Villa Berg
| Villa Berg | ||
|---|---|---|
| Name | Villa Berg | |
| Ort | Stuttgart-Berg, Park Villa Berg | |
| Bauwerk | Landschloss | |
| Baujahr | 1845–1853 | |
| Baustil | Neurenaissance, im Stil der italienischen Hochrenaissance | |
| Bauherr | König Karl I. von Württemberg (1823–1891) | |
| Architekt | Christian Friedrich von Leins (1814–1892) | |
| Bildhauer | Albert Güldenstein, Georg Zell (1811–1878) Ammann, Dellgrün, Ekhardt, Faußer, Gärtner, Maier, Renz, Riess, Seibert, Spiel, Unold[1] | |
| Maler | Paul Wirth (1821–1870) | |
| Größe des Parks[2] | ursprünglich 24 ha, heute 18 ha | |
| Höhe über NN[3] | 270 m | |
| Hauptgebäude |
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| Flügelbauten (zerstört)[4] | Länge × Breite: ca. 35 × 13 m | |
| Höhe[5] |
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| Koordinaten | 48,79204° N, 9,20755° O | |
| 1. | Der schwere, breite Dreiecksfuß des Kandelabers wird von einem symmetrischen Rankenmotiv eingehüllt und endigt in seinen seitlichen Ausläufern in hochstrebenden Volutenranken.
Der mehrstöckige runde Schaft ist teils kanneliert, teils von Blattwerk umhüllt, und gipfelt in einer Blüte und zwei seitlich eingerollten Volutenranken mit einer Einzelblüte im Zentrum. Ein Früchtekranz in der Mitte umrahmt das Gesicht einer jugendlichen Maske mit üppigem Haupthaar, die aus dem Kandelaber herauszuwachsen scheint. Mit dem Kranz verbunden sind Fruchtgehänge, die paarweise nach unten streben bzw. zu den Gipfelvoluten hinaufranken. |
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| 2. | Der Kandelaber besteht aus drei Stockwerken:
An dem Kandelaber lehnen zwei nackte Groteskwesen mit Blätterunterleib. Mit einer Blatthand stützen sie sich auf den Kandelaberfuß und greifen mit der anderen, menschlich gebildeten Hand nach der Deckplatte des Schafts. Die Vase ruht ebenfalls labil auf einem schmalen Untersatz, trägt auf dem Bauch ein Medaillon mit einem Figurenrelief und schwingt nach dem langen Hals in eine breite Mündung aus. Die beiden Henkel sind als geflügelte Drachen mit kuriosem Schlangenkopf gestaltet. Auf den Henkeln stehen zwei Hunde mit ihren Hinterpfoten und recken sich nach den dicken Trauben, die ein lieblicher nackter Putto an einem Feston, der wie ein Gürtel seine Scham bedeckt, herunterbaumeln lässt. | |
| 3. | Ein kniender nackter Putto mit einem aufgeschlagenen Buch in der einen Hand stützt mit der anderen wie ein Atlant den Kandelaber, der sich über ihm erhebt. Der Schaft besteht aus zwei beblätterten und einem kannelierten Rohrstück. Er ruht auf einer geriffelten Schale und wird von einer glatten Schale bekrönt, die von Früchten und Blattwerk überquillt.
Unter dem Atlanten winden sich an den Seiten zwei Volutenranken empor, die in furchterregenden Pantherköpfen endigen. Über diesen sprießt aus dem Kandelaberschaft üppiges Laubwerk, auf dem seitwärts gewandt zwei weitere nackte Knaben sitzen und wie Bannerträger an langen Stangen ein reichbestücktes Feston in die Höhe heben. | |
| 4. | Der Kandelaber setzt sich von unten nach oben aus fünf Teilen zusammen:
Die untere Vase hat einen kannelierten Hals, der in einer breiten Mündungslippe endigt. An den Schultern der Vase entspringen aus Widderkopfprotomen die verdrillten Widderhorngriffe. Den Vasenbauch ziert die blätterspeiende Maske eines vollbärtigen Mannes. Der Pinienzapfen im zweiten Stock sitzt in einer Agave, aus der vier Volutenranken herauswachsen. An den beiden seitwärts strebenden Ranken sind zwei üppige Blattrankenstränge aufgehängt, die aus dem Mund der Maske quellen. Zwei andere Ranken streben empor und schlingen sich zwischen die Beine der zwei auf ihnen stehenden nackten Putten, fast ihre Scham bedeckend. Zwischen ihnen türmen sich der Kelchbecher und die kleine Vase, die auf ihrem Bauch ein Hochrelief mit einem Bacchantinnenreigen trägt. Aus der Schale, die den Kandelaber krönt, sprießen wiederum zwei Volutenranken, die am Grunde mit großen, dicken Akanthusblättern umhüllt sind und in der Höhe in einer Blüte endigen. An den Endspiralen der Ranken ist eine Blattgirlande eingehängt, die drei schreienden Vogelkinderchen als Nest dient. Darüber schwebt mit weit ausgebreiteten Schwingen die Mutter oder der Vater der Kinder und bedroht eine der beiden Putten, die ihren Arm, vielleicht mit diebischen Hintergedanken, zum Nest hochstreckt. | |
Schmale Füllungen
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4 verschiedene Füllungen mit Flachreliefs, Entwürfe von Paul Wirth (1821–1870) nach Vorgaben von Christian Friedrich von Leins,[44] Ausführung durch die Bildhauer Ekhardt und Faußer,[66] gelber Keupersandstein, Höhe ca.? m, Breite ca.? m, Entstehungsjahr 1847,[67] Erdgeschoss, an den Pfeilern, Pilastern und Blendpfeilern der beiden Seitenportale, Erhaltungszustand: gut.
