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Vincent Glander

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Vincent Glander (2024). Foto: Joel Heyd

Vincent Glander (* 1980 in München) ist ein deutscher Schauspieler und Sänger.

Glander absolvierte sein Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Erstengagement 2006/07 am Theater Biel Solothurn. Von der Spielzeit 2007/08 bis Ende der Spielzeit 2011/12 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Er wirkte dort in zahlreichen Ur- und Erstaufführungen mit. Autoren waren unter anderem Ewald Palmetshofer, Philipp Löhle, Anja Hilling und Dennis Kelly. Er arbeitete dort mit Regisseuren wie Felicitas Brucker, Nora Schlocker und Antonio Latella zusammen.[1][2]

Von der Spielzeit 2012/13 bis zur Spielzeit 2015/16 war er festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt am Main. Er arbeitete dort unter anderem mit den Regisseuren Stefan Pucher, René Pollesch, Jürgen Kruse, Johanna Wehner und Sebastian Hartmann. Unter dem Titel Wut und Gedanke erarbeitete er mit Christian Franke an der Goethe-Universität Frankfurt/M. einen Theaterabend über Theodor W. Adorno und die Studentenrevolte. Zuletzt spielte er in Frankfurt in Kafkas Amerika (Insz.: Philipp Preuss) und „Clockwork Orange“ (Insz.: Christopher Rüping).

Von der Spielzeit 2016/17 bis zur Spielzeit 2018/19 war er festes Ensemblemitglied am Theater Basel und spielte dort u. a. in Im Turm zu Basel von Theresia Walser, „Caligula“ von Albert Camus (Insz.: Antonio Latella), Der Revisor von Lukas Linder, Das Ende von Eddy nach dem Roman von Édouard Louis, Kaspar Hauser und Söhne von Olga Bach (Insz.: Ersan Mondtag) sowie als Jim Boy in Paul Abrahams Operette Die Blume von Hawaii.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist er festes Ensemblemitglied am Residenztheater München[3].

Vincent Glander arbeitet als Sprecher beim Hörfunk, u. a. beim Hessischen Rundfunk und beim Schweizer Rundfunk SRF.

Im Februar 2021 outete er sich im Rahmen der Initiative #actout im SZ-Magazin mit 184 anderen lesbischen, schwulen, bisexuellen, queeren, nicht-binären und trans* Schauspielern.[4]

Theater (Auswahl)

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Theater Biel-Solothurn

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  • 2006: Frühlings Erwachen (als Melchior). Von Frank Wedekind. Inszenierung: Ariane Gaffron
  • 2006: Kränk (als Ernk). Von Martin Heckmanns. Inszenierung: Ariane Gaffron
  • 2006: Maria Stuart (als Mortimer). Von Friedrich Schiller. Inszenierung: Hans J. Ammann
  • 2007: Mittsommernachts-Sex-Komödie (als Maxwell). Nach Woody Allen. Inszenierung: Barbara Grimm

Schauspielhaus Wien

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Schauspiel Frankfurt

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Residenztheater München

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Theater an der Wien

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  • 2023: Candide - A Comic Operetta (als Voltaire/Erzähler). Szenische Aufführung der Concert Version. Musik von Leonard Bernstein. Buch von Hugh Wheeler nach Voltaire. Gesangstexte von Richard Wilbur. Musikalische Leitung: Marin Alsop. Inszenierung: Lydia Steier[40]

Filmographie (Auswahl)

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  • 2020: Der Pfad (als Pierre). Regie: Tobias Wiemann (Kinofilm)
  • 2021: Yellow is the Sky (als Markus). Regie: Laura Kansy (Kinofilm)[41]
  • 2021: I Care - The Perfect Society (als Jan). Regie: Michael Mews (Kurzspielfilm für die Hochschule für Fernsehen und Film München)
  • 2021: Ein Mittag in Quarantäne geprägt von texthermeneutischen Misserfolgen (als Polizist). Regie: Jos Diegel (Kurzfilm)

Ehrungen und Auszeichnungen

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  • 2009: Nominierung als bester Nachwuchsschauspieler (Theater heute)
  • 2021: Einladung zum Berliner Theatertreffen mit Graf Öderland (Theater Basel/Residenztheater München)
  • 2022: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung
  • 2023: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung
  • 2024: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung
  • 2025: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung
  • 2026: Nominierung für den Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e.V. für herausragende künstlerische Leistung

