Vorbleckede
Vorbleckede Stadt Bleckede | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 17′ N, 10° 44′ O | |
| Fläche: | 1,39 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 17. Oktober 1928 | |
| Postleitzahl: | 21354 | |
| Vorwahl: | 05852 | |
Lage von Vorbleckede in Niedersachsen | ||
Vorbleckede war bis 1928 eine Gemeinde im damaligen Kreis Bleckede, deren Gebiet heute zur Kernstadt von Bleckede im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen gehört.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Vorbleckede umfasste das Viertel südöstlich der Bleckeder Altstadt rund um die heutigen Straßen Friedrich-von-dem-Berge-Straße, Georgstraße, Ernst-August-Straße, Feldstraße, Auf dem Kamp und Sanddeich.[2]


Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf Vorbleckede gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bleckede des Kurfürstentums Hannover.[3] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bleckede im Departement der Aller.[4] 1814 fiel Vorbleckede an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Bleckede. 1867 fiel Vorbleckede mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede.
Am 17. Oktober 1928 wurde Vorbleckede zusammen mit weiteren Bleckeder Vorortgemeinden nach Bleckede eingemeindet.[5]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 357 | [6] |
| 1871 | 440 | [7] |
| 1885 | 497 | [8] |
| 1895 | 492 | [9] |
| 1905 | 450 | [1] |
Baudenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Zweiständer-Fachwerkhallenhaus Ernst-August-Straße 3 sowie die Häusergruppe Fritz-von-dem-Berge-Straße 16, 17 und 20 stehen unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Volkszählung 1905
- ↑ Baudenkmale in Niedersachsen: Landkreis Lüneburg. In: Gerd Weiss (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 22,2. Vieweg, Braunschweig 1981, ISBN 3-528-06201-0.
- ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
- ↑ Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
- ↑ Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1928, S. 258
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
