigkeit kann bei Latein ebenfalls nicht die Rede sein. Fazit: Die Lehrmethoden erzeugen diese Systematisierung. Die Sprache an sich ist so wie jede andere auch. --2.245.112.142 01:46, 18. Nov. 2016 (CET)
- Und dass Latein nicht an sich so systematisch sei, hatte ich nicht schon gesagt? Wenn auch nicht so wortreich? Wermalda (Diskussion) 17:04, 20. Nov. 2016 (CET)
- Oh weh, Lügenpresse, Lügenfernsehen und Lügenlateinlehrer! Die hamm sich alle verschworen um das wütende Volk zu verdummen! Jetzt mal ernsthaft: Klassisches Latein - und ja, darum geht es zentral im Unterricht - ist keine Sprache wie jede andere, sondern eine in hohem Maße stilisierte und streng reglementierte literarische Kunstsprache (exakt das erkennt man an dem eklatanten Unterschied zwischen Ciceros Veröffentlichungen und seiner Privatkorrespondenz ad familiares). Nur und genau deswegen konnte es sich ja um die 2000 Jahre als Sprache der Verwaltung, Wissenschaft und Kultur halten (jaja, Mittellatein ist ein bisschen anders, aber so schlimm anders auch nicht), während sich das "authentische" Latein in Französisch, Italienisch, Spanisch etc. verwandelte. Und deswegen gibt es Lateinunterricht: weil man 2000 Jahre kulturelle Tradition zu erkunden hat und weil man hier Sprache sozusagen am toten Objekt studieren und eine analytische Sprachkompetenz entwickeln kann. Und genau das sagen Lateinlehrer den Kindern und ihren Eltern auch. Andere Aspekte sind Nebenschauplätze. Natürlich helfen Lateinkenntnisse beim Erlernen einer romanischen Sprache. Wenn man aber gleich eine romanische Sprache lernt, ist es auch gut und man kann dann gleich noch eine lernen. Natürlich liest man auch mal unklassische Texte bis hin zu Graffiti. Und natürlich ist es motivierend, mal lateinische Konversation zu üben. Wenn man wie früher zehn Wochenstunden hätte, würde man es dauernd machen. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:54, 18. Nov. 2016 (CET)
- Die Behauptung, dass Latein eine systematische oder logische Sprache wäre, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Latein war eine natürliche Sprache. Sie unterlag wie jede heutige natürliche Sprache ständigem Wandel. Für den heutigen Unterricht wurde jedoch das Register aus den Kreisen Ciceros festgelegt. Die Volkssprache, die sich eigentlich eher in den heutigen romanischen Sprachen wiederfindet, wurde dabei komplett ignoriert. Noch unverständlicher wird es, wenn man bedenkt, dass Cicero selbst kein Befürworter eines solchen rigiden Systems gewesen war. In den Briefen an seine Freunde findet sich ein ganz anderer umgangssprachlicher Stil wieder. Lateinlehrer sollten aufhören, solche Lügen zu verbreiten, um die Allgemeinheit in die Irre zu führen, zumal sie studiert haben und das eigentlich wissen sollten. Es ist nur reine Werbung und diese Frage zeigt eindeutig, was Lateinunterricht (nicht Latein) mit Schülern anstellt. „Ich muss all diese ganzen Formen auswendig lernen, aber kann mir sie nicht merken.“ Warum wohl? Die Sprache wird im Unterricht nicht gesprochen und aktiv angewendet. Selbst Lateinlehrer haben aufgrund anderer Schwerpunkte in ihrer Ausbildung kein konversationssicheres Niveau. „Aber Latein spricht man nicht. Mit Latein kann man besser Sprachen lernen, deutsche Grammatik verstehen, die Etymologie von Wörtern klären, logischer denken und die Geschichte des alten Roms erforschen.“ Die Einstellung ist genau das Problem. Wozu lernt man eine Sprache, wenn man sie nicht spricht? Latein wird offensichtlich für andere Zwecke missbraucht. Es wird der natürliche Aspekt der Sprache ignoriert. Die Schulaussprache ist völlig künstlich. Sollte man nicht eher etwas über Lautentwicklungen erfahren, wenn man mithilfe des Lateins später andere romanische Sprachen lernen möchte? Das würde auch Verwirrungen ausschließen. Viele Wortbestandteile haben sich nicht nur in der Form verändert, sondern auch in ihrer Bedeutung. Mit der Lexik des Klassischen Lateins erschließt man sich höchsten ein Drittel einer romanischen Sprache und da bedarf es schon an Fantasie. Bei einer Sprache aus einer anderen Sprachfamilie hilft Latein in dem Fall gar nicht. Selbstverständlich hilft jede erlernte Sprache beim Erlernen einer weiteren Sprache, allerdings liegt es an der gewonnenen Lernerfahrung. Da wäre jede moderne Sprache nicht unterlegen. Die romanischen Sprachen teilen sich gemeinsam eine mehr oder weniger ähnliche Grammatik, die sich stark vom Lateinischen unterscheidet. Und deutsche Grammatik lernt man am besten durch besseren Deutschunterricht. Wieso braucht man einen Umweg, um den Genitiv oder den Dativ zu erklären, der im Lateinischen nicht ganz die gleichen Funktionen erfüllt? Dann noch Etymologie hineinbauen und das Griechische miteinbeziehen, das keinen minderen Einfluss hat, denn die Bausteine werden heute noch für Wortneubildungen verwendet. Davon haben alle Schüler etwas. Gleiches gilt für den Geschichtsunterricht. Und das mit dem logischen Denken sollte mal wirklich einer erklären. Wird man dadurch besser in Mathe? Dass man irgendwelche Endungen an Wortstämme dranhängen kann, das geht in anderen Sprachen auch, und zwar noch viel ausgeprägter. Derer Sprecher sind auch tatsächlich in der Lage alle Kasus aktiv anzuwenden. Von Regelmäßigkeit kann bei Latein ebenfalls nicht die Rede sein. Fazit: Die Lehrmethoden erzeugen diese Systematisierung. Die Sprache an sich ist so wie jede andere auch. --2.245.112.142 01:46, 18. Nov. 2016 (CET)
- Sag ich doch. Und nun hat er offensichtlich auch das Pech, in einer Gegend zu wohnen, wo lassen wie lesen klingt. Der Rat von 80, die "Fremdsprache" zu wechselen ist richtig, wenn man ihn genau umdreht. Natürlich sollte er Sprachen lernen; Latein ist nicht fremd, sondern eine wichtige Grundlage unserer Kultur; Latein ist keine Sprache, sondern ein abgeschlossenes Sammelgebiet, wie der Philateliker sagt; außer natürlich Im Vatikan, wo heute auch TGV und ICE übersetzt werden. Und natürlich sollte er gerade dann sich mit Latein gründlich beschäftigen, wenn er sonst keinen Zugang zum Verständnis der deutschen Sprache hat, vermeintliche Abkürzungen der Wege des Esels, wie die Direktübersetzung rosam die Rose (wie es eben noch bei Heinzerling hieß) kürzen nicht ab, sondern erschweren den Weg. Gerade das Verstehen der lateinischen Syntax (zu deren Grundlagen natürlich die Deklination gehört) ermöglicht den verstehenden Umgang mit der deutscchen Sprache. Wermalda (Diskussion) 07:56, 16. Nov. 2016 (CET)
- Für mich klingt die Eingangsfrage eher so, als wenn das Hauptproblem des Fragestellers eigentlich garnicht Latein, sondern Deutsch und allgemein die Frage wäre, was Fälle überhaupt und wofür sie so da sind. --2003:71:4E6A:B460:C558:4B6D:6E41:1C2F 23:57, 15. Nov. 2016 (CET)
- Wenn uns 80. ... sagt, dass Grammatikkenntnisse unerleslich sind, halte ich das auch für einen ausgesprochenen pons asinorum, denn erlesen muss man die sich! Latein ist übrigens nicht an sich eine "sehr fast systematische Sprache". Das ist das literarische Latein aus Tullius' Zeiten; Jargons, Dialekte, Mèndliches und Proletarisches sind da schon sehr schön ausgeblendet... Wermalda (Diskussion) 20:56, 15. Nov. 2016 (CET)
- Bist Du überhaupt der Fragesteller/in? --80.187.118.3 20:01, 15. Nov. 2016 (CET)
- Ich muss das im Geschichtsstudium lernen, was andere in 7 Jahren lernen muss ich in 6 Monaten lernen. Wir haben in den ersten vier Wochen schon 600 Vokabeln die wir lernen müssen. Mit der a und o Deklination komm ich ja noch klar. Aber dann noch e,u und dritte Deklination. Ich weiß auch gar nicht mehr wie ich die alle ausseinanderhalten soll. Wenn ich ein Substantiv mit -is sehe könnte ja nicht nur a oder o sein sondern auch was von der dritte. Ist das ein Scheiß ! Einem bleibt aber auch nix erspart. Wieso soll ich das lernen? Ich weiß genau das es niemals wieder brauchen werde. Im Geschichstsstudium gibt es so viele interessante Sachen bei denen ich wirklich Lust hätte tiefe in die Materie einzusteigen, stattdessen muss ich meine Zeit mit diesem Scheiß verschwenden, ok es ist nicht ganz scheiße. Ab und zu (aber nur sehr selten wenn ich mal Erfolg habe) dann macht mir es auch Spaß da ich sowieso ein Sprachentyp bin. Aber bei diesem ganzen Druck und Stress ist das was ganz anderes. Und von der Didaktik im Unterricht muss ich wohl nicht erst reden. Sry wegen den Schreibfehlern die ich hier manchmal mache, aber ich rattere das einfach so runter. Meine ehemalige Französischlehrerinn meinte mal das ich ein Sprachtalent hätte, aber zu faul wäre die Vokabeln zu lernen...--85.181.194.203 19:57, 16. Nov. 2016 (CET)
- Es ist nicht so komplex, wie es am Anfang aussieht. Genitiv endet auf -i (ai wird zu ae) oder -is oder -ūs, Dativ auf -i (wieder ai zu ae, bei der o-Deklination wird das i vom langen o verschluckt), Akkusativ immer auf Vokal + m, Ablativ auf langen Stammvokal, bei den Konsonantischen ersatzweise auf -e. Nominativ Plural -i (s. o.) oder Vokal + s, Genitiv -rum oder -um, Dativ -īs oder -bus, Akkusativ immer auf langer Vokal + s, Ablativ gleich Dativ. Beim Neutrum sind Nominativ und Akkusativ immer gleich, der Nom. Pl. endet immer auf -a, und deswegen endet der Akk. Pl. immer auf... Na, aufgepasst? ;) Und auch wenn Geschichte viele interessante Felder hat, so finde ich doch, dass die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Studium alter Quellen dazugehört, und da bietet sich Latein nun mal an; klar ginge auch Griechisch oder Kirchenslawisch oder eine andere geschichtliche Sprache. Grüße Dumbox (Diskussion) 20:23, 16. Nov. 2016 (CET)
- Nun hör mal auf! Du scheinst ein junger Mensch zu sein. Wegen Latein stürzt man sich nicht von der Brücke! Es gibt im weiteren Leben schlimmeres. Welche Jahrgangsstufe und mit welchem Ziel wird bei Dir Latein unterrichtet? Viele Grüße --80.187.118.3 19:59, 15. Nov. 2016 (CET)
- Ok danke. Aber in Latein kann ich ja noch nicht mal selbst Deutsch auf Latein übersetzten ! Früher konnte ich mir Sachen immer gut merken wenn ich mir eigenen Sätze ausgedacht habe. Vielleicht gibts da ja was zum Üben? Und wieso sollte ich alte lateinische Quellen selbst studieren? Die wurde doch eh schon alle hundertfach übersetzt. Ist so wie in der Mathematik, die Leute im Studium müssen manchmal genauso sinnloses Zeug lernen das später sowieso nur Computer machen.--85.181.194.203 20:27, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ich meine es nicht böse, aber deine wissenschaftliche Haltung kann sich, glaube ich, noch ein bisschen entwickeln. Es muss ein ernsthafter Wissenschaftler doch (nicht immer, nicht immer ohne Hilfe, aber doch prinzipiell!) eine Übersetzung anhand des Originaldokuments verifizieren oder falsifizieren können. Davon abgesehen wüsste ich nicht, dass etwa auch "nur" die MGH allesamt schon hundertmal übersetzt worden wären. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 20:52, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ja stimmt, ich habe auch keine Lust morgens aus dem Bett aufzustehen, dann steh ich am besten gleich nie wieder auf.--85.181.199.149 19:34, 15. Nov. 2016 (CET)
Ich halte diese Frage vom Grunde her für einen Witz. Nom vom Gen nicht unterscheiden können. Aber Latein lernen. Ich werde auf ähnliche --80.187.122.208 20:52, 16. Nov. 2016 (CET)Fragen hierzu nicht mehr antworten!
- Aus leidvoller Erfahrung sowohl mit Schülern als auch mit jungen KollegInnen halte ich die Frage für durchaus ernst gemeint. Es greift in den Geisteswissenschaften eine gewisse akademische Verflachung um sich. Die Pädagogisierung des Studiums hat natürlich ihre guten Seiten, aber das Fachliche leidet mitunter. Old-man rant, bitte gerne ignorieren. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 21:04, 16. Nov. 2016 (CET)
- Wo hab ich geschrieben das ich Nom nicht vom Gen unterscheiden kann? Anstatt Quatsch zu schreiben könntest du mal meine Frage lesen und verstehen, ein Benutzer weiter unten hat meine Frage perfekt verstanden.--85.181.194.203 21:38, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ins Lateinische zu übersetzen, gehörte auch noch vor wenigen Jahrzehnten zur üblichen Didaktik. Eine Altsprachlerin erzählte mir auch, sie habe im Studium aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzt. Wenn du ein "Sprachentyp" bist und zudem Historiker wirst, kannst du ja auch die eine oder andere direkt vom Lateinischen abstammende Sprache. Dann ist der Wortschatz nicht so schlimm - Französisch, Italienisch, Spanisch helfen - oder lernen sich später leichter. Wermalda (Diskussion) 22:37, 16. Nov. 2016 (CET)
15. November 2016
Ist die Trennung von Darwin und den Sozialdarwinisten
eine moderne Konstruktion?--217.238.129.145 19:27, 15. Nov. 2016 (CET)
- Hm. A man on mission... --2003:46:A10:9700:DC0D:3AF1:E335:6074 19:38, 15. Nov. 2016 (CET)
- He's on a mission from God... --2003:71:4E6A:B460:C558:4B6D:6E41:1C2F 00:20, 16. Nov. 2016 (CET)
- Es ist faktisch etwas vollkommen anderes. Wenn Ihnen die Terminologie nicht gefällt, so diskutieren Sie hier. Ansonsten sehe ich keinen Grund, Leute, welche den Menschen durch Tötungen stärken wollen, mit einem Wissenschaftler, welcher die Evolution erforschte, zusammenzubringen. Wenn Sie Artikel Änderungen diskutieren, so beachten Sie WK:NPOV--Wolfgang Gelbricht (Diskussion) 20:16, 15. Nov. 2016 (CET)
So einfach ist es nicht, denn die Tötung von Menschen stand ja zunächst nicht so sehr im Mittelpunkt der sozialdarwinistischen Lehren, sondern der Konkurrenzkampf von Rassen und Klassen. Wenn Darwin z.B. die Verdrängung der Indianer aus Nordamerika durch die Angelsachsen und den "wunderbaren" Fortschritt der USA mit natürlicher Zuchtwahl begründet, ist das nach heutigem Empfinden Sozialdarwinismus. Wollte Darwin "nur" die Natur (Tiere, Pflanzen) erforschen oder wollte er vielmehr auch - unterschwellig - ein neues Bild auf die menschliche Kultur konstruieren? Immerhin ist Darwin ja ein Kind seiner Zeit gewesen und nicht unbedingt "der" Darwin, den wir heute in den Schulen kennenlernen. Mich stört, dass dieser Zusammenhang in sämtlichen Diskussionsforen auf Wikipedia total geleugnet wird.
Frage: Wie sieht eigentlich Darwins Bild auf die menschliche Kultur aus? Welche Haltung hatte er zur Geschichte? --217.238.136.156 10:47, 16. Nov. 2016 (CET)
- Nochmal: Was soll das hier noch? Du bist bereits an die einschlägigen Artikelsidkussionsseiten verwiesen worden, hier ist der falsche Ort, solche Fragen zu klären bzw. irgendwelche Spekulationen über Darwins Intentionen beim Verfassen seiner Origin anzustellen (auch das nochmal: die Betrachtungen zur gegenwärtigen Evolution des Menschen machen nur einen sehr kleinen Teil dieses Werkes aus, in dem er zudem überwiegend bereits von anderen geäußerte Gedanken aufgreift). Wenn du das weiter ignorierst, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis deine Beiträge hier als Vandalismus bzw. Trollerei gewertet werden. --Gretarsson (Diskussion) 12:31, 16. Nov. 2016 (CET)
- Die Artikeldiskussionseite halte ich auch eher für ungeeignet, da im Artikel der wissenschaftliche Konsens dargestellt werden soll. Im Café sind persönliche Betrachtungen am besten aufgehoben, aber auch hier werden derartig bizzare Thesen wohl ungerne gesehen.--Wolfgang Gelbricht (Diskussion) 15:02, 16. Nov. 2016 (CET)
- Auf Artikeldiskussionen kann erstmal jeder Vorschläge zur Verbesserung von Artikeln machen. Hierbei gilt AGF. Ob die Umsetzung derartiger Vorschläge tatsächlich eine Verbesserung bewirken wird, bleibt dann der Einschätzung der (fachlich hoffentlich geschulten und medienkompetenten) Beobachter/Hauptautoren des Artikels überlassen. Offenbar gibt es ja Politikwissenschaftler, die Darwin mit Sozialdarwinismus in Verbindung bringen (siehe hier, unten und folgende Seite oben), der von der IP 217.238 [...] geäußerte Gedanke ist also so bizarr nicht. Allerdings ist das Motiv hinter den Änderungsabsichten unklar und es besteht begründeter Anlass zur Sorge, dass es auf eine allgemeine Diskreditierung der Person Charles Darwin und seines wissenschaftlichen Werkes hinauslaufen soll. --Gretarsson (Diskussion) 17:15, 16. Nov. 2016 (CET)
- Die Artikeldiskussionseite halte ich auch eher für ungeeignet, da im Artikel der wissenschaftliche Konsens dargestellt werden soll. Im Café sind persönliche Betrachtungen am besten aufgehoben, aber auch hier werden derartig bizzare Thesen wohl ungerne gesehen.--Wolfgang Gelbricht (Diskussion) 15:02, 16. Nov. 2016 (CET)
Wo genau begründet Darwin die Verdrängung der Indianer aus Nordamerika durch die Angelsachsen und den "wunderbaren" Fortschritt der USA mit natürlicher Zuchtwahl?
So einfach kann man es sich betrüblicherweise nicht machen, weder kommt Sozialdarwinismus ohne "Tötung von Menschen" aus, noch findet die natürliche Zuchtwahl ohne Tötungen statt.
Der generelle Konkurrenzkampf im Kapitalismus beinhaltet nun einmal auf spezifische Weise auch die Ausbeutung und Verdrängung von Menschen, was auch als eine "Tötung" von Menschen aufgefasst werden kann. Diese spezifische Weise besteht darin, daß aller Tausch von Waren am öffentlichen Markt gemäß dem Äquivalenzprinzip, somit scheinbar zivilisiert ohne "Tötungen" stattfindet, während alle Ausbeutung in die private Sphäre der Warenproduktion verdrängt wird.
Das allgemeine Konkurrenzprinzip des Kapitalismus setzt sich dann auch auf menschliche Rassen und Gene fort, was aber politisch tabuisiert wird. So gilt die Idee menschlicher Rassen seit 1945 als vermeintlich wissenschaftlich überwunden, wird aber tatsächlich in die Sphäre der privaten Weltanschauung zurückgedrängt, Rosenkohl (Diskussion) 15:35, 16. Nov. 2016 (CET)
- „Wo genau begründet Darwin die Verdrängung der Indianer aus Nordamerika durch die Angelsachsen und den "wunderbaren" Fortschritt der USA mit natürlicher Zuchtwahl?“ Würde ich auch gerne wissen. Die IP 217.238 [...] behauptet das zu wiederholten Male, ohne eine entsprechenden Textstelle geliefert zu haben.
- Was zügellosen Kapitalismus angeht, kommt es auf den Standpunkt an. Man kann ihn als tierischen Ausdruck intraspezifisscher Konkurrenz in der menschlichen Population geißeln (die Vokabel Raubtierkapitalismus dürfte dieser Sichtweise entsprungen sein), oder aber als naturgegeben rechtfertigen. Letztgenanntes wird bekanntermaßen von Sozialdarwinisten betrieben, wobei diese biologistische Sichtweise eben mit dem kollidiert, was heute als Humanität (oder evtl. genauer: Wirtschaftsethik) bezeichnet wird. Jetzt kann man sich darüber Streiten, ob Darwin in seiner Origin „Ur-Sozialdarwinisten“ wie Malthus positiv rezipiert und damit späteren echten Sozialdarwinisten (u.a. den Nazis) Material zur Rechtfertigung ihrer (ja tatsächlich in die Praxis umgesetzten) Ideen geliefert hat oder nicht und man kann sich darüber streiten, ob das für die Artikel Charles Darwin und/oder Über die Entstehung der Arten enzyklopädisch von Belang ist oder nicht. Nur ist hier nicht der richtige Ort dafür. --Gretarsson (Diskussion) 17:15, 16. Nov. 2016 (CET); nachträgl. korr. 17:19, 16. Nov. 2016 (CET)
Kapitalismus enthält bereits dadurch "Zügel", daß die Arbeitsprodukte als Privateigentum gelten, und enthält insbesondere Zügel durch alle aus dem Privateigentum abgeleiteten Formen wie Recht, Politik, Kultur, usw., bis hin zu Gewerkschaften und konkreten Arbeitskämpfen. Diese Zügel bringt der Kapitalismus selbst hervor, auf ihnen beruht er, durch sie wird er gebremst, und würde ohne sie nicht funktionieren. Das, was im Kapitalismus als "naturgegeben" erscheint ist die Form des Äuqivalzentausches. Malthus hat sich zum Bevölkerungswachstum bei begrenzten Nahrungsressourcen geäußert, nicht zur Entstehung der natürlichen Arten. Darwin hat Malthus' Essay on the Principle of Population gelesen, und fand ihn teilweise inspirierend, jedoch stammt Darwins naturwissenschaftliche Theorie von der Entstehung der Arten nicht von Malthus, Rosenkohl (Diskussion) 21:49, 19. Nov. 2016 (CET)
Siehe dazu auch Karl Marx:
- "Mit dem Darwin, den ich wieder angesehn, amüsiert mich, daß er sagt, er wende die Malthussche Theorie auch auf Pflanzen und Tiere an, als ob bei Herrn Malthus der Witz nicht darin bestände, daß sie nicht auf Pflanzen und Tiere, sondern nur auf Menschen – in der geometrischen Progression – angewandt wird im Gegensatz zu Pflanzen und Tieren. Es ist merkwürdig, wie Darwin unter Bestien und Pflanzen seine englische Gesellschaft mit ihrer Teilung der Arbeit, Konkurrenz, Aufschluß neuer Märkte, ›Erfindungen‹ und Malthusschem ›Kampf ums Dasein‹ wiedererkennt. Es ist Hobbes’ bellum omnium contra omnes, und es erinnert an Hegel in der ›Phänomenologie‹, wo die bürgerliche Gesellschaft als ›geistiges Tierreich‹, während bei Darwin das Tierreich als bürgerliche Gesellschaft figuriert." (Brief vom 18.6.1862, MEW 30, S. 249, hier kopiert von [1])
Rosenkohl (Diskussion) 23:52, 21. Nov. 2016 (CET)
Thema Schach: Bauerntausch
Ich spiele nur Computerschach und der Computer erlaubt mir bei einem Bauern auf die gegnerische Grundlinie gebracht den Tausch zur Dame > auch wenn ich noch meine Dame im Spiel habe. Beim nächsten Bauern das Gleiche = wieder Dame. Theoretisch könnte ich also mit 5 Damen spielen. Ich kenne es so: Ist die Dame noch im Spiel, tausche ich nur gegen einen Turm. Habe ich noch beide Türme, nur gegen eine Figur meiner Wahl, so diese nicht zweimal vorhanden ist. Was sagen die einschlägigen Regeln? Kann nichts darüber im Archiv finden
--1622AK (Diskussion) 21:39, 15. Nov. 2016 (CET)
- Laut Schach#Bauer hat dein Computer Recht, ich hatte es auch so in Erinnerung. Du könntest also theoretisch mit neun Damen (acht umgewandelten Bauern) spielen, oder wie kommt du auf fünf? --MannMaus (Diskussion) 21:47, 15. Nov. 2016 (CET)
- Artikel 3.7 Absatz e) der offiziellen FIDE-Schachregeln: "Sobald ein Bauer diejenige Reihe erreicht hat, die am weitesten von seinem Ursprungsfeld entfernt ist, muss er als Teil desselben Zuges gegen eine Dame, einen Turm, einen Läufer oder einen Springer derselben Farbe ausgetauscht werden. Die Auswahl des Spielers ist nicht auf bereits geschlagene Figuren beschränkt. Dieser Austausch eines Bauern für eine andere Figur wird "Umwandlung" genannt, und die Wirkung der neuen Figur tritt sofort ein." --Snevern 21:57, 15. Nov. 2016 (CET)
- Richtig, man kann beliebig viele gleiche Figuren haben. Zum trainieren oder überlegen habe ich hier einen Tipp: Damenproblem. :-) --GT1976 (Diskussion) 22:00, 15. Nov. 2016 (CET)
- "Beliebig" ist natürlich begrenzt durch die Zahl der Bauern, die man tauschen kann. Mehr als acht zusätzliche Figuren pro Farbe und Partie geht also nicht.
- Ich habe im Schachklub gelernt, aber in den Regeln nicht gefunden, dass man keine Dame "basteln" darf (beliebt ist zum Beispiel Turm mit Bauer oben drauf als Ersatzdame), sondern eine echte Dame aus einem anderen Spiel verwenden muss (gilt für alle anderen Figuren natürlich entsprechend). --Snevern 22:16, 15. Nov. 2016 (CET)
- Richtig, man kann beliebig viele gleiche Figuren haben. Zum trainieren oder überlegen habe ich hier einen Tipp: Damenproblem. :-) --GT1976 (Diskussion) 22:00, 15. Nov. 2016 (CET)
Es kann auch Situationen geben, in denen eine Unterverwandlung sinnvoll ist, also statt in eine Dame z.B. in einen Turm oder Springer. Kommt allerdings wirklich sehr selten vor. --Proofreader (Diskussion) 23:13, 15. Nov. 2016 (CET)
- Gerade der Springer kann sinnvoll sein, um ein Patt zu vermeiden. Turm und Läufer eher weniger, da die Dame deren Züge auch machen kann. Der Springer kommt eben anderes weg, bzw. kann eben über Figuren hinweg den gegnerischen König bedrohen. Das aber sehr selten, dass dir vom Zugverhalten her ein Springer mehr nützt als eine Dame.--Bobo11 (Diskussion) 23:25, 15. Nov. 2016 (CET)
- Ich habe mal gelesen, dass es eine Situation gab, in der es am sinnvollsten war, in eine Figur der gegnerischen Farbe zu tauschen. Der Spieler hat das getan. (So vor 100 bis 150 Jahren?) Daraufhin wurde die Regel entsprechend geändert, man darf jetzt nur noch eigene Figuren wählen. --Eike (Diskussion) 09:59, 16. Nov. 2016 (CET)
- Das steht im oben verlinkten Artikel zu Umwandlung (Schach). --87.148.72.33 18:14, 16. Nov. 2016 (CET)
- ich habe früher Vereinsschach (Kreisliga Brett 3) gespielt und auch an mehreren Turnieren -1990 teilgenommen, da war es üblich, dass nur entfernte Figuren den Bauern ersetzen konnten, war ja auch naheliegend denn fast alle Bretter wurden ja zeitgleich bespielt und es gab pro Brett nur 32 Figuren. Höre ich zum ersten mal, aber interessant auch der Artikel zur Umwandlung --Ali-KVietkonghmNg (Diskussion) 19:22, 16. Nov. 2016 (CET)
- Nein Bobo, auch Turm und Läufer können sinnvoll sein. Das ist auch in dem Beitrag verlinkt, auf den du geantwortet hast. --89.246.205.155 20:26, 16. Nov. 2016 (CET)
- Klar kannst du Turm oder Läufer wählen, das setzt allerdings voraus, dass wegen der Dame ein Patt entstehen würde. Der Gegner nach der Umwandlung nicht mehr ziehen kann, und du ihn deswegen nicht im nächsten Zug Matt setzen kannst.--Bobo11 (Diskussion) 23:13, 16. Nov. 2016 (CET)
- Nein, das setzt nicht voraus, dass es sonst ein Patt gäbe. Du hast die freie Wahl und darfst immer in einen Turm oder Läufer anstelle der Dame umwandeln - auch wenn das nicht sinnvoll ist, weil die Dame alls kann, was Turm und Läufer auch können. Aber es ist ausdrücklich und bedingungslos zulässig. --Snevern 06:29, 17. Nov. 2016 (CET)
- Um den Punkt "sinnvoll" geht es doch gerade. Es gibt Momente -die allerdings selten sind- wo es eben sinnvoll ist, nicht in Dame umzuwandeln. Wenn eben die Umwandlung Dame unmittelbar zu einer Patt-Situation führen würde. Oder eben du mit der Dame nicht an den König ran kommst, aber mit dem Springer.--Bobo11 (Diskussion) 09:51, 17. Nov. 2016 (CET)
- Okay, die Formulierung "setzt voraus" habe ich falsch interpretiert. Außer der von dir erwähnten Motivation, dem Gegner weitere Züge zu ermöglichen, um einen eigenen Sieg zu retten (der sonst aufgrund einer Patt-Situation dahin wäre), kann es aber auch den Fall geben, dass du kurz davor stehst, zu verlieren - und dich nun deinerseits ins Patt retten willst, um ein Remis zu ermöglichen. Dazu ist eine Figur mit weniger Zugmöglichkeiten gegenüber einer Dame von Vorteil. Das steht aber, wie IP 89.246.205.155 oben schon erwähnte, bereits in dem Artikel Unterverwandlung. --Snevern 11:31, 17. Nov. 2016 (CET)
- Eine Unterverwandlung in T oder L kann auch sinvoll sein, um den Gegner zu animieren, (doch) nicht mit zB seinem Turm zu schlagen (was er bei einer Dame ggf müßte). Es kommen so Folge-Varianten mit der umgewandelten Figur hinzu. Es ist dann nicht mehr so klar, daß geschlagen werden muß. --217.84.68.150 18:50, 18. Nov. 2016 (CET)
- Korrekt. Guter Gedanke. --Snevern 22:57, 21. Nov. 2016 (CET)
- Eine Unterverwandlung in T oder L kann auch sinvoll sein, um den Gegner zu animieren, (doch) nicht mit zB seinem Turm zu schlagen (was er bei einer Dame ggf müßte). Es kommen so Folge-Varianten mit der umgewandelten Figur hinzu. Es ist dann nicht mehr so klar, daß geschlagen werden muß. --217.84.68.150 18:50, 18. Nov. 2016 (CET)
- Okay, die Formulierung "setzt voraus" habe ich falsch interpretiert. Außer der von dir erwähnten Motivation, dem Gegner weitere Züge zu ermöglichen, um einen eigenen Sieg zu retten (der sonst aufgrund einer Patt-Situation dahin wäre), kann es aber auch den Fall geben, dass du kurz davor stehst, zu verlieren - und dich nun deinerseits ins Patt retten willst, um ein Remis zu ermöglichen. Dazu ist eine Figur mit weniger Zugmöglichkeiten gegenüber einer Dame von Vorteil. Das steht aber, wie IP 89.246.205.155 oben schon erwähnte, bereits in dem Artikel Unterverwandlung. --Snevern 11:31, 17. Nov. 2016 (CET)
- Um den Punkt "sinnvoll" geht es doch gerade. Es gibt Momente -die allerdings selten sind- wo es eben sinnvoll ist, nicht in Dame umzuwandeln. Wenn eben die Umwandlung Dame unmittelbar zu einer Patt-Situation führen würde. Oder eben du mit der Dame nicht an den König ran kommst, aber mit dem Springer.--Bobo11 (Diskussion) 09:51, 17. Nov. 2016 (CET)
- Nein, das setzt nicht voraus, dass es sonst ein Patt gäbe. Du hast die freie Wahl und darfst immer in einen Turm oder Läufer anstelle der Dame umwandeln - auch wenn das nicht sinnvoll ist, weil die Dame alls kann, was Turm und Läufer auch können. Aber es ist ausdrücklich und bedingungslos zulässig. --Snevern 06:29, 17. Nov. 2016 (CET)
- Klar kannst du Turm oder Läufer wählen, das setzt allerdings voraus, dass wegen der Dame ein Patt entstehen würde. Der Gegner nach der Umwandlung nicht mehr ziehen kann, und du ihn deswegen nicht im nächsten Zug Matt setzen kannst.--Bobo11 (Diskussion) 23:13, 16. Nov. 2016 (CET)
Beratung bzgl. späterer Berufsveränderung
Hallo, ich habe vor über zehn Jahren eine Beruf in der Metallverarbeitung erlernt. Anschließend habe ich rund ein halbes Jahr darin gearbeitet. Seit dem habe ich andere Dinge gemacht, u.a. ein paar Semester etwas komplett anderes studiert und nach dem Abbruch mehr oder weniger als Hilfsarbeiter gearbeitet. Dies mache ich zurzeit ebenfalls, wieder in Richtung Metall. Aber es gefällt mir so überhaupt nicht, Metallverarbeitung hat mir nie zugesagt, deswegen versuchte ich es auch mit einem Studium in einer komplett anderen Richtung. Schon seit Jahren überlege ich mehr oder weniger wie es weitergehen soll. Eine erneute Ausbildung? Ein erneutes Studium? Mit Beratern von der Arbeitsagentur habe ich schon geredet, da kam dann raus, dass er zum Studium riet. Da wäre aber das Problem der Finanzierung, ob ich den Stoff überhaupt noch packe und allgemein mind. 3-4 Jahre dieses durchstehe. Bei einer Ausbildung wäre es ähnlich, vielleicht finanziell nicht so ganz angespannt, vielleicht verkürzbar, aber da ist das Problem, dass ich mir kaum eine Ausbildung vorstellen kann, deren späterer Beruf mir zusagt. Allgemein ist es problematisch mit Anfang 30 und das ich momentan wieder bei meinen Eltern wohne, da aber natürlich lieber gestern als morgen wieder ausziehen würde. Wie gesagt, ich war bei der Beratung von der Arbeitsagentur und fand diese nicht schlecht, allerdings auch nur bedingt hilfreich da es verständlicherweise nur begrenzt in die Tiefe ging. Nun meine Frage: gibt es Berater, die auf meine Situation besser eingehen können und sich auskennen wie man so etwas einfädeln kann und wissen auf was es ankommt? --87.140.194.63 21:57, 15. Nov. 2016 (CET)
- Schon mal Vertrieb überlegt? Da brauchst Du ein Basiswissen (z. B. Metallverarbeitung), etwas Theorie (Studiensemester), gute Manieren und Fleiß. Damit kann man mehr verdienen, als ein Diplomingenieur in der Konstruktion. Auch ein zukünftiger Aufstieg in höheren Etagen ist in der Paxis von Vertriebspositionen möglich. --GT1976 (Diskussion) 22:04, 15. Nov. 2016 (CET)
- Key-Account Manager beim Schrauben Würth.--2003:75:AF0E:7600:94B8:EC7F:669A:A368 22:27, 15. Nov. 2016 (CET)
- Wenn du nicht genau weißt was du studieren willst: Nicht studieren! Erst recht nicht deiner Situation. Du wärst nach dem Abschluss in keiner besseren Lage (Ergebnis ist Standard-Studium, wohl mit mäßigen Noten, kaum zusätzlichen Erfahrungen und nicht allzu tiefen Fachkenntnissen. Das ist auch mit Anfang 20 nicht toll und mit Mitte 30 erst recht nicht.) Du müsstest mal wissen was du machen möchtest.--Antemister (Diskussion) 23:41, 15. Nov. 2016 (CET)
- Gefragt wurde nach Beratern (Alternative zur Arbeitsagentur), nicht nach Beratung.--Niki.L (Diskussion) 10:03, 16. Nov. 2016 (CET)
- Wenn du nicht genau weißt was du studieren willst: Nicht studieren! Erst recht nicht deiner Situation. Du wärst nach dem Abschluss in keiner besseren Lage (Ergebnis ist Standard-Studium, wohl mit mäßigen Noten, kaum zusätzlichen Erfahrungen und nicht allzu tiefen Fachkenntnissen. Das ist auch mit Anfang 20 nicht toll und mit Mitte 30 erst recht nicht.) Du müsstest mal wissen was du machen möchtest.--Antemister (Diskussion) 23:41, 15. Nov. 2016 (CET)
- Key-Account Manager beim Schrauben Würth.--2003:75:AF0E:7600:94B8:EC7F:669A:A368 22:27, 15. Nov. 2016 (CET)
- Warst Du schon im Berufsinformationszentrum? --Rôtkæppchen₆₈ 00:28, 16. Nov. 2016 (CET)
Mach es so, wie dieser (ca. bis zum Jahr 2000) :-) --GT1976 (Diskussion) 19:44, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ausbildung in einem Metall-Beruf und Berufserfahrung qualifiziert für eine Meister-/Techniker-Ausbildung, geht auch per Abendschule, dann könntest du Geld verdienen und dich für ein anderes Berufsbild qualifizieren. Wenn du lieber zügiger durch willst, Meister-Bafög beantragen, geht auch bei Techniker-Schule und sogar wenn man vorher studiert hat und dort bereits Bafög bekommen haben sollte.--2003:72:6E3F:D900:8C3F:5393:FE0:6462 22:14, 20. Nov. 2016 (CET)
Wahlberichterstattung im Ostblock
Kürzlich in einem Presseschnipsel erfahren das die chinesische Presse kaum über die Wahlen in den USA berichtet hat (warum ist ja klar). Jetzt kam mir die Frage, wie wurde denn das vor dem Fall des Kommunismus im Ostblock gehandhabt? Der Fall der DDR ist dabei noch ein besonderer, denn hier waren die Leute ja bestens darüber informiert. Oder allgemeiner: Wie wurde denn in der Presse (bzw. Schule, Universität) demokratische Wahlen beschrieben?--Antemister (Diskussion) 23:32, 15. Nov. 2016 (CET)
- Aus DDR-Sicht waren die Wahlen dort auch absolut demokratisch, im Westen dagegen konnnte man nur zwischen den Interessenvertreter des Kapitals auswählen - alles eine Frage des Blickwinkles. --An-d (Diskussion) 23:56, 15. Nov. 2016 (CET)
- Soweit ich das aus den erhaltenen Sendungen überblicke, konnte der Genosse Kled, den zu kucken ja u. a. für bestimmte Studiengänge und die bewaffneten Organe Vorschrift war, aber auch darüberhinaus wesentlich längere und detailliertere Vorträge zu Detailfragen des nichtsozialistischen Auslands und seinem Personal halten. --2003:71:4E6A:B460:C558:4B6D:6E41:1C2F 00:24, 16. Nov. 2016 (CET)
- Dieselbe Frage habe ich mir als Nachgeborener in diesen Tagen (ich habe vermutlich auch denselben Beitrag bzgl. China gesehen wie Antemister) ebenfalls gestellt. Wie wurde z.B. 1980 in der DDR die Wahl des strammen Antikommunisten Ronald Reagan bewertet und kommentiert? Oder waren aus sozialistischer Sicht alle US-Präsidenten gleich böse? --slg (Diskussion) 01:58, 16. Nov. 2016 (CET)
- Wer kein Funktionsträger im Dritten Reich gewesen war, wurde eigentlich nicht wegen seiner Biographie bzw. als Person angegriffen, s. historischer Materialismus, nach dem es nicht Individuen sind, die Geschichte machen. Die Kritik lief eigentlich eher auf System- und Ideologieebene, und als Belege für die Falschheit von kapitalistischer Ideologie und kapitalistischem System wurden dann bestimmte Ereignisse, Entwicklungen und Beschlüsse als konkrete Beispiele herangezogen. --2003:71:4E6A:B460:C558:4B6D:6E41:1C2F 05:42, 16. Nov. 2016 (CET)
- Da empfehle ich mal die zefys-Datenbank. Kostenlose Anmeldung und man kann das ND von 1946 bis 1990 lesen. Reagan war die Inkarnation des Bösen, dank SDI standen wir kurz vor dem Weltuntergang....--scif (Diskussion) 11:45, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ach? Und dem war nicht so? Yotwen (Diskussion) 11:55, 16. Nov. 2016 (CET)
- Da empfehle ich mal die zefys-Datenbank. Kostenlose Anmeldung und man kann das ND von 1946 bis 1990 lesen. Reagan war die Inkarnation des Bösen, dank SDI standen wir kurz vor dem Weltuntergang....--scif (Diskussion) 11:45, 16. Nov. 2016 (CET)
- Wer kein Funktionsträger im Dritten Reich gewesen war, wurde eigentlich nicht wegen seiner Biographie bzw. als Person angegriffen, s. historischer Materialismus, nach dem es nicht Individuen sind, die Geschichte machen. Die Kritik lief eigentlich eher auf System- und Ideologieebene, und als Belege für die Falschheit von kapitalistischer Ideologie und kapitalistischem System wurden dann bestimmte Ereignisse, Entwicklungen und Beschlüsse als konkrete Beispiele herangezogen. --2003:71:4E6A:B460:C558:4B6D:6E41:1C2F 05:42, 16. Nov. 2016 (CET)
Ist SDI realisiert worden? Wer hatte bei Able Archer eher den Finger am Abzug?--scif (Diskussion) 17:41, 16. Nov. 2016 (CET)
- "die chinesische Presse kaum über die Wahlen in den USA berichtet hat (warum ist ja klar)" ja, nämlich aus dem gleichen Grund, warum die deutsche Presse nichts über die Wahlen in Sambia bereichtet hat. --2.246.75.233 10:53, 18. Nov. 2016 (CET)
- Der Vergleich ist aber ganz schön schräg, weil auch aus chinesischer Sicht die USA das mächtigste Land der Welt sind.--Antemister (Diskussion) 21:35, 20. Nov. 2016 (CET)
16. November 2016
Alte (DDR?)-Steckdosen und Kippschalter

Eine technische Frage: ich habe seit einiger Zeit eine Wohnung mit entzückend spartanischer und altertümlicher Elektrik, zu den Steckdosen gehören auch noch passende Kippschalter fürs Licht. Die Frage ist, bekommt man derartiges noch im Handel? Die Steckdosen und Schalterumrandungen sind zwar robust, aber teilweise doch stark vergilbt. Wenn es eine Möglichkeit zur „Entgilbung“ gäbe, wäre mir das sogar noch lieber. --Turris Davidica (Diskussion) 11:00, 16. Nov. 2016 (CET)
- 1. neue Steckdosen würd ich vom Elektriker machen lassen, weil man da leicht ein Feuerchen machen könnte, wenn man irgendeine Kleinigkeit falsch macht... selbst ein vom Elektriker angeschraubter Erdungsdraht für das ganze Haus soll sich schon mal gelöst haben... 2. gealtertes Plastik wieder verjüngen geht bestimmt nich... *kicher* 3. solange sich keine Risse bilden, würde ich da nix machen... 4. bei mir habe ich nach dem Abschalten der Sicherungen die Fettspritzer mit nem Kunststoff-Stäbchen weggerubbelt und dann mit nem leicht feuchten Tuch nochmal drüber gerubbelt, damit die mich nich irgendwann mal anspricht... --Heimschützenzentrum (?) 11:07, 16. Nov. 2016 (CET)
- Danke, selber schaffe ich das Anschließen sowieso nicht. Da ich erst einmal im Leben einen Elektriker bestellt habe, wußte ich halt nicht, ob ich für einen solchen vorher erst einmal entsprechende Teile zum Austausch besorgen müßte (eine Frage, die ich mir auch in Bezug auf einen Installateur stelle, btw.) Der Vergilbungsgrad fällt trotz Grundreinigung vor weißen Wänden leider etwas ins Auge, der Vormieter lebte wohl in Orange…--Turris Davidica (Diskussion) 11:37, 16. Nov. 2016 (CET)
- Doppelsteckdosen dieser Bauart gibt es eigentlich von jedem Hersteller. Diese Form erinnert mich an die Serie LS 990 von Albrecht Jung.--Rôtkæppchen₆₈ 11:17, 16. Nov. 2016 (CET)
- Gib einfach DDR-Steckdose mit Schachtauslass in Google ein und bingo.--2003:75:AF14:CA00:D44C:4824:6545:DF98 11:22, 16. Nov. 2016 (CET)
- ergänzend: Wenn ich als Handwerker unterwegs bin, führe ich gängige Ersatzteile idR in überschaubarer Menge mit mir. Diese Teile sind bezahlt und belasten damit mein Konto, ich bin also froh, wenn ich sie Dir - natürlich unter vorauskalkuliertem Gewinn - wieder verkaufen kann. Zudem kenne ich diese Teile und habe sie unter dem Gesichtspunkt einfacher Montage und (wenn Du Glück hast) Haltbarkeit, Sicherheit und Qualität in jahrelanger Praxis herausgesucht. Kurzum: Wenn Dir ein Handwerker Deine eigenen Steckdosen montiert, musst Du das als Service-Leistung verstehen; mich als Handwerker kosten sie Geld und unter Umständen meinen Ruf, weil ich ihre (Betriebs-)Sicherheit nicht beurteilen kann Bu63 (Diskussion) 12:04, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ah, danke, die Antworten helfen weiter.--Turris Davidica (Diskussion) 12:08, 16. Nov. 2016 (CET)
- hm, wenn die gesamte Hlg. Familie und ein Rosenkranz nix gegen die Vergilbung der Steckdosen haben ausrichten können, bleibt eigentlich nur noch der Hlg. Antonius von Padua, Patron der Hoffnungslosen Fälle. --Edith Wahr (Diskussion) 16:43, 16. Nov. 2016 (CET)
- ...vielleicht auch zusammen mit Rita von Cascia und Judas Thaddäus, --Bremond (Diskussion) 16:53, 16. Nov. 2016 (CET)
- …und ich denk noch, sag was dazu, die Gegenstände waren die erste Einrichtung nach der Übergabe, daher die etwas ironische Referenz auf Bunyan. :}.
- ...vielleicht auch zusammen mit Rita von Cascia und Judas Thaddäus, --Bremond (Diskussion) 16:53, 16. Nov. 2016 (CET)
- hm, wenn die gesamte Hlg. Familie und ein Rosenkranz nix gegen die Vergilbung der Steckdosen haben ausrichten können, bleibt eigentlich nur noch der Hlg. Antonius von Padua, Patron der Hoffnungslosen Fälle. --Edith Wahr (Diskussion) 16:43, 16. Nov. 2016 (CET)
- Ah, danke, die Antworten helfen weiter.--Turris Davidica (Diskussion) 12:08, 16. Nov. 2016 (CET)
- ergänzend: Wenn ich als Handwerker unterwegs bin, führe ich gängige Ersatzteile idR in überschaubarer Menge mit mir. Diese Teile sind bezahlt und belasten damit mein Konto, ich bin also froh, wenn ich sie Dir - natürlich unter vorauskalkuliertem Gewinn - wieder verkaufen kann. Zudem kenne ich diese Teile und habe sie unter dem Gesichtspunkt einfacher Montage und (wenn Du Glück hast) Haltbarkeit, Sicherheit und Qualität in jahrelanger Praxis herausgesucht. Kurzum: Wenn Dir ein Handwerker Deine eigenen Steckdosen montiert, musst Du das als Service-Leistung verstehen; mich als Handwerker kosten sie Geld und unter Umständen meinen Ruf, weil ich ihre (Betriebs-)Sicherheit nicht beurteilen kann Bu63 (Diskussion) 12:04, 16. Nov. 2016 (CET)
- Gib einfach DDR-Steckdose mit Schachtauslass in Google ein und bingo.--2003:75:AF14:CA00:D44C:4824:6545:DF98 11:22, 16. Nov. 2016 (CET)
Turris Davidica, Du benötigst die Verbannung von Minderjährigen und Zurechnungsunfähigen aus dem Zimmer, und die abgestellte Sicherung im Zimmer, Phasenprüfer-Schraubendreher – der zertifiziert isoliert ist, den Reiniger Bref von Henkel (den fettlösenden für Küche, nicht den fürs Bad oder vergleichbaren Backofenreiniger), Wasserstoffperoxid und ein paar Stunden Sonnenschein oder UV-Licht. Die Sicherung für das Zimmer rausmachen und die Leute aus den Zimmer aussperren. Steckdosenblenden mit dem Phasenprüfer abschrauben und mit Bref in einer Wanne einsprühen. Nach Einwirken ausbürsten um in den Ritzen sitzende Verschmutzung zu entfernen. Ggf. diesen Vorgang wiederholen. Nach gründlichem Spülen, das Wasserstoffperoxid auftragen und die Blenden ins UV-Licht legen. Keine Schatten machen, diese werden im Ergebnis als vergilbte Stellen sichtbar bleiben. Nach dieser Behandlung gründlich spülen und trocken.[2][3]
Optional konservieren: Ggf. kann farblose Kunststoff-Grundierung dünn aufsprüht werden und nach vollständigen trocken mit einem UV-Schutz-Zwei-Komponenten-Acryl-Klarlack grifffest konserviert werden. Achtung! Das kann die Brandschutzklasse negativ beeinträchtigen. Dahier die Lackschicht dünn, aber deckend halten. Mit einem Föhn unter ständigem Schwenken bei 70°C Oberflächentemperatur den Lack härten lassen.
