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Wacken

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Wappen Deutschlandkarte
Wacken
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wacken hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 54° 1′ N,  23′ OKoordinaten: 54° 1′ N,  23′ O
Bundesland:Schleswig-Holstein
Kreis: Steinburg
Amt: Schenefeld
Höhe: 26 m ü. NHN
Fläche: 7,1 km²
Einwohner: 2098 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 295 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25596
Vorwahl: 04827
Kfz-Kennzeichen: IZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 61 107
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 2
25560 Schenefeld
Website: wacken.de
Bürgermeisterin: Pamela Braun (CDU)
Lage der Gemeinde Wacken im Kreis Steinburg
KarteBreitenbergBüttelDrageHennstedtHohenfeldeKleveKrempeKudenseeLandrechtMoorhusenNortorfNuttelnOldendorfPeissenPulsRadeRethwischRosdorfSankt MargarethenSchenefeld
Karte

Wacken ist eine Gemeinde im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Sie ist weltweit bekannt durch das jährlich Anfang August hier stattfindende Musikfestival Wacken Open Air.

Wacken liegt nordwestlich von Itzehoe in Nähe des Nord-Ostsee-Kanals. Das Gemeindegebiet ist naturräumlich der Haupteinheit Heide-Itzehoer Geest zugeordnet,[2] Neben dem Kirchdorf gibt es keine weiteren amtlichen Wohnplätze im Gemeindegebiet.[3]

Der Ort wurde 1148 erstmals nachweislich erwähnt. Relikte aus germanischer Vorzeit und ein Hünengrab deuten auf eine ältere Besiedlung hin. Der bedeutendste Fund sind drei Gürtelschnallen aus der Bronzezeit, die heute im Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig ausgestellt sind.

Ein Grabhügel liegt direkt auf dem „Am Twisselberg“ in der Nähe der Grund- und Hauptschule. Er ist nicht näher ausgeschildert.

Gemeindevertretung

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Wahlbeteiligung: 59,9 Prozent
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20
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47,6 %
12,4 %
40,0 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Allgemeine Bürgervereinigung Wacken

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 13 Sitze vergeben. Von diesen erhielt die CDU sechs Sitze, die Allgemeine Bürgervereinigung Wacken erhielt fünf Sitze und die SPD erhielt zwei Sitze.

Blasonierung: „In Silber mit rotem Schildbord eine grüne metallene Schale mit flachgewölbtem Boden, eingezogenem, hohem Rand und zwei senkrecht gestellten Griffen“[5]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Wacken Open Air

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Durch die alljährlich auftretenden Menschenmassen aufgrund des Wacken Open Air steigern sich die Einnahmen der ortsansässigen Betriebe, allen voran Lebensmittel- und Einzelhandelsgeschäfte sowie Gastronomie, deutlich. Während dieser Zeit wird in örtlichen Supermärkten ein Vielfaches mehr an Waren verkauft als gewöhnlich.[6] Der Wirt der örtlichen Gastwirtschaft „Zur Post“ richtete an diesen Tagen auf dem Festivalgelände einen Biergarten mit 3500 Plätzen ein. Nach der Insolvenz 2012 wurde das Lokal vom Festival-Veranstalter aufgekauft,[7] der den Betrieb der Gastwirtschaft neu belebte und mit dem Untertitel „Zum Wackinger“ versah. Der Bierverkauf auf dem Festivalgelände mit dem großen Biergarten wird seitdem allein vom Veranstalter betrieben.

Ungefähr drei Kilometer nördlich verläuft die Autobahn 23 von Hamburg nach Heide mit den Anschlussstellen Hanerau-Hademarschen (AS 6) und Schenefeld (AS 7). Die Landesstraßen 130 und 131 verbinden den Ort mit der Autobahn und den umliegenden Gemeinden. Südlich liegt die Landesstraße 327 (ehemalige Bundesstraße 431). In Wacken gibt es zwei Mitfahrbänke für die Richtungen Schenefeld, Vaale, Wilster, Besdorf und Itzehoe.[8][9]

Es gibt eine Buslinie von Die Linie Steinburg zwischen Itzehoe und Wacken. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Burg (Dithmarschen) und Wilster an der Marschbahn. Im benachbarten Vaale ist ein Bahnhalt geplant.[10]

Sehenswürdigkeiten

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  • Michael Legband: Arche Noah Wacken. Ein Paradies in Schleswig-Holstein. Hamburg 2006.
  • Peter Martens, Gemeinde Wacken (Hrsg.): Chronik von Wacken im Westerkrug, Bd. I, Wacken 1997.
  • Johannes Wittmaack: Kirchspiel Wacken. In: Jürgen Kleen, Georg Reimer, Paul von Hedemann-Heespen (Hrsg.): Heimatbuch des Kreises Rendsburg. Möller, Rendsburg 1922, S. 618–625.
Commons: Wacken – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Wacken – Reiseführer

Einzelnachweise

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  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2024 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. S. 16, abgerufen am 6. April 2026.
  3. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. 1992, S. 116 (statistischebibliothek.de [PDF; abgerufen am 6. April 2026]).
  4. wahlen-sh.de
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein, zuletzt abgerufen am 3. August 2010
  6. Steffen Gerth: Wir lieben Heavy Metal. In: Der Handel. Nr. 09/2008, S. 34–36.
  7. Volker Mehmel: Festival-Macher kaufen Gasthof in Wacken. In: shz.de. 19. Mai 2013, abgerufen am 6. April 2026.
  8. Die neuen Mitfahrbänke
  9. Niederschrift über die Sitzung der Gemeindevertretung Wacken
  10. Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH: Landesweiter Nahverkehrsplan Schleswig-Holstein 2022-2027. (PDF) NAH.SH, abgerufen am 6. August 2022.
  11. Turm in Wacken glänzt mit Metal-Anstrich