Wichenhausen
Wichenhausen Stadt Bassum | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 51′ N, 8° 42′ O | |
| Fläche: | 2,2 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1928 | |
| Postleitzahl: | 27211 | |
| Vorwahl: | 04241 | |
Lage von Wichenhausen in Niedersachsen | ||
Wichenhausen ist ein Ortsteil der Stadt Bassum im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1928 eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Syke. Innerhalb der Stadt Bassum gehört Wichenhausen zur Ortschaft Bassum.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler Wichenhausen liegt an der gleichnamigen Straße westlich der Kernstadt von Bassum. Die östliche Grenze des Ortsteils bildet der Klosterbach.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bauerschaft Wichenhausen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Freudenberg, einer Exklave des Kurfürstentums Hessen. Von 1807 bis 1810 gehörte Wichenhausen zum Kanton Freudenberg des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Bassum im Arrondissement Minden des Departements Wesermündung. 1814 kam Wichenhausen zum Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Freudenberg. Die Gemeinde Wichenhausen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Syke. 1928 wurde Wichenhausen in die Stadt Bassum eingemeindet. Bassum gehörte seit 1932 zum Landkreis Grafschaft Hoya und gehört seit dem 1. August 1977 zum Landkreis Diepholz.
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 50 | [2] |
| 1845 | 64 | [3] |
| 1871 | 67 | [4] |
| 1895 | 67 | [1] |
| 1910 | 54 | [5] |
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bahnstrecke Bremen–Osnabrück und die Bundesstraße 51 durchqueren das ehemalige Gemeindegebiet.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1895
- ↑ Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 108 (google.de).
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 59 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Landkreis Syke. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 19. Dezember 2024.
