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Zlabern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zlabern (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Zlabern
Zlabern (Österreich)
Zlabern (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Neudorf im Weinviertel
Koordinaten 48° 42′ 53″ N, 16° 31′ 50″ OKoordinaten: 48° 42′ 53″ N, 16° 31′ 50″ Of1
Höhe 257 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 189 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 10,14 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05086
Katastralgemeindenummer 13054
Bild
Das neue Feuerwehrgebäude
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
189

Zlabern ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Neudorf im Weinviertel im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft zählt 189 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025)[1]. Bis Ende 1970 bildete Zlabern eine selbständige Ortsgemeinde.[2]

Das im Osten der Laaer Bucht und hart an der Grenze zum Poysdorfer Hügelland liegende Dorf wird von der Landesstraße L23 erschlossen. Zlabern entwässert über den Bach von Zlabern, der unterhalb von Neudorf in den Neudorfer Graben mündet. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 141 Adressen.[3]

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 76 Häusern genannt, das nach Neudorf eingepfarrt war und die Kinder vor Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Steinebrunn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Steinebrunn und Kirchstetten.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Zlabern ein Bäcker, zwei Eierhändlerinnen, ein Friseur, zwei Gastwirte, eine Gemischtwarenhändlerin, ein Hausschuherzeuger, eine Milchgenossenschaft, zwei Schmiede, zwei Schuster, ein Spengler, ein Tischler, ein Viktualienhändler und einige Landwirte ansässig.[5]

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigte sich der Ort am 1. Jänner 1971 mit den damaligen Gemeinden Kirchstetten und Neudorf bei Staatz.[2]

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 7. Band: Sebarn bis Zwingendorf. Mechitaristen, Wien 1835, S. 300 (ZlabernInternet Archive; mit einem Nachtrag zum 6. Band: Schloßhof; c) Sebarn).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 19, Sektion Falkenstein, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 6,3 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 233.
Commons: Zlabern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. a b Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 44. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 21. Dezember 2025.
  3. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 440 (Zlabern in der Google-Buchsuche).
  5. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 524