Die Blenden wieder sachgerecht montieren. Das Entfernen der Blenden machte damals jeder Maler beim Streichen und Tapezieren. um eine sauberes Ergebnis abzuliefern, dass es erlaubt, die Elektrik zu tauschen, ohne die Wand neu streichen zu müssen. Da die heutigen Handwerker eine Berufsvielfalt haben, lernen die nur noch das nicht zu machen und die Finger davon zu lassen. Das Kostet Zeit oder verschmierte Elektrische Anlagen. Einige waren früher so dämlich und haben die Schutzleiter mit Farbe außer Betrieb gesetzt. Diese Dummheit wird heute auch mit Blende auf der Steckdose praktiziert. --Hans Haase (有问题吗) 18:33, 16. Nov. 2016 (CET)
- Kann man so machen, das ist dann die ultraelaborierte Lösung. Hans, ist es ein PA, wenn ich Dich auch als "elaboriert" bezeichne ;-)? Handelsübliche No-Name-Scheuermilch ist auch gut; ich tu sowas gerne ersma in die Spülmaschine. Oft reicht das. Sicherung 'raus vor der Demontage ist gesetzt!79.204.201.162 18:59, 16. Nov. 2016 (CET)
- Wenn Restaurieren, dann richtig. Die Scheuermilch macht andere Kratzer auf der bereits ab Werk (VEB!) geriffelten Oberfläche. Diese wollte ich halten und nur die Verschmutzungen, ggf. Rauch, Teer und Fett entfernen. Das geht so ganz gut. Danach kann man auch wirksam bleichen. Natürlich kostet eine Steckdose heute nicht viel. Nur passen die Blenden nicht Hersteller-übergreifend auf andere Dosen und dann muss sachkundig geschraubt werden. Und bei den Ost-Modellen stimmt der Abstand nicht zu den heute üblichen Unterputz-Leerdosen. Das bedeutet: Stukkateur, Elektriker samt Maler müssten ran. --Hans Haase (有问题吗) 19:31, 16. Nov. 2016 (CET)
- Stukkateur! Er hat Stukkateur gesagt! 79.204.201.162 19:48, 16. Nov. 2016 (CET)
- Danke, Hans, für diesen ausführlichen Ratschlag, das wäre dann ein Projekt für den nächsten Frühsommer. --Turris Davidica (Diskussion) 11:46, 17. Nov. 2016 (CET)
- Genauso alt wie die Steckdosen ist die Isolierung der Leitungen, deshalb ist diese Installation sehr wahrscheinlich nicht mehr sicher und ein Elektriker wird, außer alles neu, gar nichts machen.--84.187.79.12 09:18, 19. Nov. 2016 (CET)
- Angesichts dessen, daß allerdings ein funkelnagelneuer Stromkasten vorhanden war und die Leitungen und Installationen dank Denkmalschutz zwar über Putz verlaufen aber sonst solide daherkommen, halte ich das für eine recht gewagte Spekulation.--Turris Davidica (Diskussion) 11:40, 21. Nov. 2016 (CET)
- Bist Du Mieter der Wohnung und hast sie erst kürzlich bezogen? Wenn ja, ist der Hauseigentümer verpflichtet, die Elektrik sicherheitstechnisch auf den neusten Stand zu bringen. Dazu müssen Fehlerstromschutzschalter eingebaut werden. Bei alten Sicherungskästen bzw Unterverteilern heißt das, dass der komplette Verteiler erneuert werden muss. Das hatten wir erst neulich (Wikipedia:Auskunft/Archiv/2016/Woche 45#Leistung Steckdose). --Rôtkæppchen₆₈ 11:44, 21. Nov. 2016 (CET)
- 2015 und ja, gemietet, weshalb ich an einer Ausstattung, bei der sich in jeder Ecke des Zimmers eine Steckdose befindet (und sonst gar nichts) auch nichts ändern werde. Ein Fehlerschutzschalter ist WiMRE (so oft mache ich mich an dem Kasten ja nicht zu schaffen) vorhanden, Sicherungen zum Reindrehen, wie ich sie anderswo auch schon hatte, gibt es in diesem Kasten gar nicht.
- Schraubsicherungen sind in Haushaltsinstallationen auch sehr unüblich geworden. Die gibt es am Zählerplatz als Vorsicherung direkt hinter dem Zähler und evtl für den Durchlauferhitzer, falls vorhanden. Für den Rest gibt es Reihen-Sicherungsautomaten und FI-Schalter oder neumodische RCBOs. Wenn sich häusliche Aufladestationen für Elektroautos durchsetzen, werden diese wahrscheinlich auch mit Schmelzsicherungen abgesichert. --Rôtkæppchen₆₈ 16:17, 22. Nov. 2016 (CET)
- 2015 und ja, gemietet, weshalb ich an einer Ausstattung, bei der sich in jeder Ecke des Zimmers eine Steckdose befindet (und sonst gar nichts) auch nichts ändern werde. Ein Fehlerschutzschalter ist WiMRE (so oft mache ich mich an dem Kasten ja nicht zu schaffen) vorhanden, Sicherungen zum Reindrehen, wie ich sie anderswo auch schon hatte, gibt es in diesem Kasten gar nicht.
- Bist Du Mieter der Wohnung und hast sie erst kürzlich bezogen? Wenn ja, ist der Hauseigentümer verpflichtet, die Elektrik sicherheitstechnisch auf den neusten Stand zu bringen. Dazu müssen Fehlerstromschutzschalter eingebaut werden. Bei alten Sicherungskästen bzw Unterverteilern heißt das, dass der komplette Verteiler erneuert werden muss. Das hatten wir erst neulich (Wikipedia:Auskunft/Archiv/2016/Woche 45#Leistung Steckdose). --Rôtkæppchen₆₈ 11:44, 21. Nov. 2016 (CET)
- Angesichts dessen, daß allerdings ein funkelnagelneuer Stromkasten vorhanden war und die Leitungen und Installationen dank Denkmalschutz zwar über Putz verlaufen aber sonst solide daherkommen, halte ich das für eine recht gewagte Spekulation.--Turris Davidica (Diskussion) 11:40, 21. Nov. 2016 (CET)
- Wenn Restaurieren, dann richtig. Die Scheuermilch macht andere Kratzer auf der bereits ab Werk (VEB!) geriffelten Oberfläche. Diese wollte ich halten und nur die Verschmutzungen, ggf. Rauch, Teer und Fett entfernen. Das geht so ganz gut. Danach kann man auch wirksam bleichen. Natürlich kostet eine Steckdose heute nicht viel. Nur passen die Blenden nicht Hersteller-übergreifend auf andere Dosen und dann muss sachkundig geschraubt werden. Und bei den Ost-Modellen stimmt der Abstand nicht zu den heute üblichen Unterputz-Leerdosen. Das bedeutet: Stukkateur, Elektriker samt Maler müssten ran. --Hans Haase (有问题吗) 19:31, 16. Nov. 2016 (CET)
17. November 2016
Wie kann heute unter den globalen Bedingungen eine Inflation eintreten? Wie sieht das aus und was bekommt man als erstes mit? Steigen dann Einkommen und Preise gleichmäßig unter Zurücklassung von Guthaben? Oder wird einfach alles plötzlich teurer und man kann nichts mehr bezahlen, bekommt aber auch kein zusätzliches Geld, so dass man das Ersparte ausgeben muss? 188.103.154.47 22:15, 17. Nov. 2016 (CET)
- Zur Frage, ob Einkommen und Preise gleichmäßig steigen, siehe z.B. Artikel Lohn-Preis-Spirale.--84.119.124.157 22:39, 17. Nov. 2016 (CET)
- Ganz verstehe ich die Frage zwar nicht, aber ich versuche mich mal mit einer Antwort. Eine Inflation setzt voraus das Preise und Löhne gleichzeitig steigen. Wird eines der beiden eingefroren staatlicherseits kommt es entweder zur Verarmung oder zur Mangelwirtschaft. Inflation entwertet natürlich ersparnisse, allerdings treten auch höhere nominale Zinsen auf sodass der reale Wertverlust von Spareinlagen nicht niedriger liegen wird als die Inflationsrate suggeriert. Gekniffen hat wer in Zeiten niedriger Inflation sein Geld fest in festverzinslichen Papieren (Staatsanleihen!) angelegt hat. Mit dem Bezug auf die "globalen Bedingungen" meinst du evtl. das schon lange bekannte Phänomen das die globalisierte Wirtschaft weltweit die Inflationsraten dämpft weil es viel schwieriger ist bei gut handelbaren Gütern heute noch Preiserhöhungen durchzusetzen (dann kommen die nämlich von einem ausländischen Hersteller). Das gilt natürlich nicht mehr bei Hyperinflationen.--Antemister (Diskussion) 23:52, 17. Nov. 2016 (CET)
Die werden die Zinsen niedrig lassen. Was ich meine ist, dass es über Inflation möglich ist, die Sparguthaben zu entwerten. Ich denke, dass momentan vieles darauf hindeutet, dass eine Inflationsphase geplant ist. Beispielsweise sollen enorme Staatsimmobilien veräußert werden, wie die Autobahn und andere, um den großen Geldblöcken Gelegenheit zu geben, sich in irgend was Festes zu flüchten. Und die Zinsen werden sie niedrig lassen und nicht anpassen. Es wird wahrscheinlich einfach viel Geld freigesetzt und die Werte zerfallen, so wie früher in Italien, Griechenland oder Frankreich, wo es praktisch nicht möglich war, in Geld zu sparen und alle 10 Jahre drei Nullen gestrichen wurden, um eine neue Lira, eine neuere Lira und eine immer wieder noch neure Lira zu haben. Bei denen zahlt halt niemand steuern und der Staat holt es sich auf diese Weise. --188.103.154.47 18:23, 18. Nov. 2016 (CET)
- Deine Währungsgeschichte "bei denen" ist ziemlich fast ganz genau: Der Franc, also die französische Lira, wurde 1958 abgewertet, gestrichen wurden dabei zwei Nullen, also fast drei. Die italienische Lira wurde zwischen 1861 und ihrem Ende im Euro genau null Mal, also auch nur fast alle 10 Jahre abgewertet. Wermalda (Diskussion) 08:43, 19. Nov. 2016 (CET)
- okay, ich war hier fast etwas ungenau. Aber es ist doch unbestritten, dass durch die Freisetzung größerer Geldmengen eine Inflation eintreten kann. Kann es denn in Euroland passieren, dass der Euro schnell an Wert verliert? --188.103.154.47 18:40, 19. Nov. 2016 (CET)
- Dazu müsste jetzt der Fall eintreten das die EZB in die direkte Staatsfinanzierung via Notenbankkredit übergeht. Bei allen Maßnahmen, so weit ist man auch nicht. Und ich glaube auch nicht dass es so weit kommt, denn da wird jede deutsche Regierung so was von dagegen sein.--Antemister (Diskussion) 21:37, 20. Nov. 2016 (CET)
Chevreuil, französischer Mathematiker
Ich suche einen französischen Mathematiker namens Chevreuil, der "umfangreiche Arbeiten" geschrieben haben soll, die "noch heute anerkannt werden". So hat es eine Verwandte von mir ca. 1930 niedergeschrieben. Er war Vetter einer 1806 geborenen Frau, was ein Hinweis auf sein ungefähres Geburtsjahr ist. Mehr Angaben habe ich leider nicht. Kann jemand das Rätsel lüften, um wen es sich handeln könnte? --Neitram ✉ 23:03, 17. Nov. 2016 (CET)
- Der Vetter ist zwingend und keinesfalls ein falsch übersetzter Urururgroßneffe oder sowas? Sonst könnte es auch Jacques du Chevreuil (1595 - 1649) sein, der in Paris Professor war und über Astronomie veröffentlichte, was ja soweit nicht fällt von der Mathematik... Wermalda (Diskussion) 00:15, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ich finde auch nichts (Kat-Listen verschiedener WPs eingesehen). Logischerweise gäbe es (mindestens) zwei Schwachpunkte: (a) Die Bedeutung des Mannes, (b) der Name des Mannes (eine Dame der Küche könnte da Bekanntes - Wildbret - assoziieren...). Zum zweiten Punkt werfe ich die ähnlich klingenden Namen Chevreau, Chevreaux, Chevreuse, Chevrens, Chevresis, Chevri..., Chav... in den Ring. Es gibt keine anderen Elemente?
- Zweite Möglichkeit wäre, über die in Frankreich sehr gut zugänglichen Genealogiekanäle nach männlichen Verwandten der 1806er-Dame (Name) zu suchen. GEEZER … nil nisi bene 09:39, 18. Nov. 2016 (CET)
- Gut, dass du es sagst. Bei dem Namen hatte ich auch gestutzt. Das könnte eine Übersetzung sein. Wenn da (deutsche Beispiel) ein Herr Rehfelde oder Rehe nach Frankreich einwandert (oder, wie man früher sagte, dorthin verschlagen wird...)... Wermalda (Diskussion) 13:35, 18. Nov. 2016 (CET)
- Die 1806 geborene war Französin, daher schließe ich aus, dass es sich bei dem Vettern um einen Deutschen gehandelt haben könnte. Der Name könnte vielleicht etwas falsch geschrieben sein, aber kaum aus einer anderen Sprache worden übersetzt sein. --Neitram ✉ 15:15, 19. Nov. 2016 (CET)
- Gut, dass du es sagst. Bei dem Namen hatte ich auch gestutzt. Das könnte eine Übersetzung sein. Wenn da (deutsche Beispiel) ein Herr Rehfelde oder Rehe nach Frankreich einwandert (oder, wie man früher sagte, dorthin verschlagen wird...)... Wermalda (Diskussion) 13:35, 18. Nov. 2016 (CET)
- Kommt auch ein Chemiker/Physiker in Frage? Eugène Chevreul? Lebensdaten (1786–1889) passen einigermaßen. --TETRIS L 16:04, 18. Nov. 2016 (CET)
- Vielen Dank für alle bisherigen Bemühungen. Mathematik ist ganz sicher, weil es in dem 1930er Text darum ging, dass auch die Base und andere Mitglieder der Familie (unter deren Nachkommen) mathematische Begabungen zeigten. --Neitram ✉ 15:15, 19. Nov. 2016 (CET)
WBIS kennt bei 6 Millionen erfassten Biographien 20 Chevreuils (paar Dubletten dabei), aber keinen Mathematiker (dafür aber Journalisten, Maler, Missionare und "Kontrarevolutionäre"), der einzige im MINT-Bereich ist der bereits genannte Chemiker Eugene, dazu nen Eisenbahnfunktionär namens André Clément (geb. 1888). --Edith Wahr (Diskussion) 23:07, 18. Nov. 2016 (CET)
- Noch eine Ergänzung: der mir vorliegende Text erlaubt auch die Deutung, dass dieser Chevreuil ein Vetter des Vaters der Dame gewesen war, also eine Generation früher. Dieser Vater war Charles Antoine François de Levavasseur (ca. 1770-1815), und die Mutter des Mathematikers Chevreuil war eine geborene Levavasseur. --Neitram ✉ 15:24, 19. Nov. 2016 (CET)
- @Neitram: Laut dieser Seite war die Schwiegermutter des o.g. Chemikers eine geborene Levavasseur. Hier finden sich sowohl Michel-Eugène CHEVREUL als auch ein Herr namens Charles Antoine LEVAVASSEUR, dessen Lebensdaten allerding nicht zu den von Dir genannten passen. Ich denke, wir nähern uns der Lösung. :) --TETRIS L 13:17, 21. Nov. 2016 (CET)
- P.S.: Achtung, nachdem Du etwa 10x eine Seite bei geneanet.org aufgerufen hast, verlangt geneanet.org eine Registrierung für weitere Zugriffe! --TETRIS L 14:13, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ja, wir haben jetzt wohl die Lösung. Ich glaube jetzt, dass die Verwandte von mir, die diesen Text ca. 1930 niedergeschrieben hat, doch den Chemiker Michel Eugène Chevreul gemeint hat, das ist am wahrscheinlichsten, denn dieser war tatsächlich ein Vetter der 1806 geborenen Dame. Die Dame war diese hier, und ihr Vater Charles Antoine François de Levavasseur, den ich meine, war dieser hier. Damit war diese Louise Le Vavasseur ihre Tante, und diese Sophie Davalet ihre Couisine, also deren Mann, der Chemiker, ihr Vetter. Besten Dank für deine Hilfe, Tetris L! Du hast mir sehr geholfen. --Neitram ✉ 11:14, 22. Nov. 2016 (CET)
18. November 2016
Fundrecht und Thermalbad
Wenn ich eine teure Halskette bei der Rezeption abgebe, werde ich dann nach 6 Monaten Eigentümer, wenn sich niemand meldet. Steht mir in jedem Fall ein prozentualer Anteil Finderlohn zu? (Google brachte nur Antwort bei behördlichen Einrichtungen). Danke --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 12:40, 18. Nov. 2016 (CET)
- Nein, ich fürchte, Du hast weder einen Anspruch auf die Halskette noch auf Finderlohn. Das Fundrecht in privaten Geschäftsräumen ist zwar im BGB nicht gesondert geregelt, es gibt aber BGH-Rechtsprechung. Die zugrundeliegende Logik ist, dass der Geschäftsinhaber in seinen Räumen - entsprechenden Willen vorausgesetzt - bereits im Moment des Verlierens Besitz an der Sache erlangt hat, sie also nie besitzlos wurde, was Voraussetzung für einen Fund durch Dich wäre. Du warst nur Überbringer, nicht Finder. Glaube ich zumindest, aber eigentlich habe ich keine Ahnung. --Rudolph Buch (Diskussion) 13:19, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ich habe ebenfalls keine Ahnung. Deshalb beantworte ich diese Frage auch nicht. --2003:76:4E55:FD3:6511:BF7:7579:415F 14:00, 18. Nov. 2016 (CET)
- Aber vielleicht kannst du ja interessante Quellen beitragen, wie Rudolph... --Eike (Diskussion) 14:07, 18. Nov. 2016 (CET)
- Der schreibt er hätte keine Ahnung. Was er sagt, hört sich aber nicht so an. --87.123.9.110 14:27, 18. Nov. 2016 (CET)
- Wenn jemand eine andere knappe Formulierung für "ich habe weder jemals eine Diss oder ein Gutachten zu dieser Rechtsfrage verfasst noch eine hinreichende Literaturdurchsicht vorgenommen oder in meiner Tätigkeit laufend damit zu tun, äußere hier also nur eine Vermutung basierend auf meiner Erinnerung der Rechtslage und/oder einer oberflächlichen Recherche" findet, übernehme ich das gerne. Aber ich finde, man sollte bei der Auskunft stets deutlich machen, ob man besondere Expertise beanspruchen kann oder eben eigentlich keine Ahnung von diesem Rechtsthema hat. Manchmal gebe ich ja auch nur den Link zur einschlägigen Rechtsvorschrift oder zu einem passenden Urteil an und wage keine eigene Bewertung, aber ich habe den Eindruck, für viele Fragesteller ist auch eine minderqualifizierte Zusammenfassung hilfreich. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:53, 18. Nov. 2016 (CET)
- In solchen Zeiten kommen manche Leute nicht damit klar, wenn man zugibt, dass man nicht alles weiß. --Eike (Diskussion) 14:56, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ich erinnere mich an Fälle von Geschäften, in denen es Gerichte so wie von dir geschildert gesehen haben. Demnach wüsste ich es auch nicht - aber ich würd es anders nennen. Völlig außer Frage steht dagegen die Kompetenz von 2003:76:4E55:FD3:6511:BF7:7579:415F, das ist ja klar. --87.123.9.110 17:59, 18. Nov. 2016 (CET)
- Klar die IP 2003:76:4E55:FD3:6511:BF7:7579:415F liest ja eh nicht was ich verlinke. Hier noch mal, diesmal ohne eigen Kommentar. --Bobo11 (Diskussion) 21:36, 18. Nov. 2016 (CET)
- Wenn jemand eine andere knappe Formulierung für "ich habe weder jemals eine Diss oder ein Gutachten zu dieser Rechtsfrage verfasst noch eine hinreichende Literaturdurchsicht vorgenommen oder in meiner Tätigkeit laufend damit zu tun, äußere hier also nur eine Vermutung basierend auf meiner Erinnerung der Rechtslage und/oder einer oberflächlichen Recherche" findet, übernehme ich das gerne. Aber ich finde, man sollte bei der Auskunft stets deutlich machen, ob man besondere Expertise beanspruchen kann oder eben eigentlich keine Ahnung von diesem Rechtsthema hat. Manchmal gebe ich ja auch nur den Link zur einschlägigen Rechtsvorschrift oder zu einem passenden Urteil an und wage keine eigene Bewertung, aber ich habe den Eindruck, für viele Fragesteller ist auch eine minderqualifizierte Zusammenfassung hilfreich. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:53, 18. Nov. 2016 (CET)
- Eigene Erfahrung: Ich habe vor 2 Jahren auf dem umzäunten Werkgelände (in Bayern, innerhalb des Werkes) einen 20 Euro-Schein gefunden. Diesen beim Werkschutz abgegeben und meine Angaben wurden dort aufgenommen. Die haben den Schein ans städt. Fundbüro weitergeleitet, wo ich ihn dann 6 Monate später (und 1,50 Euro Gebühr) abholen konnte. Kommt also auf den Betrieb/Geschäft an, wie die das handhaben. Selber gierig sein, oder bequem und das Fundzeug nach 1 Monat ans kommunale Fündbüro weiterleiten und nichts mehr damit zu tun haben wollen. -192.35.17.13 07:53, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich habe ebenfalls keine Ahnung. Deshalb beantworte ich diese Frage auch nicht. --2003:76:4E55:FD3:6511:BF7:7579:415F 14:00, 18. Nov. 2016 (CET)
Rheinischer Dialekt - "fiesjuht"
An die Rheinländer und Dialektsachverständigen: Wie würde man "fiesjuht \ fiesjott \ fiesjuut \ fiesjutt \ fiesjohtt \ .. " am ehesten schreiben bzw aussprechen? Eher mit langgezogenem "u" oder mit kurzem u vor doppel-"tt" (dann, wie entsprechend am besten schreiben) Eurem \ Ihrem Sprachgefühl nach? Oder geht nicht eigentlich sogar beides? Hängt's von der genauen Region, von welchem Platt genau, ab? Welche Schreibweise sieht am treffendsten aus? - Ist der Ausdruck bekannt, überhaupt? --217.84.75.16 14:23, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ich tippe als Düsseldorfer auf "fiesjuht"; das Dehnungs-H sorgt für Gleichgewicht der beiden Silben. --Logo 14:27, 18. Nov. 2016 (CET)
Da gibt es im ripoarischen Sprachraum zig Varianten der Aussprache dieses Wortes. Im Westen so um Aachen herum mit es einem langen 'i' und einem langen 'u', das 't' eher weich zum 'd' tendierend gesprochen. Je weiter man nach Osten nach Köln kommt, werden diese Buchstaben tendentiell kürzer. Wie es opp de schääl Sick gesprochen wird, wage ich nicht zu sagen, dito wenns gen Norden ins Altbierland geht. --Elrond (Diskussion) 17:52, 18. Nov. 2016 (CET)
- Mal von (im Weltmaßstab) ganz knapp östlich des Rheinlandes aus gefragt: Was bedeutet das Wort überhaupt? Ich würde es mal mit „fiesgut“ übersetzen, was aber bei der Deutung nicht wirklich weiterhilft... --Gretarsson (Diskussion) 18:01, 18. Nov. 2016 (CET)
- das bedeutet, dass etwas ganz besonders gut ist, eben janz fies juut. --Elrond (Diskussion) 20:18, 18. Nov. 2016 (CET)
- Aaaaachsoooo! Danke! --Gretarsson (Diskussion) 20:25, 18. Nov. 2016 (CET)
- Das sind dann aber zwei Wörter, nicht? Ich kenne das jedenfalls nur so, als verstärkendes Adverb: Et es fies kalt hück. Dat deiht ävver fies wieh. --Jossi (Diskussion) 22:40, 18. Nov. 2016 (CET)
- Vielleicht hilft das Rheinische Wörterbuch mit den Aussprache- und Bedeutungsangaben zu fies und gut? --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:58, 20. Nov. 2016 (CET)
- Das sind dann aber zwei Wörter, nicht? Ich kenne das jedenfalls nur so, als verstärkendes Adverb: Et es fies kalt hück. Dat deiht ävver fies wieh. --Jossi (Diskussion) 22:40, 18. Nov. 2016 (CET)
- Aaaaachsoooo! Danke! --Gretarsson (Diskussion) 20:25, 18. Nov. 2016 (CET)
- das bedeutet, dass etwas ganz besonders gut ist, eben janz fies juut. --Elrond (Diskussion) 20:18, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ok, Vielen Dank! .. ( "weiches 'd' ", sehr schön! ) -- Erledigt217.84.68.191 14:28, 21. Nov. 2016 (CET)
Rechtfertigung von Eigentum
Moin. Ich war grade in der Bibliothek mit einem Buch das ich gekauft habe. Wenn man die Bibliothek verlässt muss man immer den Buchrücken (da ist ne nummer drauf) zeigen. Da es aber mein Buch war (gekauft) hab ich einfach nur gesagt "Ist meins ;)", alles ok. Als ich dann draussen war hab ich mich gefragt wie es überhaupt sein kann das dies "Mein Buch" ist. Es ist ja nur ein Stück Material. Wie könnte man nachweisen das das wirklich mein Buch ist? Also mein Eigentum. Das Buch hat weder ein Stück DNA von mir drin oder sonst irgendwas. Und auch wenn ich das Buch fertig gelesen habe brauche ich es ja nicht mehr wirklich d.h. es schlimmelt dann irgendwo vor sich hin. Es gibt auch kein "unsichtbares Band" das das Buch irgendwie mit mir verbindet. Ich verstehe das Konzept "Eigentum" irgendwie nicht. Ich weiß das im Anarchocommunism Eigentum durch Benutzung generiert wird. Das erscheint mir viel sinnvoller. Weil wenn ich etwas nicht brauche, warum soll es dann mir gehören? --85.181.196.250 20:49, 18. Nov. 2016 (CET)
- Wenn jemand behauptet, das Buch gehöre Dir nicht, muss er das beweisen, weil er Rechte aus dem Eigentum für sich ableiten möchte. Lies mal Eigentumsvermutung.
- Rechtstechnisch erwirbt man das Eigentum an beweglichen Sachen durch Einigung (Rechtsgeschäft) und Übergabe (Realakt). Da die Einigung zumeist formlos erfolgt, ist es natürlich erst mal schwierig festzustellen, wer tatsächlich Eigentümer der Sache ist. Deswegen gibt es Eigentumsvermutungen. Wenn Dein Buch im Regal einstaubt, verlierst Du daran nicht das Eigentum. Die Eigentumsaufgabe nennt man technisch Dereliktion. --Kapitän Turnstange ¯\_(ツ)_/¯ 21:23, 18. Nov. 2016 (CET)
- Und auch wenn er den Besitz an dem Buch verliert (z.B. durch Verleihen), verliert er immer noch nicht das Eigentum - auch wenn die oben genannte Vermutung dann zu Gunsten einer anderen Person greift.
- Ich hab die Frage eher philosophisch verstanden: Wieso maßen wir uns an, Eigentum an Sachen haben zu können? Da könnte man dann über sowas Spannendes wie "Rechte der Sklaven im alten Rom" oder "Rechte von Tieren" reden. Allgemein ist das die Frage, was "etwas" zum Rechtsobjekt macht und was das für dieses Etwas bedeutet... --87.123.34.120 00:01, 19. Nov. 2016 (CET)
- Sollte auch eher philosophisch sein. Dieses bürokratische Gewurschtel ist doch sowieso bedeutungslos.--85.181.196.250 01:10, 19. Nov. 2016 (CET)
- Na denn. Der Mensch stellt also das Buch ins Regal und murmelt zufrieden: So, nun gehört mir auch ein schönes Buch. Das Buch antwortet nicht und verstaubt schweigend im Regal. Der Mensch wird alt und dann ist seine Zeit vorbei und er stirbt. Draufhin räuspert sich im Regal das Buch und sagt: Nein, ich gehöre mir. --2003:46:A0F:DD00:A9E7:8C2A:E825:8AD3 01:17, 19. Nov. 2016 (CET)
- Nette Variante von Brechts Geschichte Maßnahmen gegen die Gewalt --Elrond (Diskussion) 10:40, 19. Nov. 2016 (CET)
- Ja, erkannt. Es war ein Buch, das gelernt hatte, nein zu sagen. :-) --80.130.237.240 12:18, 19. Nov. 2016 (CET) (hier auch als 2003:46:A0F:xxx unterwegs)
- Nette Variante von Brechts Geschichte Maßnahmen gegen die Gewalt --Elrond (Diskussion) 10:40, 19. Nov. 2016 (CET)
- Na denn. Der Mensch stellt also das Buch ins Regal und murmelt zufrieden: So, nun gehört mir auch ein schönes Buch. Das Buch antwortet nicht und verstaubt schweigend im Regal. Der Mensch wird alt und dann ist seine Zeit vorbei und er stirbt. Draufhin räuspert sich im Regal das Buch und sagt: Nein, ich gehöre mir. --2003:46:A0F:DD00:A9E7:8C2A:E825:8AD3 01:17, 19. Nov. 2016 (CET)
- Sollte auch eher philosophisch sein. Dieses bürokratische Gewurschtel ist doch sowieso bedeutungslos.--85.181.196.250 01:10, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn du davon ausgehst das Lebenszeit wertvoll ist, kannst du daraus mit einfachster Logik alles andere ableiten. Nach einigen Jahren Arbeit wird dir übrigens das Konzept Eigentum von ganz alleine klar. Der Spruch "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn." resultiert schlichtweg daraus dass es praktisch keine 40 jährigen Sozialisten gibt die 20 Jahre mit Wert schöpfender Arbeit verbracht haben. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 11:44, 19. Nov. 2016 (CET)
- "Wert schöpfen" .. ja, Etwas (besonderes, anspruchsvolles) selber und ohne fremden Auftrag herstellen ist wohl eine der eindeutigsten Formen von "eigen-Thum" (es sei denn es handle sich um triviales Alltags-Handwerk, an dem jeder, der gerade Zeit hat weiterarbeiten kann); ferner zuerst da gewesen zu sein zB bei Inbesitznahme von Land, Claim abstecken, Insel besiedeln; ferner "gehört" man zueinander wenn man blutsverwandt oder verpaart, adoptiert ist, einer Gemeinschaft angehört. Sobald - in der Frühgeschichte - Handel, Geld und Tauschmittel mit ins Spiel kommen, läßt sich der Besitz an (herzustellenden oder zu erarbeitenden) Dingen beauftragen, zB auch im Voraus bezahlen oder anzahlen. Üblicherweise gehört unter archaischen sozialen Verhältnissen Alles dem Mächtigsten - er kann sich nehmen, verfügen wann und worüber er will (und machen lassen, statt selber zu machen). Nichts von Allem, was wir besitzen können wir mit ins Jenseits nehmen (auch wenn sich manche mit ihrem berittenen Heer samt Fußvolk und Tempelinventar oder ihrem Ferrari begraben lassen) - "Es ist alles nur geliehen." [Heinz Schenk lol]. Besitz, Eigentum bringt auch Verantwortung, Zuständigkeit für dessen Pflege, Lagerraum, Unterhalt und Angemessenheit der Benutzung mit sich (Garage, Wartung, Inspektion, schön polieren, daß man sich drin spiegeln kann, Tanken, Verkehrsgerecht fahren), nichtwahr. Naturwissenschaftlich, biologisch, physikalisch gesehen "gehören" Dinge "zueinander", die in Wechselwirkung miteinander stehen, sich gegenseitig etwa kausal bedingen, in Symbiose leben, nur an bestimmten Orten Biotopen existieren können, dann "dorthin gehören"; in einer hochkomplexen menschlichen Gesellschaft "gehören" dann die abenteuerlichsten Kombination von Dingen "zueinander", aber Du meinst offensichtlich individuelles Privateigentum an Dingen, das ein Sonderfall alles Genannten ist, das "nur Dir" gehört, das Du bei Dir trägst und benutzt und in Deinem Wohnraum aufbewahrst. Wann etwas wie sehr Eigentum, Besitz, ``unveräußerliches Gut´´ ist, ist demnach teils natürlich gegeben (Atemluft, Platz an dem Du stehst, wie weit Du spucken oder einen Speer werfen kannst, Dein Revier, (erweiterter) Aktionsradius, Dein Lagerfeuer, dann Wohnraum, Siedlung usw.), teils gesellschaftliche Vereinbarung (Gesetze, Tauschwert, Allgemeineigentum), teils durch Notwendigkeiten zur Aufrechterhaltung der Lebensverhältnisse vorgegeben (Nahrungsbeschaffung, Brennholz, Kleidung, Unterkunft, Verteidigung).
- Das Buch geht also auf Geschichten am Lagerfeuer erzählen zurück, mündliche Weitergabe von Wissen, geistiges Erbe. Das geistige Eigentum am Buchinhalt hat der Autor, das Eigentum an der Weiterverbreitung der Verleger, .. Dein Buch ist nur eine schnöde Kopie von vielen - das eigentliche "Buch" gehört Dir gar nicht, Du konsumierst \ rezipierst nur den weitergegebenen Inhalt und das enthaltene Wissen; das Papier und der Karton zählen hingegen nicht. --217.84.95.156 15:56, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn man 40 Jahre gearbeitet hat, dann ist man schon zu tief drin um das System zu kritisieren. Ausserdem stimmt das nicht wirklich. Ich höre oft Leute sich darüber aufregen das viel zu viel gearbeitet wird und wie oft höre ich das das ganze ein ungerechtes System ist. Ich kenne Handwerker die Arbeiten und stellen Rechnungen aus die sie sich selbst nie leisten könnten, sind aber trotzdem nicht wirklich reich (die Leute bei denen sie die Aufträge machen schon). Komische Welt in der wir leben. Mein Vater hat übrigens auch 40 Jahre gearbeitet, und als ich ihn mal gefragt habe ob er das noch mal machen würde sagte er eindeutig nein ! --147.142.154.201 16:10, 19. Nov. 2016 (CET)
Übertragung einen makkaronischen Textes in modernes Deutsch
Folgendes ist die Fortsetzung von #Übersetzung eines Bildtextes in Deutsch und Englisch mit Zusatzfrage, nach Archivierung sehr wahrscheinlich zu finden unter Wikipedia:Auskunft/Archiv/2016/Woche 43#Übersetzung eines Bildtextes in Deutsch und Englisch mit Zusatzfrage.
Aus den obigen Anmerkungen und weiteren eigenen Überlegungen bin ich nun zu folgendem Stand gekommen und würde gern wissen, ob es dazu Einwände gibt (rein technisch: toptextcells
ist mir bekannt, funktioniert aber nicht in Commons, ich nutze hier eine nur, wo nötig, abgewandelte Arbeitskopie):
Text | Übersetzung |
Titel über dem Bild | |
Der Doctor Schnabel von Rom | Der Doktor Schnabel von Rom |
Text auf der linken Seite | |
Vos creditis, als eine fabel,// *) Korrektur, die eigentliche Schreibung ist autert. |
Ihr glaubt, es sei Fabel, *) Kaum in modernes Deutsch zu übersetzen (zu fristen siehe Digitales Wörterbuch der Deutschen Sprache – fristen). Vermutlich ist gemeint: „Unrettbar Kranke, quasi schon Leichen, versucht er am Leben zu erhalten und insbesondere dabei Geld zu verdienen, genauso wie der (aasfressende) Rabe sich möglichst lange von ihnen ernährt.“ |
Text auf der rechten Seite | |
Quis non deberet sehr erschrecken// |
Wer müsste da nicht sehr erschrecken |
Text am unteren Rand (Signatur) | |
I. Columbina, ad vivum delineavit, Paulus Fürst, Excudt.*) |
I. Columbina hat es nach dem Leben gezeichnet, Paul Fürst hat es gedruckt.*) Excudit ist etwas unklar: Es kann sich nur auf das Drucken beziehen, aber auch die Druckstockerzeugung, hier das Stechen, beinhalten. |
Text unter dem Bild | |
Kleidung wider den Tod zu Rom, Anno 1656.// |
Kleidung gegen den Tod in Rom. Im Jahre 1656. |
— Speravir (Disk.) – 20:54, 18. Nov. 2016 (CET)
- Warum schreibst Du nicht am obigen Abschnitt weiter, der weiterhin darauf harrt, dass Du den Nicht-archivieren-Baustein entfernst? --Rôtkæppchen₆₈ 22:16, 18. Nov. 2016 (CET)
- Weil ich davon ausgehe, dass mehr Leute auf einen neuen Abschnitt reagieren als auf eine Ergänzung eines schon vergleichsweise alten. Keine Angst, ich habe nicht vergessen, dass ich den Baustein gesetzt habe. — Speravir (Disk.) – 23:07, 18. Nov. 2016 (CET)
- Noch etwas zur Typographie und Wikisyntax. Wenn Du
<poem>…</poem>
verwendest, kannst Du Dir die ganzen<br/>
und // sparen. Einfach Zeile für Zeile wie das Original setzen.
- Noch etwas zur Typographie und Wikisyntax. Wenn Du
- Weil ich davon ausgehe, dass mehr Leute auf einen neuen Abschnitt reagieren als auf eine Ergänzung eines schon vergleichsweise alten. Keine Angst, ich habe nicht vergessen, dass ich den Baustein gesetzt habe. — Speravir (Disk.) – 23:07, 18. Nov. 2016 (CET)
Vos creditis, als eine fabel,
quod scribitur vom Doctor Schnabel,
der fugit die Contagion
et aufert*) seinen Lohn darvon,
Cadavera sucht er zu fristen,
gleich wie der Corvus auf der Misten,
Ah Credite, zihet nicht dort hin,
dann Romæ regnat die Pestin,
- --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 18. Nov. 2016 (CET)
- Ah, cool, wie ich auch in Hilfe:Poem hätte sehen können. — Speravir (Disk.) – 19:19, 19. Nov. 2016 (CET)
- --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 18. Nov. 2016 (CET)
- Warum solle denn nun die Contagion die Berührung sein, wo es doch die Ansteckung ist? Wermalda (Diskussion) 08:59, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wermalda, könntest Du Belege dafür bringen? Oder woher hast Du Deine Gewissheit, lässt Du dich von englisch contagion beeinflussen, das unzweifelhaft vom Lateinischen contagio abgeleitet ist? Wir hatten darüber oben schon einmal etwas ausgeführt:
- Jossi: „‚Contagion‘ könnte man auch mit ‚Ansteckung‘ übersetzen …“
- Ich darauf: „contagio: Im Zusammenhang mit der Darstellung der Kleidung und vor allem der direkt folgenden Zeile denke ich wirklich eher an ‚Berührung‘.“
- Jossis Reaktion: „Einverstanden. Contagion kann man so oder so sehen …“
- Wenn Du eine andere, im Kontext sinnvolle Übersetzung hast, dann immer her damit!
- — Speravir (Disk.) – 22:45, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wermalda, könntest Du Belege dafür bringen? Oder woher hast Du Deine Gewissheit, lässt Du dich von englisch contagion beeinflussen, das unzweifelhaft vom Lateinischen contagio abgeleitet ist? Wir hatten darüber oben schon einmal etwas ausgeführt:
- Belegen sollte eventuell derjenige, der sie vorschlägt, seine falsche Übersetzung. Und was hat denn nun das Englische damit zu tun? Mit scheint das latino maccheronico zu sein, das übrigens hier in der Wikipedia teutsch zu einem völlig anders definierten "Küchenlatein" führt. Und da führt bei semantischer Übereinstimmung zwischen den beiden beteiligten Sprachen, der lateinischen und der italienischen, kein Weg daran vorbei, eben diese Bedeutung anzunehmen. Wermalda (Diskussion) 07:55, 21. Nov. 2016 (CET)
- Du machst mich ratlos. Du musst mir schon zeigen, wo ich falsch liegen soll. Ich hatte deswegen extra einen Teil der Konversation von oben kopiert. Dass Du vom Englischen ausgehst, war nur eine Vermutung von mir, aber nach Deinen letzten Ausführungen scheint es das Italienische zu sein, oder? Damit hat das Ganze nichts zu tun! Das Thema ist in der De-Wikipedia unter Makkaronischer Dichtung zu finden, das hat zwar mit Küchenlatein zu tun, ist aber nicht identisch (die Sache mit den Interwiki-Links ist allerdings wirklich ein einziges Durcheinander). Ach so: Georges: contagio. — Speravir (Disk.) – 00:45, 22. Nov. 2016 (CET)
- Contagion ist hier ein Lehnwort (das Lateinische Wort wäre contagio). Bei Goethe bedeutet Kontagion Ansteckung. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:51, 22. Nov. 2016 (CET)
- OK, Pp.paul.4, das ist ein Argument! Zudem ein überzeugendes, weil es erklärt, warum da contagion mit -n steht. Nach gezielter Suche finde ich dann auch DWDS – Kontagion. Hättest Du das doch schon bei der ersten obigen Diskussion gebracht, dann hätten wir uns den Ärger hier erspart. — Speravir (Disk.) – 23:41, 22. Nov. 2016 (CET)
- Contagion ist hier ein Lehnwort (das Lateinische Wort wäre contagio). Bei Goethe bedeutet Kontagion Ansteckung. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:51, 22. Nov. 2016 (CET)
- Du machst mich ratlos. Du musst mir schon zeigen, wo ich falsch liegen soll. Ich hatte deswegen extra einen Teil der Konversation von oben kopiert. Dass Du vom Englischen ausgehst, war nur eine Vermutung von mir, aber nach Deinen letzten Ausführungen scheint es das Italienische zu sein, oder? Damit hat das Ganze nichts zu tun! Das Thema ist in der De-Wikipedia unter Makkaronischer Dichtung zu finden, das hat zwar mit Küchenlatein zu tun, ist aber nicht identisch (die Sache mit den Interwiki-Links ist allerdings wirklich ein einziges Durcheinander). Ach so: Georges: contagio. — Speravir (Disk.) – 00:45, 22. Nov. 2016 (CET)
19. November 2016
Kein Kinderarzt auf Helgoland ??
Wo kriegen die Helgoländer Babys,und Kinder, ihre Vorsorgeuntersuchungen ( U3 - U9) , oder Hilfe bei Erkrankungen ?? Auf Helgoland gibt es zwar 2 -3 Arztpraxen , aber keinen Kinder und Jugendarzt. Die haben ein kleine Klinik , da wird man erstversorgt , und kriegt seine Diagnose , wird aber bei schwereren Erkrankungen , aufs Festland in größere Krankenhäuser geflogen. In der Klinik Helgolands stehen , meines Wissen , aber auch keine Kinder und Jugendärzte zur verfügung , müssen Helgoländer Babys und Kinder aufs Festland , wenn sie zum Arzt wollen , oder müssen, oder kann ein gewöhnlicher Arzt , auch Kinder untersuchen , und behandeln ?? Weiß das jemand ?? gruß euer Martin
--Boy Martin (Diskussion) 01:12, 19. Nov. 2016 (CET)
- warum sollte ein "gewöhnlicher Arzt" denn keine Kinder untersuchen dürfen, und warum sollten Kinder denn nicht per "Grund- und Regelversorgung" grund- und regelversorgt werden können von der örtlichen Inselklinik? Für kompliziertere Sachen kann man ja immer noch aufs Festland, so weit isses ja auch gar nicht. Und wenns eilig ist, steht außerdem immer ein Hubschrauber bereit, dazu ein Seenotrettungskreuzer mit super ausgebildeten Stabsärzten. Und selbst wenns bei den Wehen stürmen sollte: im Prinzip sollte jeder "gewöhnliche Arzt" und jeder studierte Mediziner (also auch z.B. ein Augenarzt), durchaus in der Lage sein, z.B. eine Geburt zu dirigieren, das lernt man als Arzt im Allgemeinen in jungen Jahren im Ambulanzdienst (ob nun ehrenamtlich oder dienstlich ausgeübt) kennen. --Edith Wahr (Diskussion) 01:33, 19. Nov. 2016 (CET)
- JA, gerade die Vorsorgeuntersuchungen sollte jeder Hausarzt hin kriegen, auch ein Geburt (da wäre eher eine Hebamme gefragt, als ein spezialisierter Kinderarzt). Für grössere Sachen ist es wie auf dem Land, wenn der Hausarzt nicht mehr weiter weis, dann geht es halt ins Spital/Facharzt in die nächste Stadt. Hier halt nicht mit dem Auto sondern per Schiff oder Helikopter. --Bobo11 (Diskussion) 02:28, 19. Nov. 2016 (CET)
- warum sollte ein "gewöhnlicher Arzt" denn keine Kinder untersuchen dürfen, und warum sollten Kinder denn nicht per "Grund- und Regelversorgung" grund- und regelversorgt werden können von der örtlichen Inselklinik? Für kompliziertere Sachen kann man ja immer noch aufs Festland, so weit isses ja auch gar nicht. Und wenns eilig ist, steht außerdem immer ein Hubschrauber bereit, dazu ein Seenotrettungskreuzer mit super ausgebildeten Stabsärzten. Und selbst wenns bei den Wehen stürmen sollte: im Prinzip sollte jeder "gewöhnliche Arzt" und jeder studierte Mediziner (also auch z.B. ein Augenarzt), durchaus in der Lage sein, z.B. eine Geburt zu dirigieren, das lernt man als Arzt im Allgemeinen in jungen Jahren im Ambulanzdienst (ob nun ehrenamtlich oder dienstlich ausgeübt) kennen. --Edith Wahr (Diskussion) 01:33, 19. Nov. 2016 (CET)
- Seenotrettungskreuzer mit Stabsärzten? Dass die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger jetzt zur Bundeswehr gehört, wäre mir neu. --Jossi (Diskussion) 11:48, 19. Nov. 2016 (CET)
- Er meinte natürlich Äskulapstabsärzte. --Aalfons (Diskussion) 14:12, 19. Nov. 2016 (CET)
- HAMMSEÜBERHAUPTGEDIENT? --Edith Wahr (Diskussion) 15:35, 19. Nov. 2016 (CET)
- Er meinte natürlich Äskulapstabsärzte. --Aalfons (Diskussion) 14:12, 19. Nov. 2016 (CET)
- Seenotrettungskreuzer mit Stabsärzten? Dass die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger jetzt zur Bundeswehr gehört, wäre mir neu. --Jossi (Diskussion) 11:48, 19. Nov. 2016 (CET)
Hell-Go-Land von Tim Erzberg gelesen? Oder wirklich vor Ort? --80.187.115.129 15:51, 20. Nov. 2016 (CET)
- Viele Grüsse auf die Inseln da oben, falls da ein Mensch hier mitliest. (bk) --80.187.115.129 16:06, 20. Nov. 2016 (CET)
--scif (Diskussion) 12:15, 20. Nov. 2016 (CET)
Belegsichere Übersetzung vom Englischen
Könnte mir jemand den Abschnitt hier [[4]] sprachlich ordentlich übersetzen? Die Übersetzungswerkstatt ist wohl eher nicht so frequentiert.
