Das 1100 km lange Flussbett kommt aus dem Tschad und bildet im Oberlauf die Staatsgrenze zum Sudan.[2] Hier trennt es Westdarfur und die Borkou-Ennedi-Tibesti-Region. In der Regenzeit fließt es maximal 100 Kilometer durch den sudanesischen Bundesstaat Norddarfur.
Während der sogenannten „grünen Sahara-Zeit“, dem Neolithischen Subpluvial (etwa 10.000 bis 3000 v. Chr.), mündete das Wadi Howar als wichtigster Nebenfluss aus der Sahara auf dem Gebiet des heutigen sudanesischen Bundesstaates asch-Schamaliyya bei Alt Dunqula in den Nil.[3]
Stefan Kröpelin:Zur Rekonstruktion der spätquartären Umwelt am unteren Wadi Howar (Südöstliche Sahara / NW-Sudan) - Late Quaternary Environments at the Lower Wadi Howar (Southeastern Sahara / NW Sudan). In: Berliner Geographische Abhandlungen. Band54. Berlin 1993, ISBN 3-88009-054-8.
Gabriel, Baldur; Kröpelin, Stefan; Richter, Jürgen; Cziesla, Erwin: Parabeldünen am Wadi Howar., Geowissenschaften in unserer Zeit, 3(4), 105–112, 1985, doi:10.2312/geowissenschaften.1985.3.105
↑Rudolph Kuper:Auf den Spuren der frühen Hirten. In: Aid. Band15/2. Theiss, 1999, ISSN0176-8522, S.12–17.
↑Dieter Eigner, Friederike Jesse: Im Westen viel Neues - Die Grabungen 2008/09 in der Festung Gala Abu Ahmed. In: Der Antike Sudan. MittSAG 20, 2009. S. 141–158 (PDF)