Weggis
| Weggis | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | |||||||
| Kanton: | |||||||
| Wahlkreis: | Luzern-Land | ||||||
| BFS-Nr.: | 1069 | ||||||
| Postleitzahl: | 6353 (Weggis) 6356 (Rigi Kaltbad) | ||||||
| Koordinaten: | 675986 / 209534 | ||||||
| Höhe: | 436 m ü. M. | ||||||
| Höhenbereich: | 433–1659 m ü. M.[1] | ||||||
| Fläche: | 11,79 km²[2] | ||||||
| Einwohner: | 4707 (31. Dezember 2024)[3] | ||||||
| Einwohnerdichte: | 399 Einw. pro km² | ||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 28,1 % (31. Dezember 2024)[4] | ||||||
| Website: | www.weggis.ch | ||||||
Weggis mit Vierwaldstättersee Richtung Süden | |||||||
| Lage der Gemeinde | |||||||
| Schuljahr (2022/2023) |
Kindergarten | Basisstufe | Primarschule | Integrierte
Sekundarstufe |
Gesamthaft |
|---|---|---|---|---|---|
| Abteilungen | 3 | 9 | 8 | 20 | |
| Lernende | 54 | 174 | 130 | 358 |
aus der Gemeinde und Nachbargemeinden[18]
Lernende mit Wohnort Weggis
| Schuljahr (2022/2023) |
Kindergarten | Basisstufe | Primarschule | Gymnasium | Integrierte
Sekundarstufe |
Sonderschulung | Gesamthaft |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernende | 55 | 6 | 179 | 21 | 78 | 3 | 342 |
in der Gemeinde wohnhaft; Quelle LUSTAT[19]
Besonderheiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bekannt ist der Ort durch das Volkslied Vo Luzern uf Wäggis zue, das auch als Rigilied bekannt ist.[20]
- Weggis gehört zu den zahlreichen Steueroasen am Vierwaldstättersee.
- Im Jahr 1919 wurde in der Gemeinde das erste Freibad/Strandbad der Schweiz ohne Geschlechtertrennung eröffnet. Im Volksmund wurde das Bad deshalb auch "Schandbad" genannt.[21][22]
- Im Jahre 1946 wurde im Ortsteil Hertenstein das «Hertensteiner Programm» verabschiedet, das über die Gründung der Union Europäischer Föderalisten (UEF, bzw. Europa-Union) zur Gründung der Europäischen Union beitrug.
- Seit 1990 gibt es in Weggis einen Rebberg, der im Eidgenössischen Rebbaukataster eingetragen ist. Der Rebberg Eggisbühl unterhalb der Hügelkapelle des einstigen Herrschaftssitzes und späteren Bürgerheims wird bewirtschaftet durch den «Rebbergverein Eggisbühl».[23]
- Vom 22. Mai bis zum 4. Juni 2006 fand im Vorfeld der Fussball-WM in Deutschland das Trainingslager der brasilianischen Fussballnationalmannschaft in Weggis statt. Insgesamt 70'000 Zuschauer besuchten die 14 öffentlichen Trainingssessionen der Weltmeister von 2002, die mit einem Festprogramm begleitet wurden. Ein Medientross rückte die Gemeinde Weggis während dieser Zeit ins Rampenlicht.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Joseph Zimmermann wurde 1849 in Weggis geboren und kam zur Gesellschaft der Afrikamissionen und begründete die Missionarsbewegung in Irland.
- Mark Twain weilte 1897 mit seiner Familie in Weggis und bezeichnete diesen Ort als «den schönsten Flecken der Erde».
- Nach seiner Absetzung als Kaiser wohnte Kaiser Karl I. von Österreich mit seiner Frau Zita im «Schlosshotel» in Hertenstein, bevor er es zur Wiedererlangung der Herrschaft verliess und über Dübendorf nach Sopron flog.
- Hans Arp lebte in Weggis von 1907 bis 1913.
- Henri Gisbert Geene lebte ab 1916 in Weggis.