--scif (Diskussion) 01:16, 19. Nov. 2016 (CET)
- Was meinst du mit "belegsicher"? Brauchst du die Auskunft, dass es professionelle Übersetzer gibt? --84.129.187.247 07:41, 19. Nov. 2016 (CET)N
- Sprachlich ordentlich ist die eine Sache. Aber Übersetzen ist weder an sich exakt noch irgendwie offiziell belegbar. Da der ganze Abschnitt (Note 76) auf einer deutschsprachigen Quelle basiert, wird der Übersetzer hier im Zweifel diese konsultieren und wiedergeben. Wermalda (Diskussion) 08:28, 19. Nov. 2016 (CET)
- scif, welchen Abschnitt meinste? S. 68 oben oder ab Kapitelüberschrift untere Mitte der Seite? --Hans Haase (有问题吗) 10:16, 19. Nov. 2016 (CET)
- Den Oberen wo es um Otto Maar geht.--scif (Diskussion) 16:07, 19. Nov. 2016 (CET)
- scif, da Du den Artikel grade schreibst: Was benötigst Du aus dem Abschnitt? Wenn ich die Übersetzung poste, ist das eine WP:URV. Daher möchte ich nur das für Dich wesentliche übernehmen. Geht es um die Biographie? --Hans Haase (有问题吗) 22:23, 19. Nov. 2016 (CET)
- Verstehe ich das richtig: um an wichtige Infos über eine Biographie zu kommen, nämlich was Maar in Kutschino gemacht hat, ist die Übersetzung einer englischen Quelle eine URV? Auch per Mailfunktion?--scif (Diskussion) 01:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- scif, wenn ich übersetze, sollte das 4-Augen-Prinzip nicht fehlen. Du müsstest dann weiterschicken. Das ist so nicht das gelbe vom Ei. Ich schlage vor, dass ich Dir die relevanten Aussagen rausschreibe, dann können alle korrekturlesen. So wäre das vertretbar. Ist in 24 Stunden fertig. Soll es direkt in den Artikel oder sprechen wir hier darüber? --Hans Haase (有问题吗) 10:27, 20. Nov. 2016 (CET)
- Verstehe ich das richtig: um an wichtige Infos über eine Biographie zu kommen, nämlich was Maar in Kutschino gemacht hat, ist die Übersetzung einer englischen Quelle eine URV? Auch per Mailfunktion?--scif (Diskussion) 01:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- scif, da Du den Artikel grade schreibst: Was benötigst Du aus dem Abschnitt? Wenn ich die Übersetzung poste, ist das eine WP:URV. Daher möchte ich nur das für Dich wesentliche übernehmen. Geht es um die Biographie? --Hans Haase (有问题吗) 22:23, 19. Nov. 2016 (CET)
- Den Oberen wo es um Otto Maar geht.--scif (Diskussion) 16:07, 19. Nov. 2016 (CET)
Ich denke, die Disk des BNR ist dafür der geeignete Raum. Dennoch bin ich über das gesamte Prozedere etwas irritiert. Schaun mer mal. Ich mach mich über die Konventionen an anderer Stelle nochmal schlau.--scif (Diskussion) 12:15, 20. Nov. 2016 (CET)
- scif, es ist in Deinem Artikel angekommen.[5] Nun sei zum Review des Textes geladen. Wer findet Fehler? --Hans Haase (有问题吗) 23:27, 20. Nov. 2016 (CET)
Angeber
Ein vllt. dumm klingende Frage, aber ich weiß es wirklich nicht. Wie bezeichnet man in der Psychologie „offiziell“ einen Angeber bzw. das Phänomen der Angeberei? --84.135.150.226 08:41, 19. Nov. 2016 (CET)
- Geltungsdrang --79.253.24.225 09:04, 19. Nov. 2016 (CET)
- (PA entfernt --Maresa63 Talk 10:12, 19. Nov. 2016 (CET)) --87.163.78.203 09:47, 19. Nov. 2016 (CET)
- Angeberei ist kein eigenes Krankheitsbild, aber mangelndes Selbstbewusstsein und Komplexe sind im Allgemeinen die Hauptursache für Angeberei. Woher diese mangelnde Selbstsicherheit kommt, ist individuell unterschiedlich. Auf jeden Fall versuchen diese Menschen ihr geringes Selbstbewusstsein durch großartige Geschichten und übertriebenes Handeln zu verdecken.--2003:75:AF7B:AE00:B0C9:74E:3DB3:7EEE 10:07, 19. Nov. 2016 (CET)
- So isses. Der eine oder andere Zeitgenosse wächst auf und wird dabei nicht immer gut oder uneingeschränkt korrekt behandelt. Das prägt das Individuum und es lernt schnell sich Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Ob Borderliner oder Hochstapler – es kann alles dabei sein, auch die Psychopathie einiger Manager, die in Personalverschleiß und Bankrott endet. Von letzteren blieb auch die Politik nicht verschont. --Hans Haase (有问题吗) 10:15, 19. Nov. 2016 (CET)
- Auch die Auskunft wird nicht von diesen gestörten Individuen verschont. Statt sich die Zigarette mit einem Hunderter anzuzünden, werden hier zu allen Fragen passende und unpassende, weitschweifige und verschwurbelte Beiträge erfunden und geliefert.--2003:75:AF7B:AE00:B0C9:74E:3DB3:7EEE 10:49, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn ich schreibe, was ich hier gerade bei dem Kommentar im ersten Anlauf gelesen habe, lande ich auf WP:VM. --MannMaus (Diskussion) 10:57, 19. Nov. 2016 (CET)
- Hi, hi, hat geklappt. --2003:75:AF7B:AE00:B0C9:74E:3DB3:7EEE 11:37, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn ich schreibe, was ich hier gerade bei dem Kommentar im ersten Anlauf gelesen habe, lande ich auf WP:VM. --MannMaus (Diskussion) 10:57, 19. Nov. 2016 (CET)
- Auch die Auskunft wird nicht von diesen gestörten Individuen verschont. Statt sich die Zigarette mit einem Hunderter anzuzünden, werden hier zu allen Fragen passende und unpassende, weitschweifige und verschwurbelte Beiträge erfunden und geliefert.--2003:75:AF7B:AE00:B0C9:74E:3DB3:7EEE 10:49, 19. Nov. 2016 (CET)
- So isses. Der eine oder andere Zeitgenosse wächst auf und wird dabei nicht immer gut oder uneingeschränkt korrekt behandelt. Das prägt das Individuum und es lernt schnell sich Erfolgserlebnisse zu verschaffen. Ob Borderliner oder Hochstapler – es kann alles dabei sein, auch die Psychopathie einiger Manager, die in Personalverschleiß und Bankrott endet. Von letzteren blieb auch die Politik nicht verschont. --Hans Haase (有问题吗) 10:15, 19. Nov. 2016 (CET)
O.k. Geltungsdrang oder –sucht, das ist es. Vielen Dank. --84.135.130.147 11:11, 19. Nov. 2016 (CET)
- Es ist eine Wertung, Polemik, ein Schimpfwort gar. Akzeptiert, sogar verlangt wird ``Angeberei´´ (wofür man das Lemma zu Recht vergeblich sucht) ausdrücklich bei Bewerbungen, bei Promotion, zum Vorstellen eigener Leistungen und Produkte (Werbung). Es kann (kindischer oder kindlicher) Stolz mitschwingen, bloße "Veröffentlichung" sein, ein "share" auf einer Plattform, sich zeigen, sich mitteilen, um Feedback ersuchen. Kein Grund, es pauschal negativ zu sehen heutzutage. S.a. https://de.wiktionary.org/wiki/Angeber --217.84.95.156 16:21, 19. Nov. 2016 (CET)
- Histrionische Persönlichkeitsstörung. --Vsop (Diskussion) 13:50, 19. Nov. 2016 (CET)
- Nein, das ist was anderes. Zwar können Histrioniker auch Angeber sein, aber nicht jeder Angeber ist Histrioniker. --Gretarsson (Diskussion) 15:39, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn überhaupt ein ICD-klassifiziertes Krankheitsbild zuträfe, wäre es am ehesten die Narzisstische Persönlichkeitsstörung. Aber wenn jemand gerne prahlt, liegt noch lange keine krankhafte Persönlichkeitsstörung vor. --79.253.9.236 15:47, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ein neutraler psychologischer Ausdruck ist Selbstdarstellung. Wird aber wohl dem negativen Ton von "Angeber" nicht ganz gerecht. S.a. Protz [Begriffsbestimmung, erster Eintrag], und Statussymbol i.Zsh'g.m. Prahlen mit Wertvollem. --217.84.84.66 18:11, 20. Nov. 2016 (CET)
Parteispenden
Deutschen Parteien ist es verboten Spenden aus dem Ausland anzunehmen. Wie schaut das denn umgekehrt aus? Darf der deutsche Staat die Parteien anderer Länder mit Spenden bezuschussen? Wie eben im amerikanischen Wahlkampf geschehen. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 11:36, 19. Nov. 2016 (CET)
.der deutsche Staat hat amerikanische Parteien gespendet? Wo kommt denn die Info her? -- southpark 11:47, 19. Nov. 2016 (CET)
Frau Lengsfeld behauptet das. --Heletz (Diskussion) 13:09, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wobei FraU Lengsfeld auch nichts genaues weiß offensichtlich und sehr frei durch die Gegend spekuliert. An dem Punkt "wir wüssten gerne.." war ich kur z davor ihr eine Mail zu schreiben mit "Herrje, dann fragt doch!" Aber sich kundig machen und Recherchieren bevor man durch die Gegend mutmaßt ist ja anscheinend zu uncool heutzutage. -- southpark 15:16, 19. Nov. 2016 (CET)
- +1. Das macht Frau Lengsfeld öfter in letzter Zeit. --Heletz (Diskussion) 15:43, 19. Nov. 2016 (CET)
- Ich kann leider nicht erkennen, inwieweit die Spenderliste auf https://www.clintonfoundation.org/ irgendetwas mit einer Frau Lengsfeld zu tun hat und wieso die Spenderliste der Clinton-Foundation eine Mutmaßung darstellt? --2.246.128.117 17:07, 19. Nov. 2016 (CET)
- Von der Clinton Spenderliste über Spenden zwischen eins und fünf Millionen Dollar. Darauf tauchen zwei Staatliche Organisationen auf. Einmal die GIZ und dann noch eine staatliche Organisation die sich mit Umweltgedöhns beschäftigt BMU. link Das ist nicht gerade direkt vom Konto der Bundeskanzlerin aber das sind staatliche Organisationen, also "der deutsche Staat". --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 11:59, 19. Nov. 2016 (CET)
- *Hüstel. Das ist die Clinton Foundation, eine gemeinnützige Stiftung. Nix Wahlkampf. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:04, 19. Nov. 2016 (CET)
- Würden wir in einer perfekten Welt leben und währen die Clintons und oder unsere Regierung vollständig vertrauenswürdig währe das Thema damit beendet. Wenn aber zu Zeiten des Wahlkampfes die deutsche Regierung verteilt über zwei Organisationen Millionen an eine Stiftung eines der beiden Kandidaten überweist, muss von schon extrem vertrauensvoll sein um da nicht wenigstens mal nachzufragen: Wer, wie und warum? Ändert aber an der ursprünglichen Frage nichts. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 12:17, 19. Nov. 2016 (CET)
- Also das Gesetz sagt, dass die Clinton Foundation keinen Wahlkampf machen darf. Damit ist die Gesetzeslage eindeutig. -- southpark 12:39, 19. Nov. 2016 (CET)
- Und wie wir alle wissen sind die Clintons, ganz voran Hillary, sehr gesetzestreue Bürger. :) Das ist aber weiterhin nicht das Thema. Nehmen wir einfach mal das währe eine Parteispende gewesen, währe das dann legal oder gibt es ein Gesetz dagegen in Deutschland? --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 12:48, 19. Nov. 2016 (CET)
- Zurückfrage: Parteispenden im engeren Sinne oder Gelder in ein Land, die irgendwie irgendwo bei freier Interpretation politisch wirken könnten? Zweiteres ist zum Beispiel die Aufgabe des Auswärtigen Amtes und natürlich nicht verboten. -- southpark 13:33, 19. Nov. 2016 (CET)
- Und wie wir alle wissen sind die Clintons, ganz voran Hillary, sehr gesetzestreue Bürger. :) Das ist aber weiterhin nicht das Thema. Nehmen wir einfach mal das währe eine Parteispende gewesen, währe das dann legal oder gibt es ein Gesetz dagegen in Deutschland? --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 12:48, 19. Nov. 2016 (CET)
- Also das Gesetz sagt, dass die Clinton Foundation keinen Wahlkampf machen darf. Damit ist die Gesetzeslage eindeutig. -- southpark 12:39, 19. Nov. 2016 (CET)
- Würden wir in einer perfekten Welt leben und währen die Clintons und oder unsere Regierung vollständig vertrauenswürdig währe das Thema damit beendet. Wenn aber zu Zeiten des Wahlkampfes die deutsche Regierung verteilt über zwei Organisationen Millionen an eine Stiftung eines der beiden Kandidaten überweist, muss von schon extrem vertrauensvoll sein um da nicht wenigstens mal nachzufragen: Wer, wie und warum? Ändert aber an der ursprünglichen Frage nichts. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 12:17, 19. Nov. 2016 (CET)
- *Hüstel. Das ist die Clinton Foundation, eine gemeinnützige Stiftung. Nix Wahlkampf. Grüße Dumbox (Diskussion) 12:04, 19. Nov. 2016 (CET)
Nur mal so der Hinweis, der hier vieleicht zum Mißverständnis führt. Nicht jede Körperschaft des öffentlichen Rechts ist "der Staat". Genausowenig ist jede Handlung einer dieser Körperschaften "staatliches Handeln", egal ob es um die interne Bezahlung von Putzfrauen noch die externe Bezahlung von einer Bestellung Klo- oder Kopierpapier geht. Man kann also auch Empörung inszenieren. Im Übrigen existiert diese Trennung nicht wirklich, sodass die staatliche Unterstützung von Kommunalbeamten und -behörden immer auch eine Unterstützung von Parteien und Gruppierungen ist. Die Weltpolitik aber nach den Regeln der deutschen Abgabenordnung definieren zu wollen, auf die Idee kam (hoffentlich) noch niemand. Geld geben und spenden ist eben nicht identisch, manchmal ist das schlicht Bestechung und gleich der Kauf einer Gesamtleistung im eigenen Interesse.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:19, 19. Nov. 2016 (CET)
- Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist eine staatliche Entwicklungszusammenarbeitsorganisation der Bundesrepublik Deutschland. <-- Das ist der Staat --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 14:22, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wir haben hier den Fall wo staatliche deutsche Organisationen der persönlichen Stiftung (also der privaten Familienvorsorge der Familie Clinton durch Lobbyisten mit Gutmenschentarnungsanstrich) im Wahlkampf einige Millionen überweist. Das diese Stiftungen dafür da sind Geld von Leuten einzusammeln denen man mal einen politischen Gefallen getan hat oder tun wird, um damit die eigenen Kinder und die altgedienten Renfields mit super Gehältern zu versorgen und das die Wohltätigkeit dabei nur das Abfallprodukt ist, ist ja wohl kein allzu großes Geheimnis. Man hat also im Wahlkampf die verfügbare Geldmenge der Clintons erhöht. Böswillige Menschen würden so etwas verdeckte oder indirekte Kandidatenfinanzierung nennen. Das Auswärtige Amt war nicht involviert sondern absurder weise eine Organisation für Umweltdings und Reaktorsicherheit und GIZ die irgendwas mit Internationaler Zusammenarbeit macht, wobei die Clintonstiftung sich offiziell eigentlich mit der AIDS-Bekämpfung beschäftigt. Die Spenden machen also offensichtlich keinerlei Sinn, es sei den es gäbe eine Klausel nach der jede öffentliche Einrichtung ein paar Millionen pro Jahr nach Lust und Laune für irgendetwas themenfremdes spenden darf. Also geht es hier schon explizit um verdeckte Parteispenden. Wenn das amerikanische Amt zur Qualitätssicherung für Wurstwaren im Wahlkampf ein paar Millionen in eine Stiftung von Frau Merkel einzahlen würde, würde unter Garantie ein Verfahren eingeleitet. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 14:22, 19. Nov. 2016 (CET)
- Es würde deinem Punkt echt helfen, wenn Du präziser wärest. Also zum Beispiel rausfändest warum die Organisationen sagen, dass das Geld dahinging und wann und eventuell sogar was damit gemacht wurde. Im Moment bist Du bei dem Punkt, dass irgendwelche staatlichen Stellen irgendwie Geld ans Ausland transferiert haben, was irgendwie politisch interpretirt werden könnte. Und ja, das dürfen sie. Bitte mehr Präzision. -- southpark 14:38, 19. Nov. 2016 (CET)
- Nein, das dürfen Sie nicht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit darf ganz sicher nicht ein paar Millionen in eine private ausländische Stiftung die nicht das Geringste mit Ihrem Themenfeld zu tun hat einzahlen. Um das zu wissen brauche ich nicht mal nach Gesetzen googeln. Meine Frage ist ob das zusätzlich illegal Parteienfinanzierung war. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 15:18, 19. Nov. 2016 (CET)
- Es würde echt helfen, wenn Du irgendwelche Gesetze oder sonstwas nennen würdest. Noch wissen wir weder den offziellen Grund, warum das Ministerium das Geld gegeben hat, noch wie die Regeln für das Ministerium sind noch sonst irgendwas. Es würde Deinem Punkt deutlich helfen, wenn du die überschäumende Meinng mit echten Fakten unterwerfen würdest. -- southpark 15:27, 19. Nov. 2016 (CET) Und um noch mal auf die Parteispenden zurückzukommen: eine Legaldefinition in der sowas wie die Clinton-Stiftung als "politische Partei" gilt, wird es nicht geben. Da müsste man Gott und die Welt als politische Partei auffassen.
- Nein, das dürfen Sie nicht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit darf ganz sicher nicht ein paar Millionen in eine private ausländische Stiftung die nicht das Geringste mit Ihrem Themenfeld zu tun hat einzahlen. Um das zu wissen brauche ich nicht mal nach Gesetzen googeln. Meine Frage ist ob das zusätzlich illegal Parteienfinanzierung war. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 15:18, 19. Nov. 2016 (CET)
- Es würde deinem Punkt echt helfen, wenn Du präziser wärest. Also zum Beispiel rausfändest warum die Organisationen sagen, dass das Geld dahinging und wann und eventuell sogar was damit gemacht wurde. Im Moment bist Du bei dem Punkt, dass irgendwelche staatlichen Stellen irgendwie Geld ans Ausland transferiert haben, was irgendwie politisch interpretirt werden könnte. Und ja, das dürfen sie. Bitte mehr Präzision. -- southpark 14:38, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wir haben hier den Fall wo staatliche deutsche Organisationen der persönlichen Stiftung (also der privaten Familienvorsorge der Familie Clinton durch Lobbyisten mit Gutmenschentarnungsanstrich) im Wahlkampf einige Millionen überweist. Das diese Stiftungen dafür da sind Geld von Leuten einzusammeln denen man mal einen politischen Gefallen getan hat oder tun wird, um damit die eigenen Kinder und die altgedienten Renfields mit super Gehältern zu versorgen und das die Wohltätigkeit dabei nur das Abfallprodukt ist, ist ja wohl kein allzu großes Geheimnis. Man hat also im Wahlkampf die verfügbare Geldmenge der Clintons erhöht. Böswillige Menschen würden so etwas verdeckte oder indirekte Kandidatenfinanzierung nennen. Das Auswärtige Amt war nicht involviert sondern absurder weise eine Organisation für Umweltdings und Reaktorsicherheit und GIZ die irgendwas mit Internationaler Zusammenarbeit macht, wobei die Clintonstiftung sich offiziell eigentlich mit der AIDS-Bekämpfung beschäftigt. Die Spenden machen also offensichtlich keinerlei Sinn, es sei den es gäbe eine Klausel nach der jede öffentliche Einrichtung ein paar Millionen pro Jahr nach Lust und Laune für irgendetwas themenfremdes spenden darf. Also geht es hier schon explizit um verdeckte Parteispenden. Wenn das amerikanische Amt zur Qualitätssicherung für Wurstwaren im Wahlkampf ein paar Millionen in eine Stiftung von Frau Merkel einzahlen würde, würde unter Garantie ein Verfahren eingeleitet. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 14:22, 19. Nov. 2016 (CET)
Das Problem eines Verbots von Parteispenden ins Ausland liegt schon darin dass es schwierig ist eine Legaldefinition für "ausländische Partei" zu finden weil die örtliche Definition von "Partei" nicht der Deutschen entsprechen muss. Dazu kommen dann wieder solche Sachen wie Spenden an parteinahe Stiftungen zu bewerten sind. @Oliver: Eine Zahlung an eine politische Organistion oder eine Großauftrag geht weit über den alltäglichen Einkauf von Verbrauchsgütern hinaus. Da sind immer die höheren Kreise gefragt.--Antemister (Diskussion) 14:41, 19. Nov. 2016 (CET)
- Nochmal zur Clinton Foundation. Nach der englischen WP steht sie sehr sauber da und bekommt von unabhängigen Prüfinstituten Bestnoten. 88% sind ein enorm guter Wert. Laut Statut bekommen die Clintons kein Gehalt (wohl aber Spesen).
Das ist natürlich alles gelogen.Das lässt sich leicht überprüfen, die Bücher müssen ja aufgemacht werden. Welche Zuwendungen wohin fließen, hat oft ganz banale Gründe: Wer ist der nächste auf der Liste, wer hat etwas beantragt, wer hat schon genug bekommen und welche Budgetreste müssen noch vor Rechnungsschluss verbraten werden? Internationaler Umweltschutz und internationale AIDS-Bekämpfung sind selbstverständlich zulässige politische Ziele und entsprechende Zuwendungen fallen sicher unter das Subsidiaritätsprinzip. Man kann natürlich auch überall eine Verschwörung wittern, das ist spannender. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:25, 19. Nov. 2016 (CET)- @Dumbox: Naja, aber solche Spenden haben nunmal ein Geschmäckle. Man kann sein Geld auch an unverdächtigere Organisationen wie das Rote Kreuz oder an Ärzte ohne Grenzen Spenden statt an die Stiftung der Person von dem man zu diesem Zeitpunkt annahm das sie US-Präsidentin wird. Auch wenn das Geld wohl nicht direkt in den Wahlkampf fließt, du kannst rechnen dass sie dir dadurch einmal wohlgesonnener ist als denen die nicht gespendet haben.--Antemister (Diskussion) 15:51, 19. Nov. 2016 (CET)
- Die Clinton Foundation (mit der ich übrigens, wie mit den Clintons selbst, nicht das Geringste zu tun habe;)) gilt aber nun einmal als völlig unverdächtig. Und das Wesen des Subsidiaritätsprinzips ist nun einmal, dass man eine Vielzahl von Organisationen unterstützt. Selbstverständlich bekommen DRK und Ärzte ohne Grenzen auch Staatsknete. Dass man hier vielleicht auch ein bisschen warmen Südwind für künftige gedeihliche Zusammenarbeit machen wollte, will ich nicht mal ausschließen (vielleicht hatte die Stiftung aber auch nur einen besonders schönen Hochglanzprospekt). Aber der Vorwurf oben war ja, man hätte die amerikanischen Wahlen beeinflussen wollen, indem man an eine Stiftung spendete, aus der Bill und Chelsea das Geld dann veruntreuen und in den Wahlkampf von Frau Clinton stecken würden. Nee, so weit reicht meine Phantasie nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:08, 19. Nov. 2016 (CET)
- Sobald es um relevante Summen Geld geht und mindestens drei Parteien involviert sind, verschwören sich Zwei gegen die Dritte. :) Anzunehmen das dies aus unerfindlichen Gründen in Regierungskreisen wo man mit enorm hohen Beträgen hantiert nicht passieren würde ist schon sehr blauäugig. Und Clintons und Ihre Stiftung "sauber dastehen". :) Hast du irgendwie im letzten Jahr die fünf sechs FBI Ermittlungen verpasst die sowohl gegen die Stiftung, die Clintons und deren Umfeld gelaufen sind und noch laufen? Oder die unzähligen öffentlichen Bestechungen bei der jedes einzelne Familienmitglied wieder und wieder hunderttausende von Dollar bekommen hat unter albernen Vorwänden wie als Gehalt als "freischaffende Reporterin" oder "Redner/in"? Wenn man vom Sumpf aus politischer Korruption spricht meint man exakt dieses Umfeld. Man braucht dafür keine Verschwörungstheorien, das steht in der Zeitung. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 16:09, 19. Nov. 2016 (CET)
- Da geht zu vieles durcheinander. Die Anwürfe gegen die Clintons bezogen sich darauf, dass womöglich Geschäftsdeals mit Spenden an die Foundation verknüpft waren. Das geht natürlich gar nicht, ist aber für sich genommen auch nicht völlig verwerflich, solange das Geld tatsächlich den wohltätigen Zwecken zufloss. Ein anderes Feld war der Vorwurf, einige Pöstchen der Stiftung dienten als reichliches Gnadenbrot für "verdiente Mitarbeiter". Nein, nicht schön, kommt leider auch bei uns vor. Aber nochmal: Bei 88% Ausschüttung kann man nicht von einem Selbstbedienungsladen sprechen. Wenn man sich tatsächlich ein gewisses Wohlwollen der vielleicht nächsten amerikanischen Präsidentin sichern wollte, indem man ihre Stiftung beim Kampf gegen AIDS unterstützte, liegt das ja durch im Interesse der Republik. Hier steht aber der Vorwurf im Raum, man hätte auf Umwegen ihre Wahlkampfschatulle gefüllt und so die Wahl beeinflussen wollen. Und dafür spricht absolut nichts. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:48, 19. Nov. 2016 (CET)
- Sobald es um relevante Summen Geld geht und mindestens drei Parteien involviert sind, verschwören sich Zwei gegen die Dritte. :) Anzunehmen das dies aus unerfindlichen Gründen in Regierungskreisen wo man mit enorm hohen Beträgen hantiert nicht passieren würde ist schon sehr blauäugig. Und Clintons und Ihre Stiftung "sauber dastehen". :) Hast du irgendwie im letzten Jahr die fünf sechs FBI Ermittlungen verpasst die sowohl gegen die Stiftung, die Clintons und deren Umfeld gelaufen sind und noch laufen? Oder die unzähligen öffentlichen Bestechungen bei der jedes einzelne Familienmitglied wieder und wieder hunderttausende von Dollar bekommen hat unter albernen Vorwänden wie als Gehalt als "freischaffende Reporterin" oder "Redner/in"? Wenn man vom Sumpf aus politischer Korruption spricht meint man exakt dieses Umfeld. Man braucht dafür keine Verschwörungstheorien, das steht in der Zeitung. --2003:76:4E55:F3D:A51F:DEE8:C538:FAF2 16:09, 19. Nov. 2016 (CET)
- Die Clinton Foundation (mit der ich übrigens, wie mit den Clintons selbst, nicht das Geringste zu tun habe;)) gilt aber nun einmal als völlig unverdächtig. Und das Wesen des Subsidiaritätsprinzips ist nun einmal, dass man eine Vielzahl von Organisationen unterstützt. Selbstverständlich bekommen DRK und Ärzte ohne Grenzen auch Staatsknete. Dass man hier vielleicht auch ein bisschen warmen Südwind für künftige gedeihliche Zusammenarbeit machen wollte, will ich nicht mal ausschließen (vielleicht hatte die Stiftung aber auch nur einen besonders schönen Hochglanzprospekt). Aber der Vorwurf oben war ja, man hätte die amerikanischen Wahlen beeinflussen wollen, indem man an eine Stiftung spendete, aus der Bill und Chelsea das Geld dann veruntreuen und in den Wahlkampf von Frau Clinton stecken würden. Nee, so weit reicht meine Phantasie nicht. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:08, 19. Nov. 2016 (CET)
- @Dumbox: Naja, aber solche Spenden haben nunmal ein Geschmäckle. Man kann sein Geld auch an unverdächtigere Organisationen wie das Rote Kreuz oder an Ärzte ohne Grenzen Spenden statt an die Stiftung der Person von dem man zu diesem Zeitpunkt annahm das sie US-Präsidentin wird. Auch wenn das Geld wohl nicht direkt in den Wahlkampf fließt, du kannst rechnen dass sie dir dadurch einmal wohlgesonnener ist als denen die nicht gespendet haben.--Antemister (Diskussion) 15:51, 19. Nov. 2016 (CET)
- Auf der Seite der Clinton Foundation lese ich: "GIZ, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit **", sowie "** Indicates government grants.". Ich kann nicht erkennen, wo hier noch Spielraum für Spekulationen oder Verschwörungstheorien ist. Eindeutiger geht's doch wohl kaum. --2.246.128.117 16:53, 19. Nov. 2016 (CET)
Liebe Leute, kommt mal wieder runter. Wo lest ihr denn bitteschön, dass das Geld während des Wahlkampfes geflossen ist? Auf der Seite der Foundation steht nur, dass es irgendwann bis September 2016 war. Die GIZ existiert seit 2011, die Clinton-Foundation seit 2001, das BMU noch länger, die Spende kann also auch schon Jahre her sein. Außerdem ist es gut möglich, dass das Geld projektbezogen geflossen ist, also für ein konkretes Projekt bestimmt war. Das ist bei internationaler Zusammenarbeit durchaus üblich und würde dann auch jeden Zweifel über eine angebliche Wahlkampffinanzierung zerstreuen.--2A02:8070:B8A:BF00:6DB1:7043:50D6:A7D 00:31, 20. Nov. 2016 (CET)
Nachtrag: Zumindest die Zahlungen der GIZ sind alte Kamellen und stammen offenbar aus der Zeit vor der Kandidatur, die FAZ berichtete bereits im April 2015 davon.--2A02:8070:B8A:BF00:6DB1:7043:50D6:A7D 00:35, 20. Nov. 2016 (CET)
Und noch ein Nachtrag mit Aussagen der zuständigen Ministerien. Demnach sind die Spenden Zweckgebunden an Projekte geflossen, die (alleine oder zusammen mit Partnern, darunter dem Gesundheitsministerium von Malawi) von der Clinton-Foundation durchgeführt oder betreut werden. Soviel zur Vorwurf der Wahlkampffinanzierung. Googeln hilft!--2A02:8070:B8A:BF00:6DB1:7043:50D6:A7D 00:43, 20. Nov. 2016 (CET)
Auch wenn die Gelder zu 100% für gute Zwecke verwendet wurden, frage ich mich doch: wieso überweist der deutsche Staat mehrere Millionen unseres Geldes an die Clinton-Stiftung? Wenn man hungernden Kindern in Eritrea helfen will, braucht man dazu doch wohl nicht die USA. Ich denke helfen kann Deutschland auch alleine, oder etwa nicht? --2.246.101.245 10:56, 20. Nov. 2016 (CET)
- Zum einen: Die Clinton-Stiftung ist nicht "die USA". Aber ich bin mir sicher, dass auch viele Projekte im Bereich der Entwicklungshilfe gemeinsam mit den USA (also dortigen Regierungsorganisationen) durchgeführt werden.
- Zum anderen: Man könnte womöglich die Projekte auch allein durchführen, aber es wäre vermutlich völlig sinnfrei, selber erstmal vor Ort Personal und KnowHow aufbauen zu müssen, wenn man stattdessen sich einfach an bei Projekten etablierter, vor Ort bereits präsenter Organsiationen beteiligen kann.
- Beim Projekt der GIZ (2,4 Mio. Euro) handelt es sich laut obigem Link um ein Projekt, das im Auftrag des BMZ [...] die GIZ gemeinsam mit der Clinton Development Initiative [umsetzt]. Wobei die Clinton Development Initiative [...] für die technische Umsetzung des Projekts zuständig [ist].
- Beim ersten Projekt des BMU (1,5 Mio.) ist anscheinend die Clinton-Foundation direkt vollständig verantwortlich.
- Beim Projekt mit der größten Summe (3 Mio.) handelt es sich um eine Zusammenarbeit der Clinton-Foundation mit der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN), einer Organisation, die u.a. die Rote Liste gefährdeter Arten publiziert und in der die zuständigen Ministerien von 90 Staaten (darunter allen Industrienationen, also auch DACH-Raum) Mitglied sind.
- Ich kann da immer noch nichts problematisches finden, geschweige den Skandal, den manche daraus machen wollen. Um eine direkte Zuwendung an die Foundation handelt es sich eigentlich sowieso bestenfalls beim zweiten Projekt, denn nur das liegt (vollständig) in der Verantwortung der Clinton-Foundation. Bei den anderen beiden Projekten ist eher die Aufführung der Summen auf der Webseite der Clinton-Foundation fragwürdig denn die Geldflüsse. Nur weil man als Organisation an einem Projekt beteiligt ist, sind Zuschüsse für das Projekt noch lange keine Spenden an die Organisation. Zumal, wenn der Projektpartner (die IUCN) eine Organisation ist, bei der der Geldgeber (das BMU) Mitglied ist.--2A02:8070:B8A:BF00:6CF0:A958:3264:D6D5 13:10, 20. Nov. 2016 (CET)
Ortsnamen in den Vereinigten Staaten (Humangeografie)
Jetzt muß ich mal ganz dumm fragen. Wie werden die "human settlements" in den USA denn nun korrekt und vollständig bezeichnet, mit oder ohne Zusatz des Bundesstaates?
Meiner Meinung nach heißt eine Ortschaft X im Bundesstaat Y folgendermaßen "X, Y". Beispiel: Ramona, California. Ein Ortsname (da steht nichts dazu) ist also erst vollständig und korrekt, wenn der Bundesstaat oder etwas Vergleichbares nachgestellt wird.
Was steht denn auf den Grüdungs- oder Incoration-Urkunden? Gibt es irgend eine Regelung (Gesetz, Konvention etc.)?
Dies ist keine Wikipediafrage (hier wird eine Sonderlösung mit Klammerung gefahren, trotz Konvention „Oberste Richtschnur ist der allgemeine Sprachgebrauch“). Dazu komme ich vielleicht später. --Mattes (Diskussion) 12:56, 19. Nov. 2016 (CET)
- Eigentlich ohne Zusatz. Der Ort heisst "nur" Ramona. Wie es auch bei uns üblich ist. Wenn ein Oberwaliser bzw. Gomser von „gehen wir nach Biel“ spricht, meint er Biel VS und nicht Biel/Bienne. Umgekehrt ist beim Seeländer mit „gehen wir nach Biel“ ganz klar die Stadt Biel gemeint, und nicht der Ort im Oberwallis. Das selbe gibt auch in der USA, die Zusätze werden erst dann nötig wenn es unklar wird welches der fünf (sechs) Ramona gemeint ist. Und statt wie in der Schweiz das Kantonskürzel ist eben », Bundesstaat« üblich, bei uns in der Wikipedia halt eben mit Klammer Ramona (Kalifornien). Das mit der Klammer funktioniert eben gerade deswegen, weil das », Bundesstaat« kein offizieller Namensbestandteil ist. Denn wenn es aus dem Kontext klar ist, dass es das Ramona in Kalifornien sein muss, wird der Zusatz », California« weggelassen. Das heisst in einer Urkunde von Kalifornien die nur an bzw. in Orten von Kalifornien ausgestellt werden kann/darf. Wirst du mit grosser Wahrscheinlichkeit nur Ramona finden.--Bobo11 (Diskussion) 14:18, 19. Nov. 2016 (CET)
Bobo11 scheint da recht zu haben im "California Free Public Records Directory" in dem tausende Urkunden über Landkäufe des Bureau of Land Management liegen, finden sich die Zusätze beispielsweise nicht. In z.B dieser Urlunde [6] wird einfach von Humboldt gesprochen gemeint ist Humboldt City California. --Ixitixel (Diskussion) 14:32, 19. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt nicht nur ein Berlin (Begriffsklärung), Hamburg (Begriffsklärung), Stuttgart (Begriffsklärung), Las Vegas (Begriffsklärung), St. Louis. Amerika hat einige Städte mit diesen Namen. UNd so auch Ramona (Begriffsklärung). Darum wird der Staat mitgenannt, um Eindeutigkeit über den Ort zu schaffen. In USA ist das Komma üblich. Die deutsche Wikipedia hat andere Namenskonventionen →WP:NK. --Hans Haase (有问题吗) 22:14, 19. Nov. 2016 (CET)
X (Y) ist eine wikipedianische Innovation, universell üblich ist X, Y, "offizieller Namensbestandteil" ist Y, zwar wohl nicht, aber korrekt ist das auch ganz ohne Verordnung, und auch in der gesprochenen Umgangssprache wird dies als feste Formel so mitgedacht (ums mal so zu sagen), nur als Riff auf dieser vage bürokratisch anmutenden Formel (in "natürlicher" Sprache wäre da schließlich ne Präposition, nämlich in zu erwarten) erfreut z.B. ein parodistischer Platzhaltername wie Bumfuck, Egypt oder auch ein ikonischer Romantitel wie Winesburg, Ohio (rot, eine Schande...) überhaupt erst. --Edith Wahr (Diskussion) 16:07, 20. Nov. 2016 (CET)
Oder Paris, Texas im Gegensatz zu Paris Hilton. Wir sollten uns dringend von diesem Teutonisch-wikifantischen Sonderweg verabschieden und die international und auch im Lande üblichen Gepflogenheiten anpassen. Es stellen sich Leute dort eigentlich immer mit Orts- und Staatsnamen vor, auch bei Boise, Idaho --Eingangskontrolle (Diskussion) 18:09, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wäre dann aber viel zu ändern! Was hilft es? --80.187.115.129 19:21, 20. Nov. 2016 (CET)
Schnelle Autos auf der Straße
Vielfach werden Autos mit bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und mehr gebaut und verkauft. Frage: Warum erhält so was eine Straßenzulassung, wenn doch (klar, von deutschen Autobahnen abgesehen) auf keiner öffentlichen Straße schneller als 140 km/h gefahren werden darf.--Antemister (Diskussion) 14:34, 19. Nov. 2016 (CET)
- Also wie kommst du auf 140 km/h? Gerade in Deutschland kennt ihr ja bekanntlich auf einigen Autobahnabschnitten nur eine Richtgeschwindigkeit. --Bobo11 (Diskussion) 14:48, 19. Nov. 2016 (CET)
- 140 km/h auf der Autobahn gibt es seit ein paar Jahren in Polen, und Deutschland ist ja dahingehend ein Sonderfall. Deshalb bezieht sich die Frage ja vor allem auf die Welt außerhalb Deutschlands.--Antemister (Diskussion) 14:52, 19. Nov. 2016 (CET)
- Vielfach werden Fleischermesser mit bauartbedingten unheimlich scharfen Klingen gebaut und verkauft. Frage: Warum erhält so was eine Benutzungszulassung, wenn doch (klar, von deutschen Serienmördern abgesehen) niemand ermordet werden darf. --Gruenschuh (Diskussion) 14:53, 19. Nov. 2016 (CET)
- @Gruenschuh: Das nicht alles was hinkt ein Vergleich ist, ist Dir aber klar - oder?! --Elrond (Diskussion) 17:01, 21. Nov. 2016 (CET)
- Weil der Markt das verlangt (Nachfrage). Die Käufer denken aber nicht darüber nach, dass sie sehr selten diese Geschwindigkeit erreichen (Verkehrsaufkommen). Man sollte einfach in Deutschland die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h runtersetzen. Schon gibt es weniger Verkehrstote, Verletzte und Abgase. Unser aller Kraftstoffvorrat wird auch ein paar Jahre länger halten. Seit einigen Jahren gibt es ja die freiwillige Drosselung der Automobilindustrie auf 250 km/h. Wieso 250 und nicht 150? Und wieso freiwillig? Es wäre so einfach. Gewebefreiheit und Lobbyismus zählen in der Politik wohl mehr als Menschenleben, Umweltverschmutzung und Verletzte. --Mattes (Diskussion) 15:25, 19. Nov. 2016 (CET)
- @Gruenschuh: Deine Argumentation ist komplett abwegig. Nenne und belege bitte mal ein real existierendes Beispiel, wo ein Gegenstand B nur aufgrund einer Eigenschaft eines anderen Gegenstandes A nicht verkauft werden darf. --Rôtkæppchen₆₈ 16:47, 19. Nov. 2016 (CET)
- @Rotkaeppchen68:Ich hab wohl die Sarkasmusklammern vergessen. Ich hab nicht DAS behauptet, was du mir unterstellst, ich habe nur folgenden analogen Vergleich gezogen: a)Autos mit 200 km/h dürfen gebaut und verkauft werden, aber (fast) nirgends so schnell fahren. b)Fleischermesser mit scharfen Klingen, mit denen man ohne weiteres auch lebende Menschen zerlegen kann, dürfen gebaut und verkauft werden, aber ich darf sie zum Zerlegen eines lebenden Menschen NICHT benutzen. c) Es dürfen Drachen gebaut und verkauft werden, die mit entsprechender Schnur einige hundert Meter hoch fliegen können, aber (in Deutschland) nur 100 m hoch fliegen DÜRFEN!! Gerade c) zeigt doch, wie die Frage zu beantworten ist: Vieles ist möglich, aber nicht alles erlaubt. Noch ein Beispiel: Gentechniker, -forscher haben alle Möglichkeiten und Techniken parat, um menschliche Genmonster zu erschaffen (oder auch zu verhindern), aber sie DÜRFEN ES NICHT. Sorry, wenn ich mich nicht krass genug ausgedrückt habe. Meine allgemeine Antwort auf die gestellte Ursprungsfrage lautet also in normalem Deutsch: Es gibt so viele Dinge auf der Welt, die man zwar haben, bauen, angucken darf, aber niemals auf ungesetzliche Weise benutzen darf. Und das wollte ich auf leicht sarkastische Weise ausdrücken. OK? Friede. Gruß Gruenschuh (Diskussion) 16:19, 20. Nov. 2016 (CET)
- Klar doch. Ich sehe schnelle Autos als Gemächtverlängerung an. Dafür sind hierzulande Schusswaffen streng reguliert. Anderswo sind schnelle Autos streng reguliert, dafür dienen dann frei verfügbare Schusswaffen als Gemächtverlängerung. --Rôtkæppchen₆₈ 20:02, 20. Nov. 2016 (CET)
- @Rotkaeppchen68:Ich hab wohl die Sarkasmusklammern vergessen. Ich hab nicht DAS behauptet, was du mir unterstellst, ich habe nur folgenden analogen Vergleich gezogen: a)Autos mit 200 km/h dürfen gebaut und verkauft werden, aber (fast) nirgends so schnell fahren. b)Fleischermesser mit scharfen Klingen, mit denen man ohne weiteres auch lebende Menschen zerlegen kann, dürfen gebaut und verkauft werden, aber ich darf sie zum Zerlegen eines lebenden Menschen NICHT benutzen. c) Es dürfen Drachen gebaut und verkauft werden, die mit entsprechender Schnur einige hundert Meter hoch fliegen können, aber (in Deutschland) nur 100 m hoch fliegen DÜRFEN!! Gerade c) zeigt doch, wie die Frage zu beantworten ist: Vieles ist möglich, aber nicht alles erlaubt. Noch ein Beispiel: Gentechniker, -forscher haben alle Möglichkeiten und Techniken parat, um menschliche Genmonster zu erschaffen (oder auch zu verhindern), aber sie DÜRFEN ES NICHT. Sorry, wenn ich mich nicht krass genug ausgedrückt habe. Meine allgemeine Antwort auf die gestellte Ursprungsfrage lautet also in normalem Deutsch: Es gibt so viele Dinge auf der Welt, die man zwar haben, bauen, angucken darf, aber niemals auf ungesetzliche Weise benutzen darf. Und das wollte ich auf leicht sarkastische Weise ausdrücken. OK? Friede. Gruß Gruenschuh (Diskussion) 16:19, 20. Nov. 2016 (CET)
Weil man ohne Tempolimit so schnell fahren darf wie man möchte und weil die Leute gerne rasen, wird sowas gebaut. Oder hab ich die Frage nicht richtig verstanden? --87.123.34.120 16:53, 19. Nov. 2016 (CET)
- Auf die Frage nach der Straßenzulassung gibt es die schlichte Antwort, dass eine Limitierung der Höchstgeschwindigkeit für die Zulassung nicht gesetzlich gefordert ist. Natürlich wäre es vernünftig, Autos für eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h auszulegen und entsprechend abzuregeln. Für eine mögliche Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h muss ja allerlei größer und stabiler dimensioniert sein, was Gewicht und Verbrauch in die Höhe treibt. Aber Vernunft spielt beim Autokauf (noch) nicht die Hauptrolle. Rainer Z ... 17:17, 19. Nov. 2016 (CET)
- Zwei Autos, die mit jeweils 100 km/h auf der Landstraße aus verschiedenen Richtungen aufeinanderprallen, haben zueinander auch eine Relativgeschwindigkeit von 200km/h. Die entsprechende Stabilität für höhere Geschwindigkeiten muss also auch vorhanden sein, wenn das Fahrzeug nur auf 150 km/h ausgelegt ist.
- Handelsübliche Autos werden bei Bedingungen getestet, die weit von üblichen Bedingungen entfernt sind, nämlich Crashtests bei maximal 50 km/h. Das Team von Kopfball hat mal einen Crashtest bei 100 km durchgeführt und mussten so gut wie alles selber zusammenstricken, weil es nirgendwo eine Anlage ab, die so was konnte. Die Ergebnisse waren auch desaströs und die beiwohnenden Notärzte und KFZ-Ingenieure waren erschüttert, als sie sahen, was unter diesen Bedingungen passiert. Einer der Ärzte sagte, zutiefst erschüttert, dass er sich das Verletzungsspektrum nie so vorgestellt hätte und das ein Tempolimit von 100 km/h eigentlich viel zu hoch wäre. --Elrond (Diskussion) 20:28, 20. Nov. 2016 (CET)
- Auf Autobahnen passieren relativ gesehen die wenigsten Unfälle, was man leicht in jeder Statistik nachschauen kann. Aber Tempo 100 km/h auf Autobahnen ist einer der Lieblingsmythen der Linken, was wohl auch damit zusammenhängt, dass hochgeschwindigkeitstaugliche Autos entsprechend teurer sind. Man könnte ja solche Autos, SUVs usw. einfach höher besteuern, wenn man die Menge dieser Fahrzeuge auf den Straßen reduzieren möchte. Dummerweise fahren die Leute, die diese Gesetze verabschieden müssten genau solche Autos. --Optimum (Diskussion) 18:31, 19. Nov. 2016 (CET)
- Was die Knautschzonen angeht, hast du recht (wobei die bei der Geschwindigkeit eh nicht mehr viel ausrichten können. Frontal ist immer desaströs.). Sehr schnelle Autos brauchen aber vor allem andere Anpassungen wie größere Motoren, stärkere Bremsen. Das Fahrwerk muss entsprechend ausgelegt werden. Und so weiter. Das ist zum großen Teil Overkill bei Geschwindigkeiten bis z. B. 150. Was solche Überlegungen mit politischer Ausrichtung zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht. Rainer Z ... 19:13, 19. Nov. 2016 (CET)
- Zwei Autos, die mit jeweils 100 km/h auf der Landstraße aus verschiedenen Richtungen aufeinanderprallen, haben zueinander auch eine Relativgeschwindigkeit von 200km/h. Die entsprechende Stabilität für höhere Geschwindigkeiten muss also auch vorhanden sein, wenn das Fahrzeug nur auf 150 km/h ausgelegt ist.
