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Zed (Texteditor)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zed

Basisdaten

Aktuelle Version 0.217.1[1]
(16. Dezember 2025)
Betriebssystem macOS, Linux[2], Microsoft Windows[3]
Programmier­sprache Rust[4]
Lizenz GNU General Public License, Version 3[5], Apache-Lizenz, Version 2.0[6], AGPL 3.0[7]
zed.dev

Zed ist ein plattformübergreifender, in Rust geschriebener Code Editor mit Fokus auf Kollaboration und Einbindung von Künstlicher Intelligenz.

Das Team hinter Atom zeigt sich verantwortlich für Zed.[8] Zunächst war der Editor ausschließlich für macOS verfügbar. Im Sommer 2024 wurde er auch für Linux veröffentlicht. Der Editor selbst ist unter der GPL-3.0 veröffentlicht. Alle serverseitigen Komponenten sind APL lizenziert. Für die grafische Oberfläche wird GPUI eingesetzt, das unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht wurde.[9] Während der Klient quelloffen ist, soll das Projekt durch kollaborative Funktionen in Form von kommerziellen Zusatzangeboten monetarisiert werden.[10]

Zed fehle laut Stefan Baumgartner von Heise noch ein Ökosystem für eine offene Plug-Entwicklung. Die populären Programmiersprachen seien jedoch bereits gut unterstützt. Es erinnere an Vim. Die Hardwarebeschleunigung bei der grafischen Oberfläche mache die Darstellung sehr performant. Zudem sei die Grundausstattung sehr schlank. Dateisuche und Navigation seien sehr komfortabel.[8] Serdar Yegulalp von Computerwoche empfand das integrierte LLM Zeta als störend. Die Vorschläge seien eher zufällig, nur gelegentlich generiere es nützliche Code-Schnipsel. Es neige zudem dazu, die Einrückung zu verfälschen, was insbesondere bei Python problematisch sei. Optional sammelt Zed auch Quelltext des Nutzers als Trainingsdaten ein, wenn es eine Open-Source-Lizenz erkennt. Erweiterungen lassen sich nicht projektbezogen deaktivieren.[11]

Einzelnachweise

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  1. Release 0.217.1. 16. Dezember 2025 (abgerufen am 16. Dezember 2025).
  2. zed.dev.
  3. zed.dev. (abgerufen am 4. Januar 2026).
  4. zed.dev. (abgerufen am 9. Juni 2022).
  5. github.com. In: GitHub. (abgerufen am 8. Juli 2024).
  6. github.com. In: GitHub. (abgerufen am 8. Juli 2024).
  7. github.com. In: GitHub. (abgerufen am 8. Juli 2024).
  8. a b Stefan Baumgartner: Sourcecode-Editor Zed: Erfahrungen aus einem Jahr mit einem Underdog. In: heise Developer. 14. Februar 2024, abgerufen am 8. Dezember 2025.
  9. Boris Mayer: Der Code-Editor Zed erobert Linux. In: golem.de. 12. Juli 2024, abgerufen am 8. Dezember 2025.
  10. Madeleine Domogalla: Code-Editor Zed ab sofort Open Source. In: heise Developer. 26. Januar 2024, abgerufen am 8. Dezember 2025.
  11. Serdar Yegulalp: Zed IDE angetestet. In: Computerwoche. 26. November 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025 (deutsch).