Die ersten virtuellen Gerätetreiber unter frühen Versionen von Windows waren die VxD, welche ursprünglich meist in Assemblersprache geschrieben wurden. Der Vorgänger des WDKs war das Device Development Kit (DDK), welches selbst wiederum eine Kombination aus dem ehemaligen Device Driver Kit und dem Binary Adaptation Kit für Windows 2.x war und durch die Bereitstellung von benötigten Bibliotheken die Entwicklung der VxD in der Programmiersprache C ermöglichte.[2][3] Die späteren Versionen wurden Driver Development Kit genannt und unterstützten schließlich auch die Entwicklung von Treibern mit dem Windows Driver Model, welches für eine Quelltextkompatibilität der Gerätetreiber unter den verschiedenen Windows-Versionen entwickelt wurde und mit Windows 98 eingeführt wurde.[4][5][6] Mit etwa Windows Vista wurde das Driver Development Kit schließlich unter der Einbeziehung weiterer Tools wie z. B. dem Installable File System Kit (IFS Kit) als Windows Driver Kit weitergeführt.[7] Außerdem wurde mit dem WDK für Windows Vista auch das Kernel-Mode Driver Framework (KMDF), ein neueres Treibermodell, welches als Wrapper auf den Schnittstellen von WDM aufbaut, ab der KMDF-Version 1.5 mitgeliefert.[8][9]
Das WDK erscheint in drei verschiedenen Distributionsformen:[10]
Windows Driver Kit (WDK) – Die traditionelle auf einem MSI-Paket basierte Version des WDK für die Verwendung in Verbindung mit der Entwicklungsumgebung Visual Studio.
Enterprise Windows Driver Kit (EWDK) – Ein selbstständiges ISO-Abbild, welches eine eigene Befehlszeilenumgebung und die benötigten Tools für die vollständige Entwicklung von Treibern ohne Visual Studio enthält.
Windows Drivers Kit NuGet-Paket – Eine NuGet-paketbasierte Version des WDK die in Visual Studio auf Projektbasis eingebunden werden kann und Vorteile wie eine geringere Größe und Portabilität mit sich bringt.[11]