Einzelnachweise

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  1. Vincent Glander - Schauspieler. In: Castforward. iMAGE iN MOTION GmbH, abgerufen am 20. Februar 2025.
  2. Vincent Glander - Schauspieler. In: crew united. Crew United, Lutz und Zenglein GbR, abgerufen am 21. Februar 2025.
  3. Residenztheater
  4. Carolin Emcke, Lara Fritzsche: »Ich komme aus einer Welt, die mir nicht von mir erzählt hat«. In: Süddeutsche Zeitung Magazin, 5. Februar 2021, S. 8–21.
  5. Lena Schneider: Das ist jetzt also die Unendlichkeit. In: https://nachtkritik.de. 22. November 2007, abgerufen am 8. Juli 2025.
  6. hamlet ist tot. keine schwerkraft - Schauspielhaus Wien. In: https://www.youtube.com. Schauspielhaus Wien, 23. Juni 2010, abgerufen am 8. Juli 2025.
  7. Premierenliste Schauspiel Frankfurt ab der Spielzeit 1963/64. In: https://www.buehnen-frankfurt.de. Abgerufen am 15. Februar 2026.
  8. Sommergäste von Maxim Gorki. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 9. Juli 2025.
  9. Wolf Banitzki: Es lebe das Spießertum. In: https://theaterkritiken.com. Theaterkritiken München, abgerufen am 9. Juli 2025.
  10. Christine Dössel: Insignien einer bedeutungsvollen Leere. In: https://www.sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 27. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.
  11. Michael Weiser: Sommerfrische in kaltem Licht. In: https://kultur-vollzug.de. Kulturvollzug - Michael Grill, 29. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.
  12. Max Kuhlmann: Maxim Gorki – Sommergäste. In: https://qooz.de. QOOZ, 31. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.
  13. Alexander Altmann: Werktreu heruntergeschnurrt. In: https://www.bayerische-staatszeitung.de. BSZ - Bayerische Staatszeitung, 31. Oktober 2019, abgerufen am 9. Juli 2025.
  14. Dantons Tod von Georg Büchner. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 23. Juni 2025.
  15. Gabriella Lorenz: »Dantons Tod«: Das Rad der Geschichte walzt alle nieder. In: https://www.muenchner-feuilleton.d. MÜNCHNER FEUILLETON, 28. Januar 2021, abgerufen am 23. Juni 2025.
  16. Egbert Tholl: Aufstand in der Bildungsanstalt. In: https://www.sueddeutsche.de. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 1. November 2020, abgerufen am 24. Juni 2025.
  17. Graf Öderland - Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.
  18. Cyrano de Bergerac nach Edmond Rostand in einer Bearbeitung für zwei Einsamkeiten von Federico Bellini und Antonio Latella. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 22. Juni 2025.
  19. Sabine Leucht: Mit Degen und Schwanz-Witz. In: https://nachtkritik.de. 24. September 2021, abgerufen am 22. Juni 2025.
  20. Warten auf Platonow von Thom Luz nach Motiven von Anton Tschechow. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.
  21. Götz von Berlichingen nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 18. Juli 2025.
  22. Silvia Stammen: "Ein Rülpser der Besitzstandswahrung". In: https://www.nachtkritik.de. 31. März 2023, abgerufen am 18. Juli 2025.
  23. Michael Schleicher: „Götz von Berlichingen“ in München: Alternative für gar nichts. In: https://www.merkur.de. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co. KG, 31. März 2023, abgerufen am 18. Juli 2025.
  24. Peer Gynt - Ein dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.
  25. Jetzt oder nie - Ein Liederabend von Florian Paul und Max Rothbart. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.
  26. Sternstunden der Menschheit nach Stefan Zweig in einer Fassung von Thom Luz. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.
  27. MOSI - The Bavarian Dream von Alexander Eisenach. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 2. Juli 2025.
  28. Elisabeth Maier: Residenztheater München: Die Schickeria schlachtet ihre Kultfigur. In: https://tdz.de. Theater der Zeit GmbH, 30. April 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.
  29. Robert Braunmüller: Ein Berliner erklärt uns Rudolph Moshammer: "Mosi - The Bavarian Dream". In: https://www.abendzeitung-muenchen.de. Abendzeitung München, 14. Mai 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.
  30. Katharina Mühl: Er ist wieder da: "Mosi - The Bavarian Dream". In: https://www.br.de. Bayerischer Rundfunk, 29. April 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.
  31. Christian Mayer: Bloß nicht die Wahrheit. In: https://www.sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 28. April 2024, abgerufen am 2. Juli 2025.
  32. Sankt Falstaff von Ewald Palmetshofer frei nach Shakespeares «King Henry IV». In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 7. Juni 2025.
  33. Cabaret. In: www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 17. Dezember 2025.
  34. Ulrich Möller-Arnsberg: Nachtleben vs. Umbruch. In: https://www.br.de. Bayerischer Rundfunk, 15. Dezember 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025.
  35. Susanne Greiner: Dance, Kinder der Irrationalität! In: https://www.nachtkritik.de. 7. Februar 2026, abgerufen am 9. Februar 2026.
  36. MUNICH MACHINE - Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier. In: https://www.residenztheater.de. Bayerisches Staatsschauspiel, abgerufen am 9. Februar 2026.
  37. Peter Eidenberger: Lügen und Utopien. In: In München. Nr. 3. München März 2026, S. 3031.
  38. Christian Jooß-Bernau: Popstar in Prismen. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 100 (2026). München 2. Mai 2026, S. R11.
  39. Alexander Altmann: Die nach den Sternen greifen. In: Münchner Merkur. 2. Mai 2026, S. 25.
  40. Candide - Leonard Bernstein. Musiktheater an der Wien, abgerufen am 21. Februar 2025.
  41. Yellow is the sky. In: Fünf Seen Filmfestival 2025. Matthias Helwig - Fünf Seen Filmfestival GmbH, abgerufen am 7. April 2025.