Weper
| Weper | ||
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| Höchster Gipfel | Balos (379 m ü. NHN) | |
| Lage | Landkreis Northeim, Niedersachsen, Deutschland | |
| Niedersächsisches Bergland | Leinebergland | |
| Koordinaten | 51° 41′ N, 9° 49′ O | |
| Besonderheiten | Naturschutzgebiet „Weper, Gladeberg und Aschenburg“ | |
| Westhang der Weper (im Vordergrund die Trockenrasen des Naturschutzgebiets „Weper, Gladeberg und Aschenburg“) | ||
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Fließgewässer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den Fließgewässern im und am Höhenzug Weper gehören (alle im Einzugsgebiet der Leine):
- Bölle (entspringt am Südrand der Ahlsburg, passiert die Nordost-Ausläufer der Weper und ist ein westlicher Zufluss der Leine)
- Dieße (entspringt am Ostrand des Sollings, passiert die Nordwestausläufer der Weper und ist ein südsüdwestlicher Zufluss der Ilme)
- Espolde (entspringt am Ostrand des Sollings, passiert die Weper westlich und südlich und ist ein westlicher Zufluss der Leine)
- Moore (entspringt an der Weper-Ostabdachung, fließt nach Osten und ist ein westlicher Zufluss der Leine)
- Ummelbach (entspringt an der Weper-Südostabdachung, fließt nach Osten und ist ein nordwestlicher Zufluss der Espolde)
Ortschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaften – Städte, Dörfer und Weiler – am und nahe dem Höhenzug Weper sind:
(nach Hauptortschaften und Himmelsrichtungen im Uhrzeigersinn geordnet)
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Schutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Teile der Weper in ihrem Nord- und Mittelteil waren seit 1983 als Naturschutzgebiet Weper ausgewiesen (CDDA-Nr. 82896; 2 km²[2] groß). Auf dem Nord- bis zum Südteil der Weper befinden sich Teile des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Weper, Gladeberg, Aschenburg (FFH-Nr. 4224-301; 8,42 km²).[3] Das FFH-Gebiet wurde zum 14. Mai 2020 teilweise als Naturschutz- und teilweise als Landschaftsschutzgebiet Weper, Gladeberg und Aschenburg ausgewiesen. Das bisherige Naturschutzgebiet Weper ging im neu ausgewiesenen Naturschutzgebiet auf. An den Südteil des Höhenzugs stößt im Westen das Landschaftsschutzgebiet Solling (CDDA-Nr. 324596; 1999; 330,149 km²). 2021 wurde nach Vorbereitung durch den Experimentellen Botanischen Garten Göttingen auf offener Fläche eine vom Aussterben bedrohte Art des Bergfenchels gepflanzt.[4]
Landschaftsbild
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Weper, die größtenteils zum Ostteil des Staatsforsts Hardegsen gehört, ist in ihrem schmalen Südteil bewaldet und im weitläufigeren Nordteil größtenteils waldarm. Am Westhang werden im Naturschutzgebiet Weper große Bereiche künstlich waldfrei gehalten, um die Kalktrockenrasengesellschaften mit ihren seltenen Pflanzen- und Tierarten zu erhalten; es ist das größte geschützte Trockenrasengebiet Niedersachsens. Vor dem 19. Jahrhundert war die gesamte Weper weitgehend waldfrei, ehe sie aufgeforstet wurde.
Im Nordteil befindet sich südsüdöstlich des Tönniesbergs bzw. unweit westlich von Nienhagen ein Segelflugplatz. Auf dem Balos steht die nach dem einst in Nienhagen wohnhaften Heinrich Sohnrey benannte Sohnreyhütte, von der man das Umland überblicken kann.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Verordnung der Bezirksregierung Braunschweig über das Naturschutzgebiet „Weper“… (PDF-Datei; 982,5 kB)
- ↑ Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
- ↑ Eckhard Garve, Klaus Lewejohann: Das Vorkommen von Seseli montanum L. (Umbelliferae) in Deutschland, speziell an der "Weper" bei Hardegsen (Niedersachsen, Weser-Leine-Bergland), 1994, in: TUEXENIA 14, S. 387–397, PDF; (3,9 MB)

