Volker Ruoff
| Volker Ruoff | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 26. Dezember 1969 | |
| Position | Abwehr | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1990–1991 | SSV Reutlingen 05 | 31 (1) |
| 1991–1993 | SC Freiburg | 38 (0) |
| 1993–1999 | FC 08 Homburg | 74 (3) |
| 1999–2000 | Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler | |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Volker Ruoff (* 26. Dezember 1969) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ruoff begann mit dem Vereinsfußball beim FC Oberabsteinach, den er 1986 in Richtung SSV Reutlingen 05 verließ. Am Ende der Spielzeit 1989/90 rückte der Abwehrspieler in den Kader der in der Oberliga Baden-Württemberg antretenden Wettkampfmannschaft auf und trat mit der Mannschaft nach Erreichen der Vizemeisterschaft hinter der nicht aufstiegsberechtigte Amateurmannschaft des Karlsruher SC in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga an, wo er zu einem Kurzeinsatz beim 3:1-Auswärtssieg beim von Dragoslav Stepanović trainierten Rot-Weiss Frankfurt rund um Jürgen Klopp und Alexander Caspary kam. Nachdem der Aufstieg mit einem Punkt Rückstand auf den 1. FSV Mainz 05 verpasst worden war, war er ab Beginn der Spielzeit 1990/91 unter Neutrainer Wilfried Gröbner Stammspieler.
Im Sommer 1991 wechselte Ruoff zum Zweitligisten SC Freiburg. Unter Volker Finke debütierte er im August des Jahres als Einwechselspieler für Martin Braun beim 3:1-Heimsieg über den Halleschen FC im Profifußball, kam aber auch im weiteren Verlauf der regulären Spielzeit der Spielzeit 1991/92 auch nach einer Roten Karte am achten Spieltag gegen den VfB Leipzig nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus und bestritt sieben Spiele, ehe er in der Aufstiegsrunde zeitweise zum Stammspieler avancierte und mit den Breisgauern dort letztlich als Tabellenvierter abschloss. In der folgenden Saison schwankte er zwischen Startelf und Ersatzbank, dabei kam er im letzten Saisondrittel beim Erreichen der Zweitligameisterschaft kaum noch zum Zug.
Ruoff verließ in der Folge den SC Freiburg und schloss sich innerhalb der zweiten Liga dem FC 08 Homburg an, bei dem er Teil eines über den sog. „Ommer-Fonds“ mit über 1 Million DM finanzierten und von Präsident Manfred Ommer angestoßenen Umbruchs war.[1] In den folgenden zwei Jahren bestritt er auch verletzungs- und sperrebedingt – er sah in diesem Zeitraum dreimal die Rote Karte in der 2. Bundesliga – nur 43 Zweitligaspiele und erzielte dabei drei Tore. Am Ende der Spielzeit 1994/95 stieg er mit der Mannschaft in die Regionalliga West/Südwest ab. Dabei war Ruoff neben Tobias Homp, Sergio Maciel, Stefan Simon und Richard Mademann suspendiert worden, ging dagegen jedoch mit Unterstützung der Vereinigung der Vertragsfußballspieler vor.[2] Im Juli des Jahres unterzeichnete Ruoff jedoch einen neuen Vertrag beim FCH[3] und lief letztlich noch vier Spielzeiten für die Saarländer in der höchsten Amateurspielklasse auf. Ab 1999 ließ er seine Karriere bei Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler ausklingen, der als Vizemeister über die Aufstiegsrunde aus der fünftklassigen Verbandsliga Saar in die Oberliga Südwest aufgestiegen war.[4] Im Herbst 2000 beendete er aufgrund eines Knorpelschadens im Knie seine Karriere.[5]
Ruoff kehrte später als Jugendtrainer zum FC 08 Homburg zurück. Nach der Trennung von Christian Hock im April 2011 leitete er gemeinsam mit Taifour Diane bis zum Ende der Spielzeit 2010/11 das Training der Profimannschaft des Klubs, die aus der Regionalliga West abstieg.[6]
2013 schloss sich Ruoff der SV Elversberg als C-Jugendtrainer an.[7] Später übernahm er das Scouting für den Klub.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Volker Ruoff in der Datenbank von transfermarkt.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Saarbrücker Zeitung: „Ommer-Modell: Mehr Fans, mehr Punkte, mehr Interesse | Freiburger Volker Ruoff seit gestern im FCH-Kader“ (9. Juli 1993)
- ↑ Saarbrücker Zeitung: „"Sünder" setzen auf vdv-Hilfe | Ausgemusterte FCH-Profis schalten Gewerkschaft ein“ (19. Mai 1995)
- ↑ Saarbrücker Zeitung: „FCH: Vertrag für Volker Ruoff“ (20. Juli 1995)
- ↑ Saarbrücker Zeitung: „Klassenerhalt heißt das Saisonziel: Am Schaumberg wird kräftig aufgerüstet | Bei den neuen Fußball-Oberligisten VfB Theley und Rot-Weiß Hasborn ist nach den Siegesfeiern mittlerweile wieder der Alltag eingekehrt“ (23. Juni 1999)
- ↑ Saarbrücker Zeitung: „Rohrbacher: "In vier Wochen fällt Entscheidung" | Schicksalswochen beim Fußball-Oberligisten SV Hasborn - Verlängert der Spielertrainer Vertrag?“ (11. November 2000)
- ↑ Saarbrücker Zeitung: „FCH auf Trainer-Suche: Entscheidung bis morgen“ (26. April 2011)
- ↑ Saarbrücker Zeitung: „Die Legende kehrt zurück“ (19. Juni 2013)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ruoff, Volker |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 26. Dezember 1969 |