Der in der Hauptstadt seines Heimatlandes geborene Sportler war von 2015 bis einschließlich Juli 2017 mit Li Ming nur bei nationalen Veranstaltungen aktiv und erreichte mit ihm einige fünfte Plätze. Mit Zhou Chaowei startete er bei mehreren Turnieren der Fédération Internationale de Volleyball dazu. Ins Hauptfeld ein zog Wang allerdings nur beim einzigen Wettbewerb an der Seite von Li Lei. Beim Drei-Sterne-Event in Haiyang gelang sowohl das Überstehen der Vorausscheidung als auch nach dem Sieg über Chase Budinger / Sean Rosenthal das Weiterkommen im Pool. Dies bedeutete den siebzehnten Rang im Gesamtklassement. Vier Jahre später bildeten Wang und Zhou ein weiteres Mal ein Beachpaar, erkämpften als bestes Resultat einen vierten Platz bei den Bandar Abbas Open der Beach Tour der Asian Volleyball Confederation. Bei der kontinentalen Meisterschaft wurden sie sieglos Letzte ihrer Gruppe.
Besser lief es ab 2023 mit Li Jie. Die Chinesen erreichten als Dritte des Futures in Madrid zum ersten Mal ein Podest bei der internationalen Beachserie und siegten beim gleichwertigen Wettkampf in Qidong. Bei der Asienmeisterschaft zuvor gewannen sie ihren Pool und die anschließende Begegnung in der Runde der Sechzehn und sicherten sich so den geteilten fünften Rang. Beim Challenge in Haikou besiegten sie die Spanier Alejandro und Javier Huerta und wurden Siebzehnte. Bei den AVC Continental Cup Finals bezwangen sie im Endspiel die Australier Jack Pearse / Paul Burnett. Da aber deren Landsleute Izac Carracher / Mark Nicolaidis ihre beiden Begegnungen gegen das andere chinesische Team gewonnen hatten, eroberten sie das Olympiaticket für den asiatischen Kontinent.[2]
2024 entschieden sich Wang Yanwei und Du Hongjun für eine Zusammenarbeit. Um im September den vierten Platz beim Futures in Qingdao zu erreichen, mussten die beiden gleich zwei deutsche Beachpaare besiegen. Dies gelang ihnen in der Gruppe gegen Tilo Backhaus / Martin Kaufer sowie in der Runde der Acht gegen Niklas Held / Hennes Nissen. Gegen die ungarischen Turniersieger Domonkos Doczi / Bence Streli reichte die Leistung im Halbfinale nicht zum Weiterkommen und auch das Duell um Bronze ging verloren. Wertvoller war jedoch das Ergebnis beim anschließenden Challenge in Haikou, auch wenn die Platzierung schlechter war und dafür nur ein einziger Sieg gegen ein polnisches Duo in der Gruppe nötig war. In der Runde der Achtzehn trafen Wang und Du auf die Sieger des Events. Sie leisteten den US-Amerikanern Evan Cory / Cody Caldwell mit dem 19-21, 21-18, 14-16 heftige Gegenwehr. Ihren ersten gemeinsamen Podiumsplatz erkämpften die Chinesen in der nächsten Saison in Qingdao. Nach dem zweiten Platz im Pool besiegten sie die Ukrainer Anton Moiseiev / Vitalii Savvin sowie ihre eigenen Landsleute Gao Peng / Li Yang und nach der Niederlage in der Vorschlussrunde gegen die Indonesier Bintang Akbar / Sofyan Efendi im Spiel um den dritten Platz die Australier Garang Anyang / Justin Schumann. Von der Weltmeisterschaft in Adelaide verabschiedeten sich Wang Yanwei und Du Hongjun satz- und sieglos, konnten aber sowohl gegen die ehemaligen österreichischen Meister Christoph Dressler / Philipp Waller als auch gegen die deutschen Viertelfinalisten der WM Lukas Pfretzschner / Sven Winter und die zweifachen Olympianeunten Michał Bryl / Bartosz Łosiak in allen Durchgängen zweifache Ballpunktzahlen erzielen.[3]
2026 startete der inzwischen Dreißigjährige zunächst mit Wu Jiaxin. Er gewann mit ihm das Futures in Haikou und stand mit ihm bei den Beach Games seines Heimatkontinents im Achtelfinale. Beim Challenge in Xiamen trat er wieder mit seinem WM-Partner an. Das Duo schied nach zwei Dreisatz-Niederlagen in der Vorrunde aus dem Turnier aus.
Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Das ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Wang ist hier somit der Familienname, Yanwei ist der Vorname.