Viroflay
| Viroflay | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Île-de-France | |
| Département (Nr.) | Yvelines (78) | |
| Arrondissement | Versailles | |
| Kanton | Versailles-2 | |
| Gemeindeverband | Versailles Grand Parc | |
| Koordinaten | 48° 48′ N, 2° 10′ O | |
| Höhe | 92–176 m | |
| Fläche | 3,49 km² | |
| Einwohner | 17.237 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 4.939 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 78220 | |
| INSEE-Code | 78686 | |
| Website | https://www.ville-viroflay.fr/ | |
Avenue du Général-Leclerc in Viroflay | ||
Viroflay [] ist eine französische Stadt[1] und Gemeinde mit 17.237 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Südwesten von Paris im Département Yvelines in der Region Île-de-France. Sie ist 14 Kilometer vom Pariser Stadtzentrum entfernt. Die Einwohner werden Viroflaysiens genannt.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt Viroflay schließt östlich an Versailles an. Sie wird von zwei Waldgebieten flankiert, im Norden vom Forêt de Fausses-Reposes, im Süden vom Forêt de Meudon. Nachbargemeinden von Viroflay sind Chaville im Osten, Vélizy-Villacoublay im Süden, Versailles im Westen und Ville-d’Avray im Norden.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hauptachse ist die ehemalige Nationalstraße N 10, die in diesem Abschnitt 1973 zur Departementsstraße D 910 abgestuft wurde. Im Westen der Stadt verläuft die Autobahn A 86 ohne Anschlussstelle im Stadtgebiet. Die nächste Autobahn-Anschlussstelle ist Vélizy-Villacoublay-centre (Nr. 31 an der A 86) ca. 1,5 km südlich der Stadtgrenze.
Am 18. Juli 1840 ging der Bahnhof Viroflay-Rive-Droite an der am 2. August 1839 eröffneten Bahnstrecke Paris-Saint-Lazare–Versailles-Rive-Droite in Betrieb. Der Bahnhof Viroflay-Rive-Gauche an der Bahnstrecke Paris–Brest, die zunächst zum Bahnhof Versailles-Rive-Gauche führte, kam am 10. September 1840 hinzu. Der Abzweig von Viroflay-Rive-Gauche in Richtung Brest ging erst 1849 in Betrieb; 1902 wurde der Bahnhof durch die Vollendung der Bahnstrecke Paris-Invalides–Versailles-Rive-Gauche zum Kreuzungsbahnhof.
Zwischen Paris-Invalides und Versailles-Rive-Gauche über Viroflay-Rive-Gauche wurde am 31. Mai 1902 der elektrische Vorortbetrieb an seitlichen Stromschienen aufgenommen. Seit 1979 verkehrt auf dieser Strecke die Linie C des Réseau express régional d’Île-de-France (RER). Der Bahnhof Viroflay–Rive-Droite wird von Vorortzügen der Linie L (Paris-Saint-Lazare–Versailles-Rive-Droite) des Transilien-Netzes bedient.
Die Linie T6 der Straßenbahn Île-de-France, ein Tramway sur pneumatiques nach dem System Translohr, verläuft unterirdisch durch die Stadt. Sie verbindet die Bahnhöfe Viroflay-Rive-Droite und Viroflay-Rive-Gauche mit der Station Châtillon – Montrouge der Pariser Métro (Métrolinie 13).
Durch Viroflay führt die Buslinie 171 der RATP von der Station Pont de Sèvres der Pariser Métrolinie 9 nach Château de Versailles.[2]
- Bahnhof Viroflay-Rive-Gauche (1900er Jahre)
- Empfangsgebäude des Bahnhofs Viroflay-Rive-Droite
- Zug der Linie T6 in der Endstation Viroflay-Rive-Droite
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Haßloch, Deutschland
- Bracciano, Italien
- Kolokani, Mali
- Carcavelos, Portugal
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pia Le Thomas (1920–2009), Zisterzienserin, Gründerin und Äbtissin des Klosters Boulaur
- Jean-François Kahn (1938–2025), Journalist, Publizist und Politiker
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Le Patrimoine des Communes des Yvelines. Flohic Editions, Band 2, Paris 2000, ISBN 2-84234-070-1, S. 1125–1129.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website von Viroflay (französisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Viroflay bei ville-viroflay.fr, abgerufen am 20. April 2026
- ↑ Bus 171 line map bei ratp.fr, abgerufen am 31. Oktober 2024
