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Visana

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Visana mit Sitz in Bern ist ein Schweizer Versicherungskonzern für Kranken- und Unfallversicherungen. Die Unternehmensgruppe zählt über 644'000 grundversicherte Personen. Insgesamt zählt sie über rund 848'000 privatversicherte Personen sowie 16'500 versicherte Firmen, Behörden und Verbände. Die Visana-Gruppe erwirtschaftet mit rund 1'400 Mitarbeitern an rund 50 Standorten ein Prämienvolumen von 3,9 Milliarden Schweizer Franken.[2]

Im Jahr 2024 hat sich die Stiftung Visana Plus mit der Atupri Gesundheitsversicherung (Stiftung) zur Krankenversicherungs-Gruppe Stiftung Atusana (heute Gemeinsame Stiftung Atupri und Visana) zusammengeschlossen.

Tätigkeitsgebiet

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Die Visana-Gruppe gehört zu den grössten schweizerischen Kranken- und Unfallversicherern. Sie bietet die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) nach Krankenversicherungsgesetz (KVG), Zusatz- und Sachversicherungen nach Versicherungsvertragsgesetz (VVG), Unfallversicherungen nach Unfallversicherungsgesetz (UVG) sowie Vorsorgelösungen und Autoversicherungen an.

Das Unternehmen versichert Privatkunden (Einzelpersonen und Familien) sowie Unternehmenskunden (Firmen, öffentliche Institutionen und Verbände). Für Letztere bietet sie unter anderen Lohnausfall- und Unfallversicherungen an. Darüber hinaus gehören auch Hausrat-. Gebäude-, Privathaftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen zum Angebot.

Die Visana-Gruppe umfasst acht Gesellschaften. Die Visana AG, sana24 AG, vivacare AG und Galenos AG betreiben die obligatorische Krankenpflegeversicherung und sind der Aufsicht durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstellt. Die Visana Versicherungen AG betreibt das Zusatz- und Unfallversicherungsgeschäft und ist der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) unterstellt.

Die Visana Services AG ist die Dienstleistungsgesellschaft des Unternehmens, bei der alle Mitarbeitenden angestellt sind. Die Gemeinsame Stiftung Atupri und Visana besitzt 100 Prozent des Aktienkapitals der Visana Beteiligungen AG. Sie unterstützt überdies Projekte der Gesundheitsförderung und -prävention.

Das Unternehmen ging 1996 mit dem Inkrafttreten des neuen Krankenversicherungsgesetzes aus der Fusion der drei Krankenkassen KKB (gegründet 1870), Grütli (gegründet 1872) und Evidenzia (gegründet 1990) hervor.[4]

1998 sorgte das Unternehmen für Schlagzeilen, als sie die Grundversicherung in acht Kantonen aufgab.[5][6] Als Reaktion darauf kündigte das Eidgenössische Departement des Innern an, in Zukunft verhindern zu wollen, „dass das Beispiel des Rückzugs der Visana aus der Grundversicherung in einzelnen Kantonen Schule macht.“[7] Per 1. Januar 2009 nahm Visana ihre Tätigkeit als Grundversicherer in allen Kantonen wieder auf und ist seither schweizweit tätig.

2006 gründete Visana die zwei unabhängigen Tochtergesellschaften sana24 und vivacare. Im Herbst 2013 wurden die drei Kassen Visana, sana24 und vivacare unter der Dachmarke Visana zusammengefasst. 2018 erfolgte die Übernahme der Zürcher Versicherung Galenos. 2022 erwarb Visa eine Minderheitsbeteiligung an Liberty Vorsorge.[8]

Per 1. Januar 2026 wurde die V⁠i⁠s⁠a⁠n⁠a Versicherungsgruppe Mitglied des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV).[9] Am 29. April 2026 wurde bekannt, dass die Burgergemeinde Bern die DC Bank im dritten Quartal 2026 an eine neu zu gründende Stiftung der Visana verkaufen will.[10]

Infolge eines Sponsoringvertrags mit dem FC Thun wurde die Stockhorn Arena im Jahr 2026 in Visana Stadion umbenannt.[11]

Einzelnachweise

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  1. David Müller: Angelo Eggli wird neuer CEO von Visana. Medienmitteilung. In: visana.ch. 4. April 2019, abgerufen am 25. September 2019.
  2. 1 2 3 Visana im Portrait. In: visana.ch, abgerufen am 24. September 2024.
  3. Prämienvolumen
  4. Christoph Zürcher: Grütli. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. März 2007, abgerufen am 13. November 2018.
  5. Année politique Suisse. Abgerufen am 26. März 2020.
  6. 98.3376 – Interpellation. Konsequenzen aus dem Visana-Debakel. In: parlament.ch. Die Bundesversammlung – Das Schweizer Parlament, 18. Dezember 1998, abgerufen am 13. November 2018.
  7. Presse- und Informationsdienst: Krankenversicherung: Visana muss keine Reserveanteile abtreten – EDI will Lösung noch mit laufender KVG-Teilrevision (1). Medienmitteilung vom 18. März 1999. In: bsv.admin.ch. Eidgenössisches Departement des Innern, 11. Juni 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. Mai 2007; abgerufen am 13. November 2018.
  8. Liberty Vorsorge und Visana zusammen, vorsorgeforum.ch, 1. Juni 2022.
  9. Visana tritt dem Schweizerischen Versicherungsverband bei. In: visana.ch. 18. Dezember 2025, abgerufen am 29. April 2026.
  10. DC Bank vor Eigentümerwechsel: Burgergemeinde Bern plant Verkauf. In: bgbern.ch. 29. April 2026, abgerufen am 29. April 2026.
  11. Stadion des FC Thun neu nach Krankenkasse benannt. In: SWI swissinfo.ch. 11. Mai 2026, abgerufen am 11. Mai 2026.
Visana-Gruppe
Logo
Rechtsform Stiftung
Gründung 1996
Sitz Bern, Schweiz Schweiz
Leitung Angelo Eggli
(CEO)[1]
Lorenz Hess
(Präsident)
Mitarbeiterzahl 1'400[2]
Umsatz 3,9 Mrd. CHF[2][3]
Branche Versicherungen
Website www.visana.ch