- Der VW Käfer fuhr wie der Trabant 601 nur 100 km/h. Der Mercedes 207D hatte noch diese Eigenschaft. Er klebt bei 110 km/h am Drehzahlbegrenzer. Der Fiat Ducato war damals schon schneller. Die Amerikaner wurden in den 1970er so richtig schnell, obwohl es ein Tempolimit vom 55 MPH (= 89 km/h) gab. Einige Straßenkreuzer fahren mal locker 200 km/h, brauchen aber mal locker über ne halbe Minute diese Geschwindigkeit zu erreichen. Die Radlager und Teile des Antriebes sind dafür nicht auf Dauer ausgelegt. Die können heißlaufen. Mit heutigen Langzeitschmiermitteln kann das anders aussehen, die man durch die Schmiernippel nachpressen kann. Aber mit oder ohne hat man je nach Straße die Chance, dem Rüssel eines Hurrikans zu entkommen. Da diese Schlitten rahmentragend sind, bleibt nur die damals vorgeschrieben gefederte Stoßstange als nennenswerte Knautschzone. Sie übersteht Schrittgeschwindigkeit ohne eigene Schäden. Damals gab es keine Lackierten Stoßfänger in Wagenfarbe. Wenn beim Aufprall die Höhe der Felge erreicht ist, schrumpfen sie Spaltmaße in den Türen. Ich hoffe, der Z-Falz ist damals schon im Gurt eingenäht gewesen, sonst geht es direkt auf Kosten der Überlebenschancen. Den Gurtstraffer gab es damals nicht. --Hans Haase (有问题吗) 20:49, 19. Nov. 2016 (CET)
- Witzigerweise fahren gerade Porsches auf der Autobahn kaum über 170. Ein Kollege von mir hatte sich einen Porsche ausgeliehen und konnte dann auch erklären, warum: weil es im Porsche einfach zu anstrengend ist, längere Zeit schnell zu fahren. --2.246.128.117 21:20, 19. Nov. 2016 (CET)
- Mein CLK V6, 3 Liter wird bei 250 km/h ab geregelt. Das bin ich ein Mal zur Probe gefahren und hab es seitdem gelassen. Das hält man auf die Dauer auch bei leerer Autobahn nicht durch. Die Kurven sind dafür nicht gebaut und es braucht verdammt lang auf der Bremse, bis man die Geschwindigkeit an den ausscherenden Trottel da vorne angepasst hat. Das schöne ist, es geht auch bergauf mit hoher Geschwindigkeit.--2003:75:AF7B:AE00:DF1:F462:8CE6:5953 23:47, 19. Nov. 2016 (CET)
- Sagen wir es mal so, wenn ich ausscheren möchte und in den Rückspiegel/Außenspiegel schauend kein Auto sehe, schere ich aus. Wenn dann 0,nix Sekunden später ein rasender Trottel bei mir ranknallt, wer ist dann schuld?! --Elrond (Diskussion) 16:32, 21. Nov. 2016 (CET)
- Mein CLK V6, 3 Liter wird bei 250 km/h ab geregelt. Das bin ich ein Mal zur Probe gefahren und hab es seitdem gelassen. Das hält man auf die Dauer auch bei leerer Autobahn nicht durch. Die Kurven sind dafür nicht gebaut und es braucht verdammt lang auf der Bremse, bis man die Geschwindigkeit an den ausscherenden Trottel da vorne angepasst hat. Das schöne ist, es geht auch bergauf mit hoher Geschwindigkeit.--2003:75:AF7B:AE00:DF1:F462:8CE6:5953 23:47, 19. Nov. 2016 (CET)
Ehrliche Antwort, die vielen leider nicht schmecken wird. Es gibt Menschen, deren Verstand nicht im Kopf, sondern im rechten Fuß liegt und die leider genug Geld haben, sich solche Unvernunftautos leisten zu können. --Elrond (Diskussion) 00:07, 20. Nov. 2016 (CET)

- Ein paar davon erdreisten sich sogar Wikipediaartikel zu verfassen. In meinem Fall schon mehr als 1500, und das alles mit Verstand im Fuß statt im Kopf. Tolle Leistung für so jemanden geschmacklosen, nicht wahr? BTW, nebenstehendes Bild beweist, extra für Dich, meine geistigen Mängel. Benutzerkennung: 43067 01:24, 20. Nov. 2016 (CET)
- Was hat die Unvernünftigkeit von Autos mit der Zahl von Wikipediaartikeln zu tun? Ich sehe da keinen Kausalzusammenhang. Und PKW mit einer dreistelligen kW-Zahl sind unvernünftig. --Elrond (Diskussion) 18:17, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wahnsinn, Du kannst auf einer freien Autobahn die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit eines durchschnittlichen Vertreterkombis um atemberaubende 13 km/h übertreffen. Reicht Dein fahrerisches Können auch, um auf der Nordschleife mitzuhalten oder beschränkt es sich auf das kräftige Drücken eines Pedals? --2003:76:E3D:17CB:214F:2C4B:9714:BB2C 10:21, 20. Nov. 2016 (CET)
- Gähn, die Neidtrolle kamen aus ihren Löchern. Hat gut geklappt, man kann sie ja so einfach triggern. Benutzerkennung: 43067 13:54, 20. Nov. 2016 (CET)
- Kein Neid, eher Mitleid, weil Du so ein Auto nötig hast ;-) Mein Geld habe ich in ein schönes Haus, viel Werkzeug und Bücher investiert. --Elrond (Diskussion) 16:49, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich glaube, wenn Du meinen Fuhrpark sehen würdest, wäre von uns beiden nicht ich der Neidtroll. Und ich kann auch fahrerisch etwas mehr als auf einer freien Autobahn ein Pedal zu treten und dann zu versuchen, damit Eindruck zu schinden. Sowas ist eigentlich eher peinlich, aber jeder wie er kann... ^^ --2003:76:E3D:17CB:214F:2C4B:9714:BB2C 15:56, 20. Nov. 2016 (CET)
- Und ich weiß auch was du so gut kannst: Dumm rumschwallen, gell? Und jetzt geh wieder mit deinen Matchboxautos spielen, denn mehr Substanz wirst du hier nie vorweisen können. Benutzerkennung: 43067 21:38, 20. Nov. 2016 (CET)
- Jaja, Du bist ein ganz Toller, Dir kann keiner das Wasser reichen. Du hast sogar ein Auto das 263 km/h fährt und alle anderen schwafeln eh nur rum. :) --2003:76:E3D:17CB:214F:2C4B:9714:BB2C 00:05, 21. Nov. 2016 (CET)
- Und ich weiß auch was du so gut kannst: Dumm rumschwallen, gell? Und jetzt geh wieder mit deinen Matchboxautos spielen, denn mehr Substanz wirst du hier nie vorweisen können. Benutzerkennung: 43067 21:38, 20. Nov. 2016 (CET)
- Gähn, die Neidtrolle kamen aus ihren Löchern. Hat gut geklappt, man kann sie ja so einfach triggern. Benutzerkennung: 43067 13:54, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ein paar davon erdreisten sich sogar Wikipediaartikel zu verfassen. In meinem Fall schon mehr als 1500, und das alles mit Verstand im Fuß statt im Kopf. Tolle Leistung für so jemanden geschmacklosen, nicht wahr? BTW, nebenstehendes Bild beweist, extra für Dich, meine geistigen Mängel. Benutzerkennung: 43067 01:24, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wird die Schrift in der Mitte des Bildes auch in die Windschutzscheibe eingeblendet oder kommt die von wo anders? --194.96.63.120 12:00, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nein, die Daten werden von der Dashcam in das aufgezeichnete Video eingeblendet. Benutzerkennung: 43067 13:54, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ah - wusste ich gar nicht, dass Dashcams so individuell auf den Anwender konfiguriert werden können ;-) --194.96.63.120 20:45, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nein, die Daten werden von der Dashcam in das aufgezeichnete Video eingeblendet. Benutzerkennung: 43067 13:54, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wird die Schrift in der Mitte des Bildes auch in die Windschutzscheibe eingeblendet oder kommt die von wo anders? --194.96.63.120 12:00, 20. Nov. 2016 (CET)
- Um auf die Frage zurückzukommen: solche Autos werden gebaut, weil sie verkauft werden. Im Regelfall ist bei grossen, hubraum- und leistungsstarken Fahrzeugen die Gewinnspanne für den Hersteller grösser als bei Kleinwagen, die meist sehr knapp kalkuliert werden. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, bis in die 1980 er Jahre mussten Sportwagen in einer gewissen Stückzahl gebaut werden, um für motorsportliche Veranstaltungen zugelassen werden zu können. Die gebauten Autos wurden dann auch verkauft, auch wenn man mit dem Ford GT40 beispielsweise keinen Gewinn machte. Heute dürfte aber das Gewinnstreben der Hersteller im Vordergrund stehen. Zugelassen werden sie, weil wie schon gesagt, eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit kein Zulassungskriterium ist. Zwar könnte der Gesetzgeber eine solche durchaus einführen, müsste sie dann aber begründen und die Verhältnismässigkeit nachweisen. Ich persönlich glaube auch nicht, dass derartige Fahrzeuge umwelt-und sicherheitsetchnisch ein Problem darstellen, dazu ist ihre Anzahl zu gering. Der Anteil der M- und M-Performance-Fahrzeuge liegt bei BMW unter 3%, und auch die werden überwiegend im Geschwindigkeitsbereich unter 130 km/h bewegt. Schwerer sind sie auch nicht unbedingt, weil ein erhöhtes Gesamtgewicht ja nicht zu besseren Fahrleistungen beiträgt, dafür greift man dann auf konstruktiv andere (teurere) Lösungen zurück und/oder kompensiert mit teurem Leichtbau. Im Bezug auf das Gewicht ist da der typische SUV eher zu hinterfragen. Und zu guter letzt sind dieses Autos nicht nur für die Hersteller, sondern auch für den Staat ein wahrer (finanzielle) Segen: der Kunde gibt ein Heidengeld an Anschaffungs- und Betriebskosten sowie Steuern für etwas aus, das er so gut wie nie nutzen kann. (nicht signierter Beitrag von 95.223.22.6 (Diskussion) 01:10, 20. Nov. 2016 (CET))
- "Warum erhält so was eine Straßenzulassung" bedeutet in diesem Fall außerhalb Deutschlands. Die Antwort ist ganz einfach. Das Wort "Freiheit" hat außerhalb Deutschlands durchaus noch eine Bedeutung. Während man bei uns im Namen der Sicherheit jegliche Freiheit abschafft, haben Bürger in anderen Ländern eine Eigenverantwortung ob Sie sich oder Andere gefährden. Dein initialer Gedanke "warum verbietet man nicht *" ist buchstäblich faschistisch. --91.17.36.1 09:50, 20. Nov. 2016 (CET)
- Vgl. mal USA und deren Geschwindigkeitsregelungen --80.187.115.129 16:49, 20. Nov. 2016 (CET)
- dann gebe ich Dir mal den Rat, in Skandinavien ein Tempoüberschreitung von sagen wir ma1 10 km/h zu begehen. So was von Freiheit wirst Du hier in D kaum erleben, nämlich für diese Lappalie (nach den faschistoid freiheitsverachtenden deutschen Maßstäben) rund (umgerechnet) 300 - 400 € zu zahlen, oder in den USA, wo ein launiger Spruch oder gar ein Widerwort bei einem ähnlichen Vergehen schon mal Handschellen und eine 'Taxi'fahrt zum nächsten Revier bedeuten kann. Die Rückfahrt geht dann wirklich per Taxi oder zu Fuß. Viel Spaß dabei! Ach ja, rate mal, in wie vielen Ländern es kein Tempolimit auf den Autobahnen gibt. --Elrond (Diskussion) 20:59, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Frage soll nicht zur alten Diskussion um ein Tempolimit auf dt. Autobahnen einladen (wobei es ja so ist das Autobahnen sher sicher und die Unfallgefahr durch überhöhte Geschweindigkeit auf Landstraßen viel größer ist), sondern bezieht sich schon darauf warum es solch eine Rechtsgrundlage offenbar nicht auch in Ländern außerhalb von D nicht gibt (gerade in Ländern wie den USA oder den nordischen Staaten, die bei ihren Tempolimits ja ultrastreng sind). In den USA darf kein Kfz auf einer öffentlichen Straße schneller als 85 mph gefahren werden. Da wäre es doch ganz logisch dass ein Fahrzeug mit bbH > 85 mph einfach keine Straßenzulassung erhält - so schnell zu fahren wäre einfach nur rechtswiddrig. Aber es ist wohl nicht so.--Antemister (Diskussion) 21:34, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Frage wurde ja schon beantwortet. An dicken Autos verdienen die Hersteller deutlich mehr als an kleinen. Zudem werden Autos, speziell von Männern, weniger mit dem Hirn, als mit dem rechten Fuß (oder ganz böse gesagt mit dem Schwanz) gekauft. So entsteht natürlich auch ein Lobbysystem, gegen die vernünftige Politiker nicht ankönnen. Hoffen wir mal, dass in absehbarer Zukunft neue Firmen vernünftige Autos entwickeln und anbieten, die ausreichend Käufer finden und so etablierten Firmen in Zugzwang bringen. Im Energiesektor sehen wir momentan so eine Entwicklung, da werden die Energiedinosaurier in den Schwitzkasten genommen. --Elrond (Diskussion) 23:32, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Frage soll nicht zur alten Diskussion um ein Tempolimit auf dt. Autobahnen einladen (wobei es ja so ist das Autobahnen sher sicher und die Unfallgefahr durch überhöhte Geschweindigkeit auf Landstraßen viel größer ist), sondern bezieht sich schon darauf warum es solch eine Rechtsgrundlage offenbar nicht auch in Ländern außerhalb von D nicht gibt (gerade in Ländern wie den USA oder den nordischen Staaten, die bei ihren Tempolimits ja ultrastreng sind). In den USA darf kein Kfz auf einer öffentlichen Straße schneller als 85 mph gefahren werden. Da wäre es doch ganz logisch dass ein Fahrzeug mit bbH > 85 mph einfach keine Straßenzulassung erhält - so schnell zu fahren wäre einfach nur rechtswiddrig. Aber es ist wohl nicht so.--Antemister (Diskussion) 21:34, 20. Nov. 2016 (CET)
- dann gebe ich Dir mal den Rat, in Skandinavien ein Tempoüberschreitung von sagen wir ma1 10 km/h zu begehen. So was von Freiheit wirst Du hier in D kaum erleben, nämlich für diese Lappalie (nach den faschistoid freiheitsverachtenden deutschen Maßstäben) rund (umgerechnet) 300 - 400 € zu zahlen, oder in den USA, wo ein launiger Spruch oder gar ein Widerwort bei einem ähnlichen Vergehen schon mal Handschellen und eine 'Taxi'fahrt zum nächsten Revier bedeuten kann. Die Rückfahrt geht dann wirklich per Taxi oder zu Fuß. Viel Spaß dabei! Ach ja, rate mal, in wie vielen Ländern es kein Tempolimit auf den Autobahnen gibt. --Elrond (Diskussion) 20:59, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wirklich rational und an der tatsächlichen Nutzung orientiert konstruierte und designte Personenautos sähen ganz erheblich anders aus als die, die tatsächlich hergestellt und erfolgreich verkauft werden. Moderne Informations- und Kommunikationstechnik macht es obendrein möglich, sie nicht mehr als Eigentum zu besitzen, sondern nach Bedarf zu leihen. Wenn das autonome Fahren soweit ist, holt einen das Auto sogar direkt am Standort ab.
- Angesichts der tatsächlichen Nutzung und der mit Sicherheit kommenden Verschiebung Richtung Sharing/autonomes Fahren hat es etwas saurierhaftes, dass Autos derzeit immer fetter, stärker, schneller und manieristischer in der Formgebung werden. Selbst Zukunftsstudien großer Hersteller träumen von autonomen Dickschiffen, rollenden Salons in Privateigentum. Das dürfte (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ein kapitaler Holzweg sein – vergleichbar dem Luftschiffbau.
- Rational gedachte Zukunftsstudien sähen wohl eher so aus: Kabinenartige, variable Fahrzeuge für zwei bis vier Personen (mit umlegbaren Rücksitze), einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und einer Reichweite von gut 100 km. Die reichen für die Hälfte der Aufgaben. Längere Vier- bis Sechssitzer mit mehr Transportvolumen, höherer Geschwindigkeit und Reichweite für Langstrecken, dann noch Kleintransporter. Alles kostengünstig als Flotte aus dem Baukasten konstruiert. Also ganz anders als »Mein Auto«. Rainer Z ... 16:02, 21. Nov. 2016 (CET)
- Individueller Autobesitz ist immer weniger ein Statussymbol. In Ballungszentren wird Carsharing jetzt schon immer beliebter und viele meiner Studenten und auch die, die jetzt schon im Beruf sind sehen den Erwerb eines Autos selbst mittelfristig als nicht erstrebenswert an. Für sie sind andere Dinge zum Statussymbol geworden, Smartphone, schöne Wohnung, Urlaub, gutes Essen. Auf dem Parkplatz der Hochschule sind einige Plätze für Autos eines Carsharingunternehmens reserviert und die Wagen werden gerne und oft genutzt, Kleinwagen übrigens. Intelligente Lösungen für die Autonutzung werden immer wichtiger, nur haben das viele Manager der Autoindustrie noch nicht mitgekriegt, oder wollen es nicht. Diese Entwicklung immer größerer, schwererer und protzigerer Autos erscheint mir fast wie ein Schwanengesang auf das individuelle Auto. --Elrond (Diskussion) 16:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- So kommt mir das auch vor. Sicher wird es im Luxussegment auch weiterhin dicke Schlitten mit Statusfunktion geben, aber der Massenmarkt dürfte sich weit radikaler verändern, als viele sich das vorstellen. Da Deutschland eine wirtschaftlich sehr bedeutende Autoindustrie hat, wird es Zeit, dass die mal aus den Hufen kommt, um wirklich vorbereitet zu sein – oder gar Wegbereiter zu werden.
- Ich kann mir gut vorstellen, dass es in den Konzernen tief sitzende Widerstände gibt. Über hundert Jahre entwickeltes Ingenieurswissen wird zu einem erheblichen Teil massiv an Wert verlieren, was keine schöne Erfahrung ist. Ganz andere Bereiche, in denen anders gedacht wird, werden entsprechend an Bedeutung gewinnen. Da fällt es schwer, neue Wege zu gehen, wird aber unausweichlich sein. In den Städten, da hast du völlig recht, zeichnet sich schon ab, dass das eigene Auto für (nicht nur) junge Menschen kein erstrebenswertes mehr Ziel ist. Ist ja auch Blödsinn, wenn es taugliche Alternativen gibt. Und die sind in Reichweite. Rainer Z ... 20:19, 21. Nov. 2016 (CET)
- Individueller Autobesitz ist immer weniger ein Statussymbol. In Ballungszentren wird Carsharing jetzt schon immer beliebter und viele meiner Studenten und auch die, die jetzt schon im Beruf sind sehen den Erwerb eines Autos selbst mittelfristig als nicht erstrebenswert an. Für sie sind andere Dinge zum Statussymbol geworden, Smartphone, schöne Wohnung, Urlaub, gutes Essen. Auf dem Parkplatz der Hochschule sind einige Plätze für Autos eines Carsharingunternehmens reserviert und die Wagen werden gerne und oft genutzt, Kleinwagen übrigens. Intelligente Lösungen für die Autonutzung werden immer wichtiger, nur haben das viele Manager der Autoindustrie noch nicht mitgekriegt, oder wollen es nicht. Diese Entwicklung immer größerer, schwererer und protzigerer Autos erscheint mir fast wie ein Schwanengesang auf das individuelle Auto. --Elrond (Diskussion) 16:22, 21. Nov. 2016 (CET)
CCCC_INC_EBX_Slide
Hallo. Ich habe im Quelltext einer Datei (bzw. Shellcode), eine Signatur CCCC_INC_EBX_Slide gefunden die ich (noch) nicht kenne, doch bei Google finde ich auch herzlich wenig. Weiss jemand mehr darüber ? Danke für eine evtlle Auskunft. --88.207.220.203 15:05, 19. Nov. 2016 (CET)
- Hier gibt es einen Treffer in Bezug auf libemu. --87.123.34.120 16:49, 19. Nov. 2016 (CET)
- https://security.stackexchange.com/questions/16111/snort-rules-question gibt etwas mehr Infos. Die Kurzform ist wohl dass es etwas mit en:NOP slide zu tun hat. --Mps、かみまみたDisk. 16:52, 19. Nov. 2016 (CET)
- Das bezieht sich auf Maschinencode. INC EBX erhöht das EBX-Register um 1. --J-m.s 2.246.128.117 16:57, 19. Nov. 2016 (CET)
- Und der x86-Befehl INC EBX wird als 43 (hex[7]) oder C (ASCII) codiert. CCCC bedeutet also ein mehrfaches INC EBX. 91.54.35.119 (17:21, 19. Nov. 2016 (CET), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Schriften löschen unter Win-10
Hat jemand eine Idee, wie man die häßlichen Arial und Times New Roman löschen kann? Googleergebnisse besagen meist, daß das nicht geht? C:\Windows\Fonts kenne ich, die sind aber irgendwie geschützt. --2003:CC:3BC9:3375:3C2D:D262:71F3:4EDC 15:29, 19. Nov. 2016 (CET)
- Unten links (weiß gerade nicht, wie das heißt) mit der rechten Maustaste klicken, Systemsteuerung auswählen (oder, wenn du sonst anders zur Systemsteuerung kommst, dann wie immer, keine Ahnung!) dann Darstellung und Anpassung auswählen, dann siehst du schon, wo du hinwillst, dann mit der rechten Maustaste die entsprechende Schrift anklicken und löschen auswählen. Ich hab's nicht probiert, wenn die beiden dann immer noch geschützt sind, mit zwei Schriftarten leben, die man nicht braucht. --MannMaus (Diskussion) 15:40, 19. Nov. 2016 (CET)
- Es würde mich jetzt aber doch interessieren, ob's geklappt hat. --MannMaus (Diskussion) 15:42, 19. Nov. 2016 (CET)
- Genau das geht ja eben nicht. --2003:CC:3BC9:3375:3C2D:D262:71F3:4EDC 15:53, 19. Nov. 2016 (CET)
- Rechner mit Knoppix-DVD starten. Dann aus dem Ordner windows/fonts die Dateien times.ttf, timesbd.ttf, timesbi.ttf, timesi.ttf, arial.ttf, ARIALALS.TTF, ARIALALT.TTF, arialbd.ttf, arialbi.ttf, ariali.ttf, ARIALN.TTF, ARIALNB.TTF, ARIALNBI.TTF, ARIALNI.TTF, ARIALUNI.TTF, ariblk.ttf, ARLRDBD.TTF löschen. Dann Windows starten und feststellen, dass das eine Schnapsidee war. Windows neu installieren. --Rôtkæppchen₆₈ 16:01, 19. Nov. 2016 (CET)
- Meist hat es einen Grund, wenn das Entfernen systemkritischer Komponenten nicht geht. --87.123.34.120 16:45, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wieso sollen die Schriften systemkritisch sein? --2003:CC:3BC9:3375:3C2D:D262:71F3:4EDC 16:50, 19. Nov. 2016 (CET)
- In Wahrheit muss die Frage lauten: Warum sollte man sich das System zerschießen wollen? --87.123.34.120 17:06, 19. Nov. 2016 (CET)
- Windows braucht Schriftartdateien, um Schrift erzeugen zu können. Die alten Rasterfonts gibt es zwar noch, sie werden aber nur noch als Altlast für Steinzeitprogramme mitgeschleppt. Sogar das Konsolenfenster nutzt mittlerweile Truetype-Schriften. Und da sind Times New Roman, Arial und Courier New nunmal die Windows-Brotschriften, ohne die es nicht klappt. Du müsstest zahlreichste Programme und Vorlagen auf die von Dir auserkorenen Ersatzschriften umstellen und das wäre eine Heidenarbeit, die Du Dir garantiert nicht zumuten willst. Und die Bitmap-Schriften aus Windows 1.0 bis ME sehen auch nicht besser aus. --Rôtkæppchen₆₈ 17:14, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wieso sollen die Schriften systemkritisch sein? --2003:CC:3BC9:3375:3C2D:D262:71F3:4EDC 16:50, 19. Nov. 2016 (CET)
- Windows repariert sich heute gewissermaßen selbst. Es erhält seine Dateien, teils in Kopie und stellt sie wieder her. Das nutzten bereits Computerviren und ließen sich ebenso wiederherstellen, nachdem ihnen der Benutzer auf die Schliche kam. Arial ist bei Windows schon ewig dabei. Möglicherweise sieht Windows sie als Systemzubehör an. Der Explorer registriert TTFs beim einkopieren in den Ordner \Windows\Fonts. Mit dem Commandline-Befehl copy geschieht das nicht, was mich beim Erstellen von Installtionsskripten schon maßlos geärgert hatte. --Hans Haase (有问题吗) 21:50, 19. Nov. 2016 (CET)
- Deswegen gibt es die Windows-Funktion
SHFileOperation
. Damit kannst Du aus Deinem Windowsprogramm, auch Konsolanwendung, Funktionnen des Dateiexploreres aufrufen, um z.B. Dateien in den Papierkorb zu verschieben oder eben in Spezialordner wie%systemroot%\fonts
. Um Windows profund zu zerschießen müssten die Fontdateien auch aus den Ordnern unterC:\Windows\WinSxS
gelöscht werden. Dann ist nichts mehr mit automatischer Wiederherstellung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:14, 19. Nov. 2016 (CET)- Jo, und dafür müsste er die Ownership des Verzeichnisses von "TrustedInstaller" entfernen und sich zuweisen. Wir schaffen das schon noch, dass er sein System erledigt. ;) --XPosition (Diskussion) 00:22, 20. Nov. 2016 (CET)
- Für vorletzteres gibt es den Ultimate Windows Tweaker, der einen dementsprechenden Befehl ins Dateiexplorer-Kontextmenü packen kann. Zuerst Windows tweaken, dann unbrauchbar machen – hat nicht schon der gute alte Sisyphos demonstriert, dass das vergebliche Arbeit ist? --Rôtkæppchen₆₈ 00:35, 20. Nov. 2016 (CET)
- In früheren Versionen von Windows konnte man das System zerschießen, indem man einfach die Datei system.ini gelöscht hat. Sowas nerviges wie einen Dateischutz oder gar eine Wiederherstellung gab es da nicht. Löschen, neustarten, staunen. Das waren noch Zeiten! --87.123.5.177 16:27, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich hab mit damals ein Programm selbstgeschrieben, das bei jedem Programmstart in der autoexec.bat die wichtigsten Systemdateien \msdos.sys, \config.sys, \autoexec.bat, \windows\system.dat, \windows\user.dat, \windows\system.ini, \windows\win.ini in eine neue Zip-Datei gesichert hat. Bei zerschossenem System konnte ich aus dem MS-DOS heraus die gewünschte Konfiguration wiederherstellen.
- Jo, und dafür müsste er die Ownership des Verzeichnisses von "TrustedInstaller" entfernen und sich zuweisen. Wir schaffen das schon noch, dass er sein System erledigt. ;) --XPosition (Diskussion) 00:22, 20. Nov. 2016 (CET)
- Deswegen gibt es die Windows-Funktion
#include <direct.h>
#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>
#include <time.h>
int main(void)
{
FILE *fp;
char cmdline[129];
mkdir("c:\\sysbkup");
fp = fopen("c:\\sysbkup\\filelist.txt","w");
fprintf(fp,"c:\\msdos.sys\n");
fprintf(fp,"c:\\config.sys\n");
fprintf(fp,"c:\\autoexec.bat\n");
fprintf(fp,"c:\\windows\\system.dat\n");
fprintf(fp,"c:\\windows\\user.dat\n");
fprintf(fp,"c:\\windows\\system.ini\n");
fprintf(fp,"c:\\windows\\win.ini\n");
fclose(fp);
sprintf(cmdline, "c:\\bin\\pkzip.exe -ex -P -whs -o c:\\sysbkup\\%lX @c:\\sysbkup\\filelist.txt", time(NULL));
system(cmdline);
unlink("c:\\sysbkup\\filelist.txt");
return 0;
}
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Zwei Werkstudentenjobs?
Hallo, ich habe Zusagen für zwei Werkstudentenstellen, die eine ist fest zugesagt, die andere wäre eher ein Teilzeitpraktikum. Von drei Monaten. Meine Frage: Kann ich beide Stellen annehmen? Was bedeutet das für Krankenversicherung, Steuern, etc.? Ich muss bald Bescheid geben und da ich zurzeit eingeschrieben bin, aber keine Kurse mehr habe, wäre das eine willkommene Geldquelle und ZUsatz zum Lebenslauf.
Vielen Dank für eine Antwort! --94.222.183.227 16:38, 19. Nov. 2016 (CET)
- Finanzämter und Krankenversicherungen müssen in _eigener_ Sache Rechtsauskunft erteilen... --Heimschützenzentrum (?) 18:26, 19. Nov. 2016 (CET)
Siehe dazu Praktikum#Praktika während des Studiums. Das Problem ist, daß die Regelungen nicht einheitlich sind, so kommt es zB. darauf an, ob das Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie stattfindet. Wenn Du aber von "willkommener Geldquelle" schreibst, solltest Dich darauf einstellen, voll versicherungs- und steuerpflichtig zu sein. Ausnahme wenn Du bisher familienversichert bist, aber dann spielt nicht der Status sondern die Höhe der Entlohnung eine Rolle. Nicht zu vergessen, daß bei fleißigen Studenten mit hohem Einkommen Eltern auch den Kindergeldanspruch verlieren können. Es kommt aber immer auf die Einstufung durch der Vertragspartner an, Du hast da eigentlich kaum Einflussmöglichkeiten bzw. Auswahl.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:23, 19. Nov. 2016 (CET)
- Hallo Oliver S.Y., habe deinen Link gefixed.--Maresa63 Talk 21:33, 19. Nov. 2016 (CET)
- Schau mal ob die Teilzeitstelle bis 450 € ist. Dann wäre es ein Minijob und davon ist der erste steuerlich sehr attraktiv, hat aber Auswirkungen auf sonstige Bezüge, wie Kindergeld usw., dass ggf. Eltern für Dich noch beziehen. Auf das Kalenderjahr ist – was den Vollzeit-Job angeht – der Eingangssteuersatz relevant. Dann solltest Du auf die Abgabe der Steuererklärung nicht verzichten. --Hans Haase (有问题吗) 21:53, 19. Nov. 2016 (CET)
- Für die studentische Krankenversicherung gelten außer den 450 Euro im Monat noch andere Regeln, wie z.B. maximal 20 Stunden pro Woche Arbeitszeit. Vorher also unbedingt Finanzamt und Krankenkasse fragen, damit das im Nachhinein nicht unnötig teuer wird. --Rôtkæppchen₆₈ 01:15, 20. Nov. 2016 (CET)
- Alles geschrieben. Es gibt allerdings Firmen, die es übelnehehmen, wenn Du gleichzeitig bei einer möglichen Konkurenz ... Abklären. --80.187.115.129 16:14, 20. Nov. 2016 (CET)
- Oliver, wenn ich mich recht entsinne, wurden die strengen Einkommensgrenzen für Studenten vor ein paar Jahren abgeschafft. --Chricho ¹ ² ³ 20:21, 20. Nov. 2016 (CET)
- ... "etc." ... ist zB die Rentenversicherung. Lies hier die Ausführungen von Fachleuten. --77.186.179.28 18:58, 20. Nov. 2016 (CET)
Wo ist der von mir bearbeitete Text?
Ich habe einen Abschnitt eines Artikels bearbeitet und in Wikipedia mit dem Speichern-Button gespeichert. Ich kann den von mir vor zwei Tagen umgeschriebenen Abschnitt jedoch nicht mehr auffinden. Es wird stets der ursprüngliche Abschnitt angezeigt. Leider habe ich die Neufassung auch anderweitig nicht kopiert. Wo versteckt sich der von mir verbesserte Abschnitt?
--Wolfdraht (Diskussion) 18:04, 19. Nov. 2016 (CET)
Sicher, dass nicht versehentlich auf "Vorschau zeigen" statt auf "Änderungen speichern" geklickt wurde? Hier sind keine editierten Beiträge aufgeführt. --Proofreader (Diskussion) 18:09, 19. Nov. 2016 (CET)
- Ich könnte jetzt Vermutungen anstellen, die dann zutreffend sein können oder auch nicht. Mit dem Account Benutzer:Wolfdraht wurden keine anderen Bearbeitungen gemacht. Also müßtest Du wenigstens den fraglichen Artikel oder den Benutzernamen angeben, mit dem die Bearbeitung gemacht wurde. --PCP (Disk) 18:11, 19. Nov. 2016 (CET)
- Schau mal oben im Artikel unter dem Reiter "ungesichtete Änderungen". Grüße Dumbox (Diskussion) 18:14, 19. Nov. 2016 (CET)
Größe Universum
Ist es bereits bewiesen, dass wir jede Galaxie nur einmal sehen? Bzw. dass wir verschiedene Galaxien in verschiedenen Richtungen nicht mehrfach (in unterschiedlichen Altern) sehen?
Am Rand des sichtbaren Universums ist jede Galaxie nur einmal sichtbar? Oder könnte es nicht so sein, dass wir dort irgendwo unsere eigene Galaxie von vor x Mrd Jahren sehen, nur von der anderen Seite? 188.103.154.47 18:56, 19. Nov. 2016 (CET)
- interessante Frage! Zumal unser Universum wahrscheinlich nicht flach ist, sondern im 4-dimensionalen Raum gekrümmt. --2.246.128.117 19:33, 19. Nov. 2016 (CET)
- Nein, dazu ist das Universum noch nicht alt genug. Wir sehen noch nicht mal das komplette Universum. Schau mal in Beobachtbares Universum rein. -- Gerd (Diskussion) 19:51, 19. Nov. 2016 (CET)
- .. und Hintergrundstrahlung der (derzeitige) Sichtbarkeitshorizont bis zurück in die Zeit 380.000 Jahre nach dem Urknall, bereits während der Expansion des U., also nicht dessen `wirklicher Rand´, sondern nur Sichtbereich aus unserer Position darin. Es erscheint (mir) unwahrscheinlich, daß (ausgerechnet) bei dieser unserer `persönlichen´, zufälligen beobachterzeit- und -positionsabhängigen Sichtweite die genannten Effekte auftreten sollten (schließlich haben andere Beobachterpositionen und ~zeiten andere, verzerrungstechnisch `gleichberechtigte´ Sichtweiten-Bereiche, auch bis jenseits des Unseren). Der Zeitraum, in dem das U. `durchsichtig´ wurde, dürfte mit seiner Topologie nicht direkt zusammenhängen, eigentlich(?). [Stimmt doch, oder?] --217.84.95.189 13:49, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nein, dazu ist das Universum noch nicht alt genug. Wir sehen noch nicht mal das komplette Universum. Schau mal in Beobachtbares Universum rein. -- Gerd (Diskussion) 19:51, 19. Nov. 2016 (CET)
- Die Theorie erlaubt Universen (selbst räumlich flache wie unseres), die eine geschlossene Topologie haben, und in denen dann Effekte wie von 188.103... beschrieben auftreten können. Beobachtungen, insbesondere der kosmischen Hintergrundstrahlung, haben aber keine Hinweise gebracht, dass dem tatsächlich so wäre. Demnach muss man annehmen, dass das Universum zumindest größer ist als das beobachtbare Universum, wenn es nicht sogar wirklich offen ist. --Wrongfilter ... 20:05, 19. Nov. 2016 (CET)
- Jein, wenn wir das Licht weit entfernter Galaxien hinter einer großen Massenansammlung betrachteten kann so was wie das Einsteinkreuz entstehen. Allgemein ist das Phänomen unter Einsteinring beschrieben. --Mauerquadrant (Diskussion) 20:11, 19. Nov. 2016 (CET)
- Man die mehrfache Sichtbarkeit einer Quelle in einem geschlossenen Universum tatsächlich als Gravitationslinseneffekt beschreiben: Es gibt mehrere Lichtwege, die die Quelle mit dem Beobachter verbinden. Dennoch ist das Phänomen ein recht anderes als beim Einsteinkreuz. --Wrongfilter ... 20:15, 19. Nov. 2016 (CET)
- Jein, wenn wir das Licht weit entfernter Galaxien hinter einer großen Massenansammlung betrachteten kann so was wie das Einsteinkreuz entstehen. Allgemein ist das Phänomen unter Einsteinring beschrieben. --Mauerquadrant (Diskussion) 20:11, 19. Nov. 2016 (CET)
- Das ist so aber nicht richtig. Denn Gravitation gibt es ja nicht wirklich. Der Effekt ist ja, dass ein "hügeliges Gelände" im mehrdimensionalen Raum (dim>3) für uns wie Masse und Gravitation wirken und dadurch das Licht in unserer 3D-Projektion sich scheinbar nicht mehr gerade bewegt. Und wenn das Universum eine geschlossene Topologie hat, bedeutet das nicht, dass man das zwangsläufig feststellen kann. Denn auch dann kann es so groß sein, dass die Topologie nicht zum Tragen kommt. --J-m.s 2.246.128.117 21:14, 19. Nov. 2016 (CET)
- Was genau soll nicht richtig sein? Gravitation gibt es so sicher, wie mir heute früh das Marmeladenbrot runtergefallen ist. Wir beschreiben sie durch die Geometrie der Raumzeit, aber das macht sie nicht weniger real. Und was sagen deine beiden letzten Sätze anderes aus als mein letzter? --Wrongfilter ... 17:10, 20. Nov. 2016 (CET)
- Das ist so aber nicht richtig. Denn Gravitation gibt es ja nicht wirklich. Der Effekt ist ja, dass ein "hügeliges Gelände" im mehrdimensionalen Raum (dim>3) für uns wie Masse und Gravitation wirken und dadurch das Licht in unserer 3D-Projektion sich scheinbar nicht mehr gerade bewegt. Und wenn das Universum eine geschlossene Topologie hat, bedeutet das nicht, dass man das zwangsläufig feststellen kann. Denn auch dann kann es so groß sein, dass die Topologie nicht zum Tragen kommt. --J-m.s 2.246.128.117 21:14, 19. Nov. 2016 (CET)
- Na gut, dann kannst du auch schreiben die Zentrifugalkraft ist real. Wenn du es brauchst. --2.246.101.245 22:11, 20. Nov. 2016 (CET)
Ministerinnen
Wir Ossis werden ja häufig belächelt, warum wir uns immer noch zurückgesetzt fühlen, und scheinbar manchem Wessi die Franzosen und Holländern wichtiger sind, als die Mitbürger hinter der Zonengrenze. Relativ unbemerkt war diese Woche das 55. Jubiläum der Vereidigung der angeblich ersten "deutschen" Ministerin Elisabeth Schwarzhaupt. Der WDR erinnerte daran mit dem Beitrag "1961: Erste deutsche Ministerin wird vereidigt", auch das Kalenderblatt der Deutschen Welle [8] erinnerte an das erste weibliche deutsche Regierungsmitglied. Merkwürdigerweise waren da bereits zwei Frauen in der DDR Minister. Es stellt sich aber auch für mich die Frage, ob in den ersten 12 Jahren bundesdeutscher Geschichte wirklich in keiner einzigen Landesregierung eine Frau ein Ministerium führte. Im Berliner Senat, also dem Äquivalent zur Regierung eines Bundeslandes war Ella Kay unter 2 Bürgermeistern da bereits seit 1955 Senatorin. Wie war das in Westdeutschland, wann gabs die ersten Frauen in Bayern, Niedersachsen und Co?Oliver S.Y. (Diskussion) 19:57, 19. Nov. 2016 (CET)
- 1. jedenfalls die Bild-Zeitung hat die „DDR“ nie richtig als Demokratie anerkannt, so dass wohl auch die Politiker für die Böld-Zeitung mehr als Marionetten zu sehen sind... 2. Frauen in den alliierten Zonen wurden wohl lange Zeit recht christlich behandelt... --Heimschützenzentrum (?) 20:22, 19. Nov. 2016 (CET)
- In der Wikipedia lassen sich die ersten Landesministerinnen leicht über die Navigationsleisten für die Kabinette herausfinden. In Bayern war es MBW (Mathilde Berghofer-Weichner) im Kabinett Strauß III. Für Berlin sollte im Übrigen nicht die Bürgermeisterin Louise Schroeder vergessen werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:47, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn ich mich richtig erinnere, hat in der Politik des unabhängigen Saarlands eine Frau eine wesentliche Rolle gespielt. Sie war aber anscheinend nicht Ministerin. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:18, 19. Nov. 2016 (CET)
- Paula Karpinski seit 1946 in Hamburg--Hinnerk11 (Diskussion) 22:39, 19. Nov. 2016 (CET)
- Käthe Popall seit 1945 in Bremen --Hinnerk11 (Diskussion) 23:26, 19. Nov. 2016 (CET)
- Paula Karpinski seit 1946 in Hamburg--Hinnerk11 (Diskussion) 22:39, 19. Nov. 2016 (CET)
- Wenn ich mich richtig erinnere, hat in der Politik des unabhängigen Saarlands eine Frau eine wesentliche Rolle gespielt. Sie war aber anscheinend nicht Ministerin. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:18, 19. Nov. 2016 (CET)
- In der Wikipedia lassen sich die ersten Landesministerinnen leicht über die Navigationsleisten für die Kabinette herausfinden. In Bayern war es MBW (Mathilde Berghofer-Weichner) im Kabinett Strauß III. Für Berlin sollte im Übrigen nicht die Bürgermeisterin Louise Schroeder vergessen werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:47, 19. Nov. 2016 (CET)
Soviel zu ordentlicher journalistischer Recherche. Und bzgl. dieses Totschlagarguments: die Zone wurde nicht anerkannt. Wenn wir von deutscher Ministerin reden, umfaßt das ja alles war deutsch war/ist. Ich kann mich an so Wetterkarten entsinnen, da war deutsch noch sehr lange sehr weit gefaßt. Wahrscheinlich wieder Praktikantenarbeit.--scif (Diskussion) 01:44, 20. Nov. 2016 (CET)
- Es ist leider kein Totschlagargument. Die DDR ist ruhmlos untergegangen; ihre Errungenschaften werden nur dort anerkannt, wo sie nützlich sind. --Rôtkæppchen₆₈ 02:05, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wo ist denn die Nichterwähnung/Erwähnung nützlich/nicht nützlich?. Das ist einfach schlampig recherchiert, nix weiter und zeigt einen völlig verengten und einseitigen Blick.--scif (Diskussion) 12:17, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die DDR ist ruhmlos untergegangen; So bitte nicht. --80.187.115.129 16:44, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wie denn sonst bitte? --Rôtkæppchen₆₈ 18:06, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nichts übriggelieben? Barbarische Meinung! --80.187.115.129 19:00, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ja. Die DDR wollte so viel besser machen als der Westen, ist dabei episch gescheitert und hat sich um das zu verschleiern in ein Gewirr von Lügen verstrickt, aus dem sie nicht mehr herauskam. Am Ende hat das Volk seinem Staat gezeigt, wie es besser geht. --Rôtkæppchen₆₈ 22:30, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nichts übriggelieben? Barbarische Meinung! --80.187.115.129 19:00, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wie denn sonst bitte? --Rôtkæppchen₆₈ 18:06, 20. Nov. 2016 (CET)
Ein bisschen recherchiert, und siehe da: Minna Faßhauer übernahm ihr Ministeramt am 10. November 1918. --slg (Diskussion) 17:34, 20. Nov. 2016 (CET)
Zumindest das oben verlinkte DW-Kalenderblatt schreibt „Die erste Bundesministerin“, damit fallen allen DDR- bzw. Länderministerinnen bzw. Senatorinnen aus der Betrachtung klar raus. NNW 17:42, 20. Nov. 2016 (CET)
- Und ein paar Sätze weiter der Unsinn „Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands wurde eine Frau Regierungsmitglied.“ --Chricho ¹ ² ³ 00:25, 21. Nov. 2016 (CET)
- Rotkäppchen hat wohl einen schlechten Tag? In diesem Abschnitt steht jedenfalls nur dummes BILD-Niveau: "Marionette", "untergegangen", "gescheitert", "Volk hat dem Staat gezeigt"--Wikiseidank (Diskussion) 08:23, 21. Nov. 2016 (CET)
- Kannst Du das Gegenteil belegen? --Rôtkæppchen₆₈ 09:27, 21. Nov. 2016 (CET)
- auch wieder BILD-Niveau, beweise dass meine Sichtweise falsch ist, bspw. dass es keine UFOs/Aliens gibt. "Marionette": (Staats-/Volks)VERTRETER = Marionette, "untergegangen": kann eine Gesellschaft untergehen?, "gescheitert": Sekundärrohstoffsystem? Gleichberechtigung? klassenunabhängiges Bildungssystem? lebenslanges Lernen? staatlicher Wohnungsbau? ÖPNV? MTS/siehe Carsharing? Runder Tisch? usw., usf. von den personellen Kontinuitäten ganz zu schweigen, "Volk dem Staat": wo soll ich da anfangen... vielleicht mit Staat als Organe der herrschenden Klasse, also dem Volk. Warum war wohl die Wende in der DDR friedlich? "Staat" und "Volk" waren eins (Ausnahmen bestätigen die Regel). Aus Gedrucktem erscheint die Welt erklärbar, wenn man sich mit den dazugehörigen Menschen beschäftigt, wird es komplex - Verknappung = Populismus. Ich hätte vor 1990 auch nie gedacht, dass die Menschen immer noch an den Weihnachtsmann glauben oder einen anderen Bärtigen...--Wikiseidank (Diskussion) 12:51, 21. Nov. 2016 (CET)
- Kannst Du das Gegenteil belegen? --Rôtkæppchen₆₈ 09:27, 21. Nov. 2016 (CET)
- Vielleicht gründet der Unsinn darin, dass sie einen anderen Stil als die hyperkorrekten Wikipedia-Artikel bevorzugen und davon ausgehen, dass ein Leser, der oben „Die erste Bundesministerin“ liest, sich drei Sekunden später noch daran erinnert. Dafür setzt man Deutschland = Bundesrepublik Deutschland und meint damit auch nur diese Verwaltungsebene. Das ist, da gehen wir konform, nicht korrekt, aber ist das wirklich ein Thema? Es sind halt Journalisten und die arbeiten anders. NNW 11:01, 21. Nov. 2016 (CET)
- Nicht Thema, nur anlass, und wenn man sich mal näher mit Pamphleten von Pegida und Co befasst, welche die Medien insgesamt kritisieren, passt sowas leider ins Schema, obwohl man bei Journalisten ein Abitur und Studium voraussetzt, das eine gewissen Allgemeinbildung erzeugt, dass ein bewußtseit für solche Konstallationen erzeugt. Denn das zeugt nur von einer "Wessimentalität", die man anfangs noch entschuldigen konnte, aber nach 26 Jahren einfach nur erschreckend ist. Mir gings hier aber eher um den zweiten Aspekt, wie man gegenüber bundesdeutschen Frauen steht, deren Amt man ignoriert. Wenn es lediglich darum geht, daß es in den Stadtstaaten Senatorinnen waren, und keine "Ministerinnen", wäre das eine Erklärung, aber 12 Jahre in keiner Landesregierung, wirklich mehr Patriarchat als ich erwartete.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:08, 21. Nov. 2016 (CET)
- (BK)Das M-Wort legst Du mir in den Mund; deswegen gehe ich nicht darauf ein. Ich rede vom Untergang des Staates DDR. Sekundärrohstoffsystem gab es unter anderen Namen auch im Dritten Reich, der BRD und in zahlreichen anderen Staaten. Es ist also keine DDR-Errungenschaft, sondern wirtschaftliche Notwendigkeit. Gleichberechtigung, klassenunabhängiges Bildungssystem, lebenslanges Lernen, staatlicher Wohnungsbau und ÖPNV waren ebenfalls keine DDR-Errungenschaften, denn sie wurden auch in anderen Staaten, z.B. der BRD praktiziert. Landmaschinenverleih und -vermietung gibt es auch im Westen. Die runden Tische waren in der Wendephase der DDR bedeutsam. Deren Einrichtung ist ein sicheren Indiz dafür, dass in der DDR jahrzehntelang Demokratiedefizite bestanden, die aber von den Herrschenden als Teil des oben erwähnten Gewirr von Lügen in Abrede gestellt wurden. --Rôtkæppchen₆₈ 14:19, 21. Nov. 2016 (CET)
- Nicht Thema, nur anlass, und wenn man sich mal näher mit Pamphleten von Pegida und Co befasst, welche die Medien insgesamt kritisieren, passt sowas leider ins Schema, obwohl man bei Journalisten ein Abitur und Studium voraussetzt, das eine gewissen Allgemeinbildung erzeugt, dass ein bewußtseit für solche Konstallationen erzeugt. Denn das zeugt nur von einer "Wessimentalität", die man anfangs noch entschuldigen konnte, aber nach 26 Jahren einfach nur erschreckend ist. Mir gings hier aber eher um den zweiten Aspekt, wie man gegenüber bundesdeutschen Frauen steht, deren Amt man ignoriert. Wenn es lediglich darum geht, daß es in den Stadtstaaten Senatorinnen waren, und keine "Ministerinnen", wäre das eine Erklärung, aber 12 Jahre in keiner Landesregierung, wirklich mehr Patriarchat als ich erwartete.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:08, 21. Nov. 2016 (CET)
- Rotkäppchen hat wohl einen schlechten Tag? In diesem Abschnitt steht jedenfalls nur dummes BILD-Niveau: "Marionette", "untergegangen", "gescheitert", "Volk hat dem Staat gezeigt"--Wikiseidank (Diskussion) 08:23, 21. Nov. 2016 (CET)
Klassisches Musikstück gesucht
Hallo, immer wieder kommt es in meinen Sinn. Ein klassisches Musikstück dessen Name ich nicht weiß. Jedoch wird es in Papillon gespielt als sie ausbrechen und die Wärter von einem Konzert abgelenkt sind. Außerdem spielt das Lied in der letzten Staffel von Breaking Bad als Walter White sich bei den Schwartz' ins Haus schleicht. Leider finde ich online diese Szenen nicht, aber möglicherweise kann mir trotzdem jemand den Titel sagen? --87.140.194.176 23:52, 19. Nov. 2016 (CET)
- Da was dabei? https://www.youtube.com/watch?v=_4Taj8qbhnE --J-m.s 2.246.128.117 00:04, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die IMDb ist hier leider unergiebig. --Rôtkæppchen₆₈ 00:15, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ha super, das ist es. Wie bist du drauf gekommen? Und ein großes Danke natürlich. --87.140.192.202 00:47, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ach okay, da steht was in der IMDb. Den Ausschnitt den ich meinte fängt im oben genannten Link nach 24 Sekunden an. --87.140.192.202 00:51, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ha super, das ist es. Wie bist du drauf gekommen? Und ein großes Danke natürlich. --87.140.192.202 00:47, 20. Nov. 2016 (CET)
- In der IMDb steht es exakt drin, was es ist. Nämlich Faust von Gounod. --2.246.101.245 11:06, 20. Nov. 2016 (CET)
20. November 2016
Heute noch anonym veröffentlichen?
