Yin Hejun

Yin Hejun (chinesisch 阴和俊; * 14. Januar 1963) ist ein chinesischer Politiker und Ingenieur, der derzeit Minister für Wissenschaft und Technologie und Parteisekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ist. Zuvor war er auch Vizepräsident der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Yin wurde am 14. Januar 1963 im Kreis Gujiao (heute Gujiao), Provinz Shanxi, geboren. Er schloss sein Studium am Taiyuan Institut of Technology (heute: Taiyuan Universität of Technology) im Jahr 1983 und an der Xidian Universität im Jahr 1989 ab. Im Juni 1983 trat er der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) bei. 1995 promovierte er am Institut für Elektronik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Bereich elektromagnetische Felder und Mikrowellentechnik.
Nach seinem Studienabschluss im März 1995 blieb Yin am Institut für Elektronik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, wo er im August 1999 zum stellvertretenden Direktor und im August 2001 zum Direktor befördert wurde. Nach einer kurzen Amtszeit als Direktor des Büros für Hochtechnologieforschung und -entwicklung der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Januar 2008 wurde er Vizepräsident der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.
Im November 2015 wurde Yin in die Zentralregierung versetzt und zum Vizeminister für Wissenschaft und Technologie ernannt.[1]
Im März 2017 wurde Yin in den Ständigen Ausschuss des Pekinger Stadtkomitees der KPCh, das höchste Gremium der Hauptstadt, aufgenommen. Im April 2017 war er Vizebürgermeister von Peking und fungierte gleichzeitig als Parteisekretär des Verwaltungskomitees der KPCh in Zhongguancun.[1]
Im Oktober 2018 wurde Yin zum stellvertretenden Parteisekretär der Nachbarstadt Tianjin ernannt und in den Ständigen Ausschuss des Tianjin-Stadtkomitees, die höchste städtische Autorität, aufgenommen.
Im November 2020 wurde Yin in die Chinesische Akademie der Wissenschaften zurückberufen und zum zweiten Mal zum Vizepräsidenten (Ministerebene) ernannt.
Er war Abgeordneter des 19. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas und Ersatzmitglied des 19. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas. Er ist Abgeordneter des 20. Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas und Mitglied des 20. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas.
Am 7. Oktober 2023 wurde er von der Organisationsabteilung der KPCh zum Parteisekretär des Ministeriums für Wissenschaft und Technologie ernannt und trat damit die Nachfolge von Wang Zhigang im Kabinett Li Qiang an.[2] Seit 24. Oktober 2023 ist Hejun Minister für Wissenschaft und Technologie.[3]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Wolfgang Heinrichs: Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR, Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für die wirtschaftswissenschaftliche Forschung bei der Akademie der Wissenschaften der DDR, Direktor des Zentralinstituts für Wirtschaftswissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR „Umfassende Intensivierung und Reproduktionstheorie“. In: Leistungssteigerung der Kombinate und ökonomische Strategie. De Gruyter, 31. Dezember 1984, S. 139–143, doi:10.1515/9783112483589-028.
- ↑ Dannie Peng: China names new science ministry chief to help lead hi-tech self-reliance drive. In: South China Morning Post. 9. Oktober 2023, abgerufen am 17. Juni 2026 (englisch).
- ↑ Jiang Chenglong: Yin Hejun appointed as minister of science and technology. In: China Daily. 24. Oktober 2023, abgerufen am 17. Juni 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Yin, Hejun |
| KURZBESCHREIBUNG | chinesischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 14. Januar 1963 |
| GEBURTSORT | Volksrepublik China |