Zaumberg
Zaumberg Stadt Immenstadt im Allgäu | |
|---|---|
| Koordinaten: | 47° 35′ N, 10° 12′ O |
| Höhe: | 858 m |
| Einwohner: | 129 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 87509 |
Zaumberg (mundartlich: Tsumbearg) ist ein Gemeindeteil der Stadt Immenstadt im Allgäu im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf liegt circa drei Kilometer nordwestlich von Immenstadt oberhalb des Alpsees. Zaumberg liegt in der Gemarkung Bühl.

Ortsname
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Wort zūn für Zaun ab und bedeutet umzäunter Berg.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die urkundliche Ersterwähnung Zaumbergs fand im Jahr 1090 bzw. spätestens im 12. Jahrhundert statt. Hierbei erhielt das Kloster Weingarten einen Hof ad Zunberc(h) als Schenkung des Mönchs Chunrad und seines Bruders Gotebold. Dieses Gut wurde zum wirtschaftlichen Mittelpunkt aller umliegenden Güter. Dies waren zumeist Alpgüter, die an das Kloster zinsten. Zudem wurde sommerliche Alpwirtschaft von hier aus auf Alpen in Steeg und Lech betrieben. Das Vogteirecht in Zaumberg hatten zunächst die Truchsessen von Waldburg inne, später die von Rotenfels. Im 15. Jahrhundert wurde die Leonhardskapelle erbaut. 1827 fand die Vereinödung Zaumbergs statt.[3]
Baudenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alois von Schmid (1825–1910), Theologe und Philosoph
- Andreas Schmid (1840–1911), Priester und Theologe
- Alois Schmid (1854–1911), Politiker
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Gebietsstand: 25. Mai 1987 München 1991, S. 414.
- ↑ Ortsnamen von Bayern – Zaumberg. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
- ↑ Richard Dertsch: Landkreis Sonthofen. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 7, München, 1974.
