Zum Inhalt springen

Wajeze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jakobs Traum, dargestellt durch den Barockmaler Michael Willmann (ca. 1691)

Wajeze (Biblisches Hebräisch וַיֵּצֵא Und er = Jakob zog aus) bezeichnet einen Leseabschnitt (Parascha oder Sidra genannt) der Tora und umfasst den Text Bereschit 28,10–32,3 (28,10–22 BHS ELB, 29 BHS ELB, 30 BHS ELB, 31 BHS ELB, 32,1–3 BHS ELB).

Es handelt sich um die Sidra des 1. oder 2. Schabbats im Monat Kislew.

Wesentlicher Inhalt

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zugehörige Haftara ist nach aschkenasischem Ritus Hosea 12,13–14,10 (12,13-15 BHS ELB, 14,1-10 BHS ELB). Im sephardischen Raum wird Hosea 11,7–12,12 (11,7-11 BHS ELB, 12,1-12 BHS ELB) gelesen.[1]

  • Henry G. Brandt: Wajeze. Über Grenzen hinauswachsen. In: a-r-k.de. Allgemeine Rabbinerkonferenz, 1. Dezember 2017, abgerufen am 28. April 2018.
  • William Wolff: Wajeze. Die Tiefen der Freundschaft. In: a-r-k.de. Allgemeine Rabbinerkonferenz, 15. Dezember 2016, abgerufen am 28. April 2018.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Hanna Liss: Tanach - Lehrbuch der jüdischen Bibel. 3. Auflage. Universitätsverlag Winter GmbH, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-5904-1, S. 49 (414 S.).