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Weddel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Weddel
Gemeinde Cremlingen
Wappen von Weddel
Koordinaten: 52° 16′ N, 10° 37′ OKoordinaten: 52° 16′ 15″ N, 10° 37′ 17″ O
Höhe: 93 m
Fläche: 6,62 km²[1]
Einwohner: 2958 (31. Dez. 2021)[2]
Bevölkerungsdichte: 447 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 38162
Vorwahl: 05306
Karte
Lage von Weddel in Cremlingen
Christuskirche in Weddel
Christuskirche in Weddel

Weddel ist ein Ortsteil der Gemeinde Cremlingen im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel.

Der Name Weddel steht in Beziehung zum Wort „Watt“; damit gemeint ist die ursprünglich von Feuchtgebieten geprägte Gegend, in der Weddel einen Pass „zum durchwaten“ darstellt. Aus einer germanischen Grundform *wadil- oder *wadul- heraus entwickelte es sich bis zur Ersterwähnung um das Jahr 1226 zu Wedele und wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte über Weddele zu Weddel.[3]

Am 1. März 1974 wurde Weddel in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert.[4]

Einwohnerentwicklung

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Cremlingen-Weddel – Bevölkerungsentwicklung seit 2007
EntwicklungJahrEinwohnerJahrEinwohner
EinwohnerJahr2940297030003030306030903120200620082010201220142016Weddel
20073012 20173078
20082950
20092947
20102966
20112974
20123055
20133072
20143087
20153097
20163076
Quelle:[1] bis 2016,[5] ab 2017. Jeweils zum 31. Dezember des Jahres.
St.-Bonifatius-Kirche

Die evangelisch-lutherische Christuskirche befindet sich an der Kirchstraße, ihre Kirchengemeinde gehört zur Propstei Königslutter. Zur Kirchengemeinde gehören auch das Paul-Gerhardt-Haus neben der Kirche, ein 1897 erbautes ehemaliges Schulgebäude, das nach seinem Umbau 2015 als Gemeindehaus genutzt wird, und die Kindertagesstätte Arche Noah an der Nordstraße.

Die katholische St.-Bonifatius-Kirche wurde 1991 an der Ahornallee errichtet, sie ist die jüngste Kirche im Dekanat Braunschweig und gehört heute zur Pfarrgemeinde Heilig Kreuz in Veltheim.

Der Ortsrat, der Weddel vertritt, setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[6]

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 69,12 %
 %
40
30
20
10
0
38,94 %
34,81 %
15,65 %
2,21 %
8,39 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Ortsrat 2021
    
Insgesamt 11 Sitze

Ortsbürgermeister

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Ortsbürgermeister ist Harald Koch.

Blasonierung: „Schräglinksgeteilt von Silber und Blau; oben ein wachsender schwarzbewehrter roter Löwe, unten ein goldenes Lindenblatt.“[7]
Wappenbegründung: Der Braunschweiger Stadtlöwe verweist auf die Nähe und Verbindungen Weddels zur Stadt Braunschweig. Das Lindenblatt vertritt den für das Dorf typischen Baum und die einstige Lindenallee, die jetzige Kreisstraße 41. Die Schildhälfte ist in den Farben des ehemaligen Landkreises Braunschweig gehalten, dem Weddel bis zur Eingemeindung nach Cremlingen als selbständige Gemeinde angehörte.

Das Wappen wurde von Wilhelm Krieg gestaltet und am 1. Februar 1979 durch den Ortsrat angenommen.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Weddel besitzt die Erich-Kästner-Schule, welche Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 aus den Orten Cremlingen, Klein Schöppenstedt und Weddel aufnimmt.[8]

Südlich des Ortes befindet sich der Bahnhof Weddel (Braunschw).[9] Er befindet sich an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg und der Weddeler Schleife. Der Bahnhof wird Zügen der Linien RE 50 (Hildesheim – Braunschweig – Wolfsburg) und RB 40 (Braunschweig – Helmstedt – Magdeburg – Burg) bedient.

Die K 141 verbindet den Ort im Süden mit der Bundesstraße 1 sowie mit Cremlingen.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Einwohnerzahlen vom 1. Januar 2016
  2. Cremlingen / Einwohnerzahlen 31.12.2021 auf cremlingen-online.de, abgerufen am 21. Januar 2023.
  3. Kirstin Casemir: Die Ortsnamen des Landkreises Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter. 2003, S. 341 f. (google.de).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 267.
  5. Cremlingen / Einwohnerzahlen 01.01.2018 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) auf cremlingen-online.de, abgerufen am 11. Juli 2018.
  6. Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.
  7. Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel, Wolfsburg. Hrsg.: Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten. Joh. Heinr. Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 190.
  8. Erich-Kästner-Schule Weddel
  9. Bahnhof Weddel (Memento vom 20. Februar 2016 im Internet Archive)