Wuenheim
| Wuenheim | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Haut-Rhin (68) | |
| Arrondissement | Thann-Guebwiller | |
| Kanton | Guebwiller | |
| Gemeindeverband | Région de Guebwiller | |
| Koordinaten | 47° 52′ N, 7° 13′ O | |
| Höhe | 257–956 m | |
| Fläche | 6,17 km² | |
| Einwohner | 768 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 124 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68500 | |
| INSEE-Code | 68381 | |
| Website | wuenheim.free.fr | |
Mairie Wuenheim | ||
Wuenheim (deutsch Wünheim) ist eine französische Gemeinde mit 768 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller, zum Kanton Guebwiller und zum Gemeindeverband Région de Guebwiller.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Wuenheim liegt am Rand der Vogesen. Der Wuenheimerbach, gespeist aus den Bergbächen Gutenbach und Kaltenbach, tritt hier in die Oberrheinebene ein. Im Südwesten des Gemeindegebietes wird im Hartmannswillerkopf mit 956 m der höchste Punkt erreicht. Das Gebiet der Gemeinde ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges.
Nachbargemeinden von Wuenheim sind Jungholtz im Norden, Soultz-Haut-Rhin im Osten, Hartmannswiller im Süden, Wattwiller im Südwesten sowie mit dem Forêt Reculée de Soultz eine Enklave der Gemeinde Soultz-Haut-Rhin im Westen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte Wünheim als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Gebweiler im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.[1]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1910 | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2019 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 1031[1] | 654 | 693 | 718 | 756 | 800 | 850 | 811 | 799 |
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kirche St. Ägidius (Église Saint-Gilles)

Gemeindepartnerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Grävenwiesbach in Hessen. Initiator war der Unternehmer Josef Grünewald, der 1941 bis 1945 ein Unternehmen in Wuenheim und ab 1946 in Grävenwiesbach betrieben hatte. Josef Grünewald ist Ehrenbürger von Wuenheim.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Diana Rabe von Pappenheim (* 1788 im Schloss Ollweiler bei Wuenheim; † 18. Dezember 1844 in Weimar), Geliebte des Königs Jérôme Bonaparte von Westphalen.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 1254–1259.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website der Gemeinde (französisch)
Nachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Kreis Gebweiler. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juni 2024; abgerufen am 18. Februar 2026.