- Karl Ulrich Wolf wurde 1921 in Weggis geboren und starb 1957 auch hier. Der Komponist und Pianist war Direktor an der Königlichen Musikakademie Stockholm.
- Sergei Rachmaninow hatte von 1930 an seinen Wohnsitz zeitweise in Weggis.[24] In Hertenstein, Gemeinde Weggis, befindet sich die Villa Senar, die unter Denkmalschutz steht und von der Rachmaninoff-Stiftung kuratiert wird.
- Der Pianist Edwin Fischer lebte ab 1944 in Weggis und erhielt 1956 das Bürgerrecht.
- Der Fernseh-Quizmaster, Moderator und Radioreporter Mäni Weber (1935–2006) lebte ab 1995 bis zu seinem Tod in Weggis.
- Der Fernseh- und Radiomoderator Kurt Zurfluh (1949–2017) lebte zuletzt dort.
- Die Soulsängerin Caroline Chevin (* 1974) lebt in Weggis.
- Die Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor (* 1994) lebt in Weggis.
- Die Langstreckenläuferin Lucia Mayer-Hofmann wurde 1979 in Weggis geboren.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Salzmann (Hrsg.): Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen. Aarau 1996, III. Abteilung: Die Rechtsquellen des Kantons Luzern, Zweiter Teil: Rechte der Landschaft, Band 1: Vogtei und Amt Weggis. (Online-Version).
- Barbara Hennig, André Meyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern. Hrsg.: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 116). II: Das Amt Luzern. Die Landgemeinden. Bern 2009, ISBN 978-3-906131-90-0, S. 508–554.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Bodennutzung nach Nutzungsarten. LUSTAT Statistik Luzern, 19. April 2022, abgerufen am 1. April 2024.
- ↑ Quelle:Robert Gubler, Bevölkerungsentwicklung und wirtschaftliche Wandlungen im Kanton Luzern.Schluss Tabelle 1
- ↑ Altersstruktur der ständigen Wohnbevölkerung. LUSTAT Statistik Luzern, 10. August 2023, abgerufen am 1. April 2024.
- ↑ Ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität. LUSTAT Statistik Luzern, 21. August 2023, abgerufen am 1. April 2024.
- ↑ Text über Historisches auf der Website der Gemeinde Weggis ( des vom 23. Januar 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Weggiserinnen und Weggiser begrüssen eine Fusion mit Greppen. 10. Mai 2024, abgerufen am 21. Juni 2024 (Schweizer Hochdeutsch).
- ↑ Gemeinderat. Gemeinde Weggis, abgerufen am 1. April 2024.
- ↑ https://www.wahlen.admin.ch/de/ch/
- ↑ https://www.wahlen.admin.ch/de/ch/
- ↑ Forum Weggis - politische Bewegung der Gemeinde Weggis. Abgerufen am 23. Februar 2021.
- ↑ Gemeindeordnung. Gemeinde Weggis, abgerufen am 2. Januar 2024.
- ↑ Weggis. Staatsarchiv Luzern, abgerufen am 2. Januar 2024.
- ↑ Infos und Fahrplan Lidobus Weggis
- ↑ Klassen und Lernende. LUSTAT Statistik Luzern, 21. Juli 2023, abgerufen am 2. April 2024.
- ↑ LUSTAT, Seite 242
- ↑ Das Rigilied «Vo Luzärn uf Wäggis zue». «Musikwelle», Radio SRF, 24. Juli 2015, abgerufen am 10. Juni 2017.
- ↑ René Meier: Als das Strandbad Weggis zum Schandbad wurde. In: luzernerzeitung.ch. 13. Juni 2019, abgerufen am 21. Juni 2024.
- ↑ Michael van Orsouw: Strandbad als Schandbad. In: blog.nationalmuseum.ch. 14. August 2020, abgerufen am 3. August 2024.
- ↑ https://www.eggisbuehler.ch/
- ↑ Wehrmeyer, Andreas, Sergej Rachmaninow, Rowohlt Taschenbuch Verlag 2012, S. 140, ISBN 978-3-499-50416-7.