Wir machen das heutige Autoren eigentlich, ein Buch anonym zu veröffentlichen? --188.101.66.149 00:41, 20. Nov. 2016 (CET)
- z.B. mit Rechtsanwalt? --Vsop (Diskussion) 01:09, 20. Nov. 2016 (CET)
- Es wird auch gerne unter Pseudonym veröffentlicht. Damit schafft man es sogar bis ins öffentlich-rechtliche Fernsehen, wenn der verantwortliche Fernsehfilmredakteur selbstgeschriebene Drehbücher pseudonym an sich selbst verschickt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:18, 20. Nov. 2016 (CET)
- Hm. Einen Rechtsanwalt braucht es dafür nicht zwingend. Aktuelles Beispiel ist der Roman Der Ruf des Kuckucks (Originaltitel: The Cuckoo’s Calling) von Joanne K. Rowling, den sie 2013 unter dem Pseudonym Robert Galbraith veröffentlichte. Ein langjähriges offenes Pseudomym ist Janosch, der tatsächlich Horst Eckert heißt. Ein anderes Beispiel wäre Iny Lorentz. Hinter dem (ebenfalls offenen) Pseudonym verbirgt sich das Schriftstellerehepaar Iny Klocke und Elmar Wohlrath. Ein lange Zeit geschlossenes Pseudonym war Jean-Luc Bannalec, das Jörg Bong benutzte. Ein geschlossenes Pseudonym funktioniert nur, wenn der Verlag entsprechend mitspielt und dichthält. Bei der VG Wort ist die Meldung als Pseudonym vorgesehen. Und das Finanzamt wahrt ja angeblich das Steuergeheimnis... --80.130.237.240 02:05, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ganz einfach. Du sagst zum Verlag: Ich möchte anonym veröffentlichen. Thema erledigt. Das ist für die nämlich daily business und vollkommen normal. --91.17.36.1 09:19, 20. Nov. 2016 (CET)
Ist es denn überhaupt korrekt, die Verwendung von Pseudonymen mit einer anonymen Veröffentlichung gleichzusetzen? Eine Veröffentlichung unter Pseudonym ist m.E. keine (zuverlässig) anonyme Veröffe--80.187.115.129 16:21, 20. Nov. 2016 (CET)ntlichung.--2A02:8070:B8A:BF00:6CF0:A958:3264:D6D5 12:26, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ja. Das geht hier etwas durcheinander. Eine anonyme Veröffentlichung wäre für mich im Bereich der grauen und schwarzen Literatur anzusiedeln. Hier wird neben dem legendären "Autorenkollektiv" mit mehr oder weniger phantasievollen Einzel- oder Gruppennamen operiert, die nicht eine Person oder Gruppe vorspiegeln sondern (auch im Kontext) die Aufgabe der Tarnung bereits signalisieren. Ich habe den Fragesteller so verstanden, dass es ihm um Pseudonyme geht. --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 14:38, 20. Nov. 2016 (CET) (hier auch als 80.130.237.240 unterwegs)
- Ich auch. Er muss halt erstmal die Zusage eines Verlages haben. Dann kann sowas beredet werden. Ziemlich banal.--80.187.115.129 16:21, 20. Nov. 2016 (CET)
- Es geht dabei um eine Rechtsfrage. Ein Autor muss identifiziert und belangt werden können, falls er strafrechtlich relevante Sachen veröffentlicht. Ein Pseudonym ist unproblematisch, solange der Staatsanwaltschaft über den Verlag oder über einen Notar oder Rechtsanwalt die Möglichkeit dazu gegeben wird. Diese Möglichkeit muss im Impressum dokumentiert werden. Rainer Z ... 17:04, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich denke, da bist du im Irrtum. Es gibt keine Rechtsvorschrift, die im Impressum einen Hinweis auf eine Veröffentlichung unter Pseudonym vorsieht. Ich kenne auch kein Gesetz, das generell bei Büchern und Broschüren zwingend ein Impressum vorsieht. Bücher und Broschüren müssen auch nicht zwingend durch einen Verlag publiziert und vertrieben werden (vgl. Verlagsrecht). Das Presserecht der Länder sieht einen Hinweis auf den Verantwortlichen vor allem für Zeitungen und Zeitschriften, Flugblätter und Plakate vor (vgl. Verantwortlich im Sinne des Presserechts). --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 18:10, 20. Nov. 2016 (CET)
- Es muss nicht darauf hingewiesen werden, dass ein Pseudonym verwendet wird. Eine Veröffentlichung muss aber – zumindest mittelbar – eine Möglichkeiten bieten, den Urheber zu kontaktieren. Rainer Z ... 20:04, 20. Nov. 2016 (CET)
- Aha. Und – sagen wir mal bei Büchern und Broschüren – auf welcher Rechtsgrundlage? Wo steht das? --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 21:34, 20. Nov. 2016 (CET)
- Steht in Deutschland in den jeweiligen Landespressegesetzen, die beschränken sich nicht auf Periodika, bei Selbstverlag muss wohl der Autor angegeben werden[9]. In anderen Ländern (weiß es jemand für die USA?) ist es vmtl. liberaler, ich kenne aber nicht die Details. --Chricho ¹ ² ³ 00:15, 21. Nov. 2016 (CET)
- Aha. Und – sagen wir mal bei Büchern und Broschüren – auf welcher Rechtsgrundlage? Wo steht das? --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 21:34, 20. Nov. 2016 (CET)
- Es muss nicht darauf hingewiesen werden, dass ein Pseudonym verwendet wird. Eine Veröffentlichung muss aber – zumindest mittelbar – eine Möglichkeiten bieten, den Urheber zu kontaktieren. Rainer Z ... 20:04, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich denke, da bist du im Irrtum. Es gibt keine Rechtsvorschrift, die im Impressum einen Hinweis auf eine Veröffentlichung unter Pseudonym vorsieht. Ich kenne auch kein Gesetz, das generell bei Büchern und Broschüren zwingend ein Impressum vorsieht. Bücher und Broschüren müssen auch nicht zwingend durch einen Verlag publiziert und vertrieben werden (vgl. Verlagsrecht). Das Presserecht der Länder sieht einen Hinweis auf den Verantwortlichen vor allem für Zeitungen und Zeitschriften, Flugblätter und Plakate vor (vgl. Verantwortlich im Sinne des Presserechts). --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 18:10, 20. Nov. 2016 (CET)
- Du hast recht. Im Berliner Pressegesetz ist es allerdings etwas missverständlich formuliert: „§ 7 Impressum. (1) Auf jedem im Geltungsbereich dieses Gesetzes erscheinenden Druckwerk müssen Name oder Firma und Wohnort oder Geschäftssitz des Druckers und des Verlegers, beim Selbstverlag des Verfassers oder des Herausgebers, genannt sein.“ Die anderen Pressegesetze schreiben „Anschrift“ und unter Wohnort verstehe ich (im Gegensatz zu „Wohnsitz“) eigentlich nur die Stadt, in der jemand wohnt. Weil aber die 15 anderen Landespressegesetze hier konkreter sind könnte hinter der Formulierung „Wohnort“ auch die gesetzgeberische Intention einer konkreten Anschrift interpretieren, die zumindest für den Geschäftssitz ja auch gefordert wird. Ich würde es aber in Berlin aus Spaß mal drauf ankommen lassen, wie das im Ernstfall verhandelt würde. --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 02:34, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich hätte auf Anhieb nicht die passenden Gesetze nennen können, arbeite aber für die Buchbranche und bin halbwegs informiert über Selfpublishing. In der Praxis sieht es in Deutschland seit Jahrzehnten so aus, dass man als Publizist und Autor von einer Impressumspflicht ausgeht und das Impressum brauchbare Informationen zur Kontaktaufnahme und Identifikation (für staatliche Stellen) gewährleisten muss. Vermeidet möglichen Ärger. Für die öffentliche Anonymität ist sowieso Verschwiegenheit der Beteiligten wichtiger. Rainer Z ... 15:00, 21. Nov. 2016 (CET)
- Du hast recht. Im Berliner Pressegesetz ist es allerdings etwas missverständlich formuliert: „§ 7 Impressum. (1) Auf jedem im Geltungsbereich dieses Gesetzes erscheinenden Druckwerk müssen Name oder Firma und Wohnort oder Geschäftssitz des Druckers und des Verlegers, beim Selbstverlag des Verfassers oder des Herausgebers, genannt sein.“ Die anderen Pressegesetze schreiben „Anschrift“ und unter Wohnort verstehe ich (im Gegensatz zu „Wohnsitz“) eigentlich nur die Stadt, in der jemand wohnt. Weil aber die 15 anderen Landespressegesetze hier konkreter sind könnte hinter der Formulierung „Wohnort“ auch die gesetzgeberische Intention einer konkreten Anschrift interpretieren, die zumindest für den Geschäftssitz ja auch gefordert wird. Ich würde es aber in Berlin aus Spaß mal drauf ankommen lassen, wie das im Ernstfall verhandelt würde. --2003:46:A74:6B00:C50B:C70:1FDB:BC8C 02:34, 21. Nov. 2016 (CET)
Können Diabetiker weggesperrt werden wenn sie ab und zu Cola trinken??
Ich hatte mal einen schulkameraden der hieß Matze ( Name geändert) der hat gerne Cola getrunken , ist jedoch Diabetiker. Meine Lehrerin hat immer rumgenörgelt , wenn Matze Cola Mix getrunken hatte , einmal hat sie es ihm sogar verboten , und er musste seine Cola heimlich trinken. Einmal hat ein Lehrer geschimpft weil Matze Volvic mit Apfelgeschmack trinken wollte , er sagte wörtlich : Dieses Süßzeug bringt dich ins Grab !!! Matze hatte keine Probleme mit dem Insulin spritzen , doch wurde ständig genervt , von den Lehrern ,und den Krankenschwestern auf meiner Schule . Kurz bevor ich 18 wurde war ich auf dem Amtsgericht , Matze war ein paar Monate vor mir 18 geworden , und ich habe gefragt ob Matze jetzt mit 18 ungehindert Cola trinken kann , die Frau auf dem Amtsgericht hat jedoch gesagt , wenn ein Diabetiker Cola trinkt schicken die einen von der Justiz zu dem Nachhause um ihn zu fragen, warum er Cola trinkt. Mögliche selbstgefährdung ??? Können Diabetiker deswegen in Die geschlossene kommen ?? Ich dachte jeder Mensch hat das Recht , zu Essen ,und zu Trinken was man will !!! Oder wird der regelmäßige konsum ,von Cola, und Limonade bei Diabetikern, als Selbstmordgefährdung angesehen ??? Wer weiß eine Antwort ?? --Boy Martin (Diskussion) 02:25, 20. Nov. 2016 (CET)
- Selbstverletzung ist im Allgemeinen nicht strafbar, wohl aber, wenn sie geschieht, um sich wehruntauglich zu machen (Selbstverstümmelung). --Rôtkæppchen₆₈ 02:34, 20. Nov. 2016 (CET)
- Eine Zwangseinweisung in eine psychatrische Einrichtung wird allein schon deshalb nicht in Frage kommen weil keine psychische Erkrankung vorliegt. -- Janka (Diskussion) 05:29, 20. Nov. 2016 (CET)
- 1. ich hab mal ne Vetterin vom Landrat gesehn, die so dick war, dass sie dauernd jammerte und sich irgendwo anlehnen musste... leider war da frisch gekalkt, wie es der Landrat gern hat, obwohl es im Erdgeschoss war (der Landkreis vom Landrat lag unter dem Meeresspiegel... hoffentlich wird da nicht mal alles überschwemmt, weil ein Blindgänger unter Deich übersehn wurde... so wie damals in Schwab-ingen in München...)... 2. es ist aber eigentlich schon sehr besorgniserregend, wenn einer seine Gesundheit für son bisschen Süßkram schädigt, denn: das Insulin-Spritzen ist gar nicht sone tolle Lösung auf Dauer und nicht zum Spaß gibt es spezielle Diabetiker Diäten... --Heimschützenzentrum (?) 06:54, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Lehrer müssten heute nur dafür sorgen, dass Matze sich eine der vielfältig angegebotenen Colavarianten ohne Zucker zuführt. Wermalda (Diskussion) 07:29, 20. Nov. 2016 (CET)
- Auch Diabetiker müssen Essen und Trinken und sie können auch das klebrige Cola trinken. Sie müssen das lediglich mit Ihrem Kalorienkontingent (BE) und der täglichen Trinkmenge abgleichen, bzw. die notwendigen Insulineinheiten bestimmen und spritzen. Dabei ist Zucker (im Cola) nicht gefährlicher als andere Kohlehydrate, nur intensiver. Die Lehrer und das "Amtsgericht" hätten besser getan diese Zusammenhänge zu vermitteln, als solche Schauermärchen zu verbreiten.--2003:75:AF6D:2800:D0EC:E726:D6EB:E121 07:59, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Lehrer müssten heute nur dafür sorgen, dass Matze sich eine der vielfältig angegebotenen Colavarianten ohne Zucker zuführt. Wermalda (Diskussion) 07:29, 20. Nov. 2016 (CET)
Was ist denn das für eine schwachsinnige Frage? -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 08:22, 20. Nov. 2016 (CET)
- Cola, vorzugsweise Orangensaft, hilft bei Unterzuckerung. Diese kann tödlich sein. Sie tritt ein wenn zuviel Insulin gespritzt wurde. Da gespritztes Insulin auf einmal verabreicht wird, fällt der Zuckerspiegel schnell ab. Da muss „schnelle Energie“ gegessen werden, wie Kohlehydrate oder Zucker. Allerdings führt das zum Aufbau von Körpergewicht. Dosiert wird nach gemessenem Zuckerspiegel im Blut. Es ist aber zu unterscheiden, ob die Form der Diabetes des Erkrankten auf ideologisch falsche Ernährung zurückzuführen ist oder ob durch Autoimmunerkrankung oder andere Erkrankung (vllt unerforschte Viren) die Bauchspeicheldrüse geschädigt wurde, dass sie kein Insulin mehr produziert. Diese Patienten sind derzeit unheilbar auf Insulin angewiesen und müssen auch die mögliche Anwendungsfehler beseitigen können. Die Gabe von Insulin senkt schlagartig den Blutzucker. Es führt zu Heißhunger. Wir sind von Natur aus dazu gemacht, uns für die kalorienreichere Nahrung zu suchen. Wir verbinden sie unterbewusst auch mit hochwertigerer Nahrung. Mit Aromen und Geschmacksstoffen werden unsere Sinne getäuscht. Es gibt aber auch andere Gründe, wenn Leute etwas anderes zu sich nehmen wollen. Bei Cola können das die anderen Inhaltsstoffe sein. Der Zucker macht zwar auch süchtig und kurzfristig glücklich. Für den Diabetiker ist das bei hohem Blutzucker garantiert schädlich. Cola wurde auch bei Durchfall eingesetzt, was nicht zuletzt aufgrund des Zuckergehaltes selbst dazu nur bedingt geeignet ist. Ist der Durchfall von im Darm unbrauchbaren/schädlichen Bakterien geschuldet, so ist es der Zucker, der sie ernähert, während die verdünnte Phosphorsäure im Cola dabei hilfreich ist. --Hans Haase (有问题吗) 10:37, 20. Nov. 2016 (CET)
- Um den Blutzuckerspiegel bei Unterzucker schnell zu erhöhen ist soviel ich weiß reiner Traubenzucker am besten. Den gibts in jedem Supermarkt. --MrBurns (Diskussion) 07:50, 22. Nov. 2016 (CET)
Sry Mayo, aber wenn ich das selbstdefinierte Alter von Martin sehe, sollte man höflich sein, und eine ordentliche Antwort geben. IP 2003 hat es ja bereits gesagt, Cola ist als Lebensmittel für Diabetiker genauso geeignet bzw. ungeeignet wie viele andere Lebensmittel auch. Viele Ältere lehnen sie jedoch aus subjektiven Gründen ab, was jedoch nichts mit einer solchen Erkrankung zu tun hat. Lehrer, Schulschwestern und Erzieher haben eine Fürsorgepflicht, welche sie ohne entsprechende Ausbildung auch für erkrankte Kinder und Jugendliche sorgen lässt. Gerade die regelmäßigen Injektionen und die Kontrolle der Ernährung stellen sie vor unlösbaren Aufgaben, da sie ja für 25 bis 30 Schüler zu sorgen haben. Natürlich ist dann ein Verbot "unkalkulierbarer" Lebensmittel einfach eine Maßnahme zur Kontrolle, samt dem Grabspruch. Und da ich mit einer Diabetikerin Typ 1 aufgewachsen bin, die verhalten sich auch altersentsprechend falsch. Denn die richtige Zusammenstellung fällt auch vielen Erwachsenen schwer. Was das Erlebnis beim Gericht betrifft, vergesse es, auch Justizangestellte und Beamte erzählen stuss. Eine Betreuung kann jedoch beim Gericht angeregt werden, wenn eine Selbstgefährdung zB. durch Ärzte und Lehrer angenommen wird. Nur dann kommt keiner vom Gericht, sondern ein psych. Gutachter. Nur ist dem auch klar, daß ein Betreuer in dem Fall nichts tun kann, und derartige "Anregungen" werden regelmäßig abgelehnt, wenn sie überhaupt in einer relevanten Anzahl vorkommen, und nicht einfach mit den vielen anderen Anträgen am Fließband bearbeitet werden.Oliver S.Y. (Diskussion) 11:10, 20. Nov. 2016 (CET)
- In der Frage geht es nicht darum ob Cola gut oder schlecht ist, sondern ob man in die Psychiatrie kommt und das ist Schwachsinn - und was das mit dem Alter eines halbwegs erwachsenen Menschen zu tun haben soll versteh ich jetzt nicht -- - Majo
Senf- Mitteilungen an mich 19:08, 20. Nov. 2016 (CET)
- In der Frage geht es nicht darum ob Cola gut oder schlecht ist, sondern ob man in die Psychiatrie kommt und das ist Schwachsinn - und was das mit dem Alter eines halbwegs erwachsenen Menschen zu tun haben soll versteh ich jetzt nicht -- - Majo
- Die Erkenntnis, dass der jahrzehntelang übliche Austausch von Zucker gegen brennwerthaltige Austauschstoffe (wohlgemerkt: Austauschstoffe, nicht Süßstoffe!) nicht das Maß aller Dinge war und zuckerhaltige Lebensmittel nicht grundsätzlich ungeeignet für Diabetiker sind, ist noch relativ jung und in Nichtfachkreisen keineswegs durchgängig etabliert. Insofern kann man da niemandem einen Vorwurf machen.
- Der Verweis auf Wehruntauglichkeit wegen Selbstverletzung ist hier übrigens witzlos, weil Diabetiker in Deutschland sowieso ausgemustert wurden. Auf die Bedürfnisse von Diabetikern konnte und kann die Bundeswehr nämlich gar keine Rücksicht nehmen. MBxd1 (Diskussion) 11:41, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nö. Das können sie nicht. Raucher werden ja auch nicht weggesperrt. --87.153.125.101 15:44, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nochmal zur Ausgangsfrage. Am Anfang werden ja Appelle an den Matze genannt, die durchaus richtig sind. Wenn man als Diabetiker (ohne Unterzucker) viel Zuckerwasser wie Cola etc. drinkt, muss man auch sehr viel spritzen und dann wird die Insulindosierung ungenau. Außerdem geht der Zucker schneller ins Blut als das Insulin, die Werte steigen rasant. Aber es kommt halt auch auf die Menge an. Was die Frau am Amtsgericht gesagt hat, klingt eher wie eine ironische oder sarkastische Antwort auf eine in hrer Sicht dumme Anfrage. Die meinte das nicht ernst. --Hachinger62 (Diskussion) 17:09, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wenn denn die Geschichte stimmt finde ich es doch schon sehr bedenklich, wenn Lehrkräfte, die aus welchen Gründen auch immer vom Softdrinkkonsum abhalten wollen (im Unterricht zum Beispiel?), meinen, dem mit Verweis auf die Krankheit Nachdruck verleihen zu müssen. Und selbst wenn Unwissenheit und Sorge die Gründe gewesen sein sollten, sollte man sich mit Hinweisen aufs Grab doch zurückhalten. --Chricho ¹ ² ³ 20:44, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Frage sprach lediglich von „gelegentlich[em]“ Trinken von Cola. Von ständig oder häufig war keine Rede! Es ist nicht näher beschrieben, ob das Cola die Gabe von Insulin und den damit verbundenen Absturz des Blutzuckers auffangen soll oder nicht. Mir sieht das so aus als ob mal wieder Klugscheißer anderen Leuten zu einem Thema, von dem er selbst keine Ahnung hat, Vorschriften machen will, ob zum Nutzen oder Schaden dessen Gesundheit kann so nicht geklärt werden, ist aber beides möglich. --Hans Haase (有问题吗) 23:52, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wer sich unbedingt zugrunde richten will, sei es durch Kettenrauchen, exzessiven Alkoholkonsum oder, als Diabetiker, zu hohen Konsum von stark zuckerhaltigen Lebens- oder Genussmitteln, hat (in Deutschland) das verdammte Recht dazu. M.W. ist sogar der Konsum von Haschisch, Kokain, Heroin etc. nicht strafbar, sondern nur Besitz (bei Cannabisprodukten gilt mittlerweile eine Eigenbedarfsregel) und Handel. Zwangseinweisungen sind nur dann möglich, wenn eine konkrete Selbsttötungsabsicht besteht, die bei einem colatrinkenden Diabetiker nicht allzu naheliegend ist. Ansonsten stimme ich den hier bereits geäußerten Bemerkungen zu, dass ein Diabetiker durchaus normale Lebens- und Genussmittel konsumieren kann, sofern er dabei seinen Kohlehydrathaushalt im Auge behält. Es gibt sogar Stimmen, die speziell für Diabetiker angebotene Lebensmittel für verzichtbar, wenn nicht kontraproduktiv halten, weil sie die Zielkonsumenten in einer Scheinsicherheit wiegen (so nach dem Motto: „Naja, ist ja Diabetikerschoki, da kann ich mir doch ganz bedenkenlos zwischendurch mal ne komplette Tafel reinpfeifen“). --Gretarsson (Diskussion) 00:29, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ergänzend sollte vielleicht noch bemerkt werden, dass es keine speziellen Diabetikerprodukte mehr geben darf. Die Sechzehnte Verordnung zur Änderung der Diätverordnung verbot diese zum 31. Dezember 2012. Jetzt müssen Diabetiker selbst wissen, wieviel wovon sie essen und trinken dürfen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:39, 21. Nov. 2016 (CET)
- Danke. Siehste, da war ich diesbezüglich doch glatt noch auf dem Stand von vor mindestens vier Jahren, aber ist ja auch nicht wirklich mein Metier... --Gretarsson (Diskussion) 00:49, 21. Nov. 2016 (CET)
- Und es ist gut, dass der Müll auf Papier wegfällt. Da wurden nur die Zucker und Fette versteckt. Es war schlechter schmeckend und einhielt das was im Darm zu Glukose – also Zucker – umgewandelt wird. Mit anderen Worten: Gesetzliche Verbrauchertäuschung. Die Lebensmittelampel hat die Lobby erfolgreich verhindert. --Hans Haase (有问题吗) 01:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- Nicht nur das. Diese Fructose- und Sorbitbomben gingen auf die Leber und haben Dünnpfiff verursacht. --Rôtkæppchen₆₈ 01:49, 21. Nov. 2016 (CET)
- Sollte man sowas (also: die Geschichte der Diabetikerschokolade) nicht eigentlich für die Nachwelt erhalten? Es gibt da so ein Enzyklodingens... ---Ailura (Diskussion) 09:43, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nicht nur das. Diese Fructose- und Sorbitbomben gingen auf die Leber und haben Dünnpfiff verursacht. --Rôtkæppchen₆₈ 01:49, 21. Nov. 2016 (CET)
- Und es ist gut, dass der Müll auf Papier wegfällt. Da wurden nur die Zucker und Fette versteckt. Es war schlechter schmeckend und einhielt das was im Darm zu Glukose – also Zucker – umgewandelt wird. Mit anderen Worten: Gesetzliche Verbrauchertäuschung. Die Lebensmittelampel hat die Lobby erfolgreich verhindert. --Hans Haase (有问题吗) 01:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- Danke. Siehste, da war ich diesbezüglich doch glatt noch auf dem Stand von vor mindestens vier Jahren, aber ist ja auch nicht wirklich mein Metier... --Gretarsson (Diskussion) 00:49, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ergänzend sollte vielleicht noch bemerkt werden, dass es keine speziellen Diabetikerprodukte mehr geben darf. Die Sechzehnte Verordnung zur Änderung der Diätverordnung verbot diese zum 31. Dezember 2012. Jetzt müssen Diabetiker selbst wissen, wieviel wovon sie essen und trinken dürfen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:39, 21. Nov. 2016 (CET)
- so tragisch das Versagen... (hat Kent Brockman mal gesagt, IIRC)... :) --Heimschützenzentrum (?) 06:30, 22. Nov. 2016 (CET)
Unterschiedliche Formatierung von Eigennamen
gegenüber dem Haupttext findet man ja öfter, um diese herauszustellen.
Aber in http://www.tu-cottbus.de/theoriederarchitektur/D_A_T_A/Architektur/20.Jhdt/Trzeschtik/moderne_Bauprobleme/Bauprobleme.htm sind diese Namen in mehreren verschiedenen Schriften dargestellt. Warum macht man das?
--Eingangskontrolle (Diskussion) 12:04, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wahrscheinlich durch OCR ohne (komplette) Nachbearbeitung. So etwas fällt auch nicht jedem auf. Anderes Beispiel: "Ill. Eisenbahnbau." (großes I, 2 kleine Ls). Im Original sind die Namen im Fließtext gesperrt, aber nicht in einem anderen Zeichensatz. 91.54.39.177 12:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wie es die IP schrieb ORC (optical character recognition), also automatische bzw optische Texterkennung. Diese Programme haben gerne mal ihre Mühe mit den verschiedenen typographisch Tricks/Spielereien. Die funktioniert gerne mal nur dann gut, wenn der komplette Text in ein und der selben Schriftart gehalten ist, und dies erst noch mit möglichst wenig Sonderzeichen usw.. Es kommt auch auf die Schriftart selber an, denn die Unterscheidbarkeit der einzelnen Buchstaben ist hierbei das A udn O (Der a/e mit dem e/a vertauschen ist so ein typischer Fehler). Dazu kommt das etliche Texterkennungssoftware Serifen nicht wirklich mögen (die dazu gerne mal auch schlecht/ungleichmässig gedruckt). Ist dazu der Druck und der Scann noch schwach/schlecht, dann ist händisches Nachbearbeiten unumgänglich. Mit den Rechtschreibprogrammen kannst du da zwar viele Erfassungsfehler einfach und schnell abarbeiten, aber bis du die ganzen falsch erfassten typographischen Besonderheiten heraus gepullt hast dauert das. Wird also auch immer eine Aufwand/Ertrags-Rechnung sein, wie viel Aufwand gewollt und nötig ist. Denn lesbar ist der Text ja auch mit "falscher" Schriftart im Fliesstext. Stört zwar den Lesefluss, aber wenn du im Gegenzug zwei statt eine Seite in der selben Zeit abarbeiten kannst, ... . --Bobo11 (Diskussion) 14:01, 20. Nov. 2016 (CET)
Arabische Musik in Spielfilm (1939)
Die arabische Musik in der nächtlichen Straßenszene von Mr. Moto und die Flotte (1939), in der Version https://archive.org/details/Mr.MotosLastWarningcompleteUpgraded um 51:59-54:10, unterscheidet sich deutlich von der sonstigen, von Samuel Kaylin komponierten Musik des Filmes. Die Szene erinnert etwas an das Musik und Film-Projekt Noon in Tunisia (1969) mit westlichen und tunesischen Musikern, vergl. https://www.youtube.com/watch?v=NMpvjQX-b9E. In der Szene 1939 hört man eine Art Oboe und eine Trommel. Läßt sich etwas sagen über Instrumente, Komposition, Genre oder die Interpreten? Rosenkohl (Diskussion) 14:09, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wird verdammt schwierig. Das kann auch schlicht weg eine orientalisch angehauchte freie Interpretation sein. Also etwas das, sich nur an ein irgendeines der damals bekanntes Musikstücke bzw. orientalischen Melodien, orientierte sein. Das ist es ja, die Filmmusik ist oftmals von A-Z komplett neu geschrieben, was aber nicht heisst, dass nie irgendwo "geklaut" wurde. Denn Musik ist sehr oft ein Wiederholung schon bekannter Tonfolgen nur anderes instrumentiert und getaktet. Wo Robin Thicke beim Stück „ When I Get You Alone “ das Musikthema "geklaut" hat, sollte eigentlich klar sein. Bei andern Stücken ist das nicht ganz so offensichtlich, dass die Musik dahinter eigentlich von Beethoven (oder sonst einem bekannten alten Musiker) stammt, ob wohl es Stilistisch eindeutig nicht diese Musikepoche/Musikstilrichtung ist. --Bobo11 (Diskussion) 14:29, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ja, in der Tat ganz eindeutig Walter Murphys "A Fifth of Beethoven". --77.186.179.28 18:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- Entschuldigt ich kann diese Videos nicht abspielen. Für mich klingt es eher so, daß in der Filmszene arabische Musiker ein typisches Stück aufführen. Vermutlich waren damals 1939 die westlich geschulten Musiker noch nicht in der Lage, in diesem Stil zu spielen; in der heutigen Zeit mit einer größeren Verbreitung der Weltmusik auf Tonträgern würde es westlichen Musikern vermutlich leichter fallen. Daher bezweifle ich, daß damals diese Stück, also der Rhythmus der Trommel und die Melodie, überhaupt schon in westlicher Notation vorlagen, Rosenkohl (Diskussion) 20:26, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ja, in der Tat ganz eindeutig Walter Murphys "A Fifth of Beethoven". --77.186.179.28 18:39, 20. Nov. 2016 (CET)
Begriff für geologische Formation gesucht
Hallo,
ich bin auf der Suche nach dem (Fach-)Begriff für überhängende Kalkablagerungen, die in Flüssen entstehen - am besten noch mit "vertikalem Tropfstein" zu beschreiben. Zu sehen bspw. hier und hier. Ich habe diese Formationen selber in der Grenzregion von Frankreich und Italien gesehen, finde online aber keine Informationen darüber. Sinterterrassen sind es nicht, der im Artikel Tropfstein enthaltene Begriff Baldachin ist es wohl auch nicht.--2A02:8070:B8A:BF00:6CF0:A958:3264:D6D5 14:36, 20. Nov. 2016 (CET)
- Nun es gibt auch noch den Begriff Sinterstufen, welche durchaus auch ohne Becken auskommt. Es ist eine Form von Sinter und ist eine der möglichen Ausscheidungsformen die man im Karst antrifft.--Bobo11 (Diskussion) 14:48, 20. Nov. 2016 (CET)
- →Lagerstätte --Hans Haase (有问题吗) 15:33, 20. Nov. 2016 (CET)
- Allgemeine, mehr oder weniger synonyme Bezeichnungen sind Kalktuff oder Travertin. Daneben gibt es noch regionale Bezeichnungen, wie Duckstein, usw. Zuweilen werden die auch als (dekorativer) Baustein abgebaut, aber "Lagerstätte" wäre jetzt der letzte Begriff, der mir bei den Fotos in den Sinn gekommen wäre. Geoz (Diskussion) 16:26, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wusste ich auch nur deswegen. --Hans Haase (有问题吗) 16:46, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Begriffsgeschichte ist hier ein bisschen kompliziert. Im Englischen ist lagerstätte zwar als Fremdwort mit der Bedeutung Fossillagerstätte gebräuchlich, aber im Deutschen versteht man darunter, ohne das Präfix "Fossil-", stets nur eine Ansammlung von bauwürdigen Rohstoffen, wie Erz, Öl oder Gas. Steinbrüche und sogar Quellen sind, technisch gesehen, eigentlich ebenfalls Lagerstätten, werden aber selten so genannt. Dein Gebrauch des Wortes geht somit schon in Richtung Falscher Freund. Geoz (Diskussion) 17:18, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wusste ich auch nur deswegen. --Hans Haase (有问题吗) 16:46, 20. Nov. 2016 (CET)
- Allgemeine, mehr oder weniger synonyme Bezeichnungen sind Kalktuff oder Travertin. Daneben gibt es noch regionale Bezeichnungen, wie Duckstein, usw. Zuweilen werden die auch als (dekorativer) Baustein abgebaut, aber "Lagerstätte" wäre jetzt der letzte Begriff, der mir bei den Fotos in den Sinn gekommen wäre. Geoz (Diskussion) 16:26, 20. Nov. 2016 (CET)
Danke euch, v.a. Sinterstufe ist schonmal recht gut. Allerdings frage ich mich weiterhin, ob es nicht noch einen spezifischeren Begriff für die gebildeten Überhänge/Dächer gibt.--2A02:8070:B8A:BF00:8CFF:2B1C:4AA3:27F1 21:19, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich denke, Kalktuffnase wäre schon ziemlich spezifisch. Geoz (Diskussion) 00:45, 21. Nov. 2016 (CET)
Rheinbraun-Bagger 286
Weiß jemand, in welchem Tagebau der Bagger 286 eingesetzt wird und was der Stützturm auf dem Bild für eine Funktion hat?--kopiersperre (Diskussion) 15:43, 20. Nov. 2016 (CET)
- In den Aachener Nachrichten steht, dass er in Inden zum Abbau von Abraum eingesetzt wird.[10] Der Turm sieht nach einem Provisorium für eine Instandsetzung aus, wie auch die Baustelle ganz rechts im Bild. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:55, 20. Nov. 2016 (CET)
Hier steht, dass er im Tagebau Inden eingesetzt wird. --Elrond (Diskussion) 15:57, 20. Nov. 2016 (CET)
- (BK)So wie das aussieht, ist der Bagger in Reperatur/Renovation (Vorne ist ja auch eingerüstete). Wenn du da die Abspannseile ersetzten willst solltest du was untergestellt haben. Der Turm sieht mir verdächtig danach aus, dass er das Gewicht (oder ein Teil davon) des hinten überstehenden Teils übernehmen soll (Weil vorn fehlt ja das Baggerrad).--Bobo11 (Diskussion) 15:59, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Quellen sind alle recht alt. Komisch, dass man kaum etwas dazu findet.--kopiersperre (Diskussion) 20:30, 20. Nov. 2016 (CET)
- Du kannst aber davon ausgehen, dass der Bagger noch in Inden genutzt wird, oder abgewrackt wurde, denn ein Verfahren in einen anderen Tagebau wird von Inden aus kaum möglich sein, weil zu weit. --Elrond (Diskussion) 20:42, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Quellen sind alle recht alt. Komisch, dass man kaum etwas dazu findet.--kopiersperre (Diskussion) 20:30, 20. Nov. 2016 (CET)
- Kopiersperre, Du solltest in Commons noch die Urheberangabe auf den richtigen Autor korrigieren. Das kann zwar auch jeder andere, ich halte es aber für besser, wenn Du als derjenige, der das Bild in Commons hochgeladen hat, es selbst machst. Außerdem wäre es sehr sinnvoll, die Erkenntnisse von hier dort in der Beschreibung ebenfalls zu ergänzen. — Speravir (Disk.) – 22:53, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ist erledigt, Speravir.--kopiersperre (Diskussion) 10:06, 21. Nov. 2016 (CET)
- — OkSperavir (Disk.) – 19:46, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ist erledigt, Speravir.--kopiersperre (Diskussion) 10:06, 21. Nov. 2016 (CET)
- Der Bagger 286 ist einer von fünf Baggern im Tagebau Inden. Bodo11 hat richtig vermutet: Zum Zeitpunkt, als das Foto gemacht wurde, wurde eine Reparatur am Schaufelrad gemacht, welches vom Ausleger auf der im Bild linken Seite gehalten wird. Um diesen Ausleger zu entlasten und ihn möglichst nah zum Erdboden abzusenken, wurde der Ausleger auf der im Bild rechten Seite, der das Gegengewicht zum Schaufelrad trägt, durch eine temporäre Unterstützungskonstruktion angehoben. --TETRIS L 15:59, 21. Nov. 2016 (CET)
Zwei Quellen auf ein Kanal
Ich habe folgende Situation: Ein portables Navi mit 3,5mm Klinkenausgang und ein Smartphone mit 3,5mm Klinkenausgang. Dazu ein Kopfhörer. Wie bekomme ich am einfachsten die beiden Signale gleichzeitig paralell in den Kopfhörer? Ich vermute, ein einfacher Y Stecker ist keine gute Lösung? --95.112.235.22 15:48, 20. Nov. 2016 (CET)
- vielleicht sowas wie: "Mischen und Einblenden über Standard-Bedientasten jedes angeschlossenen Geräts"??? --JD {æ} 16:01, 20. Nov. 2016 (CET)
- (BK)Schaltest Du die beiden Ausgänge direkt parallel, so bekämpfen sich zwei Klasse-D-Verstärker. Deswegen brauchst Du ein paar Widerstände in Reihe zu den Ausgängen zur Entkopplung. Weil es danach womöglich zu leise ist, brauchst Du danach einen Verstärker, an diesen dann den Kopfhörer anschließen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:02, 20. Nov. 2016 (CET)
- Richtig simples T Stück schlechte Idee. Aber deine Idee beides gleichzeitig zu hören ist auch nicht die beste Idee. Wenn du nur ein Signal willst (ohne um-stöpseln versteht sich), braucht es einen Audioumschalter der entweder das eine oder das andere Signal durchlässt. Bei den günstigen musst du selber Knopf drücken zu wechseln. --Bobo11 (Diskussion) 16:11, 20. Nov. 2016 (CET)
- Der Summierer – so der Name der Grundschaltung – ist hier gefragt. Er macht allerdings leiser und benötigt einen nachgeschalteten Verstärker. Das ist der AUX-Eingang an Verstärkern. Mischpulte sehen quasi alle Tonquellen als AUX an, unterscheiden nur Mikrofone und Plattenspieler, da dabei anders Verstärkt werden muss. Bei mir rüste ich das immer an vorhandenen Geräten nach. Im Archiv der Auskunft hatten wir das mit zwei Autoradios bereits als Frage. Da findest Du Schaltpläne. --Hans Haase (有问题吗) 16:16, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich konnte mit den begriffen Summierer oder Summierverstärker im Archiv nichts finden, der Begriff Autoradio ergibt zu viele Ergebnisse. Erinnerst du dich noch an einen für die Suche brauchbaren Begriff, der verwendet wurde? Zusatzfrage: "Bekämpfen" sich die beiden Verstärker nur dann, wenn sie gleichzeitig ein Signal liefern oder andauernd? mir geht es nur um kurze Ansagen, die mal vom einen Gerät, mal vom anderen Gerät kommen. Eher selten überlagern sichdie Ansagen. --95.112.235.22 17:15, 20. Nov. 2016 (CET)
- Siehe untere Antwort. Sie versuchen ihre Soll-Ausgangsspannung zu erreichen. Dabei ist es unerheblich, was dort gerade anliegt. Es ist der Augenblickswert, das Sample auf dem Voltmeter, der eine Punkt der Kurve / Schwingung auf dem Oszilloskop. --Hans Haase (有问题吗) 17:52, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich konnte mit den begriffen Summierer oder Summierverstärker im Archiv nichts finden, der Begriff Autoradio ergibt zu viele Ergebnisse. Erinnerst du dich noch an einen für die Suche brauchbaren Begriff, der verwendet wurde? Zusatzfrage: "Bekämpfen" sich die beiden Verstärker nur dann, wenn sie gleichzeitig ein Signal liefern oder andauernd? mir geht es nur um kurze Ansagen, die mal vom einen Gerät, mal vom anderen Gerät kommen. Eher selten überlagern sichdie Ansagen. --95.112.235.22 17:15, 20. Nov. 2016 (CET)
Ich habe eine Zusatzinfo vergessen. Ich habe schon einen tragbaren Kopfhörerverstärker, an denen ich die beiden geräte - bisher abwechselnd - betreibe. Am Ende sollen die Ausgänge des Handys und des Navis auch in den Verstärker rein. Problem ist nun: Leiser darf das ganze nicht werden, da ich den Verstärker schon auf maximale Lautstärke getellt habe, damit ich bei höheren Geschwindigkeiten neben dem Wind noch etwas verstehe. Verstehe ich das daher richtig, ich muss mir einen Summierer bauen und noch einen Verstärker kaufen? Geht das nicht irgendwie einfacher? Ich habe nämlich jetzt schon Interferenzen durch GSM auf dem Verstärker und die will ich durch einen zweiten Verstärker nicht noch verstärken. --95.112.235.22 16:20, 20. Nov. 2016 (CET)
- was ist an meinem online-fund unpassend? --JD {æ} 16:25, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Fachleute hier sagen ja, dass ein Y Stecker keine gute Lösung sei. --95.112.235.22 16:33, 20. Nov. 2016 (CET)
- Siehe Antwort Rotkäppchen: Die 2 Class-D-Verstärker zusammenschalten ist keine gut Idee. Die verhalten sich wie Spannungsregler, die dem Tonsignal ihres Eingangs am Ausgang folgen und somit ihren Konflikt auf dem Kabel in Wärme aus der Batterie ziehen. Was dem verlinkten Produkt nicht zu entnehmen ist, auch nicht aus den Daten hervor geht ist sein Inneres. Immerhin wäre es möglich die ganzen Ein- und Ausgänge induktiv zu koppeln, was aber alles leiser macht und ebenfalls einen Frequenzgang hätte. --Hans Haase (有问题吗) 16:43, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Fachleute hier sagen ja, dass ein Y Stecker keine gute Lösung sei. --95.112.235.22 16:33, 20. Nov. 2016 (CET)
- →Summierverstärker. Das geht auch passiv und ist die Grundlage des D/A-Wandlers oder Mischpultes. Es sind 3 lächerliche Widerstände und ggf. 2 Entkopplungs-Kondensatoren. Billiger geht nicht. Die Lautstärke kannst Du durch das Verhältnis der Widerstände einstellen. Elkos sind groß, sorgen aber dafür dass es nicht zum Hochpass-Filter wird. Die Widerstände probier mit Poti aus und als SMD ersetzt sind die klein und rüttelfest für jedes Fahrzeug auf der Leiterplatte. --Hans Haase (有问题吗) 16:26, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ist das "Schaltbild eines Addierers" das richtige Schaltbild? --95.112.235.22 16:30, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ja, siehe auch Digital-Analog-Umsetzer#Direktes Verfahren. Die Widerstände erfordern eine Nachverstärkung, dann geht das auch passiv. Den Summierer als Rechner zu benutzen erforder die Genauigkeit und daher die aktive Schaltung. Der OP ist dabei ein Spannungsfolger, der die Summe der Ströme aus den Eingängen ausgleicht. Der Passive D/A-Wanderler stockt dabei nur die Ströme aus den digitalen Ausgängen (an oder aus) direkt raus. Du mischt hier 2 analoge Signale. --Hans Haase (有问题吗) 16:36, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ist das "Schaltbild eines Addierers" das richtige Schaltbild? --95.112.235.22 16:30, 20. Nov. 2016 (CET)
- (BK)GSM-Interferenzen bekommst Du durch Abschirmung in den Griff. Nimm also keine gewöhnlichen Kopfhörerkabel, sondern geschirmtes Kabel (Mikrofonkabel) und bau die Baugruppen in ein geschlossenes Metallgehäuse ein. Wenn Du schon einen Verstärker hast, dieser aber zu leise ist, kannst Du durch einen Übertrager am Eingang für mehr Lautstärke sorgen. Ein 1:5-Übertrager sorgt für 7 dB mehr Lautstärke und 14 dB mehr Leistung am Verstärkerausgang. --Rôtkæppchen₆₈ 16:37, 20. Nov. 2016 (CET)
- Hab ich schon hinter mir. Alle Kabel sind geschirmt und der Verstärker in einem Metallgehäuse. Bezüglich der "Schaltung selbst bauen" mussich bedauerlicherweise passen, dafür fehlen mir die Gerätschaften und die Erfahrung. --95.112.235.22 16:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- Frag einen Kumpel oder im nächsten Repair-Cafe oder Makerspace. --Hans Haase (有问题吗) 16:44, 20. Nov. 2016 (CET)
- Wärst du bereit, mir dabei zu helfen, in dem du mir sagst, welche Bauteile ich ganz konkret brauche? Die Schaltung an sich kann ich schon lesen. Nur bei der Auswahl der richtigen Bauteile haperst es. Mein Vater hat eine Grundausstattung mit Lötkolben usw. Vielleicht schaffe ich es ja. --95.112.235.22 17:07, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Widerstände sind Y-förmig. In der Mitte wird der Eingang zu Nachverstärker abgegriffen. 10µF, + zum Eingang, – an den Widerstand des Y oben, fertig. Die Werte musst Du ausprobieren. 4,7kΩ als Eingang vom Kopfhörer auf eine AUX-Line-In ist eine gute Wahl. Machst Du das passiv, fange mal mit 4,7Ω an
und benutze bipolare Elkos, solche für Frequenzweichen, bei denen die Polung egal ist. Die sind teurer und größer.Nachtrag: Passiv bleiben die Elkos weg. Bei einer komplimentären Endstufe = Brückenverstärker oder H-Bridge (z.B: in Autoradios) sind sie notwendig, da deren Gleichspannung entkoppelt werden muss. --Hans Haase (有问题吗) 17:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- Die Widerstände sind Y-förmig. In der Mitte wird der Eingang zu Nachverstärker abgegriffen. 10µF, + zum Eingang, – an den Widerstand des Y oben, fertig. Die Werte musst Du ausprobieren. 4,7kΩ als Eingang vom Kopfhörer auf eine AUX-Line-In ist eine gute Wahl. Machst Du das passiv, fange mal mit 4,7Ω an
- Wärst du bereit, mir dabei zu helfen, in dem du mir sagst, welche Bauteile ich ganz konkret brauche? Die Schaltung an sich kann ich schon lesen. Nur bei der Auswahl der richtigen Bauteile haperst es. Mein Vater hat eine Grundausstattung mit Lötkolben usw. Vielleicht schaffe ich es ja. --95.112.235.22 17:07, 20. Nov. 2016 (CET)
- Frag einen Kumpel oder im nächsten Repair-Cafe oder Makerspace. --Hans Haase (有问题吗) 16:44, 20. Nov. 2016 (CET)
- Hab ich schon hinter mir. Alle Kabel sind geschirmt und der Verstärker in einem Metallgehäuse. Bezüglich der "Schaltung selbst bauen" mussich bedauerlicherweise passen, dafür fehlen mir die Gerätschaften und die Erfahrung. --95.112.235.22 16:39, 20. Nov. 2016 (CET)
- [https://youtu.be/QCWuLAnZxuE Hier] gibt es ein Line-In-Kabel für das Smartphone. Damit kannst Du das Navi als Audioquelle an das Smartphone anschließen und Deinen Kopfhörerverstärker an die ausgangbuchse des Kabels. Dazu brauchst Du eine Mixer-App, die Dir den Audioeingang auf den Ausgang mischt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:54, 20. Nov. 2016 (CET) In etwas einfacherer Form heißt das TRRS-Adapter. Da schließt Du den Audioausgang des Navi an den Mikrofoneingang des Smartphones an. Du brauchst aber nach wie vor eine App, mit der Du den Mikrofoneingang live zum Audioausgang dazumischen kannst. Wenn der Mikrofoneingang übersteuert, musst Du ggf. noch ein Poti oder ein paar Widerstände zwischen Navi-Ausgang und Mikroeingang schalten. --Rôtkæppchen₆₈ 19:42, 20. Nov. 2016 (CET) Es gibt billige Kopfhörer mit Lautstärkeregler im Kabel. Zwicke die Hörer ab und löte die Kabel an einen Mono-Klinkenstecker. Mit dem Regler im Kabel kannst Du dann den Mikrofonpegel passend einstellen. --Rôtkæppchen₆₈ 19:44, 20. Nov. 2016 (CET) Als App müsste es diese Megafonapp tun. --Rôtkæppchen₆₈ 23:00, 20. Nov. 2016 (CET)
- Mikrofoneingang am Smartphone? Sowas gibt's? --93.132.41.164 21:23, 20. Nov. 2016 (CET)
- Jepp, die Klinkenbuchse am Smartphone ist vierpolig (TRRS) und erlaubt somit Anschluss von Stereo-Kopfhörer und Mono-Mikrofon über einen Steckverbinder. Der oben verlinkte Adapter macht daraus die vom PC her gewohnten Anschlüsse. Der vierte Anschluss der Klinkenbuchse dient dort zur Erkennung, ob ein Stecker steckt (AC97/HD Audio jack detection). --Rôtkæppchen₆₈ 22:25, 20. Nov. 2016 (CET)
- Klar, Mikro von der Freisprecheinrichtung der mitgelieferten Kopfhörer. Mein Beitrag: Navi über Mikrobuchseneingang ins Smartphone einlesen und dann per Bluetooth auf den kabellosen BT-Kopfhörer weiterleiten. Irgendeine App mischt dann die Signale in der passenden Lautstärke zusammen. Einzig zu kaufen: passendes Klinke-Klinke-Kabel und BT-Kopfhörer (muss aber dann auch regelmäßig aufgeladen werden). -192.35.17.13 10:43, 21. Nov. 2016 (CET)
- Mikrofoneingang am Smartphone? Sowas gibt's? --93.132.41.164 21:23, 20. Nov. 2016 (CET)
Eine Frage für Blues-Fachleute
Ich habe eine schöne Schallplatte aus den spätem 1960ern von der (leider recht unbekannten) Colwell-Winfield Blues Band. Eine Nummer Whole Lot of Lovin' basiert anscheinend auf B. B. Kings "Whole Lotta Love"; auf dem Etikett der Platte ist als Autorenpaar "davis-josea" angegeben. Kann jemand sagen, ob: (1) es sich bei "davis" um Maxwell Davis handelt? Er hat laut WP mit B. B. King zusammengearbeitet; (2) "josea" der fiktive Joe Josea sein dürfte, der laut B.B. King#Crown Records erfunden wurde, um die Musiker um ihre Tantiemen zu betrügen? Kurz, ist dieser Song wirklich von Maxwell Davis und/oder B. B. King? Gurgel hilft mir nicht weiter. Gruß -- Zerolevel (Diskussion) 18:52, 20. Nov. 2016 (CET)
- Hier siehst du die Namen auf dem Backcover ausgeschrieben. Ja, das ist Maxwell Davis und "Joe Josea" ist Joe Bihari. --King Rk (Diskussion) 19:18, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ich danke Dir für den Link, meine Frage ist damit beantwortet. Dieser Herr Bihari war ja wohl ein wahrer Royalties-Geier, den kann man also nicht als Mitautor ansehen. -- Zerolevel (Diskussion) 11:46, 21. Nov. 2016 (CET)
Smartphone mit Stromvrsorgung starten und ausschalten
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, ein Android Handy so zu konfigurieren, dass es startet, sobald es an Strom angeschlossen wird und es sich wieder ausschaltet, wenn es vom strom getrennt wird? --93.132.41.164 18:58, 20. Nov. 2016 (CET)
- hier steht was von „wake up on charge option“... --Heimschützenzentrum (?) 19:35, 20. Nov. 2016 (CET)
Hausaufgaben
Hallo, mal ne Frage zum Thema Hausaufgaben. In der Regel sollte die Erledigung dieser, abhängig von der Klassenstufe, eine gewisse Zeit am Tag nicht überschreiten (steht zumindest so im Artikel). Ich habe noch nie erlebt das Lehrer die Menge der Hausaufgaben an die Schüler mit anderen Kollegen koordinieren. Hat man denn die Möglichkeit, mal ganz abgesehen vom Sinn oder Unsinn solcher Aufgaben, zur Beschwerde? Nur nebenbei, habe bereits alles hinter mir, sehe nur meine Nichte, Gymnasiastin in Brandenburg, die nach der Schule stundenlang über ihren Aufgaben sitzt. Ich selbst habe mein Abi zu DDR-Zeiten gemacht, kann mich aber an solche Auswüchse nicht erinnern. Ich weiß das es einigen leichter fällt als anderen und das es Länder gibt in denen es für Schüler gar keine Freizeit gibt. Aber das sollte doch kein Maßstab sein. Fragt ein etwas besorgter --77.180.166.228 19:45, 20. Nov. 2016 (CET) ;-)
- Dier Frage steht in der Mitte des Textes und die beantwortet der Vertrauenslehrer. --Rôtkæppchen₆₈ 19:56, 20. Nov. 2016 (CET)
- Je nach Bundesland könnte/sollte der Hausaufgabenumfang per Gesetz oder Erlass oder wenigstens schulintern geregelt sein. Dass du nicht mitbekommst, dass Lehrer etwas koordinieren, heißt übrigens noch lange nicht, dass sie es auch nicht tun. Hast du auch das Zeitmanagement der Schülerin überprüft? Das ist nämlich oft ein Stolperstein. Ansonsten: siehe Rotkaeppchen. -- MonsieurRoi (Diskussion) 20:02, 20. Nov. 2016 (CET)
- Selbst wenn es mal mehr sein sollte, dann ist es dafür auch mal weniger. --87.123.36.209 21:51, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ansprechpartner für Schüler und Eltern ist zunächst der Lehrer, der - der eigenen Meinung nach - zu viele Hausaufgaben aufgibt. An zweiter Stelle dann der Klassenlehrer. Was sagt denn deine Nichte selbst über ihre Hausaufgabenbelastung? Was sagen ihre Eltern? --Digamma (Diskussion) 22:10, 20. Nov. 2016 (CET)
- Übrigens ist das eine Aufgabe für den Klassensprecher, der ja offiziell die Klasse vertritt. Dss beugt dem Eindruck des Lehrers vor, nur diese eine Schülerin fände die Aufgaben zu viel. Wermalda (Diskussion) 22:49, 20. Nov. 2016 (CET)
Es gibt amtliche Regelungen (ob in allen Bundesländern weiß ich nicht), dass die für HA voraussichtlich benötigte Zeit begrenzt ist, nach Klassenstufen differenziert. Damit das klappt, müssten sich die Lehrer täglich abstimmen. Die (weiterführende) Schule, in der das gemacht wird, dürfte so selten sein wie ein Lottogewinn. Eine interne Klärung in der Schule (wie oben vorgeschlagen), ist wohl die beste Lösung. Wenn das nicht hilft, anderer Vorschlag: Eine bestimmte Zeit lang (z.B. eine Woche) sämtliche HA-Stellungen notieren, die Liste nicht über die Schule, sondern direkt (!) an die Schulaufsicht schicken mit der Bitte, das zu überprüfen und bei der Schule die stattgefundenen Maßnahmen zur HA-Koordination abzufragen. In der Schule wird man dann "not amused" sein. Die Schulaufsicht wird sich sicher damit befassen, denn äußerstenfalls könnte sogar ein Verwaltungsgericht angerufen werden. Auch Soll-Vorschriften sind justiziabel. --84.135.129.131 09:25, 21. Nov. 2016 (CET)
- Und wem soll das nützen? --Digamma (Diskussion) 19:55, 21. Nov. 2016 (CET)
Hallo! Immer wieder nett, wenn auf die Gerichte abgestellt wird, als ob Hausaufgaben reine Schikane seien, das wird spätere Chefs und Professoren sehr interessieren, wenn man versucht, die 4 in Mathe zu rechtfertigen. Die Rechnung für die Lehrer ist relativ einfach, es gibt 10 bis 12 relevante Fächer. Wenn eine Gymnasiastin je Tag 90 Minuten Hausaufgaben macht, sind das 450 Minuten, bleiben 45 Minuten je Woche und Fach. Diese Zeit ist jedoch nur für die bloße Erledigung angesetzt. Was dazu kommt ist die "freiwillige" Zeit für Lektüre, Wiederholungen und ggf. Nachhilfe. Auch die Vorbereitung auf Klassenarbeiten und bloße Tests ist da nicht inbegriffen, wenn es hart auf hart kommt. Ländern mit abweichenden Regelungen als den 75 für 8/10. Klasse rechnen das teilweise mit ein. Insgesamt dürfte es für einen Schüler nicht besonders gut aussehen, wenn bei solchem Thema geklagt wird und heraus kommt, daß man als schlechter Schüler schlicht von den Anforderungen des Rahmenlehrplans (nicht des Lehrers) überfordert ist.Oliver S.Y. (Diskussion) 10:12, 21. Nov. 2016 (CET)
- 1. Auch bessere Schüler können sich über den Umfang der HA ärgern. 2. Gerichte sollen und werden nicht über den Sinn der HA im allgemeinen oder spezieller HA im besonderen befinden. Sie könnten aber nachprüfen, ob eine verbindliche Abstimmung der Lehrer über die zeitliche Gesamtbelastung der Schüler nachweisbar erfolgt ist oder nicht. Nur dieses. --84.135.129.131 12:39, 21. Nov. 2016 (CET)
- In den Schulgesetzen und -erlassen des jeweiligen Bundeslandes über die Regeln zur zeitlichen Begrenzung von Hausaufgaben informieren. Falls online nichts zu finden ist, in der Schule nachfragen. Schulleitungen sind verpflichtet, die schulrechtlichen Vorschriften für Eltern zur Einsicht bereitzuhalten.
