Wenze
Wenze Stadt Klötze | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Koordinaten: | 52° 34′ N, 11° 8′ O | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhe: | 62 m ü. NHN | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fläche: | 27,72 km² | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einwohner: | 135 (31. Dez. 2023)[1] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 5 Einwohner/km² | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 38486 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorwahl: | 039005 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lage von Wenze in Sachsen-Anhalt
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Dorfkirche Wenze | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1993:[3]
Ortsteil
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Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die evangelische Kirchengemeinde Wenze, die früher zur Pfarrei Immekath gehörte,[18] wird heute betreut vom Pfarrbereich Steimke-Kusey des Kirchenkreises Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.[19]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsbürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Marco Wille ist Ortsbürgermeister der Ortschaft Wenze seit ihrer Bildung am 1. Januar 2010.[20][21] Letzte Bürgermeisterin der Gemeinde war Ingrid Thiele.[22][11]
Ortschaftsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Ortschaftsratswahl am 9. Juni 2024 stellte sich die Wählergemeinschaft „Wenze/Quarnebeck“ zur Wahl. Sie errang alle 4 Sitze, so wie 2019.[23][24]
Gewählt wurden 4 Ortschaftsräte. Die Wahlbeteiligung betrug 73,18 Prozent.[24]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „In Grün eine schwarz konturierte silberne Kirche mit schwarzer Türöffnung und 3 schwarzen Fensteröffnungen; begleitet rechts von einem schwarz konturierten silbernen Wellenstab, links oben von 3 gebundenen goldenen Ähren.“
Die Farben von Wenze sind Silber (Weiß) - Grün.
Das Wappen wurde vom Heraldiker Uwe Reipert gestaltet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die evangelische Dorfkirche Wenze ist kleiner, im Osten dreiseitig geschlossener Fachwerkbau von Hans Heinrich Blickwedel aus dem Jahre 1736.[25]
- In Wenze steht neben der Kirche ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, zwei Granitblöcke auf einem gemauerten Sockel.[26]
- Der Ortsfriedhof liegt im Nordwesten des Dorfes.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- APV Agrar Produktions- und Verwertungs GmbH Wenze
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Feuerwehrkameradschaft Wenze e. V.
- Männerchor „Polyhymnia“ Wenze e. V.
- Sportverein SV Rot-Weiß Wenze e. V.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 2397–2399, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 210–211 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Hrsg.: J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes, M[ichael] J[ulius] Weigelt. Zweiter, oder topographischer Teil. Selbstverlag und W. Heinrichshofen in Kommission, Magdeburg 1842, OCLC 1071081004, S. 417, 95. Wenze (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wenze im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Henning Lehrmann: 21 Einwohner weniger. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 22. Januar 2024, DNB 1047268213, S. 7.
- 1 2 Stadt Klötze: Hauptsatzung der Stadt Klötze, § 15 Ortschaftsverfassung vom 3. Mai 2023. 3. Mai 2023, abgerufen am 24. April 2024.
- 1 2 3 4 5 Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 2397–2399, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- ↑ Hermann Sudendorf: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Teil 7. Hannover-Döhren 1871, S. 320, Nr. 333 (Digitalisat).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 17. Berlin 1859, S. 273 (Digitalisat).
- ↑ Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Band 1. Berlin 1804, S. 388 (Digitalisat).
- 1 2 3 4 Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 210–211 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- ↑ Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 410 (uni-potsdam.de ( vom 22. März 2019 im Internet Archive)).
- ↑ Joachim Stephan: Die Vogtei Salzwedel. Land und Leute vom Landesausbau bis zur Zeit der Wirren. (= Quellen, Findbücher und Inventare des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, 17). Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-54808-7, S. 6, Nr. 24}, doi:10.3726/b19389.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 360, 362, 363 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder).
- 1 2 Gebietsänderungsvertrag zur Eingemeindung von Gemeinden in die Stadt Klötze mit Genehmigung des Altmarkkreises Salzwedel vom 26. Januar 2009. In: Altmarkkreis Salzwedel (Hrsg.): Amtsblatt Altmarkkreis Salzwedel. 15. Jahrgang, Nr. 2, 18. Februar 2009, S. 36–38 (altmarkkreis-salzwedel.de [PDF; 388 kB; abgerufen am 30. Januar 2022]).
- ↑ Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010. StBA.
- ↑ Kurier, Amtsblatt der Stadt Klötze, Ausgabe 1/2019. Amtliche Bekanntmachungen. Stadt Klötze, 7. Januar 2019, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2019; abgerufen am 13. April 2019.
- 1 2 3 4 5 Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung der Gemeinden nach Kreisen 1964 – 2007 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Statistische Berichte / A / I / -/ 07). Halle (Saale) Februar 2009 (sachsen-anhalt.de [PDF]).
- 1 2 3 Bevölkerung der Gemeinden (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Statistische Berichte / A / I / A / II / A / III / 102). Halle (Saale) – (statistischebibliothek.de). (Jahr anklicken)
- ↑ Stadt Klötze, Einwohnermeldeamt (Hrsg.): Einwohnerbestand am 31.12.2018. 9. Januar 2019.
- 1 2 Markus Schulze: Weiterhin mehr Frauen als Männer. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau. 21. Januar 2022, DNB 1047268213, S. 18.
- ↑ Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 51 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
- ↑ Pfarrbereich Steimke-Kusey. In: ekmd.de. Abgerufen am 11. Februar 2024.
- ↑ Quarnebeck L(i)ebenswert am Waldessaum - Quarnebeck. In: quarnebeck.de. Heimatverein Quarnebeck e. V., abgerufen am 14. August 2024.
- ↑ Markus Schulze: Dreierbund mit zwei Novizen. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 26. Juli 2024, DNB 1047268213, S. 13.
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: Gemeinde Wenze – Altmarkkreis Salzwedel, Bürgermeisterwahl am 24. Februar 2008. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 23. März 2014.
- ↑ Amtliche Bekanntmachung Ortschaftsrat Wenze 2019. (PDF) In: verwaltungsportal.de. Stadt Klötze (Altmark), abgerufen am 30. Januar 2022.
- 1 2 SCM: Ergebnisse für die Wahl der Ortschaftsräte im Bereich der Einheitsgemeinde Klötze. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 12. Juni 2024, DNB 1047268213, S. 16.
- ↑ Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 531 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Wenze, Altmarkkreis Salzwedel. In: denkmalprojekt.org. Onlineprojekt Gefallenendenkmäler, 2009, abgerufen am 2. Oktober 2020.