- Über einen gewissen Zeitraum Aufzeichnungen über den Umfang der Hausaufgaben und die erforderliche Zeit fertigen. Dabei darauf achten, ob die Schülerin die Hausaufgaben in normalem Tempo erledigt oder ob die hohe zeitliche Belastung sich daraus ergibt, dass sie besonders langsam arbeitet. Für die rechtliche Beurteilung kommt es darauf an, ob die Hausaufgaben unter normalen Bedingungen in der verfügbaren Zeit erledigt werden können, nicht darauf, wie lange ein einzelner Schüler/eine einzelne Schülerin tatsächlich daran sitzt.
- Wenn sich ergibt, dass tatsächlich immer wieder mehr Hausaufgaben erteilt werden als zulässig: Kontakt zu anderen Eltern der Klasse aufnehmen oder das Thema auf der nächsten Klassenelternversammlung ansprechen. (Dabei wird es immer einzelne Eltern geben, die erklären: „Mein Kind hat da überhaupt keine Probleme.“ Die Erfolgsaussichten sind aber deutlich besser, wenn man a) nicht allein steht, sondern das Problem als Gruppe von Eltern angeht, und b) die Eltern sich beschweren, nicht die Schüler.)
- Durch die Klassenpflegschaftsvorsitzenden Beschwerde führen und auf Abhilfe drängen: zuerst beim Klassenlehrer/der Klassenlehrerin, wenn das keine Wirkung zeigt, bei der Schulleitung, und wenn das auch keine Wirkung zeigt, bei der Schulaufsicht (dort am besten schriftlich, Belege (Aufzeichnungen) beifügen). Die Schulaufsicht wird bei der Schulleitung einen Bericht anfordern und den Eltern einen Bescheid erteilen.
- Wenn das an der Schule ein generelles Problem ist, empfiehlt es sich, über die Schulpflegschaft bei der Schulleitung darauf zu dringen, dass an der Schule ein System zur Abstimmung der Hausaufgaben eingeführt wird, um übermäßige Häufungen von Hausaufgaben zu vermeiden. --Jossi (Diskussion) 13:50, 21. Nov. 2016 (CET)
- Darum haben Schulen in der USA eigene Rechtsanwälte... Aber Jossi, es gibt noch keine Beweislastumkehr. Um zu klagen, braucht es erstmal einen Klagegrund. Und der muss nachvollziehbar sein. Für den von Dir erwarteten Nachweis genügt schon eine Anweisung durch die Schulleitung am Jahresanfang, die Hausaufgaben je Fach am Anteil der Gesamtstunden auszurichten. Wenn dumme Kinder 100 Minuten brauchen, und schlaue Kinder 60, möchte ich die Eltern sehen, welche Ihren Kindern bescheinigen, zum schlechteren Teil einer Klasse zu gehören. Auch entspricht dieses Zeitpensum der effektiven Zeit für erteilte Aufgaben. Wie beschrieben gibt es aber diverse andere Tätigkeiten, welche nach der Schule für diese aus eigenem Interesse durch die Schüler erledigt werden müssen. Frage einfach mal Deine Schüler, was sie in Freistunden regelmäßig machen, nur die wenigsten werden Hausaufgaben antworten, denn die werden ja regelmäßig dann gemacht, wenn man möchte, nicht wenn man es vernünftigerweise sollte, also je früher am Tag umso besser. Genauso sind Hausaufgaben für Montag am Freitagnachmittag zu erledigen, nur welcher Schüler macht das schon? Also sporne ruhig hier die Leute an zu klagen, nur wird das sicher nicht gut für die Schüler werden, wenn diese von Lehrern entsprechend Dienst nach Vorschrift und Minutenvorgabe unterrichtet werden. Denn am häufigsten klagen gerade Eltern von den 20% der Kinder, die sowieso schon unverhältnismäßig viel Aufmerksamkeit vom Lehrer erhalten. Simple Rechnung, 45 Minuten, 25 Schüler. Selbst wenn man sich als Lehrer/ender die Hälfte der Zeit nimmt, um individuell auf Schüler einzugehen, bleibt keine Minute pro Schüler. Das war schon immer so, nur versucht man heute per Ellenbogen die eigene Verantwortung trotzdem auf diese Minute zu pressen, nicht auf die 15 bis 17 Stunden am Tag, die ein Kind außerhalb der Schule, bestenfalls im Elternhaus verbringt. Oliver S.Y. (Diskussion) 14:01, 21. Nov. 2016 (CET)
- Die Ausgangsfrage lautete: „Hat man denn die Möglichkeit, mal ganz abgesehen vom Sinn oder Unsinn solcher Aufgaben, zur Beschwerde?“ Diese Frage habe ich auf eine für den Fragesteller hilfreiche Weise zu beantworten versucht. (Ich hätte natürlich auch einfach „ja“ schreiben können, aber das wäre wenig hilfreich gewesen.) Begriffe wie „klagen“, „Rechtsanwalt“ oder „Beweislast“ kamen in meiner Antwort überhaupt nicht vor, die stammen ausschließlich von dir und haben mit meiner Antwort ebenso viel zu tun wie deine Tiraden über faule Schüler, nämlich gar nichts. --Jossi (Diskussion) 12:25, 22. Nov. 2016 (CET)
- Hausaufgaben werden ins Klassenbuch eingetragen. Wenn da aus den vorhergehenden Stunden schon sehr viel steht, kann man als Lehrer Rücksicht nehmen. Wenn man als Lehrer ein Fach in einer Klasse nur zweimal die Woche hat, geht man davon aus, dass die Kinder selbst entscheiden, an welchem Tag sie die HA erledigen. Wenn sie das nicht selbständig einteilen, ist nicht der Lehrer schuld. --Sr. F (Diskussion) 15:29, 21. Nov. 2016 (CET)
- Natürlich gibt es Schüler, die sich diie Arbeit nicht gut einteilen können. Natürlich muss nicht jede HA am gleichen Tag bzw. am Tag vor der nächsten Fachunterrichtsstunde erledigt werden. Natürlich gibt es auch Schüler, die klüngeln. Natürlich gibt es auch überforderte Schüler. Es wird auch Schüler geben, die zu übertriebenem Perfektionismus neigen. Wenn man alle diese Fälle abzieht, kann es nach Ansicht der Lehrer natürlich keine zeitliche Überforderung mehr geben, aber auch nach objektiven Maßstäben? Prinzipiell muss das nachprüfbar sein. Hat das jemals eine wissenschaftliche Untersuchung oder eine Schulaufsicht valide nachgeprüft (Stichprobenverfahren?) Für diesbzgl. Hinweise wäre ich dankbar.
- Die Ausgangsfrage war: Hat man die Möglichkeit zur Beschwerde? Genau darauf (!) bezog sich, im Gegensatz zu manchen anderen Beiträgen hier, meine Antwort von 09:25, 21. November. --84.135.129.131 19:19, 21. Nov. 2016 (CET)
Neue Folgen von Weihnachtsmann & Co. KG ist es möglich ??
Ihr kennt doch sicher Weihnachtsmann & Co. KG (im Orginal Le monde secret du Père-Noël) die Zeichentrickserie wurde erstmals 1997 und wird seid 2002 immer um die Weihnachtszeit auf Super RTL ausgestrahlt. Sie hat 26 Folgen . Super RTL bezeichnet Weihnachtsmann und Co. KG selber als Klassiker, Sie schreiben : Diese Geschichte hat keinen Staub angesetzt, sondern ist längst Kult. Teilweise sind die Fans sogar mit ihr älter geworden und haben mittlerweile selbst Kinder, mit denen sie die Serie zusammen anschauen. Und Wenn in Deutschland Plätzchen gebacken und Strohsterne gebastelt werden, ist es wieder Zeit für liebgewonnene Fernsehrituale. "Weihnachtsmann und Co.KG" überzeugt seit 2 Jahrzehnten mit involvierendem Storytelling und beweist mit dieser Kontinuität einmal mehr, dass Kinder Kinder bleiben. am 11. November 2016 erschienen erstmals 12 der 26 Folgen auf DVD , die übrigen 14 erscheinen 2017 um dieselbe zeit . Weihnachtsmann und Co. KG kommt aus Frankreich und Kanada und wurde von Marathon Media, France 3, und Ciné Groupe produziert. Könnte es nach fast 20 Jahren immernoch neue Folgen von Weihnachtsmann & Co. KG geben ?? oder kann es den Franzosen, Wurscht sein ,wie gut Weihnachtsmann & Co. KG, bei uns in Deutschland ankommt ?? gruß Boy Martin
--Boy Martin (Diskussion) 20:40, 20. Nov. 2016 (CET)
- Ja, kann ihnen wurscht sein. Wenn Interesse an einer Neuauflage bestünde (seitens RTL etwa) und das Interesse in Deutschland wirklich größer ist, würden sie vllt. auch einfach Markenrechte verkaufen. Aber wozu? Die Vermarktung und Quotengenerierung funktioniert anscheinend ja so auch. Es wäre angenehm, wenn du RTL-Werbetext mit Anführungszeichen kennzeichnen (damit man deine Frage erkennen kann) und kurz halten würdest. Schöne Grüße --Chricho ¹ ² ³ 20:53, 20. Nov. 2016 (CET)
- Persönliche Meinung: Gerade wenn etwas schon fast 20 Jahre alt ist und als Kultklassiker gilt, sollte man nach Möglichkeit tunlichst die Finger davon lassen, daraus irgendwie einen modernen Aufguss rausgießen zu wollen. Das kann eigentlich nur schief gehen und zur Enttäuschung der Fans enden. --slg (Diskussion) 21:19, 20. Nov. 2016 (CET)
- Hollywood und ein gewisses belgisches Trickfilmstudio sehen das differenziert. Da kommen doch nur noch 3D-CGI-Neuaufgüsse raus. Heidi und die Biene Maja wurden auch 3D-CGI-recycelt. --Rôtkæppchen₆₈ 08:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- Persönliche Meinung: Gerade wenn etwas schon fast 20 Jahre alt ist und als Kultklassiker gilt, sollte man nach Möglichkeit tunlichst die Finger davon lassen, daraus irgendwie einen modernen Aufguss rausgießen zu wollen. Das kann eigentlich nur schief gehen und zur Enttäuschung der Fans enden. --slg (Diskussion) 21:19, 20. Nov. 2016 (CET)
21. November 2016
Lateinfrage des Tages

Auf Diskussion:Konrad Kyeser wird die Frage nach dem Geburtstag Konrad Kyesers gestellt. Es gibt anscheinend von ihm eine Art Selbstporträt und eine Art Autobiografie. Bitte um Lese- und Übersetzungshilfe (oder ersatzweise die Transkription in der Literatur):
Annis millenis preteritis atque trecentis
Et sexaginta senis [über der Zeile: 6] Mercurii die transactis
Post festum sancti Barth[über der Zeile: olomei] apos[über der Zeile: toli] excoriati
Kyeser Conradus Eystetensis sum mundo natus
Genitus factus Cancri [über der Zeile: signo] Jovis hora peractus
A Rüdigero patre ac Elyzabeth pia matre
--Pp.paul.4 (Diskussion) 00:07, 21. Nov. 2016 (CET)
- Zeile 1: dem Sinn nach wohl preteritis, auch wenn man's nicht erkennt; Zeile 2: senis; ist über die ein Abbreviaturzeichen? Dann womöglich diebus; Zeile 5: Genitus. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:44, 21. Nov. 2016 (CET)
- Transkription hier: [11]. --87.184.68.246 17:20, 21. Nov. 2016 (CET)
- Allerverbindlichsten Dank an beide. Ich hab's mal oben nach der Literatur verbessert. Könnte womöglich jemand eine Übersetzung wagen? --Pp.paul.4 (Diskussion) 18:04, 21. Nov. 2016 (CET)
- Vielen Dank euch allen. Es scheint so als ob nur 6 der 8 Zeilen in dem von IP 87.184.68.246 verlinkten Werk transkribiert wurden, eine vollständige Umschrift wäre wünschenswert. --Bullenwächter (Diskussion) 19:58, 21. Nov. 2016 (CET)
- Allerverbindlichsten Dank an beide. Ich hab's mal oben nach der Literatur verbessert. Könnte womöglich jemand eine Übersetzung wagen? --Pp.paul.4 (Diskussion) 18:04, 21. Nov. 2016 (CET)
- Transkription hier: [11]. --87.184.68.246 17:20, 21. Nov. 2016 (CET)
Da man zählte tausend Jahr
Dreihundert und sechzig noch fürwahr
Am Mittwoch wie heut wohl bekannt
nach Bartholomei Häutung Fest genannt
Ward ich zur Welt geborn in Eyerstatt
Kyeser Conrad man genannt mich hat
Geboren als wie ein Krebs
Zur Stunde Jupiters im Webs
Rüdiger zum Vater, Elisabeth zur frommen Mutter
So? --91.50.8.215 20:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Genial! --Jossi (Diskussion) 12:32, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ist IP 91.50.8.215s Übersetzung der Jahresangabe mit 1360 richtig? Wurden die Eergänzungen über den Zeilen mit übersetzt? Nach der Fachliteratur müsste es eigentlich das Jahr 1366 sein. Kyeser wäre also am Mittwoch nach St. Bartholomä (= Montag 24. August 1366), also den Mittwoch den 26. August 1366 geboren. Liege ich hier richtig? --Bullenwächter (Diskussion) 13:30, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Verse nennen das Jahr 1360 (Wochentage wie 1366). Wenn laut Zeile 5 nach der Geburt Jupiter das Sternzeichen Krebs verließ, wäre nachzufragen, ob Jupiter im Jahr 1360 oder im Jahr 1366 im Krebs stand? Jupiter steht alle 12 Jahre für ein Jahr im Sternbild Krebs. --Pp.paul.4 (Diskussion) 23:21, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ist IP 91.50.8.215s Übersetzung der Jahresangabe mit 1360 richtig? Wurden die Eergänzungen über den Zeilen mit übersetzt? Nach der Fachliteratur müsste es eigentlich das Jahr 1366 sein. Kyeser wäre also am Mittwoch nach St. Bartholomä (= Montag 24. August 1366), also den Mittwoch den 26. August 1366 geboren. Liege ich hier richtig? --Bullenwächter (Diskussion) 13:30, 22. Nov. 2016 (CET)
Hitler, Opel und die USA
Im Opel-Artikel steht bzgl. der Rolle von GM im 2. Weltkrieg: „Alfred P. Sloan, GM-Präsident von 1923 bis 1937 und danach bis 1956 Aufsichtsratsvorsitzender, rechtfertigte das Engagement von General Motors beim späteren Kriegsgegner Deutschland mit den hohen Profiten der Tochtergesellschaft.“ Aber wie ist das genau gemeint? Entschuldigt diesbezüglich auch die naive Nachfrage: Warum hat GM denn eigentlich nicht die Kooperation mit dem NS-Regime verweigert?--Hubon (Diskussion) 02:55, 21. Nov. 2016 (CET)
- weil die „hohen Profite“ mehr wie „Ausbeutung“ als wie „Kooperation“ wirken? man hat dem Kriegsgegner ja nich erklärt, wie man Autos/Panzer baut, sondern nur Gewinne abgeschöpft... oda? --Heimschützenzentrum (?) 06:54, 21. Nov. 2016 (CET)
- Die Antwort ist in der Frage schon enthalten: "beim späteren Kriegsgegner" heißt doch, dass die Antwort sich auf einen Zeitpunkt bezieht, an dem Deuschland eben noch nicht Kriegsgegner war. Dass es das später werden würde, konnte vorher auch GM nicht wissen. Wermalda (Diskussion) 07:42, 21. Nov. 2016 (CET)
- BK Nach Ausbruch des Weltkrieges, also ab 1939 war Opel ja konfisziert und es wurden keine Profite erwirtschaftet, zumindest keine, die in die USA gingen. Davor sah man das Geschäft/den Markt, wie die deutschen Firmen auch. Und wie Henry Ford, der sogar den Antisemitismus förderte. Analog zu dem, was in den Medien zu Putin und Trump heute abläuft, redete man zwar über die politische Gefahr eines Krieges, aber die war nicht konkret. Wobei um Gottes Willen, nun die beiden Genannten nicht mit Hitler und seinem Verbrechertum schon ab November 1938 verglichen werden können, zumindest noch nicht, was die mal liefern werden, ist noch nicht bekannt. Auch heute kann man sich als Industrieller auf das falsche Pferd setzen. Das wissen wir dann in paar Jahren.--2003:75:AF0B:7100:6CD0:7F71:D016:D56A 07:57, 21. Nov. 2016 (CET)
Die Darstellung im Artikel ist unbequellt, keine direkte Rede und in der Form sicher falsch. Tatsächlich hat er sich zwar grob in die Richtung geäußert, genauer allerdings so: "ein weltweit tätiger internationaler Konzern sollte seine Unternehmungen auf rein geschäftlicher Ebene betreiben, ohne Rücksicht auf die politischen Ansichten seines Managements oder der Staaten, in denen er tätig ist". Der verlinkte Artikel ist übrigens interessant, u.a. weil das lokale Management gegen dern Willen von GM tatsächlich Zulieferer für die Rüstungsindustrie war und sich GM nach Kriegsende 22,4 Mio RM Dividende für die Kriegsjahre hat auszahlen lassen. Falls das niemand in den Artikel einarbeitet übernehme ich das, wenn ich Zeit hab. --Studmult (Diskussion) 10:56, 21. Nov. 2016 (CET)
- Danke!--Hubon (Diskussion) 23:16, 22. Nov. 2016 (CET)
Was ist »Dumpfe«?
Moin, in den Kirchenbüchern unserer Gemeinde (in Ravensberg) findet sich zur Zeit 18. Jh. als tödlich verlaufene Erkrankung der obige Begriff. Grimms Wörtbuch weiß nichts, auch in anderen, neueren Nachschlagewerken finde ich nichts. Kann wer helfen? --Gwexter (Diskussion) 09:32, 21. Nov. 2016 (CET)
- Trübners Deutsches Wörterbuch ([12]) kennt dumpen Cattarhus und dumpes Asthma sowie Dumpfen als Engbrüstigkeit mit Keichen verbunden --193.83.51.143 09:46, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ah Danke, da wurden wohl für die gleiche Erkrankung mehrfach unterschiedliche Bezeichnungen in den Büchern verwendet. --Gwexter (Diskussion) 10:14, 21. Nov. 2016 (CET)
- Die Medizinerin im Haus meint dass damit die Krankheiten aus dem Brustbereich mit den Schwerpunkten Asthma und/oder Herzschwäche bezeichnet wurden.--2003:75:AF0B:7100:F0C9:197B:DFA9:15C2 10:35, 21. Nov. 2016 (CET)
- Vgl. „Dampf“ bei Adelung: Im gemeinen Leben, Engbrüstigkeit oder schweres Athemhohlen, besonders bey den Thieren; in welchem Falle dieses Wort in den gemeinen Mundarten auch der Dampfen, der Dumpfen, die Dämpfigkeit lautet. Das Pferd hat den Dampf. Bey den Pferden heißt diese Krankheit auch die Herzschlächtigkeit, [...]. --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:50, 21. Nov. 2016 (CET)
- Vgl. weiter der Dumpfen bei Adelung, der Dumpfen und der Dumpf bei den Grimms! --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:00, 21. Nov. 2016 (CET)
- Vgl. „Dampf“ bei Adelung: Im gemeinen Leben, Engbrüstigkeit oder schweres Athemhohlen, besonders bey den Thieren; in welchem Falle dieses Wort in den gemeinen Mundarten auch der Dampfen, der Dumpfen, die Dämpfigkeit lautet. Das Pferd hat den Dampf. Bey den Pferden heißt diese Krankheit auch die Herzschlächtigkeit, [...]. --Pp.paul.4 (Diskussion) 11:50, 21. Nov. 2016 (CET)
- Die Medizinerin im Haus meint dass damit die Krankheiten aus dem Brustbereich mit den Schwerpunkten Asthma und/oder Herzschwäche bezeichnet wurden.--2003:75:AF0B:7100:F0C9:197B:DFA9:15C2 10:35, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ah Danke, da wurden wohl für die gleiche Erkrankung mehrfach unterschiedliche Bezeichnungen in den Büchern verwendet. --Gwexter (Diskussion) 10:14, 21. Nov. 2016 (CET)
Minjobs ohne Rentenversicherungspflicht?
Für Minijobs im gewerblichen Bereich zahlt der Arbeitgeber - unter anderem - 15% Rentenbeitrag und 2% Steuer, sind 17%. Laut Minijobzentrale gibt es den (nicht näher erläuterten) Fall, daß kein Rentenbeitrag aber dafür 20% Steuer, macht 20%, zu zahlen sind. In welchen Fällen trifft das zu und warum sollte das jemand wollen, man zahlt mehr und der Arbeitnehmer bekommt nichts auf das Rentenkonto? --80.129.152.195 10:41, 21. Nov. 2016 (CET)
- So frei aus dem Gedächtnis: Man kann sich von der Sozialversicherung befreien lassen, dann sind 20% Pauschalsteuer fällig, im anderen Falle nur 5%, oder so. Google mal.--2003:75:AF0B:7100:F0C9:197B:DFA9:15C2 11:11, 21. Nov. 2016 (CET)
- Googeln hat mir nichts gebracht, ein Anruf bei der Minijobzentrale ebenso nicht. Man kann sich befreien lassen, wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, unwahrscheinlich, daß diese Menschen einen Minijob annehmen.--80.129.152.195 13:48, 21. Nov. 2016 (CET)
- Der Arbeitgeber besitzt keine Wahlfreiheit, sondern der Steuersatz hängt von der Beitragspflicht des Arbeitnehmers zur gesetzlichen Rentenversicherung ab. Siehe die Tabelle in Geringfügige Beschäftigung#Rentenrechtliche Besonderheiten und Geringfügige Beschäftigung#Steuerrecht. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:48, 21. Nov. 2016 (CET)
- Wann ist man rentenversicherungsfrei im Sinne der Minijobs? Nicht einmal Rentner selbst sind anscheinend Rentenversicherungsfrei.--80.129.152.195 17:16, 21. Nov. 2016 (CET)
- Siehe hier. --Rôtkæppchen₆₈ 17:19, 21. Nov. 2016 (CET)
- Das hatte ich gelesen, offenbar verstehe ich das nicht, da das Wort "Rentenversicherungspflicht" doppeldeutig verwendet wird. Einmal zur Klärung der Frage, ob der Minijobber einen Eigenanteil leisten möchte (er kann sich von der Pflicht befreien lassen, aber der AG zahlt weiterhin 15% bzw. 5%, der Minijobber ist also in der RV), oder ob er von vorne herein gar nicht "drin" ist. Ich begreife das nach wie vor nicht. In welchem Fall zahlt der AG 20% Steuer und keinen RV-Beitrag?--80.129.150.37 07:49, 22. Nov. 2016 (CET)
Starker Kater durch bestimmte Biere
Ein jeder von uns kennt den Kater nach dem Genuß von reichlich Bier. Was mir aufgefallen ist, die Stärke der Kopfschmerzen an nächsten Tag ist bei einigen Bieren viel ausgeprägter als bei anderen. Ich will natürlich keine Markennamen nennen. Sehen wir es als Experiment: Wenn ich die gleiche Menge von zwei verschiedenen Bieren gleichter Brauweise (nehmen wir Pils) trinke, beide aus Deutschland (also nach dem Reinheitsgebot gebraut, angeblich ohne Zusatzstoffe) kommen und die gleichen Voraussetzungen (Konsumschnelligkeit, Magenfülle, Schlafdauer, Blasenentleerung und Wasserzufuhr in der Nacht) habe, ist mir aufgefallen, dass ich immer bei einer der beiden Sorten weitaus verkaterter bin und erheblich stärkere Kopfschmerzen habe. Sind es doch irgendwelche Zusatzstoffe in einem der Biere, die meinen Körper mehr beeinflussen? Ich weiß, dass es Unterschiede in der körperlichen Verarbeitung von Pils oder Alt gibt, aber bei der gleichen Sorte (also beide Pils) sollte es keinen großen Unterschied geben. Gibt es hier Bierkenner, die das erklären können? Danke schon mal.--87.184.141.110 13:23, 21. Nov. 2016 (CET)
- Huhu. Hier du gehst: Fuselöl --*möven* (Diskussion) 13:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Bierkenner will ich mich nicht nennen, eher Liebhaber, aber ich bin auch Chemiker und mit einer Biologin verbandelt ;-) Ein Kater kann auch bei bestimmten Empfindlichkeiten auf Substanzen entstehen. Nun schmecken Biere durchaus unterschiedlich, was diverse Gründen haben kann. Gemein ist allen, dass es Substanzen in Bier A geben kann, die in Bier B nicht, oder in (deutlich) anderen Konzentrationen vorkommen. Sollte eine dieser Substanzen in Bier A bei Dir eine negative Reaktion auslösen, wäre der Fall geklärt. In Bier hat man hunderte verschiedener Aromastoffe nachweisen können, die aus dem Getreide, dem Hopfen, der Hefe oder Reaktionen dieser Rohstoffe stammen können. Enthält der Hopfen von Bier A z.B. ein bestimmtes Thiol kanns das sein, oder irgend was anderes. Es kann aber sicher auch an anderen Sache nliegen. --Elrond (Diskussion) 13:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Also sind es doch verschiedene Substanzen in der gleichen Biersorte (Pils), die ausschlaggebend sein können für eine Nichtverträglichkeit. Vielen Dank. Mir war überhaupt nicht bewusst, dass es da so große Unterschiede gibt. Ich habe das "Reinheitsgebot" auch immer als Regel für alle Zusatzstoffe gesehen. Und es als "Voraussetzung" für mein genanntes "Experiment" angegeben. --87.184.141.110 21:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Bierkenner will ich mich nicht nennen, eher Liebhaber, aber ich bin auch Chemiker und mit einer Biologin verbandelt ;-) Ein Kater kann auch bei bestimmten Empfindlichkeiten auf Substanzen entstehen. Nun schmecken Biere durchaus unterschiedlich, was diverse Gründen haben kann. Gemein ist allen, dass es Substanzen in Bier A geben kann, die in Bier B nicht, oder in (deutlich) anderen Konzentrationen vorkommen. Sollte eine dieser Substanzen in Bier A bei Dir eine negative Reaktion auslösen, wäre der Fall geklärt. In Bier hat man hunderte verschiedener Aromastoffe nachweisen können, die aus dem Getreide, dem Hopfen, der Hefe oder Reaktionen dieser Rohstoffe stammen können. Enthält der Hopfen von Bier A z.B. ein bestimmtes Thiol kanns das sein, oder irgend was anderes. Es kann aber sicher auch an anderen Sache nliegen. --Elrond (Diskussion) 13:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Hängt m.E. davon ab, wieviel Restsüße (Zucker) und wieviel Alkohol das Bier hat. Pils hat eine geringe Restsüße und mit meist nur 4,9% relativ wenig Alkohol. Lager/Export hat mehr Restsüße und meist deutlich über 5%. Das summiert sich dann auf und kann am nächsten Morgen den Unterschied machen. Der höhere Zuckeranteil sorgt dafür, dass der Alkohol besser/schneller aufgenommen wird. Einen ähnlichen Effekt hat man bei Weinen mit hoher Restsüße, Federweißer bspw. Fuselöle dürften hingegen bei Bier keine allzu große Rolle spielen... --Gretarsson (Diskussion) 13:42, 21. Nov. 2016 (CET)
- Wo gärt, da Fuselöle.[1] GEEZER … nil nisi bene 13:50, 21. Nov. 2016 (CET)
- Hab ich nicht angezweifelt. Es ging mir eher darum, ob die in Bier in „effektiven“ Mengen enthalten sind... --Gretarsson (Diskussion) 14:14, 21. Nov. 2016 (CET)
- Im Weizenbier, so steht es hier. Hier ein Interview mit der Dame, in dem sie auch einige Namen nennt. Wenn man diese Diplomarbeit mit den Erfahrungen des Fragers abgleicht, könnte man evtl. eine Aussage zur Rolle der F. machen. GEEZER … nil nisi bene 14:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- Einzelversuche erzeugen keine statistische Relevanz. Wo kann ich mich als Testperson melden, um eine statistisch tragfähige Analyse zusammenzubringen? Yotwen (Diskussion) 14:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Im Weizenbier, so steht es hier. Hier ein Interview mit der Dame, in dem sie auch einige Namen nennt. Wenn man diese Diplomarbeit mit den Erfahrungen des Fragers abgleicht, könnte man evtl. eine Aussage zur Rolle der F. machen. GEEZER … nil nisi bene 14:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- Hab ich nicht angezweifelt. Es ging mir eher darum, ob die in Bier in „effektiven“ Mengen enthalten sind... --Gretarsson (Diskussion) 14:14, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich hatte aber als "Vorgabe" schon die gleiche Biersorte angegeben. Also Pils. Du vergleichst ja Pils mit Export/Lager. Da könnte ich das Resultat am nächsten Morgen schon eher verstehen. Was mich jedoch erstaunte, waren die unsterschiedlichen Stärken von Kopfschmerzen bei ausdrücklich (fast) gleichen Bieren.--87.184.141.110 21:37, 21. Nov. 2016 (CET)
- Wo gärt, da Fuselöle.[1] GEEZER … nil nisi bene 13:50, 21. Nov. 2016 (CET)
- Hängt euch mal nicht so sehr an den Fusel-, oder wie man heute sagt, Begleitalkoholen auf. Die gehören als Geschmacksträger (Schärfe, Würze) zu jedem Bier, und zwar, das ist wahrlich keine Neuigkeit, bei obergärigen Bieren mit entsprechend warmer Gärführung mehr als bei untergärigen. Ich als bekennender Ale-Liebhaber führe meinem Körper also mehr Fuselalkohole zu als mein Pils trinkender Nachbar (Kater habe ich trotzdem keinen, man darf halt schlicht nicht so viel trinken). Aber zwischen zwei Pilsnern ist der Unterschied gering (wir reden in der Masse so von 30 - 60 mg/l, bei richtig billigen Plörren auch mal mit Ausrutschern bis um die 100). Eher kämen, wie Elrond sagt, spezifische Unverträglichkeiten in Frage (an Gärnebenprodukten gäbe es da noch diverse Ester (Fruchtnoten, auch eher obergärig) sowie Diacetyl - das schmeckt man aber als buttrigen Geschmacksfehler sofort heraus), ansonsten eben Getreidebestandteile, etwa Eiweiße. Letztlich ist wohl so, dass es eine sehr lange Versuchsreihe mit Blindverkostung bräuchte, um eine unterschiedliche Wirkung zu verifizieren. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:05, 21. Nov. 2016 (CET)
- Diacetyl darf einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten, sonst ist ein Bier nicht verkehrsfähig. Nach der Gährung baut es sich aber ab, Brauer sprechen von Bierreifung. In Butter findet die sich auch und von einem Butterkater ist mir nichts bekannt. Allerdings scheinen Dämpfe durchaus schädlich zu sein, wie im Artikel ausgeführt wird. Daher sollte man Bier keineswegs einatmen, sondern immer brav trinken ;-) --Elrond (Diskussion) 15:41, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich weiß, ich halte es ja auch für sehr unwahrscheinlich und wie gesagt, man schmeckt es leicht heraus. Aber nebst Sparen an den Zutaten (da ist bei Hopfen, Malz und Wasser nicht viel zu holen) gibt es eben zwei Hauptmöglichkeiten, ein Bier billiger und womöglich schlechter zu machen: Erhöhung der Gärtemperatur und kürzere Lagerung; spart Zeit und steigert dadurch den Durchsatz. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:05, 21. Nov. 2016 (CET)
- Mann! Seid ihr Spielverderber! Yotwen (Diskussion) 16:20, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich weiß, ich halte es ja auch für sehr unwahrscheinlich und wie gesagt, man schmeckt es leicht heraus. Aber nebst Sparen an den Zutaten (da ist bei Hopfen, Malz und Wasser nicht viel zu holen) gibt es eben zwei Hauptmöglichkeiten, ein Bier billiger und womöglich schlechter zu machen: Erhöhung der Gärtemperatur und kürzere Lagerung; spart Zeit und steigert dadurch den Durchsatz. Grüße Dumbox (Diskussion) 16:05, 21. Nov. 2016 (CET)
- Diacetyl darf einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten, sonst ist ein Bier nicht verkehrsfähig. Nach der Gährung baut es sich aber ab, Brauer sprechen von Bierreifung. In Butter findet die sich auch und von einem Butterkater ist mir nichts bekannt. Allerdings scheinen Dämpfe durchaus schädlich zu sein, wie im Artikel ausgeführt wird. Daher sollte man Bier keineswegs einatmen, sondern immer brav trinken ;-) --Elrond (Diskussion) 15:41, 21. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt ausser dem "guten" (haha) Alkohol (Ethanol) noch andere Alkohole (Methanol,Butanol,Isopropanol), die bei der Gärung zwangsläufig etnstehen. Die sind maßgeblich für den Kater verantwortlich. Deswegen wird Wodka speziell gereinigt, um diese unerwünschten Alkohole zu entfernen. Und deswegen trinken die Leute, denen es nur auf die alkoholische Wirkung ankommt, bevorzugt Wodka. Manche Leute haben auch eine Histaminunverträglichkeit, die sich bei bestimmten Bieren oder Rotwein bemerkbar macht. --2.246.82.74 18:27, 21. Nov. 2016 (CET)
- Und ich hatte immer die Giftstoffe aus der Gerberei in Verdacht. Weil immer wenn ich morgens mit Schuhen an den Füssen aufwache habe ich Kopfschmerzen.--2.240.206.97 01:32, 22. Nov. 2016 (CET)
- Chrom(VI) (letzer Absatz) im Leder ist doch längst verboten. Bestimmt ist das eine Lederallergie. --Rôtkæppchen₆₈ 03:12, 22. Nov. 2016 (CET)
- Und ich hatte immer die Giftstoffe aus der Gerberei in Verdacht. Weil immer wenn ich morgens mit Schuhen an den Füssen aufwache habe ich Kopfschmerzen.--2.240.206.97 01:32, 22. Nov. 2016 (CET)
Einzelnachweise
- ↑ Martin Weidenbörner: Lexikon der Lebensmittelmykologie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-57058-2, S. 154 (google.com).
Entsorgungskosten Restmüll vs. Giftmüll
In dem Artikel Untertagedeponie Herfa-Neurode bin ich auf folgenden Satz gestoßen: "Die Entsorgung einer Tonne Giftmüll kostet etwa 260 Euro". Wir sprechen hier von Cyanid, PCB und arsenhaltigen Abfällen, die zum giftigsten und problematischten gehören, was man als Müll produzieren kann. Der Abfallzweckverband hier (Süddeutschland) berechnet für die Entsorgung für eine Tonne Hausmüll 219 EUR. [13] Wie lässt sich soetwas erklären? Wollen die eifnach nur riesen Reibach machen oder wie lassen sich die Summen in Relation bringen? --95.112.207.69 13:55, 21. Nov. 2016 (CET)
- das eine ist der Großkunden-Preis und das andere der Kleinstkunden-Preis? der ZAV scheint allgemein teuer zu sein: normal kriegt man für die Anlieferung von Altpapier noch was dazu (in Berlin jedenfalls)... Deponierung und Verbrennung ist eben beides aufwändig... --Heimschützenzentrum (?) 14:09, 21. Nov. 2016 (CET)
Die Kalkulationsgrundlagen eines Deponie/Entsorgungsunternehmens wird Dir hier niemand nachvollziehen können. Ersteres ist vielleicht eine Weihnachtsrabattaktion für Großkunden?! --Elrond (Diskussion) 14:13, 21. Nov. 2016 (CET)
- Das eine sind Kosten, das andere der VK-Preis. Dazwischen liegt der Gewinn. -- Janka (Diskussion) 15:04, 21. Nov. 2016 (CET)
- Nun ja Hausmüll bzw. Restmüll ist verdammt nah an Sondermüll, soll heissen ist ähnlich kompliziert zu behandeln wie Sondermüll. Je art-reiner du den Müll/Wertstoffe anlieferst, desto eher kriegst du Rabatt. Wenn die eben nicht sortieren müssen, und/oder gleich wissen wie gut das Zeug brennt (und mit welchen Reststoffen sie in Schlacke und Asche rechnen mässen). Hausmüll muss nachbehandelt werden, in der Regel wird er verbrannt und der Rest deponiert. Die Angabe von 260€ für die Untertage Deponie wird vermutlich reine Deponie Kosten sein ohne Anlieferung, Kontrolle, Einbringung usw., soll heissen effektive Kosten sind höher (oder eben sie machen es mit der Menge). Während die Angabe bei Abfallzweckpunkt Preis bei Anlieferung auf Hof ist, also ab da all inklusive. Und Ja, Wertstoffhöfe zahlen besser (bzw. überhaupt was), oder es kostest gerne mal weniger, als bei Anlieferung beim Abfallzweckverband. Aber da sind ganz klar reine Stoffarten und keine Stoffgemische gefragt. Das heisst Papier und Pappe getrennt usw. . Aber eben wenn ich lese was die Untertage deponieren (Schalke und sonstiger fester aber giftige Abfall) , ist das eh der "günstige" Sondermüll. Das ist relativ unproblematische Ware, die vereinfacht gesagt von Wasser fern-gehalten werden muss, und sonst einfach mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden muss. Richtig teuer sind Sonderabfälle in flüssiger und/oder flüchtiger Form, und nicht der feste Sonderabfall worin die problematischen Stoffe oft sogar noch gebunden sind (also nicht "einfach so" rauskommen können). --Bobo11 (Diskussion) 20:27, 21. Nov. 2016 (CET)
- Siedlungsabfälle, vulgo "Restmüll" werden ausnahmslos verbrannt. --95.112.207.69 20:35, 21. Nov. 2016 (CET)
- Tut mir leid, aber das mit „wird ausnahmslos verbrannt“ stimmt nicht. Der Siedlungsabfall darf in Deutschland seit Inkrafttreten der Abfallablagerungsverordnung 2001, nur nicht mehr unbehandelt deponiert werden. Aber in der Verordnung ist neben der Müllverbrennung auch die Behandlung in der Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage zulässig. Und es gibt doch einige MBA in Deutschland das heisst nichts anderes, dass eben NICHT alles verbrannt wird. --Bobo11 (Diskussion) 21:28, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich finde ja auch, das die Knappen zeitweise unterirdisch spielen, aber sie deswegen untertage deponieren? Und auch wenn ich den anderen Klub besser finde, würde ich Schalke doch nicht als Abfall bezeichnen, und schon gar nicht als giftigen. (nicht signierter Beitrag von 95.223.22.6 (Diskussion) 22:10, 21. Nov. 2016 (CET))
- Tut mir leid, aber das mit „wird ausnahmslos verbrannt“ stimmt nicht. Der Siedlungsabfall darf in Deutschland seit Inkrafttreten der Abfallablagerungsverordnung 2001, nur nicht mehr unbehandelt deponiert werden. Aber in der Verordnung ist neben der Müllverbrennung auch die Behandlung in der Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage zulässig. Und es gibt doch einige MBA in Deutschland das heisst nichts anderes, dass eben NICHT alles verbrannt wird. --Bobo11 (Diskussion) 21:28, 21. Nov. 2016 (CET)
- Siedlungsabfälle, vulgo "Restmüll" werden ausnahmslos verbrannt. --95.112.207.69 20:35, 21. Nov. 2016 (CET)
- Nun ja Hausmüll bzw. Restmüll ist verdammt nah an Sondermüll, soll heissen ist ähnlich kompliziert zu behandeln wie Sondermüll. Je art-reiner du den Müll/Wertstoffe anlieferst, desto eher kriegst du Rabatt. Wenn die eben nicht sortieren müssen, und/oder gleich wissen wie gut das Zeug brennt (und mit welchen Reststoffen sie in Schlacke und Asche rechnen mässen). Hausmüll muss nachbehandelt werden, in der Regel wird er verbrannt und der Rest deponiert. Die Angabe von 260€ für die Untertage Deponie wird vermutlich reine Deponie Kosten sein ohne Anlieferung, Kontrolle, Einbringung usw., soll heissen effektive Kosten sind höher (oder eben sie machen es mit der Menge). Während die Angabe bei Abfallzweckpunkt Preis bei Anlieferung auf Hof ist, also ab da all inklusive. Und Ja, Wertstoffhöfe zahlen besser (bzw. überhaupt was), oder es kostest gerne mal weniger, als bei Anlieferung beim Abfallzweckverband. Aber da sind ganz klar reine Stoffarten und keine Stoffgemische gefragt. Das heisst Papier und Pappe getrennt usw. . Aber eben wenn ich lese was die Untertage deponieren (Schalke und sonstiger fester aber giftige Abfall) , ist das eh der "günstige" Sondermüll. Das ist relativ unproblematische Ware, die vereinfacht gesagt von Wasser fern-gehalten werden muss, und sonst einfach mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden muss. Richtig teuer sind Sonderabfälle in flüssiger und/oder flüchtiger Form, und nicht der feste Sonderabfall worin die problematischen Stoffe oft sogar noch gebunden sind (also nicht "einfach so" rauskommen können). --Bobo11 (Diskussion) 20:27, 21. Nov. 2016 (CET)
Mir ist neu, dass man für Haushaltsmüll überhaupt nach Gewicht zahlt. Ich kenne das so, dass man pro Mülltonne zahlt, egal wie viel drin ist. Also es geht nach Volumen und nicht nach Gewicht. Wer seinen Müll stärker komprimiert, zahlt also weniger pro Tonne Gewicht. Ich denke es wäre auch zu aufwändig, jede einzelne Mülltonne abzuwiegen und das Ergebnis zu registrieren... --MrBurns (Diskussion) 12:07, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das ist weder ungewöhnlich noch umständlich. Die Tonnen sind gechipped und der Müllwagen wiegt vor und nach der Leerung. Die Differenz wird abgerechnet. Moderne Müllwagen haben außer dem Fahrer noch nichtmal Müllmänner, die die Tonnen bewegen müssen, das wird alles mit einem seitlichen Greifarm gemacht. --Magnus (Diskussion) 12:12, 22. Nov. 2016 (CET)
- Und man kann (bei vielen Entsorgern) Restmüll auch direkt anliefern. Dann muss man ihn normalerweise nicht vor Ort in Tonnen füllen, und eine Volumenschätzung wäre doch eher unpraktischer als ein einfaches Abwiegen (Fahrzeug vorher/nachher) --Windharp (Diskussion) 12:18, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nach Gewicht ist bei Direkt-Anlieferer an die KVA, ist auch bei Haushalts- bzw- Siedlungsabfällen schon lange gang und gäbe. In den Gemeinden ist nach Volumen (=Sackgebühr (Schweiz)) halt einfacher umzusetzen, udn praktischer weil Vorauskasse. Aber auch da gibt es schon Gemeinden (Abfallverbunde) die denn Müll wiegen und diesem dem Verursacher in Rechnung stellen. --Bobo11 (Diskussion) 12:30, 22. Nov. 2016 (CET)
Abgrenzung von Verdacht gegenüber dem Tatbestand Falsche Verdächtigung
Hallo, mir ist eben aufgefallen, dass es rechtlich sowohl Verdacht als auch Falsche Verdächtigung gibt. Nun führt der Begriff Verdächtigung einen Leser direkt zu Verdacht - sollte es nicht eine Begriffsklärungsseite geben, auf der beide Möglichkeiten angegeben sind? Möglich ist auch ein Verweis zum Abschnitt Verdächtigen: § 164 Absatz 1. Wenn der Wunsch besteht, werde ich einfach die Weiterleitungsseite von Verdächtigen zur BKL-Seite ändern, ich war mir nur nicht sicher und wollte vorher noch einmal nachfragen. Liebe Grüße, --Zenith4237 (Diskussion • Beiträge) 14:14, 21. Nov. 2016 (CET)
- Das halte ich für unsinnig. Die Verdächtigung ist nur ein Teil (ein Tatbestandsmerkmal) der Falschen Verdächtigung. Eine Weiterleitung oder Begriffsklärung ist dann sinnvoll und richtig, wenn die beiden Begriffe synonym sind oder wenn der Ausgangsbegriff im Zielartikel behandelt wird. Das ist hier nicht der Fall: Im Artikel Falsche Verdächtigung wird nicht das Verdächtigen an sich, sondern das Verdächtigen als Tatbestandsmerkmal der Falschen Verdächtigung behandelt. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:41, 21. Nov. 2016 (CET)
- Alles klar, danke. --Zenith4237 (Diskussion • Beiträge) 14:49, 21. Nov. 2016 (CET)
Chemokurs
Was ist ein Chemokurs? Scheint etwas mit Chemotherapie zu tun zu haben, ist dort aber nicht erklärt. Gruß, --Anselm Rapp (Diskussion) 17:16, 21. Nov. 2016 (CET)
- Chemotherapie wird zyklisch verabreicht. Chemokurs ist hier die Bezeichnung für einen Therapiezyklus. --Rôtkæppchen₆₈ 17:23, 21. Nov. 2016 (CET)
Interpunktion (Komma)
- Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 23 bis 33, meist 26 bis 28, Zentimetern ist der Radonlurch etwas größer als die europäische Jodkröte.
- Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 23 bis 33, meist 26 bis 28 Zentimetern ist der Radonlurch etwas größer als die europäische Jodkröte.
- Mit oder ohne zweites Komma? GEEZER … nil nisi bene 17:47, 21. Nov. 2016 (CET)
- Beides ist möglich, je nachdem, ob man darin eine Aufzählung oder eine Parenthese sieht. --Komischn (Diskussion) 17:54, 21. Nov. 2016 (CET)
- Das Komma vor Zentimetern finde ich sehr irritierend. Wenns hübsch werden soll, könnte man auch einen ganzen Satz spendieren: Die meisten Exemplare erreichen eine Länge von 26 bis 28 cm. --Expressis verbis (Diskussion) 18:35, 21. Nov. 2016 (CET)
- Oder Klammern, die würden sich hier auch gut machen. --Windharp (Diskussion) 12:15, 22. Nov. 2016 (CET)
- Beides ist möglich, je nachdem, ob man darin eine Aufzählung oder eine Parenthese sieht. --Komischn (Diskussion) 17:54, 21. Nov. 2016 (CET)
- Mit oder ohne zweites Komma? GEEZER … nil nisi bene 17:47, 21. Nov. 2016 (CET)
Warum wird der Neanderthaler im Neanderthalermuseum noch nach veralteter Sichtweise "Homo Sapiens Neanderthalensis" genannt?
Ich war letzten Freitag im Neanderthalmuseum in Mettman, dort sind natürlich viele schöne Ausstellungsstücke etc. vorhanden, doch eine Frage verfolgt mich seither, die mir der Führer dort nicht wirklich bzw. falsch beantwortete: Die vielzähligen Ausstellungen, Rekonstruktionen etc. über den Neanderthaler haben als Gattungsname "Homo Sapiens Neanderthalensis" stehen. Als ich den Museumsführer deswegen ansprach, beantwortete er das mit der Aussage, dass es früher so gesehen wurde, dass der Neanderthaler eine eigene Art der Gattung Homo sei, während Heute man ihn als unterart des Homo Sapiens betrachtet, dabei ist es doch genau andersrum? Weiß jemand von euch, warum, vor allem so ein für das Thema wichtiges Institut eine doch veraltete Weise benutzt, obwohl es erst vor kurzem renoviert wurde?
Mit Freundlichen Grüßen --Jandobija98 - ^^ (Diskussion) 18:18, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ganz einfache Erklärung: Dass sich in Ausstellungen von Museen manchmal veraltete Informationen finden, ist völlig normal. Das gleiche gilt für die Köpfe von Ausstellungsführern. --Gretarsson (Diskussion) 18:24, 21. Nov. 2016 (CET)
- Und das obwohl das Museum erst vor wenigen Jahren renoviert bzw. umgebaut wurde? --Jandobija98 - ^^ (Diskussion) 18:44, 21. Nov. 2016 (CET)
- (Einschub) Wenn ich mir diese Webseite zum Museum anschaue, dann scheint die Ausstellung tatsächlich auf einem sehr aktuellen Stand zu sein. Keine Ahnung was da los ist. Vielleicht war man übereifrig und hat sich gedacht, na, wenn der Neandertaler heute nicht mehr als so tumb und grobschlächtig gilt wie früher, dann kann man ihn auch in die gleiche Art stellen, wie den modernen Menschen. Allerdings gilt heute die Auffassung, dass Neandertaler und moderner Mensch keine Schwestertaxa sind, sondern sich unabhängig voneinander aus Homo-erectus-artigen Vorfahren entwickelten. Da Homo erectus’ Status als eigene Art nie angezweifelt wurde, müssen H. sapiens und H. neanderthalensis zwangsläufig ebenfalls verscheidene Arten sein, da sie jeweils eine eigene Entwicklungslinie repräsentieren. --Gretarsson (Diskussion) 20:32, 21. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt aber schon kulturelle Unterschiede, wie damit umgegangen wird. In Museen der Smithsonian Institution gibt es überall rote Aufkleber mit "Recent research suggests that this is wrong." und dem aktuellen Forschungsstand. In Deutschland hab ich nach einem Hinweis auch schon die sinngemäße Antwort bekommen, dass die Fehler dann korrigiert werden wenn jemand eine neue Wand bezahlt... --Studmult (Diskussion) 19:01, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich kann nicht feststellen, dass in der Ausstellung etwas erwiesenermaßen Falsches dargestellt wird. Dagegen enthält die Frage von Jandobija98 mehrere Fehlannahmen. Es gibt ganz einfach unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten, ob der Neandertaler Mensch als eigene Art oder als Unterart des Homo sapiens gefasst werden soll. Ein Museum wäre schlecht beraten, wenn es seine Ausstellung nach jeder Verlautbarung aus der Anthropologen-Szene überarbeiten würde. Es ist wohl unbestritten, dass der "Weise Mensch" (Homo sapiens sapiens) und der Neandertaler reproduktiv nicht isoliert waren, sondern auch gemeinsame fruchtbare Nachkommen hatten. Denn sonst wären typische Abschnitte des Neandertaler-Genoms nicht in unserer DNA nachweisbar. Das spricht für eine Zugehörigkeit zur gleichen Art. -- Geaster (Diskussion) 10:05, 22. Nov. 2016 (CET)
- Der Artikel Mensch sagt, dass die Taxa "Homo sapiens sapiens" und "Homo sapiens neanderthalensis" von den 1930er Jahren bis in die 1990er Jahre(!) gebraucht wurden. Sie sind also schon seit ca. 20 Jahren veraltet. --Neitram ✉ 13:16, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich kann nicht feststellen, dass in der Ausstellung etwas erwiesenermaßen Falsches dargestellt wird. Dagegen enthält die Frage von Jandobija98 mehrere Fehlannahmen. Es gibt ganz einfach unterschiedliche wissenschaftliche Ansichten, ob der Neandertaler Mensch als eigene Art oder als Unterart des Homo sapiens gefasst werden soll. Ein Museum wäre schlecht beraten, wenn es seine Ausstellung nach jeder Verlautbarung aus der Anthropologen-Szene überarbeiten würde. Es ist wohl unbestritten, dass der "Weise Mensch" (Homo sapiens sapiens) und der Neandertaler reproduktiv nicht isoliert waren, sondern auch gemeinsame fruchtbare Nachkommen hatten. Denn sonst wären typische Abschnitte des Neandertaler-Genoms nicht in unserer DNA nachweisbar. Das spricht für eine Zugehörigkeit zur gleichen Art. -- Geaster (Diskussion) 10:05, 22. Nov. 2016 (CET)
- Eigentlich bist du derjenige, der sich hier die Fehlannahmen leistet, nämlich zum einen, dass die Einstufung des Neandertalers als eigene Art irgend eine „Verlautbarung aus der Anthropologen-Szene“ sei, die man geflissentlich ignorieren könne, und zum anderen, dass in der Paläanthropologie das biologische Artkonzept maßgeblich für die Taxonomie wäre. Einen Grund dafür, warum der Neandertaler als eigene Art gesehen wird, habe ich ja oben genannt. --Gretarsson (Diskussion) 22:06, 22. Nov. 2016 (CET)
Facebook-Sicherheitsproblem: auf verschiedenen Facebook-Seiten werden von zigtausend Personen automatische Kommentare abgesetzt, wieso?
Moin,
mir ist in meinem Facebook-Aktivitätenprotokoll aufgefallen, dass seit heute durch meinen Facebook-Account auf der Facebook-Seite "Jureters" unter vier Bilder jeweils ein Kommentar abgesetzt wurde, die ich allesamt nicht verfasst habe. Ganz offensichtlich sind auch andere Benutzerinnen und Benutzer davon betroffen, da ein Bild z. B. seit 39 Minuten online ist, in dieser Zeit aber schon 1.582 Kommentare abgesetzt wurden, und das obwohl die Seite nur 15 Likes hat. Auch einer meiner FB-Freunde ist von der Seite betroffen. Ich bin darauf dadurch aufmerksam geworden, dass mir angezeigt wurde, dass jener Freund ebenfalls den Beitrag kommentiert hat (aber ich hatte ihn ja nicht kommentiert), und das war nach meiner Erinnerung zu einem Zeitpunkt, als ich noch nicht mit dem Computer, nur mit dem Handy online war. (Wenn meine Erinnerung richtig liegt, ist jener Beitrag von "mir" nun weg, find ihn nicht mehr.)
Durch die obere Hälfte der rechten Leiste habe ich bemerkt, dass durch die Accounts einiger anderer Facebook-Freunde auch auf anderen Seiten nach dem selben Muster Kommentare abgesetzt wurden, namentlich "Esportes", "Ciumes", "Mais Perigosa Que Bala Perdida." und nun auch "Cultura". Das die Kommentare automatisch abgesetzt wurden zeigt sich auch darin, dass in den Kommentaren verschiedener User die Phrase "Ich kann nicht glauben, dass…" enthalten ist, oder gar ein identischer Satz abgesetzt wurde, der u. a. diese Phrase enthält.
Ich nehme mal an, dass hier am ehesten jemand darüber Bescheid weiß, da hier viele IT-affine User vertreten sind. Hat jemand in den einschlägigen Medien etwas darüber gelesen, welche Ursache das hat? Ich gehe eher von einer schadhaften FB-App als geklauten Passwörtern aus. Ich habe die Seiten bewusst nicht hier verlinkt, da ich zwar davon ausgehe, dass jeder, der draufklickt, ausreichend umsichtig ist (und auf FB selbst werden ja keine Viren oder sonstwas sein), aber lieber Vorsicht als Nachsicht und will deshalb keine Sperre hier auf WP riskieren. --Xacyllum (Diskussion) 18:34, 21. Nov. 2016 (CET)
- Was ich aus den Medien weiß: Klingt nach einer Facebook-App, die von dir zu viele Berechtigungen erhalten hat und jetzt in deinem Namen postet oder posten darf. Geh die Apps, die Du hinzugefügt hast, doch mal durch und wirf wieder einiges weg. Falls das Problem mit dem Handy auftrag, würde ich auch mal die Handyapps durchsehen, was dort so installiert ist. --2003:81:6F49:8F27:A48B:6011:103D:C964 21:09, 21. Nov. 2016 (CET)
- Identitätsdiebstahl solltest Du prüfen. Passwort auch von FB regelmäßig geändert? Sind Computer und Smartphone/Tablett sicher, keine schädliche Software/App drauf, die das Passwort gleich wieder weitersagen? FB unterstützt es, aktive Sessions zu beenden. --Hans Haase (有问题吗) 23:07, 21. Nov. 2016 (CET)
- Hört sich das in irgendeiner Form nach Identitätsdiebstahl an oder dass jemand das Passwort „geknackt“ hat? Natürlich nicht. --KayHo (Diskussion) 08:44, 22. Nov. 2016 (CET)
- Wenn die Frage "wieso" heißen soill: "wieso macht sich jemand die Mühe Kommentare en masse abzusetzen": Weil Facebook seit einer Weile in den Feeds nicht mehr alles anzeigt, was Leute/Seiten denen Du folgst geschrieben haben, sondern bevorzugt Dinge die viele Reaktionen ausgelöst haben. Wenn man also was bewerben will, braucht man entweder Geld oder viele Leute die's Kommentieren/Liken/... --Windharp (Diskussion) 12:12, 22. Nov. 2016 (CET)
KGV Wurzen
Hallo! Kann mir jemand erklären, was die Abkürzung zu DDR-Zeiten bedeutete? War ein Limonadenhersteller in Brandis. Ich würde KonsumGenonssenschaftsVerein tippen, finde dafür aber keinen Beleg.Oliver S.Y. (Diskussion) 19:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- Der Limonadenhersteller in Brandis wohl eher die Konsum-Getränkeproduktion Brandis ([14], [15])? --Joschi71 (Diskussion) 20:28, 21. Nov. 2016 (CET)
- Danke, da hätte ich auch drauf kommen können. Da stehen ja sogar die beiden Bedeutungsebene. @Joschi, ich gehe erstmal nur nach den Etiketten, schon mehrere Fälle gehabt, wo die selben Betrieben innerhalb weniger Jahre mehrfach die Bezeichnung änderten. Scheinbar auch zwischen Rechtsform und sowas wie ner "Marke" schwankend.Oliver S.Y. (Diskussion) 20:58, 21. Nov. 2016 (CET)
Politische Nähe von Parteien?
Gibt es eigentlich eine ernstzunehmende empirische Studie darüber, zu welcher politischen Partei sich welche Wähler auch hingezogen fühlen? Ob also z. B. SPD-Wähler eher von Forderungen von den Grünen angezogen werden usw? Es geht hier ausdrücklich nicht um den Erkenntniswert so einer Studie, nur um ihre Existenz. --188.101.66.149 20:36, 21. Nov. 2016 (CET)
- Die Gibt-es-Frage kann mit ja beantwortet werden, denn derartige Befragungen sind bei zahlreichen demoskopischen Befragungen Routine, z.B. beim ZDF-Politbarometer und anderen Demoskopiebefragungen fürs Fernsehen, beim Wahlomat und auch bei zielgruppenspezifischen demoskopischen Untersuchungen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:45, 22. Nov. 2016 (CET)
- Wir haben da übrigens einige Artikel: Wählerstromanalyse (bei Wählerwanderung wird dorthin weitergeleitet *) ), Wechselwähler, Wahlforschung. --2003:46:A0F:C800:D455:F3C2:AEA2:81BE 13:43, 22. Nov. 2016 (CET) *) Denn es geht ja nicht um Wechseln und Abwanderung sondern um Ströme, offenbar so gewaltig, dass das Wort Ströme hier einfach alterativlos erscheint. Man denkt sofort an die Klassiker: „Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut, // Und Welle auf Welle zerrinnet, // Und Stunde an Stunde entrinnet. //Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut // Und wirft sich hinein in die brausende Flut // Und teilt mit gewaltigen Armen // Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.“ --62.226.227.250 23:32, 22. Nov. 2016 (CET) (hier auch als 2003:46:A0F:xxx unterwegs)
Etwa 1000 HTML-Dateien auf der Festplatte durchsuchen
Ich habe etwa 1000 HTML-Dateien auf der Festplatte, die ich durchsuchen möchte und zwar auf bestimmte Suchwörter, gerne auch mit Suchsyntax (sagt man das so?), also Wenn Titel = "..." und "Suchwort" im Body. Die Dateien liegen so vor, wie sie sind. Es gibt dazu keine Software, die mit den Dateien arbeitet und ich kann die Dateien nicht bearbeiten (wegen der Masse), möchte aber gern darin suchen. Hat jemand eine Idee, wie ich das lösen könnte??? (DANKE im Voraus!) --2003:81:6F49:8F27:A48B:6011:103D:C964 21:06, 21. Nov. 2016 (CET)
- Für Windows: ich würde mir Notepad++ installieren und dann dort mit der Suchfunktion Find in Files (Strg+Shift+F) die Dateien durchsuchen unter Angabe des Ordners, in dem die Dateien liegen, dem Datei-Filter
*.html
und dem Suchbegriff (die Dateien nicht öffnen!), Du bekommst dann übersichtlich die Fundstellen der Dateien aufgelistet, durch Doppelklick auf so eine Fundstelle wird die entsprechende Datei geöffnet. --Joschi71 (Diskussion) 21:11, 21. Nov. 2016 (CET)
- user:Eike sauer steht auf XMLSpy... LOL --Heimschützenzentrum (?) 21:20, 21. Nov. 2016 (CET)
- nochmal Windows (alternativ): in der Kommandozeile (Aufruf über Windows+R, dann
cmd
eingeben) mit dem Befehlfindstr
(für Hilfefindstr /?
eingeben oder unter [16]). Rückfragen gerne! --Joschi71 (Diskussion) 21:36, 21. Nov. 2016 (CET)
- XMLSpy ist auch ganz doll Windoze... oder wie war das gemeint? für UNIX könnte man sich was mit yacc selbst basteln... --Heimschützenzentrum (?) 06:32, 22. Nov. 2016 (CET)
- Schau mal ob Du die Linux-Konsole benutzen kannst. Linux kann es mit Bordmitteln, der Midnight Commander auch. Sonst ist vllt noch dort was bei: Liste von Dateivergleichsprogrammen --Hans Haase (有问题吗) 23:03, 21. Nov. 2016 (CET)
- Noch eine andere Möglichkeit ist, Total Commander zu installieren, der hat eine gute Suchfunktion. --Neitram ✉ 13:22, 22. Nov. 2016 (CET)
QR-Code-App
Da ist so eine App, mit der man die Barcodes auf DB-Onlinetickets lesen kann. Ich möchte das mal versuchen, aber vorher frage ich lieber: damit entwerte ich das Ticket doch nicht oder? --87.123.141.191 21:15, 21. Nov. 2016 (CET)
- Nein.
„Entwertet“ sollte das Ticket erst werden, wenn die Daten vom Handheld des Schaffners auf den DB-Server übermittelt werden, nachdem er damit den QR-Code deines Tickets eingescannt hat.--Gretarsson (Diskussion) 21:27, 21. Nov. 2016 (CET) - Ich glaub das war Unsinn. Der QR-Code ist wahrscheinlich nur eine Art Echtheitszertifikat. Das Ticket ist ja nur eine bestimmte Zeit (nur am Reisetag?) gültig und wenn ich mich recht entsinne, entwertet der Schaffner auch Online-Tickets mit der Knipse. --Gretarsson (Diskussion) 21:29, 21. Nov. 2016 (CET)
- Mein Ticket ist als QR-Code auf meinem Smartphone, da lass ich den Schaffner mit der Knipse nicht ran ;) 194.56.4.53 13:53, 22. Nov. 2016 (CET)
- Mit den gängigen QR-Code-Apps wird nur der Text decodiert. Du musst den Link, falls es einer ist, nicht aufrufen, sondern die App bietet es nur an. Automatisches Öffnen eines QR-Code-Links wäre auch sicherheitstechnisch bedenklich, deswegen wird das nicht angeboten. Man kann dme QR-Code nämlich nicht ansehen, worauf er verlinkt. Für Android nutze ich ZXing Barcode Scanner. Auf dem PC hab ich ZBar bar code reader. --Rôtkæppchen₆₈ 23:17, 21. Nov. 2016 (CET)
Rechenleistung von Cloud Computing
Liebe Auskunft, ich habe einen Laptop mit Intel-SU4100-Prozessor mit 1,3 GHz. Darauf benötigt ein Python-Skript, das im Wesentlichen Addition, Multiplikation und Exponentialfunktionen enthält, eine bestimmte Zeit. Ich kann jetzt Rechenzeit für Cloud Computing auf einem Intel Xeon E5 v3 mit 2,3 GHz kaufen. Das Skript ist nicht parallelisiert und benötigt nur mäßig Arbeitsspeicher. Kann man abschätzen, um welchen Faktor das Skript in diesem Cloud Computing schneller läuft? Und allgemein: Hängt bei einem Cloud Computing die Rechenleistung davon ab, wie andere Nutzer mit ihren virtuellen Maschinen denselben Server nutzen? Vielen Dank für Antworten! --BlackEyedLion (Diskussion) 21:16, 21. Nov. 2016 (CET)
- die garantieren dir wahrscheinlich keine Mindest-Rechenleistung... es kann also dauern... besonders wenn andere das Ding auch benutzen wollen... :) theoretisch könnte man auch garantieren, dass ein bestimmter Benutzer Vorrang vor allen anderen hat (en:nice (Unix))... --Heimschützenzentrum (?) 21:24, 21. Nov. 2016 (CET)
- Angenommen Du benutzt den Rechner alleine, könntest Du in etwa eine Verdopplung der Ausführungsgeschwindigkeit erwarten. Da bei den von Dir angesprochenen Operationen in erster Linie Gleitkommaoperationen zum Tragen kommen und aufgrund nicht möglicher Parallelisierung nur die Leistung eines Cores zählt, kann man dieser Liste die erreichten GFLOPS entnehmen (Intel 4100 ca. 1,3 GFLOPS, der Xeon ca. 2,7 GFLOPS), also ca. Verdopplung. Da Du aber wohl eine virtuelle Maschine auf dem erwähnten Xeon-Rechner meinst, siehts in der Praxis eher schlechter aus. --Joschi71 (Diskussion) 00:38, 22. Nov. 2016 (CET)
Lungenentzündung als Folge einer Leistenbruch-Operation.
hat laut Wikipedia, und imho ca. 60 Jahre zu spät, Presidente Alfredo Stroessner dahingerafft. Nun frag ich mich aber als medizinischer Laie: was zum Henker hat die Leiste mit der Lunge zu tun? --Edith Wahr (Diskussion) 22:18, 21. Nov. 2016 (CET)
- Krankenhausinfektion? --Hareinhardt (Diskussion) 22:25, 21. Nov. 2016 (CET)
- Begünstigt eventuell dadurch, dass die Lunge wegen der künstlichen Beatmung gereizt wurde, bzw trocken wurde. (nicht signierter Beitrag von 2003:72:6E31:7100:B007:E275:8FE4:207E (Diskussion | Beiträge) 22:57, 21. Nov. 2016 (CET))
- Allgemein birgt Bettruhe die "Gefahr der Lungenentzündung durch Minderbelüftung der Lunge". --Buchling (Diskussion) 23:16, 21. Nov. 2016 (CET)
- Die Medizinerin hier im Haus vertritt die Meinung, dass u.a (und nicht ausschließlich, aber sehr oft) nach Operationen das Immunsystem geschwächt ist und Bakterien, die über die Speiseröhre aufsteigen in die Lunge geatmet werden und die Entzündung hervorrufen.--2003:75:AF11:7500:119A:5AB6:6CC4:16CF 08:53, 22. Nov. 2016 (CET)
- Allgemein birgt Bettruhe die "Gefahr der Lungenentzündung durch Minderbelüftung der Lunge". --Buchling (Diskussion) 23:16, 21. Nov. 2016 (CET)
- Begünstigt eventuell dadurch, dass die Lunge wegen der künstlichen Beatmung gereizt wurde, bzw trocken wurde. (nicht signierter Beitrag von 2003:72:6E31:7100:B007:E275:8FE4:207E (Diskussion | Beiträge) 22:57, 21. Nov. 2016 (CET))
Spendenaufruf nervt
Spende ?? Ich spende regelmäßig aber der blöde Spendenaufruf nervt mich, auserdem ist das Spenden mit PAY PAL viel zu primitiv und zu umstädlich.
--87.182.213.139 22:21, 21. Nov. 2016 (CET)
- Wikimedia nimmt sicher auch Blankoschecks, wenn PayPal dir zu doof ist. --Edith Wahr (Diskussion) 22:22, 21. Nov. 2016 (CET)
- mach Lastschrift. Zusatzfrage: Gibt es auch Unternehmensspenden? --93.134.147.89 22:34, 21. Nov. 2016 (CET)
- Ich fand das Spenden über PayPal nicht komplizierter als sonstiges Bezahlen auch. Was daran primitiv sein soll, musst du mir erklären. Aber ich habe auch eine Frage: Wenn ich mich recht entsinne, war die gewünschte "Spendenmenge" letztes Jahr so um 6 Millionen, heuer ist sie bei 8 Millionen. Habe bisher keine Erklärung für diese Inflation gefunden.--2003:75:AF11:7500:119A:5AB6:6CC4:16CF 09:03, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Erklärung ist diese Kurve: Die WMF fordert jedes Jahr noch mehr Spenden, damit sie noch mehr ausgeben und noch mehr Rücklagen bilden können. --Neitram ✉ 13:36, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich fand das Spenden über PayPal nicht komplizierter als sonstiges Bezahlen auch. Was daran primitiv sein soll, musst du mir erklären. Aber ich habe auch eine Frage: Wenn ich mich recht entsinne, war die gewünschte "Spendenmenge" letztes Jahr so um 6 Millionen, heuer ist sie bei 8 Millionen. Habe bisher keine Erklärung für diese Inflation gefunden.--2003:75:AF11:7500:119A:5AB6:6CC4:16CF 09:03, 22. Nov. 2016 (CET)
- Es gibt eine eigene Seite, wo du Fragen zum Spendenaufruf stellen kannst: Wikipedia Diskussion:Fundraiser-Portal/Fragen und Antworten. --Neitram ✉ 13:24, 22. Nov. 2016 (CET)
Autos
Moin. Ich höre ja immer wie toll der freie Markt ist und das wir Kapitalism all diese "tolle" Technologie zu verdanken haben. In Wahrheit wurde viel Technologie wie Internet, Computer usw. ja in staatlichen Labors mit Steuerzahlergeld entwickelt und hatte mit freiem Markt und konkurrierenden Unternehmen nichts zu tun. Jetzt meine Frage, wie war das bei den Autos? Wurde deren Entwicklung auch weitgehen von einem Staat subventioniert oder in staatlichen Labors entwickelt, oder war es wirklich eine Entwicklung durch den "freien Markt"?--78.51.229.233 22:23, 21. Nov. 2016 (CET)
- Das meiste ist aus Unternehmergeist und ohne staatliche Hilfe entstanden. Bezüglich Deiner Beispiele: Automobil vermutlich nein. Internet ja (CERN), Computer mit Röhren auch ja (Militärtechnik). --93.134.147.89 22:30, 21. Nov. 2016 (CET)
- Wobei, wenn ich in VWL damals richtig aufgepasst habe, der Hauptvorteil des Freien Marktes nicht ist, Sachen zu erfinden (Erfinder verdienen oft notorisch wenig an ihren Sachen), sondern etwas aufzugreifen und unter die Leute zu bringen. Oder um es wertgeladener auszudrücken: zu demokratisieren. Und das kommt bei Computern und Internet hin. Beides waren ziemlich elitäre Angelegenheiten bis die Kapitalisten sie entdeckten und die Menschheit damit bewarfen. -- southpark 22:33, 21. Nov. 2016 (CET)
- Du meinst wohl damit Unternehmen genug cash machen können. Auf der Seite hier http://www.loc.gov/rr/scitech/mysteries/auto.html steht das das erste Dampfbetriebene Automobil durch das Militär (Staat) entwickelt wurde.--78.51.229.233 22:51, 21. Nov. 2016 (CET)
- Auf diesem Tschechischen Konzept wurde nicht nur ein Käfer, sondern auch ein Kübelwagen, dessen Verwendungszweck eindeutiges spricht. Das Auto hat immernoch vier Räder und einen Verbrennungsmotor. Hinzu kam ein Radio, Gurte und Gurtstraffer, eine Hand voll selbstentfaltenden Kotztüten und unübersichtlicher wurden die Karossen auch noch und sie petzen über das Mobilfunknetz wann sie wohin bewegt werden. Die Flotte wurde schwerer, der Verbrauch blieb und wurde von Gewicht wieder getilgt, zumindest hierzulande. Nennt man das Innovation? --Hans Haase (有问题吗) 22:55, 21. Nov. 2016 (CET)
- Internet kommt eigentlich auch vom Militär (Arpanet, siehe Chronologie des Internets), nicht in erster Linie vom CERN. Der Krieg ist aller Dinge Vater.;-) --129.13.186.3 00:07, 22. Nov. 2016 (CET)
- Zumindest Daimler und Benz hatten wohl keine öffentliche Förderung. Immerhin ist die erste Autofahrt eines Benz sogar gegen seinen Willen durch seine Ehefrau erfolgt, und die war meines Wissens nicht beim Militär, an einer Universität oder sonstwie in öffentlichem Auftrag tätig. --129.13.186.3 00:07, 22. Nov. 2016 (CET)
- Es ist immer eine Frage der Sichtweise. Airbag, Sicherheitsgurt, Knautschzone, Sicherheitslenksäule, drittes Bremslicht und Abgaskatalysator wurden sicher nicht in staatlich finanzierten Labors entwickelt, aber durchaus durch staatliche Initiative. Anderswo war der Staat eine regelrechte Technologiebremse. Die Automobilunternehmen in einigen RGW-Staaten wären durchaus in der Lage gewesen, die bisher produzierten Automobile zu verbessern und verbesserte Automobile zu produzieren. Allein sie durften nicht. Wieder in anderen Staaten gab es überhaupt keine Automobilentwicklung, sondern nur Lizenzbau fremder Konstruktionen. Elektroautos und regenerative Energiequellen waren in den vergangenen Jahrzehnten auch Forschungsgegenstände der Automobilindustrie. Henry Ford hat seine Motoren nur deswegen auf Fossilbrennstoffe umgestellt, weil das von ihm favorisierte Bioethanol nicht konkurrenzfähig gewesen wäre. Andererseits ist Bioethanol in Brasilien gängiger Kraftstoff. Von der staatlich verordneten Beimischung von Bioethanol zu Kraftstoffen im Dritten Reich zeugt heute nur noch die gebliebene volkstümliche Bezeichnung Sprit für Kraftstoff, die sich ursprünglich auf Bioethanol bezog. Das Elektroauto war über Jahrzehnte wenig populär, weil es keine Akkus gab, die vom Energieinhalt mit erdöl- oder bioethanolbasierten chemischen Kraftstoffen mithalten konnten. Selbst mit modernen Lithium-Ionen-Akkus kann ein Elektroauto in den Punkten Reichweite und Zeitbedarf zum Auffüllen der Energievorräte nicht mit chemischen Kraftstoffen mithalten. --Rôtkæppchen₆₈ 01:30, 22. Nov. 2016 (CET)
- Innovation und Weiterentwicklung erfolgen heutzutage überwiegend staatlich oder staatlich gefördert. Hier findet ein Burdenshare und im Nebeneffekt auch eine Koordination zwischen Staat und Industrie/Wirtschaft statt. Das ist so gewollt und gut so, entlastet die Industrie und nutzt zum Vorteil der gesamten Wirtschaft/ Öffentlichkeit pragmatisch die sonst ungebundene/ freie Wissenschaft. Selbst wenn in der Industrie in eigenen Abteilungen Forschung getrieben wird, ist sie in der Regel durch Forschungsgelder gestützt und/oder findet in Kooperation mit staatlichen Instituten (Helmholtz, Fraunhofer, Plank etc.) statt. Es ist eine gute Eigenschaft des sonst so beschimpften Kapitalismus zum Vorteil Aller eine mächtige staatliche Forschung zu betreiben und diese auch wirtschaftlich zu nutzen. --2003:75:AF11:7500:119A:5AB6:6CC4:16CF 08:35, 22. Nov. 2016 (CET)
@Fragesteller: Dazu muss aber auch ganz klar gesagt werden was Deutsche eher weniger gern hören: Computer, Internet (+ Luftfahrt, Raumfahrt, Schienenverkehr Nukleartechnik...) waren anfangs (fast) ausschließlich und heute weiterhin zum größten Teil Militärtechnik ist von denen es ein Teil der davon heute in die zivile Anwendung geschafft hat. (Beziehst du dich eig. auf Ha-Joon Chang?) Beim Auto war das zumindest ganz am Anfang nicht so, weil so weit ich weiß (andere mögen mich eines besseren belehren) dass das Militär vor dem 1. WK Kraftfahrzeugen eher skeptisch gegenüberstand was sich natürlich während des Krieges änderte. Dementsprechend waren beide Weltkriege auf jeden Fall Katalysatoren der Motorisierung weil eben nach dem Krieg eine weit größere Fahrzeugindustrie (+Flugzeugindustrie) zur Verfügung stand, die ihre Produkte auf dem zivilen Markt absetzen wollte/musste. Allerdings unterstützt der Staat den Autoverkehr vor allem durch den Straßenbau (der aber natürlich auch wieder dem Militär dient). Vor einiger Zeit gab es hier mal eine Frage, bei der als Antowrt ein Paper aus dem UK zitiert wurde nach der der Staat seit 1980 den Autoverkehr soagr mehr unterstützt als zuvor, obwohl eig. doch die Zeit 1950 bis 1980 als die große Zeit der "autogerechten Stadt" gilt) Es ist im übrigen bis heute so das naturwissenschaftliche Forschung vor allem dem Militär dient (nur in Deutschland und Japan ist das nicht bzw. wird zumindest weniger offen diskutiert). ES gibt aber auch Innovation die ohne den Stadt entstanden sind, im 19. Jhd. der Bahnverkehr etwa, im 20. Jhd. elektrische Haushaltsgeräte oder heute der Mobilfunk, der erst mit der Privatisierung der meisten staatlichen Telekommunikationsdienste sich verbreitete. Die allermeisten Unternehmen erforschen nur von dem sie glauben was ihnen zumindest mittelfristig Nutzen bringt; nur einige wenige Großkonzerne haben das Interesse und das Geld, auch mal richtige Grundlagenforschung zu betreiben. Unsere Autoindustrie bekanntermaßen nun einmal nicht.--Antemister (Diskussion) 10:22, 22. Nov. 2016 (CET)
Du musst unterscheiden zwischen (Grundlagen)forschung und Anwendungsforschung. Grundlagenforschung wird tatsächlich überwiegend von staatlichen Stellen durchgeführt (Unis, Forschungszentren, Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft etc.) und ist erst mal weitestgehend zweck- und wertfrei, obwohl die FHGler schon recht anwendungsnah forschen und auch viel Unis den Honigtopf Patente/Lizenzen zur Geldgewinnung entdeckt haben. Die erst mal zweckfreien Erkenntisse werden dann von Firmen aufgegriffen, um sie in ihren Produkten einzusetzen. Schönes Beispiel aus neuerer Zeit ist der Riesenmagnetowiderstand, der von der Gruppe um Peter Grünberg am Forschungszentrum Jülich so um 1988 entdeckt wurde und erst mal eine nette Kuriosität war. Schnell erkannte man aber das Potential und 1997 kam die erste Festplatte auf den Markt, die diesen Effekt nutze. Ohne diese Arbeit gäbe es heute mit einiger Wahrscheinlichkeit keine Festplatten mit mehr als einem Giga!byte Kapazität. Und auch wenn hier behauptet wurde, dass das Militär bzw. die potentielle militärische Nutzung die ausschlaggebende Triebkraft für technologische Entwicklungen sei (der Krieg ist der Vater aller Dinge) so ist im 20. Jahrhundert sicher die zivile Nutzung deutlich stärker daran beteiligt als diese. --Elrond (Diskussion) 12:26, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das etwas durch "den Staat" oder explizit aufgrund staatlicher Subvention entwickelt wird ist die absolute Ausnahme und liegt vermutlich nicht mal im zehntel Promillebereich. Den Meisten ist nicht klar wie viel Erfindung in so einem Auto steckt. Jeder Knopfleiste, jeder Türgriff, jedes Frontlicht sind monatelange Entwicklung und Erfindung. Und das trifft praktisch auf alles zu was dich umgibt, selbst so etwas banales wie ein Türschloss oder ein Wasserhahn. Mit all dem hat der Staat nichts zu tun oder zu tun gehabt. Der Staat subventioniert halt ein wenig ideologisch motiviert rum. Das Geld wird dann dankbar von der Privatindustrie genommen um etwas zu erforschen was man sowieso erforschen wollte. Was passiert wenn man den Staat Kontrolle über Technologische Entwicklung gibt sah man in der DDR. Gleiches Volk gleiche Grundvoraussetzungen und alles was es in der DDR gab, egal was es war, war im Vergleich zu Westprodukten einfach nur Schrott zum wegwerfen. Es gibt eine Grundregel die kann man auf alles anwenden. Alles was der Staat macht ist drei mal so teuer und zwei bis drei mal ineffizienter als die Privatwirtschaft. --2003:76:4E55:F7F:B9B9:1651:3674:D43B 19:09, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das ist in dieser Pauschalität nicht zutreffend. Am Beispiel einiger Bahnprivatisierungen lässt sich gut zeigen, dass das nicht immer gilt. Bspw. in Estland oder Argentinien wurde die Eisenbahninfrastruktur mitprivatisiert - das Ergebnis war verheerend und für die Kunden sehr teuer. In Großbritannien hat man rechtzeitig noch die Kurve gekriegt und Railtrack wieder in staatlichen Betrieb übernommen. Seitdem ist das dortige Bahnsystem wieder deutlich effizienter und erfolgreicher, durch einen Mix aus privaten EVU und staatlicher Infrastruktur. Bei natürlichen Monopolen hat in vielen Fällen der Staat bislang meist die bessere Arbeit geleistet. Und was die DDR betrifft - da gab es durchaus auch sehr brauchbare Produkte, auch wenn natürlich unstrittig ist, dass Trabi und Robotron-Rechner weit hinter der Westkonkurrenz zurückgeblieben sind. --Wdd (Diskussion) 19:18, 22. Nov. 2016 (CET)
- +1. Außerdem beruhte das wirtschaftliche Desaster der DDR nicht darauf, dass der Staat einzelne Unternehmen der Daseinsvorsorge besaß und verwaltete, sondern (unter anderem) auf der Wahnsinnsidee, man könne die gesamte Wirtschaft staatlich planen und lenken. --Jossi (Diskussion) 19:51, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das ist in dieser Pauschalität nicht zutreffend. Am Beispiel einiger Bahnprivatisierungen lässt sich gut zeigen, dass das nicht immer gilt. Bspw. in Estland oder Argentinien wurde die Eisenbahninfrastruktur mitprivatisiert - das Ergebnis war verheerend und für die Kunden sehr teuer. In Großbritannien hat man rechtzeitig noch die Kurve gekriegt und Railtrack wieder in staatlichen Betrieb übernommen. Seitdem ist das dortige Bahnsystem wieder deutlich effizienter und erfolgreicher, durch einen Mix aus privaten EVU und staatlicher Infrastruktur. Bei natürlichen Monopolen hat in vielen Fällen der Staat bislang meist die bessere Arbeit geleistet. Und was die DDR betrifft - da gab es durchaus auch sehr brauchbare Produkte, auch wenn natürlich unstrittig ist, dass Trabi und Robotron-Rechner weit hinter der Westkonkurrenz zurückgeblieben sind. --Wdd (Diskussion) 19:18, 22. Nov. 2016 (CET)
- "alles was es in der DDR gab, egal was es war, war im Vergleich zu Westprodukten einfach nur Schrott zum wegwerfen" - Absoluter Bloedsinn! In meinem Elternhaus laeuft ein Foron-Kuehlschrank, der ist aelter als ich. Ich gehe jede Wette ein, selbst so ein "Hochtechnologie-Geraet" von heute (enthaelt ja die Erkenntnisse aus 40 Jahren Weiterentwicklung ;) ) laeuft nie wieder 40 Jahre. Mein Vater benutzt immernoch die Multimax-Bohrmaschine, waehrend bei mir schon mindestens 3 "Westprodukte" auseinandergefallen sind. Usw... --Nurmalschnell (Diskussion) 20:05, 22. Nov. 2016 (CET)
- Mal abgesehen davon, dass die Aussage, es gäbe kaum Entwicklungen aus staatlicher Verwantwortung, schon aufgrund der diversen o.g. Beispielen falsch ist: Eine technische Entwicklung beginnt nicht erst mit dem Entwerfen des eigentlichen Produkts. In der Grundlagenforschung spielen staatliche Gelder (sei es an staatlichen Einrichtungen wie Universitäten und Forschungsinstituten oder durch Forschungsaufträge) eine überragende Rolle. Viele Produkte (z.B. die meisten Fahrerassistenzsysteme) wären ohne staatlich finanzierte Grundlagenforschung nie entwickelt worden, selbst wenn die eigentliche Entwicklung der Produkts dann von einem Unternehmen kam. Zugleich treibt der Staat Innovationen auch durch gesetzliche Vorgaben voran: Gerade im Bereich der Automobilindustrie (bei Sicherheit, Umweltschutz, usw) wurden Entwicklungen erst zur Marktreife gebracht (oder überhaupt erst begonnen), weil Staaten Anforderungen in Gesetze gossen oder zumindest damit drohten.--2A02:8070:B8A:BF00:EDE2:5308:CF2:208F 20:42, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die DDR hat auch viele Haushaltsgeräte in den Westen exportiert. Diese wurden dann über die großen Versandhändler (Quelle, Neckermann etc) oder über Kaufhausketten an den Mann gebracht. Bei einigen Waren wurde allerdings nach je Zielmarkt unterschiedliche Qualität produziert. Die Praktica-Kameras für den Westexport waren Erste Wahl, die für den DDR-Markt Zweite Wahl. Bei den Kinderwagen wurde sogar Dritte Wahl noch verkauft – nach Russland. --Rôtkæppchen₆₈ 21:11, 22. Nov. 2016 (CET)
Abgeordnete sind RA
Wieso besteht ein Großeteil der Abgeordneten in den meisten westlichen Ländern eigentlich aus Rechtsanwälten? (nur im Bundestag besetzen sie den zweiten Platz, den ersten Platz haben Beamte). --93.134.147.89 22:32, 21. Nov. 2016 (CET)
- Kurz und grobschnittig: Rechtsanwälte haben die Chance ihre Zeit relativ frei einzuteilen und verdienen eventuell genug damit, auch mal ein paar Stunden mehr für Politik freizumachen und trotzdem noch ein ordentliches Einkommen zu haben. Außerdem ist die Haupfaufgabe der Parlamente, Gesetze zu machen - da hilft es, wenn man Ahnung vom deutschen Recht hat. -- southpark 22:35, 21. Nov. 2016 (CET)
- Sonst sind es außer Hinz und Kunz noch Lehrer.[17] --Hans Haase (有问题吗) 22:57, 21. Nov. 2016 (CET)
- Böse Zungen behaupten ja, dass es sich um Rechtsanwälte handelt, die in ihrem erlernten Beruf nicht arbeiten können oder wollen. -- Janka (Diskussion) 02:37, 22. Nov. 2016 (CET)
Ist das wirklich so? Hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Die entsprechende Statistik [18]
- Gruppe 1.1.1 - 115 Beamte in 6 Teilgruppen 1.1.1.1 bis 6 der Ebene 4, davon aber 27 Wahlbeamte, welche zuvor noch einen anderen Beruf/Tätigkeit ausübten
- Gruppe 2.2.1 - 92 "Rechts-, wirtschafts- und steuerberatende Berufe"
Also 92 von 630, was ein Siebentel, 14,6% ausmacht, wobei es eben nicht Rechtsanwälte sind. Um eine "allgemeine Frage" zu stellen, sollte man zumindest solche Basisfakten haben, und nicht nicht Parolen aus einer bestimmten Ecke über das Parlament verbreiten. Ansonsten wird kein Anwalt plötzlich mal Politiker, schaut genauer hin, das sind meistens Teilhaber von Anwaltskanzeleien. Normalanwälte haben auch keine Zeit für 20 Jahre Kommunalpolitik, was davor steht.Oliver S.Y. (Diskussion) 02:50, 22. Nov. 2016 (CET)
Neben den genannten Gründen gibt es sicherlich auch noch einige weitere die zumindest zutreffen könnten. Zum einen gibt es relativ viele Juristen nämlich über 200000. Das ist mehr als in vielen anderen Berufsgruppen. Hinzu kommt das bei Akademikern im Allgemeinen und in den Geistes und Sozialwissenschaften zu denen Jura gehört das Interesse an Politik häufig größer ist als bei anderen Menschen. Darüberhinaus haben sicherlich nicht wenige Juristen das Rüstzeug sich rethorisch aber auch aufgrund ihrer praktischen Fähigkeiten in einer Partei hochzudienen.
In der Praxis ist eine Partei durchaus hin und wieder mit juristischen Fragestellungen konfrontiert. Angefangen von der Genehmigung für einen Stand bis hin zum korrekten aufstellen von Wahllisten oder der korrekten Durchführung einer Unterschriftensammlung. Wer so etwas richtig organiseren kann, erntet dafür Prestige und wer Prestige erntet wird auch schneller als Kandidat aufgestellt. --93.237.46.168 03:03, 22. Nov. 2016 (CET)
22. November 2016
§ 177 Stgb Abs.3
In § 177 Abs. 3 wird festgestellt "Der Versuch ist strafbar". Soweit mir bekannt ist ist dieser Absatz neu. Zuvor wurde die Strafbarkeit des Versuchs aus § 12 Stgb und § 23 Stgb hergeleitet. Nun stellt sich mir die Frage warum Abs.3 extra eingefügt wurde und ob dies für die Praxis irgendeine Relevanz hat.--93.237.46.168 01:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- Aus § 12 Abs. 1 und 2 StGB und § 177 Abs. 1 StGB errgibt sich klar, dass der erste Halbsatz von § 23 Abs.1 Satz 1 nicht zutrifft, wohl aber der zweite Halbsatz. Damit ergibt sich eine Strafbarkeit des Versuchs im Falle des § 177 StGB nicht aus § 23 StGB, sondern hier nur aus § 177 Abs. 3 StGB. --Rôtkæppchen₆₈ 02:36, 22. Nov. 2016 (CET)
Aber wie wurde versuchte Vergewaltigung dann vor dem hinzufügen des Abs.3 geahndet?--93.237.46.168 02:51, 22. Nov. 2016 (CET)
- Früher, z.B. 1876, war sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung mit Zuchthaus bedroht. Dadurch war §§ 43 ff für die Versuchsstrafbarkeit zuständig. --Rôtkæppchen₆₈ 03:06, 22. Nov. 2016 (CET)
- Bis zu der Novelle vom 10. November 2016 http://lexetius.com/StGB/177,2 war die Mindeststrafe 1 Jahr Freiheitsstrafe, sodass sich die Strafbarkeit des Versuchs ohne weiteres aus §§ 12, 23 StGB ergab. Nunmehr ist der Umfang des Tatbestandes weiter, der Strafrahmen dafür niedriger: „Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren“, sodass die Strafbarkeit des Versuchs ausdrücklicher Bestimmung bedarf. --Vsop (Diskussion) 07:29, 22. Nov. 2016 (CET)
What are the dimunitives of panthera and luparium?
Hallo!
I'm trying to find every available "Ableitung" (afleiding) of the Latin lupus luparium and panthera.
I've checked Konrad Schwenck's Etymologisches Woerterbuch der lateinischen Sprache (1827), as well as Alois Vanicek's Etymologisches Woerterbuch der lateinischen Sprache (1874), and dicolatin.com ( http://www.dicolatin.com/FR/LAK/0/PANTHERIS/index.htm ). It seems pantherinus means "von Panthern", which cannot therefore be used as a dimunitive. What concerns ("wat betref...") the -arium of luparium (Bordell, Hurenhaus), derived from she-wolf (lupa), I have no clue how to make that a dimunitive.
Antworten Sie bitte auf Deutsch.
Danke, Suidpunt (Diskussion) 08:35, 22. Nov. 2016 (CET)
- lupulus, pantherula. --Edith Wahr (Diskussion) 09:10, 22. Nov. 2016 (CET)
- Gibt es dafür auch Quellen?
- Ich antworte auf Latein: „Pantheriscus est parvus panther, vel, quod idem, parva panthera.“[19].
- Worum geht es im zweiten Fall? Um die Verkleinerungsformen von lupus oder von luparium? --BlackEyedLion (Diskussion) 09:11, 22. Nov. 2016 (CET)
- Sorry, it should be luparium... My mistake. Thank you so far... Suidpunt (Diskussion) 10:11, 22. Nov. 2016 (CET)
- Quelle für lupulus: [20]. Lupulus ist aber auch der Hopfen.[21] --BlackEyedLion (Diskussion) 09:14, 22. Nov. 2016 (CET)
- Bei pantherula und Latein erhalte ich im Übrigen keine Treffer: [22]. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:16, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das musst du auch gar nicht, ist auch ohne dich und ohne google wunderbar mit der lateinischen Morphologie vereinbar.--Edith Wahr (Diskussion) 09:27, 22. Nov. 2016 (CET)wie sagt man auweia auf Lateinisch?
- Wenn es nicht unbedingt klassisches Latein sein muss, sondern auch neuzeitliches sein darf: pantherella. -- Geaster (Diskussion) 09:31, 22. Nov. 2016 (CET)
- bzw. panthella. Klingt aber irntwie doof imho. --Edith Wahr (Diskussion) 09:36, 22. Nov. 2016 (CET)\
- Thank you so much. I really start to believe everyone started to create their own Latin rules in the past, anyways. I find quite a lot of deviations for dimunitives. German, Dutch and Afrikaans are so much more regular than this! Suidpunt (Diskussion) 10:12, 22. Nov. 2016 (CET) 10:11, 22. Nov. 2016 (CET)
- Vor allem dann, wenn hier unbelegte Behauptungen aufgestellt werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:14, 22. Nov. 2016 (CET)
- Hier gibt es noch mehr zum parvus panther: [23]. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:28, 22. Nov. 2016 (CET)
- ja, da steht: quamvis apud Latinos de parvo panthere nemo meminerit...--Edith Wahr (Diskussion) 11:13, 22. Nov. 2016 (CET)
- Hier gibt es noch mehr zum parvus panther: [23]. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:28, 22. Nov. 2016 (CET)
- Vor allem dann, wenn hier unbelegte Behauptungen aufgestellt werden. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:14, 22. Nov. 2016 (CET)
- Thank you so much. I really start to believe everyone started to create their own Latin rules in the past, anyways. I find quite a lot of deviations for dimunitives. German, Dutch and Afrikaans are so much more regular than this! Suidpunt (Diskussion) 10:12, 22. Nov. 2016 (CET) 10:11, 22. Nov. 2016 (CET)
- bzw. panthella. Klingt aber irntwie doof imho. --Edith Wahr (Diskussion) 09:36, 22. Nov. 2016 (CET)\
- Wenn es nicht unbedingt klassisches Latein sein muss, sondern auch neuzeitliches sein darf: pantherella. -- Geaster (Diskussion) 09:31, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das musst du auch gar nicht, ist auch ohne dich und ohne google wunderbar mit der lateinischen Morphologie vereinbar.--Edith Wahr (Diskussion) 09:27, 22. Nov. 2016 (CET)wie sagt man auweia auf Lateinisch?
- Bei pantherula und Latein erhalte ich im Übrigen keine Treffer: [22]. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:16, 22. Nov. 2016 (CET)
- lupulus, pantherula. --Edith Wahr (Diskussion) 09:10, 22. Nov. 2016 (CET)
Fragen zum Gemälde

Liebe Netzgemeinde, zu dem Bild (ca. 1830, zeigt das Dorf Neuhausen (heute im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg von München), das gestern in der Süddeutschen zu bestaunen war, wären einige ergänzende Informationen hilfreich:
- Kann ein Kunstkenner die Art des Gemäldes bestimmen? (z.B. Öl auf Leinwand, Aquarell)
- Der Künstler ist lt. Zeitungsartikel unbekannt, aber vielleicht kann hier doch jemand helfen?
- Welche Kirche des damaligen Dorfes Neuhausen ist abgebildet? (In der Liste der Baudenkmäler in Neuhausen (München) konnte ich sie nicht wiederfinden, aber vielleicht ist der charakteristische Turm ja auch verändert worden?
--Ratzer (Diskussion) 12:17, 22. Nov. 2016 (CET)
- Es ist fast sicher in Öl gemalt, möglicherweise auf Holz. Ganz sicher ist es kein Aquarell. Rainer Z ... 12:38, 22. Nov. 2016 (CET)
- Mein Tipp zur Kirche: Winthirkirche. Gründe: Die Größe des Gebäudes passt, die Lage im nördlichen Stadtteil (erkennbar auf dem Gemälde an der Sicht auf die Frauenkirche) stimmt, auf dem alten Foto im Artikel ist der Turm (mit anderer Haube als auf dem Gemälde) ähnlich gestaltet und befindet sich auch nördlich des Gebäudes, die Kirche wurde sowohl zwischen der Entstehung des Gemäldes und des alten Fotos als auch noch nach der Aufnahme des alten Fotos umgestaltet. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:44, 22. Nov. 2016 (CET)
- +1 Zu dem Ergebnis bin ich gerade auch gekommen. Falls die Kirche auch dem Gemälde nicht abgerissen wurde. Rainer Z ... 12:49, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Winthirkirche war ja auch Zentrum des alten Neuhausen (Friedhof Neuhausen#Geschichte), weshalb gerade diese Kirche erstens auf dem Gemälde und zweitens im Artikel über das Stadtteiljubiläum erscheinen sollte. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:28, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das Gebäude vorne rechts auf dem Gemälde könnte auch (umgebaut) das hinten links auf dem alten Foto sein. Rainer Z ... 15:38, 22. Nov. 2016 (CET)
Danke für alle Wortmeldungen.--Ratzer (Diskussion) 21:35, 22. Nov. 2016 (CET)
Unzustellbar
Hallo! Habe heute zum x-ten Mal Post von einem ehemaligen Mitbewohner im Briefkasten gehabt. Adresse durchstreichen und in Briefkasten stecken ist also offenbar keine Lösung. Wegen Postgeheimnis darf ich ja auch nicht reinschauen, und kein Absender aus dem Umschlag ersichtlich. Wo ist geregelt, wie man mit sowas umzugehen hat. Ist ja kein einfacher Hausmüll, sondern wirkt sich ggf. für den Mitbewohner negativ aus, oder für einen selbst, wenn es von nem Inkassodienst kommt.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:25, 22. Nov. 2016 (CET)
- Warum werden die Briefe bei dir eingeworfen, also was ist der Grund dafür, dass sie noch zugestellt werden? Hatte der ehemalige Mitbewohner eine c/o-Adresse bei dir? --KayHo (Diskussion) 12:32, 22. Nov. 2016 (CET)
- Zusatz bei der Anschrift c/o OSY. Oliver S.Y. (Diskussion) 12:34, 22. Nov. 2016 (CET)
- Machen müssen musst du mMn gar nichts. Rechtlich geht dieser Brief dem ehemaligen Mitbewohner ja auch nicht zu. Sollte der Mitbewohner dem Absender seine neue Anschrift nicht mitgeteilt haben, dann ist das sein Problem, nicht deins. Vielleicht hat er die neue Anschrift ja auch absichtlich nicht mitgeteilt.
- Wenn du was machst, was ich löblich finde, dann machst du das aus Nettigkeit. Hast du eine Telefonnummer des ehemaligen Mitbewohners? Oder eine E-Mail-Adresse? Oder vll. die neue Anschrift? Als letztes käme dann ja theoretisch noch Aufmachen in Betracht, aber: Das geht schnell in Richtung Verletzung des Briefgeheimnisses und es ist ja auch nicht deine Aufgabe, Post, die für jemand anderen bestimmt ist weiterzuleiten oder für diesen Anderen zu antworten. --87.123.6.70 12:35, 22. Nov. 2016 (CET)
- (BK) Wenn es von einem Inkassobüro kommt, steht da drauf "Falls Empfänger verzogen mit neuer Adresse zurück" sowie ein Absender. Wer nicht auf der Flucht ist, sollte einen Nachsendeantrag stellen und/oder wenigstens seinen Mitbewohnern/Vermieter sagen, wohin er verzogen ist. Wenn also weder die Post nachgesendet werden kann, noch ein Nachsendeantrag gestellt ist, noch eine neue Adresse hinterlassen wurde, noch ein Poststück eine Absenderangabe hat, so sind sowohl Absender, als auch Empfänger selbst schuld, wenn die Post direkt im Papierkorb landet. Die Welt ist nicht dazu da, die Dummheit/Faulheit/Unfähigkeit von einzelnen Menschen dauerhaft zu korrigiern, auf dass es ihnen wohlergehe.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:37, 22. Nov. 2016 (CET)
- Du hast also offenbar nicht die neue Anschrift, die du draufschreiben könntest. Dann solltest du nicht nur durchstreichen, sondern dem Postboten auflauern (unrealistisch, die kommen irgendwann) oder "unbekannt verzogen" draufschreiben. Dann kümmert sich die Nachforschungstelle drum, und die dürfen reinschauen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 12:38, 22. Nov. 2016 (CET)
- Bei einer c/o-Adresse fällt aber nicht auf, wenn der eigentliche Empfänger verzogen ist, der c/o-Empfänger aber weiterhin dort wohnt. Wie oben bereits gesagt, musst du nichts tun. Sofern noch Kontakt besteht, würde ich ihn darauf hinweisen, dass er sich dringend ummelden soll und die neue Adresse mitteilen soll. Die Briefe kann er soweit aufgehoben abholen. Und ihm klar machen, dass du halt alle Briefe, die vielleicht ab 1.1.2017 eingehen dann einfach entsorgst. --KayHo (Diskussion) 12:40, 22. Nov. 2016 (CET)
Nochmal Leute, ich erwarte von Euch keine Lebenshilfe, auf solche Sachen bin ich auch schon gekommen. Ich wollte eigentlich wissen, wo sowas geregelt ist, AGB der Post/PIN AG oder in einem Gesetz.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:42, 22. Nov. 2016 (CET)
- Näheres zur Arbeit der Nachforschungsstelle in Marburg gibt es hier. --87.123.6.70 12:44, 22. Nov. 2016 (CET)
- BK Du denkst zu viel für deinen Mitbewohner, wenn der ohne neue Adresse verschwunden ist, ist das sein Problem. Das einzig richtige, was du tust ist, die Anschrift durchzustreichen, "unbekannt verzogen" drauf zu schreiben und die Sendung der Post wieder zu übergeben/ in den gelben Postkasten zu werfen. Die Post hat in Marburg eine Briefermittlungszentrale, die Mitarbeiter sind befugt die Briefe zu öffnen und die teilen dem Absender dann mit, dass der Adressat nicht erreichbar ist. Es ist somit auch unwahrscheinlich, dass bei dir trotzdem die Moskau Connection auftaucht.--2003:75:AF11:7500:AC67:3C5C:8790:E44E 12:52, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich glaube nicht, dass es zu sowas Gesetze, Vorschriften oder AGBs gibt. Von daher würde ich mir die einfachste Lösung rauspicken. --KayHo (Diskussion) 12:55, 22. Nov. 2016 (CET)
- Hier sind die Juristen gefragt. Du erhälst etwas, was Dir nicht gehört. Natürlich ist es ein Versäumnis des Zustellers. Aber auch diese Zusteller stehen immer mehr unter Druck. Ob der Bewohner seinen Umzug gemeldet hat oder nicht ist seine Angelegenheit (Meldeversäumnis). --Hans Haase (有问题吗) 13:07, 22. Nov. 2016 (CET)
- BK Das Öffnen der Briefe durch den Postdienstleister ist als Ausnahme zum Briefgeheimnis im §39 des Postgesetztes zugelassen und in den zugehörigen Verwaltungsvorschriften im Ablauf vorgegeben. Dass sie das auch machen müssen, bin ich selbst ratlos, wo das stehen könnte. Das ist so exotisch, dass es da keine Vorlesung gab. --2003:75:AF11:7500:AC67:3C5C:8790:E44E 13:11, 22. Nov. 2016 (CET)
- „Natürlich ist es ein Versäumnis des Zustellers.“ Dafür spricht im geschilderten Fall relativ wenig... --KayHo (Diskussion) 13:27, 22. Nov. 2016 (CET)
- Der Zusteller hat korrekt zugestellt. Das hier ist ein internes Problem beim Adressaten. --87.123.6.70 14:14, 22. Nov. 2016 (CET)
- Versuch es mal so: Briefe weiterhin in den Briefkasten stecken, aber mit der Aufschrift: Annahme verweigert. Empfänger verzogen. Die AGB für Briefpost (national) gibt es hier. Die AGB der Pin Mail AG gibt es hier. --2003:46:A0F:C800:D455:F3C2:AEA2:81BE 14:00, 22. Nov. 2016 (CET)
- Annahme verweigern kann nur der Empfänger. Im vorliegenden Fall muss es heißen „Unzustellbar – Empfänger unbekannt verzogen“. --Rôtkæppchen₆₈ 17:55, 22. Nov. 2016 (CET)
- Es hilft mitunter nicht irgendetwas anderes, sondern "unanbringlich - Empfänger unbekannt verzogen" auf dem Brief zu notieren, bevor man ihn wieder einwirft. Das sollte die Post dazu veranlassen, den Absender erst zu ermitteln und dann ggf. zu informieren. --87.123.6.70 14:14, 22. Nov. 2016 (CET)
- Wo ist denn da das Problem? Es kommt doch immer der selbe maximal zwei verschiedene Briefträger. Den muss man nur bescheid sagen. --2003:76:4E55:F7F:B9B9:1651:3674:D43B 18:57, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich hatte das Zeug damals mit Vermerk in den gelben Briefkasten gegeben, wenn es über die Deutsche Post zugestellt wurde. --Hans Haase (有问题吗) 22:08, 22. Nov. 2016 (CET)
Suche ein Buch wo mir der Name entfallen ist
Hallo. Ich suche ein Buch welches ich vor ca 5 Jahren gelesen habe. Es handelt vom stalkin einer Frau die einen ex freund hatte von dem sie dachte er würde sie stalken. Sie hatte auch einen Freund welcher bei ihr wohnte. Am ende des buches hat sich herausgestellt, dass sie von jemandem gestalkt wurde der sie nur kurz auf einwr party gesehen hatte. viel mehr weiß ich über das buch leider nicht ich hoffe man kann mir helfen und vielleicht den Namen des Buches herausfinden. Schonmal vielen dank!
--84.61.153.160 14:02, 22. Nov. 2016 (CET)
Schmerz und Weichtiere
Ist es bewiesen oder wird stark angenommen, dass Weichtiere Schmerz fühlen? Danke --Emilsinclair2.0 (Diskussion) 14:50, 22. Nov. 2016 (CET)
- Also, ich jedenfalls nehm das ganz stark an. fz JaHn 15:06, 22. Nov. 2016 (CET)
- Danke dem Hinweis, Ich habe die Frage, somit zu einer sinnvollen, abgeändert.--Emilsinclair2.0 (Diskussion) 15:12, 22. Nov. 2016 (CET)
- Jedes Tier muss Beschädigungen seiner sebst vermeiden. Dazu gehören Sensoren im Körper, die Hitze, Verletzungen, Druck usw. erfassen und irgendwohin melden. Danach muss eine angemessene Reaktion erfolgen. Bei einem Tier, dass solche Reaktionen unterdrücken kann, müssen die Meldungen priorisiert werden. Sensormeldungen mit absoluter Top-Priorität dürfen nicht unterdrückbar sein. Und das nennt der Mensch dann Schmerz. Weil die Priorität so hoch ist, dass ein Ignorieren extrem unangenehm ist. Und wenn ein Mensch mit betäubter Lippe isst, dann passiert ihm das gleiche wie ein Hummer, der keinen Schmerz kennt. --2.246.89.7 15:48, 22. Nov. 2016 (CET)
- Du kannst es auch so sehen:
- Wir haben Menschenschmerz (wobei es einen weiten Bereich der individuellen Schmerzempfindlichkeit bei Menschen gibt) und andere Tierarten haben ihren eigenen Artschmerz. Reagieren sie "besonders" auf einen bestimmten Reiz, so fühlen sie ihn auch. GEEZER … nil nisi bene 17:15, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das ist nicht ganz so. Wenn ein Reiz so verschaltet ist, dass eine zwangsläufige Reaktion erfolgt und das Tier keine Wahl hat, dann ist auch kein Schmerz notwendig. Z.b. wenn wir helles Licht ins Auge bekommen, geht das Auge automatisch zu. --2.246.89.7 17:53, 22. Nov. 2016 (CET)
- Da scheint mir das Problem zu liegen. Ist ein Verhalten nach Verletzung, Stoß, Stromschlag usw. nur reflexhaft oder wird es von Schmerzempfinden begleitet? Das lässt sich naturgemäß schwer beurteilen oder gar messen. Rainer Z ... 20:28, 22. Nov. 2016 (CET)
Ist Versandhandel eigentlich ökologischer als Einzelhandel?
Ist Versandhandel eigentlich ökologischer als Einzelhandel? Angenommen in einer langen Straße benötigen hundert Haushalte je ein Kilogramm Waschpulver und jeder Haushalt macht sich individuell auf den Weg zum Supermarkt, dann würde das doch bedeuten, dass das mehr Energie verbraucht als ein Paketwagen, welcher die Ware direkt vom Versandhändler in die o. g. Straße ausliefert; ohne den Umweg zum Supermarkt?
Das Beispiel ist nur eine Milchmädchenrechnung, ich hoffe ich habe verständlich gemacht, worum es mir geht? Irgendwie dachte ich immer, Versandhandel ist unökologisch, aber da sich viel weniger Individuen bewegen und auf eine Zwischenstation (Supermarkt) verzichtet werden kann, scheint das ein Irrtum zu sein? Holstenbär (Diskussion) 14:56, 22. Nov. 2016 (CET)
- Schwer zu sagen, denn das ist eine ziemlich komplexe Rechnung, mit vielen Variablen. SIehe auch: http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/umwelt-einkaufen-online-laden-100.html --Buchling (Diskussion) 15:15, 22. Nov. 2016 (CET)
- Man kann sich die Antwort je nach persönlicher Vorliebe aussuchen, das ist doch schön: Das Angebot reicht von "Versandhandel ist schlecht" über "Kann man nicht sagen" bis "Versandhandel ist gut" :-) --Rudolph Buch (Diskussion) 15:36, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich tendiere stark zu: Es kommt drauf an. Ich lebe z. B. in der Großstadt, der nächste Supermarkt ist zwei Blocks entfernt, eine Menge anderer Geschäfte sind fußläufig zu erreichen. In meinem Fall wäre also Versandhandel (bei Alltagsbedarf) sicher ökologisch ungünstig. Auf dem Land, wo man erst kilometerweit mit dem Auto fahren muss, sieht die Sache sicher ganz anders aus. Rainer Z ... 15:49, 22. Nov. 2016 (CET)
- Vielleicht spielt es auch noch eine Rolle, ob es ein Zusteller ist, der ein ganzes Gebiet bedient, oder ob in einem Dorf jeden Tag fünfundzwanzig Zusteller aufschlagen und jeder vier Pakete abliefert. --GeorgDerReisende (Diskussion) 17:16, 22. Nov. 2016 (CET)
- Und vielleicht spielt es auch noch eine Rolle, ob ich allein für das Waschpulver losziehe oder eine ganze Einkaufstour mache. Also alles ist möglich. --Slartibartfass (Diskussion) 17:22, 22. Nov. 2016 (CET)
- Und vielleicht spielt es auch eine Rolle, ob jemand, der zum Supermarkt geht, vorher noch beim Buchhändler und beim Elektrogeschäft einkauft.--Expressis verbis (Diskussion) 17:24, 22. Nov. 2016 (CET)
- Und darauf, wie die Dinge gebündelt werden. Bei Amazon (fr), das ja teils selbst vertreibt, teils Händlerplattform ist, scheint es immer öfter so zu sein, dass einem Einzelposten direkt aus China, Laos etc. zugeschickt werden, was die Ökobilanz stark trüben dürfte. -- 195.68.6.6 17:32, 22. Nov. 2016 (CET)
- In der Tat ist "gebündelt" das Stichwort. Siehe Post: Ein Dienstleister bringt jeden Tag alle Sendungen, auf einer genau geplanten Route. Unsinning wird es dann wenn diverse Anbieter rumfahren müssen. Und je länger die Wege sind, desto mehr kann mit der Bündelung sparen., also vor allem auf dem Land.--Antemister (Diskussion) 18:56, 22. Nov. 2016 (CET)
- Und darauf, wie die Dinge gebündelt werden. Bei Amazon (fr), das ja teils selbst vertreibt, teils Händlerplattform ist, scheint es immer öfter so zu sein, dass einem Einzelposten direkt aus China, Laos etc. zugeschickt werden, was die Ökobilanz stark trüben dürfte. -- 195.68.6.6 17:32, 22. Nov. 2016 (CET)
Bei weitem größere umweltrelevante und soziale Folgen dürften meistens von der Produktion vor Ort ausgehen, als nächstes dann vom überregionalen Transport z.B aus China zum Großhändler; die Form der Distribution vom Einzelhändler zum Endverbraucher ist dagegen vergleichsweise von geringem Einfluß.
Allgemein werden externe Kosten dann reduziert, wenn Zwischenhändler ausgeschaltet werden und Handel direkt zwischen Produzenten und Endverbrauchern stattfindet, z.B. indem ein Produzent Waren direkt vertreibt, auf Wochenmärkten oder nach Hause liefert. Direktvertrieb hat jedoch gegen entwickelte Konkurrenz der Einzelhändler eine Chance allenfalls in Nischen, denn Externalisierung von Kosten lohnt sich. Sowohl Versand- als auch stationärer Einzelhandel profitieren z.B. von auf Staatskosten ausgebauten Straßennetzen, wo sie ihre Lieferwagenflotten langschicken können, Rosenkohl (Diskussion) 18:53, 22. Nov. 2016 (CET)
- Bei ersterem kommt es darauf an wie und was. Bei den berühmten Äpfeln aus Neuseeland ist der größte Schadstoffverursacher tatsächlich die 5km-Heimfahrt im PKW, nicht der Transort per Schiff aus Neuseeland oder mit dem LKW. Vorausgesetzt natürlich der PKW fährt nur für die Äpfel. Dann wird das alles wie gesagt kompliziert. Wie die externen Kosten im Direktvertrieb jetzt mit der Umweltbilanz zusammenhängen verstehe ich aber ebensowenig wie die Frage welche Relevanz es hat, wer die Straen bezahlt. -- southpark 18:59, 22. Nov. 2016 (CET)
Verrückter geht es immer noch; man kann natürlich auch in China eine Motorsäge bestellen, um die Apfelbäume bei sich im Garten umzulegen.
Der Punkt bei den Äpfeln aus Neuseeland ist, daß sie im Frühsommer in Europa ankommen und weniger lang gekühlt werden als heimische Äpfel aus dem letzten Herbst; führen jedoch in Neuseeland auch zu Flächenverbrauch und auch bei ökologischer Produktion zu Spritzmitteleinsatz, weil es unbedingt ganze unverschorfte Äpfel im Frühsommer sein sollen.
Direktvertrieb fördert lokale und saisonale Produktion und Konsumption, daher weniger Straßenverkehr, Lagerkosten und Gifteinsatz, Rosenkohl (Diskussion) 19:51, 22. Nov. 2016 (CET)
- Mein Punkt war in diesem Fall jedoch, dass die 5 km mit dem Auto zum Supermarkt ökologisch eine größere Wirkung haben als die gesamte neuseeländische Apfelproduktion davor. Oder anders gesagt: ein neuseeländischer im Apfel im Juni mit dem Fahrrad aus dem Supermarkt geholt hat weniger ökologischere Auswirkungen als ein deutscher im Oktober mit dem Auto. -- southpark 20:19, 22. Nov. 2016 (CET)
Wie oben schon jemand schreibt: Es kommt drauf an. Der entscheidende, vom Verbraucher beeinflussbare Faktor ist der Weg zum und vom Geschäft: Wer alle seine Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt, wird durch eine Onlinebestellung seine Ökobilanz unmöglich verbessern können, bestenfalls ist sie gleich gut (bzw. schlecht). Immerhin werden (laut Mobilität in Deutschland) "nur" 39 % der Einkäufe per Auto erledigt, 61% der Einkäufe kommen also schon heute ohne Auto aus - weshalb wohl für viele Verbraucher die Onlinebestellung die Bilanz eher verschlechtert (zumindest solange der Lieferwagen des Einzelhändlers nicht deutlich kleiner ist als der des Paketdienstes, aber die Fahrzeuge von Paketdiensten sind grundsätzlich eher klein, in der Hinsicht dürfte der Onlinehandel also rechnerisch bei keinem Konsumenten eine Chance haben). Wer dagegen alle Einkäufe mit dem Auto erledigt (und noch dazu eines mit schlechten Verbrauchswerten fährt) hat gute Karten, durch den Onlinehandel die Bilanz zu verbessern.--2A02:8070:B8A:BF00:EDE2:5308:CF2:208F 20:25, 22. Nov. 2016 (CET)
- Es kommt auch darauf an wie in der Ferne produziert wird. Das kann die Transportbilanz kompensieren. Mit dem Auto einem Kleinteil hinterherfahren steht in keinem Verhältnis. Da schneidet der Lieferdienst mit geplanter Route besser ab. Das Flugzeug hat mit schweren Gegenständen ein Problem, das Schiff mit der Zeit, ist aber in der Bilanz recht gut. Das war vor ca. 2 Jahren Thema eines Magazins, das verschiedene Produkte öko-bilanzierte. --Hans Haase (有问题吗) 22:06, 22. Nov. 2016 (CET)
- Sofern es um das selbe Produkt geht, ist die Produktion für die Frage der Bilanz des Wegs zum Konsumenten irrelevant. I.d.R. landet das Produkt in einem großen Zwischenlager des Händlers, und erst ab dort gibt es Unterschiede in der Bilanz je nach Art des Einkaufs. Dass bspw. regional produziertes, in der richtigen Saison gekauftes Obst eine bessere Bilanz hat als tausende Kilometer entfernt unter Planen mit Heizung gezogenes Obst ist logisch. Spätestens beim Trasport per Flugzeug ist die Bilanz sowieso katastrophal, egal welches Produkt und welche Art des Einkaufs.--2A02:8070:B8A:BF00:EDE2:5308:CF2:208F 22:54, 22. Nov. 2016 (CET)
Gepäckservice an Bahnhöfen früher
Hallo zusammen, heute kaum noch üblich, gab es früher doch noch an jedem größeren Bahnhof eine Stelle, wo man sein Gepäck abgeben konnte. Ich rätsele eben ob es Gepäckaufnahme oder Gepäckaufgabe hieß. Auf jeden Fall wurden da die Gepäckstücke auch gewogen. Danke euch! --hlrmnt 16:30, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das hieß Gepäckaufgabe. --Rôtkæppchen₆₈ 16:36, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich habe Gepäckaufbewahrung in Erinnerung.--2003:75:AF11:7500:1D9D:7C49:B812:AD03 16:49, 22. Nov. 2016 (CET)
- +1 so kenne ich es auch. --M@rcela
16:53, 22. Nov. 2016 (CET)
- Auch heute heißt die Einrichtung noch Gepäckaufbewahrung und ist an größeren Bahnhöfen nicht unüblich: [25]. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- Damals gab es auch noch Gepäckwagen in den meisten Personenzügen in denen dann aufgegebenes Gepäck wie heute im Flugzeug transportiert wurde. Am Zielbahnhof konnte man es dann wieder abholen. --Mauerquadrant (Diskussion) 17:00, 22. Nov. 2016 (CET)
- Auch heute heißt die Einrichtung noch Gepäckaufbewahrung und ist an größeren Bahnhöfen nicht unüblich: [25]. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- +1 so kenne ich es auch. --M@rcela
- Ich habe Gepäckaufbewahrung in Erinnerung.--2003:75:AF11:7500:1D9D:7C49:B812:AD03 16:49, 22. Nov. 2016 (CET)
Nach Konflikt: Es gab beide Bezeichnungen: die Gepäckaufbewahrung, hat nur den Zweck das Gepäck an Ort und Stelle aufzuheben, z.B wenn man noch etwas erledigen will bis man weiter fährt. Die Gepäckaufgabe oder Gepäckabfertigung, (bei der Bahn Gepa (Schreibweise? ich kenn das nur aus mündlich), war dazu da, Gepäck abzugeben (und abzuholen), das die Bahn entlang meiner Reiseroute für den Rerisenden transportiert hat im Gepäckwagen. Das ist schon praktisch, wenn sie sich nicht selbst um seine(n) Koffer kümmern mussten, und der/die Koffer (meistens) am Zielbahnhof mit einem zusammen angekommt. NotSaveForWork (Diskussion) 17:04, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Gepäckaufbewahrung (ob als Schließfach oder als menschenbetriebene Annahmestelle) wurde nach 2001 "aus Sicherheitsgründen" (Terrorgefahr) an vielen Bahnhöfen in D abgeschafft. Möglicherweise sogar an allen (?). --Joyborg 17:08, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ja, Joyborg in gewissen Ländern war das der Fall. Allerdings war das ein klassisches Eigentor, und nicht zu Ende gedacht. Denn wenn die Schliessfächer am richtige Ort sind, passiert da nicht viel wenn da eines hochgeht, denn dann kann die Explosionsenergie weg ohne das sie strukturelle Schäden am Gebäude usw. verursacht. Ein Schliessfach unmittelbar neben der Hauptverkehrsachse/Wartesaal, hingegen ist natürlich aus Sicherheitsgründen nicht optimal. --Bobo11 (Diskussion) 17:36, 22. Nov. 2016 (CET)
- Also hier muss man aufpassen, was mit dem Gepäck danach geschiet. Wenn das Stück gewogen wurde, wurde es mit grosser Wahrscheinlichkeit versendet. Versand = Gepäckaufgabe (Gepäckschalter). Das Gepäck einstellen (also das was auch ein Schliessfach kann), Gepäckaufbewahrung (Handgepäckschalter/Handgepäckaufbewahrung). Letztere hat in Europa gerade eine Renaissance. Weil wegen der Sicherheitsaspekt eh nur noch durchleuchtes Gepäck eingestellt werden darf, kannst du ruhig gleich einen bedienten Schalter einrichten.--Bobo11 (Diskussion) 17:23, 22. Nov. 2016 (CET)
- Danke! Gepäckaufgabe war das richtige Wort. War mir unsicher. :-) hlrmnt 18:27, 22. Nov. 2016 (CET)
- In Wien hieß das auch Gepäckaufgabe. Damit es rechtzeitig ankam, mußte man das Gepäck aber schon einen Tag vor der eigenen Abreise aufgeben. Liebe Grüße, --Häferl (Diskussion) 18:43, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das andere Wort ist Schließfach. Keine Ahnung, ob man die wirklich, wie oben gesagt, 2001 abgeschafft hat. Die Berliner Fern- und Regionalbahnhöfe sind ja fast alle jünger (erst danach gebaut wie SÜdkreuz, Potsdamer Platz und Hbf oder gründlich erneuert wie Friedrichstraße) und haben alle Schließfächer. Zur Benutzung Minuten oder Stunden warten, bis eins frei wird. Nötig nicht nur für Touristen, sondern auch für Obdachlose. Wermalda (Diskussion) 20:13, 22. Nov. 2016 (CET)
Jedenfalls war der Service früher deutlich besser. --84.135.129.165 22:24, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich suchte tatsächlich den Begriff Gepäckausgabe für den Schalter am Bhf, wo das Gepäck angenommen wurde und im Hintergrund in den Zug (Gepäckwagen, teilweise gab es ja gemischte Waggons) verladen worden ist um es dann am Ziel-Bhf wieder zu erhalten. Vor allem um sich die Schlepperei in Zeiten von rollenlosen Koffern zu ersparen. Dass es nach wie vor die Gepäckaufbewahrung im Form von Schließfächern gibt, ist klar und Gott sei Dank noch möglich. hlrmnt 23:25, 22. Nov. 2016 (CET)
- Ich hab noch Gepäckscheine zuhause, sogar aus diesem Sommer! --Stefan »Στέφανος« ⸘…‽ 23:31, 22. Nov. 2016 (CET)
Was ist das wärmste Land der Welt?
... frage ich mich. Irgendein Staat in Sahara-Nähe vermutlich? Oder nicht? 130.226.41.19 16:50, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nicht Land, aber Ort findest du hier. --Magnus (Diskussion)
- Nicht Ort, aber die Länder. Play It Again, SPAM (Diskussion) 17:08, 22. Nov. 2016 (CET)
- Oha. Kiribati fast ganz oben? Ich werde nie wieder von der Südsee träumen. -- 195.68.6.6 17:16, 22. Nov. 2016 (CET)
- wie hattest dir die Südsee denn vorgestellt? Mehr so wie Hiddensee? --Edith Wahr (Diskussion) 18:24, 22. Nov. 2016 (CET)
- Schaut euch Kiribati#Klima an, so schlimm ist das nun wirklich nicht. --Wrongfilter ... 18:26, 22. Nov. 2016 (CET)
- wie hattest dir die Südsee denn vorgestellt? Mehr so wie Hiddensee? --Edith Wahr (Diskussion) 18:24, 22. Nov. 2016 (CET)
- (BK) Allerdings stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit solch einer Liste. Mit 8,44 °C Durchschnittstemperatur könnte man Chile für ein gemäßigtes Land halten, so wie Deutschland mit 8,50 °C. Dabei ist Chile ein Land der Gegensätze, das vom südlichen Wendekreis bis an den Rand der Arktis reicht und innerhalb weniger 100 Kilometer von der Küste bis in die Hochanden aufsteigt. Von der Atacama-Wüste heißt es völlig zurecht, dass es dort nur zwei Jahreszeiten gebe: Sommer am Tag und Winter in der Nacht. Nix gemäßigt. Geoz (Diskussion) 18:31, 22. Nov. 2016 (CET)
- Oha. Kiribati fast ganz oben? Ich werde nie wieder von der Südsee träumen. -- 195.68.6.6 17:16, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nicht Ort, aber die Länder. Play It Again, SPAM (Diskussion) 17:08, 22. Nov. 2016 (CET)
Also ich würde auf Eriträa setzen. Warum? Die Meßstation am Dallol ergab unter Meterologen im fachkundigen Vergleich die höchste jährliche Durchschnittstemperatur, nämlich 34,4 Grad C [26]. Angesichts der geringen Größe von Eriträa, und der selben geologischen Lage dürfte daa die Frage beantwortet sein. Oliver S.Y. (Diskussion) 18:37, 22. Nov. 2016 (CET)
- Eindeutig Finnland! --M@rcela
18:39, 22. Nov. 2016 (CET)
- Diese Frage ist so nicht beantwortbar, denn solche meterologische Daten beziehen sich immer auf eine bestimmte Wetterstation. Einen Versuch könnte es aber wert sein, mit FEM ein Modell zu bilden welches die ganze Welt mit einem engmaschigen Netz von imaginären Wetterstation zu überziehen. Damit ließen sich Durchschnitte für Länder berechnen.--Antemister (Diskussion) 18:44, 22. Nov. 2016 (CET)
- Sibirien. Im Sommer 60° heisser als im Winter. --2.246.89.7 18:45, 22. Nov. 2016 (CET)
- Im sibirischen Durchschnitt? Denke ich nicht. Zwar gibt es einige Extreme (Jakutsk, Oimjakon und Werchojansk haben beide einen Unterschied zwischen der kältesten und der wärmsten je gemessenen Temperatur von über 100 Grad - 102,8 in Jakutsk, 101 in Oimjakon, 105,1 in Werchojansk) - aber es sind ja sehr extreme Orte... Und die Unterschiede zwischen Durchschnitten sind nur an solche extremen Orten so weit auseinander (im Falle Jakutsks ist der Unterschied zwischen Januar- und Julidurchschnitt "nur" 64,1 Grad)--Alexmagnus Fragen? 20:26, 22. Nov. 2016 (CET)
Normalverteilung und rechts- bzw. linksschief
Schiefe_(Statistik)#Interpretation der Schiefe - wenn ich das Beispiel lese, dann erwarte ich entsprechend der Grafiken oben im Artikel eine linksschiefe Verteilung, d. h. wenige mit einem hohen Einkommen, viele mit einem geringen Einkommen, aber wahrscheinlich interpretiere ich den Bauch des Graphen falsch? --2003:81:6F49:8F56:B9F5:B570:FEA9:4D3C 18:39, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Grafiken oben im Artikel sind Beispiele mit Bäuchen und Schwänzen, die Grafik rechts im Artikel ist ein anderes Beispiel mit Bauch und Schwanz. Keine der drei Grafiken illustriert das Beispiel mit der Einkommensverteilung. Diese Grafik fehlt eben noch im Artikel, damit er besser verständlich wird. Vielleicht trägt sie jemand nach. --Pp.paul.4 (Diskussion) 20:29, 22. Nov. 2016 (CET)
Was bedeutet die Abkürzung T0 im Zusammenhang mit einer Lagerkommandantur in der Zeit des Nationalsozialismus. Ist das Organisation Reinhardt. T4 kenne ich, aber TO.
... im Zusammenhang mit einer Lagerkommandantur in der Zeit des Nationalsozialismus. Ist das Organisation Reinhardt. T4 kenne ich, aber TO.
--Nina Eger (Diskussion) 19:25, 22. Nov. 2016 (CET)
- Kannst du mal das Zitat einstellen? --Jossi (Diskussion) 19:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- +1, OT könnte Organisation Todt sein, aber T0??--46.125.249.38 20:13, 22. Nov. 2016 (CET)
- TO oder To? Handschriftlich oder mit Maschine? Worauf gelesen? Zusammenhang mit einer Lagerkommandantur in der Zeit des Nationalsozialismus Mit welcher? Welche Zeit? --80.187.118.53 20:26, 22. Nov. 2016 (CET)
- Es gab auch Kodierungen für die Fernschreibtruppe, wie schnell und wohin überall der Befehl/ Bericht gehen sollte und ich meine, die wurden mit dem Buchstaben T und einem Suffix bezeichnet. Habe es nicht wieder gefunden.--2003:75:AF11:7500:D850:B35D:111C:3DD9 21:49, 22. Nov. 2016 (CET)
- TO oder To? Handschriftlich oder mit Maschine? Worauf gelesen? Zusammenhang mit einer Lagerkommandantur in der Zeit des Nationalsozialismus Mit welcher? Welche Zeit? --80.187.118.53 20:26, 22. Nov. 2016 (CET)
- +1, OT könnte Organisation Todt sein, aber T0??--46.125.249.38 20:13, 22. Nov. 2016 (CET)
"Seufzer-Spalte" einer Zeitung?
Was ist damit gemeint? (nicht signierter Beitrag von 188.101.66.149 (Diskussion) 19:28, 22. Nov. 2016 (CET))
Kummerkasten, Ratgebertante – Beantwortung von Leserproblemen. Also sowas wie die Wikipedia-Auskunft. ;-)--Jossi (Diskussion) 20:00, 22. Nov. 2016 (CET) Falsch. Snevern hat Recht. Vermischte private Kleinanzeigen: Kontaktwünsche, Wiedersehenswünsche, Versöhnungswünsche, verschlüsselte Mitteilungen, die nur der Adressat versteht, und so weiter.--Jossi (Diskussion) 20:07, 22. Nov. 2016 (CET)- (BK) Wörterbuch der deutschen Umgangssprache: "Zeitungsspalte mit Anfragen ratloser Menschen oder mit Heiratswünschen". --Snevern 20:01, 22. Nov. 2016 (CET)
wiki für kleines Unternehmen
Moin!
Hat einer einen guten tip für ein wiki-hoster - am liebsten auf mediawiki-basis? Gruß --ot (Diskussion) 19:47, 22. Nov. 2016 (CET)
- Wikia. Grüße -- FriedhelmW (Diskussion) 19:49, 22. Nov. 2016 (CET)
- Habs früher mal ausprobiert - imo untauglich. Außerdem sollte es geschützt sein. Gruß --ot (Diskussion) 19:57, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die sind jetzt nur noch für Fandoms, brauchste also erstmal Fans für dein Unternehmen. (Die bescheuertst Namensänderung) --87.156.62.144 22:39, 22. Nov. 2016 (CET)
- http://www.wikispaces.com/ --37.209.67.85 21:29, 22. Nov. 2016 (CET)
- Mediawiki ist freie Software. Einige Firmen und Hobbyisten betreiben es teils gehostet, teils auf eigenen Servern. Kannst ja mal ein WHOIS und Traceroute absetzen um zu schauen wo die das machen. --Hans Haase (有问题吗) 21:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nicht ganz taufrisch, aber gibt vielleicht trotzdem einen kleinen Eindruck: en:Comparison of wiki hosting services. --79.205.129.207 23:23, 22. Nov. 2016 (CET)
Autokennzeichen
Ist es für eine Privatperson möglich, von meinem Autokennzeichen ausgehend meine persönlichen Daten (Name, Adresse) zu erfahren, ohne dass z.B. ein Unfall passiert und daraufhin die Polizei eingeschaltet worden wäre? Darf also eine Behörde (Polizei, Straßenverkehrsbehörde, Finanzamt o.ä.) diese Daten einfach herausrücken? --84.135.129.165 22:17, 22. Nov. 2016 (CET)
- Nein. --87.123.41.8 22:20, 22. Nov. 2016 (CET)
- Da Bielefeld nicht existiert, bei dir schon gar nicht. --Aalfons (Diskussion) 22:23, 22. Nov. 2016 (CET) →Bielefeldverschwörung --Hans Haase (有问题吗) 22:45, 22. Nov. 2016 (CET)
- Manchmal ist die Antwort halt kurz. --87.123.41.8 22:33, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das ist in § 39 StVG geregelt und kostet 5,10 €. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:39, 22. Nov. 2016 (CET)
- So ist es. Ohne Glaubhaftmachung der dort genannten Voraussetzungen erhält man noch nicht mal eine einfache Auskunft. --87.123.41.8 23:57, 22. Nov. 2016 (CET)
- In Italien wurde sogar der regionale Prefix abgeschafft. In USA war das schon länger (immer???) so. --Hans Haase (有问题吗) 22:45, 22. Nov. 2016 (CET)
- Kurze Antworten sind oft die besten. Ich verlass ich mal darauf, dass die Antwort stimmt. Vielen Dank. --84.135.129.165 22:40, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Antwort gilt aber nur für Deutschland, in der Schweiz kommt man leicht an den Namen der betreffenden Person (siehe Autoindex).--2A02:8070:B8A:BF00:EDE2:5308:CF2:208F 22:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- In Deutschland kommt man auch leicht an die Daten. Pp.paul.4 hat mit seiner belegten Antwort nämlich recht, 87.123.41.8 hat mit seiner unbelegten Behauptung unrecht. Quelle: dieselbe wie bei Pp.paul.4. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:00, 22. Nov. 2016 (CET)
- Meine Antwort stimmt inhaltlich im Ergebnis mit der von Paul überein. --87.123.41.8 00:01, 23. Nov. 2016 (CET)
- +1. Die Daten werden nicht von Polizei und Finanzamt herausgerückt, sondern - unter den in der von Pp.paul verlinkten Bestimmung genannten Voraussetzungen - von der Zulassungsbehörde oder dem Kraftfahrt-Bundesamt. Ein Unfall ist dafür ebensowenig Voraussetzung wie die Einschaltung der Polizei oder eines Rechtsanwalts. --Snevern 23:17, 22. Nov. 2016 (CET)
- wenn der Empfänger (...) darlegt, dass er die Daten zur Geltendmachung, Sicherung oder Vollstreckung oder zur Befriedigung oder Abwehr von Rechtsansprüchen im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr oder zur Erhebung einer Privatklage wegen im Straßenverkehr begangener Verstöße benötigt
- Und das sind nur die Voraussetzungen für eine einfache Auskunft. Von "grundlos einfach so herausrücken" kann also gar keine Rede sein. --87.123.41.8 23:54, 22. Nov. 2016 (CET)
- wenn der Empfänger (...) darlegt, dass er die Daten zur Geltendmachung, Sicherung oder Vollstreckung oder zur Befriedigung oder Abwehr von Rechtsansprüchen im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr oder zur Erhebung einer Privatklage wegen im Straßenverkehr begangener Verstöße benötigt
- In Deutschland kommt man auch leicht an die Daten. Pp.paul.4 hat mit seiner belegten Antwort nämlich recht, 87.123.41.8 hat mit seiner unbelegten Behauptung unrecht. Quelle: dieselbe wie bei Pp.paul.4. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:00, 22. Nov. 2016 (CET)
- Die Antwort gilt aber nur für Deutschland, in der Schweiz kommt man leicht an den Namen der betreffenden Person (siehe Autoindex).--2A02:8070:B8A:BF00:EDE2:5308:CF2:208F 22:58, 22. Nov. 2016 (CET)
- Das ist in § 39 StVG geregelt und kostet 5,10 €. --Pp.paul.4 (Diskussion) 22:39, 22. Nov. 2016 (CET)
- Manchmal ist die Antwort halt kurz. --87.123.41.8 22:33, 22. Nov. 2016 (CET)
- Da Bielefeld nicht existiert, bei dir schon gar nicht. --Aalfons (Diskussion) 22:23, 22. Nov. 2016 (CET) →Bielefeldverschwörung --Hans Haase (有问题吗) 22:45, 22. Nov. 2016 (CET)
Markenschutz "Nous"
Guten Abend, ist der Begriff "Nous" problematisch für eine neue Marke für ein Imprint im Verlagswesen? Vielen Dank --88.153.23.182 23:56, 22. Nov. 2016 (CET)