Hinweis: Zahlen in Klammern verweisen auf den Bauteilplan der Seitenportale (siehe oben).
Die hier behandelten Füllungen werden im Unterschied zu den Großen Füllungen als Schmale Füllungen bezeichnet.
Die schmalen Füllungen zieren die Pfeiler und Pilaster, die die Portale flankieren, sowie die gestauchten Blendpfeiler, die die Pilaster im Arkadenfeld fortsetzen. Die Verkleidung der Pfeiler und Pilaster setzt sich aus zwei übereinander gesetzten, hochrechteckigen Reliefs („Hochfüllungen“) zusammen. Eine weitere Hochfüllung ist an den Blendpfeilern angebracht. Die Füllung der Reliefs besteht aus nichtfiguralen Ornamenten und Inkrustationen aus poliertem Marmor. Mit zunehmender Höhe nimmt die Fülle der Ornamentierung zu.
Die unteren Füllungen der Pilaster und Pfeiler (6) zeigen in einem profilierten Rahmen lediglich eine Umrisslinie, die an den Schmalseiten in zwei Voluten und einer stilisierten Blüte endigt, und auf halber Höhe von einem runden, inkrustierten Medaillon unterbrochen wird.
Die oberen Füllungen (4) werden von einem breiten Wasserlaubband gerahmt. Eine doppelte rechteckige Umrisslinie endigt ebenfalls in zwei Voluten und einer stilisierten Blüte, die etwas aufwendiger gearbeitet sind als bei den unteren Füllungen. Die zentrale, runde Inkrustation wird oben und unten von einer Palmette flankiert.
Zwischen der unteren und oberen Füllung sitzt ein querrechteckiges Relief („Querfüllung“) (5) in der Größe eines Kämpferreliefs, das von einer Rauteninkrustation und eckenfüllenden Volutenornamenten besetzt ist.
Die Füllung der Blendpfeiler (2) ist von einem schlicht profilierten Rahmen umgeben. Das Relief ist ganz mit symmetrischem Rankenwerk ausgefüllt und wird durch eine zentrale sechseckige und zwei endständige halbkreisförmige Inkrustationen hervorgehoben.
Literatur: Bauakten, S. 25–26.
Nordseite
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mittelrisalit
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Der Mittelrisalit der Nordfassade besteht aus drei Achsen mit hohen Rundbogenfenstern im Erdgeschoss und Rechteckfenstern im Obergeschoss. Die Bogenzwickel zwischen den Arkaden und der architravierten Verdachung der Erdgeschossfenster tragen Reliefs mit einer großen, zentralen Rosette und Eckornamenten. Zwischen den Fenstern sind über der Brüstung Rundbogennischen mit allegorischen Figuren von Nacht und Tag eingelassen. Die Brüstung unter den Nischen sind mit Festonreliefs verziert, und über den Nischen sind Venusreliefs mit Szenen aus dem Leben von Venus und Amor angebracht.
Nacht und Tag
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Allegorische Figuren von Nacht und Tag, klassizistische Rundplastiken unbekannter Bildhauer, Bronze (?), etwa halblebensgroß, Entstehungsjahr um 1851,[74] Erdgeschoss, in den zwei Rundbogennischen.
Zwischen den drei Rundbogenfenstern des Erdgeschosses sind zwei Rundbogennischen eingelassen, in denen auf niedrigen, quadratischen Steinplinthen die allegorischen Figuren der Nacht und des Tages stehen. Über den Figurennischen sind in Höhe der Fensterarkaden zwei Venusreliefs mit Szenen aus dem Leben von Venus und Amor angebracht, darunter zwei Brüstungsreliefs mit Kinderkopfmaske und Feston.
- Allegorie der Nacht.[75]
- Allegorie des Tages.
- Nacht (links): Eine Frau mit nacktem Spielbein, sonst bis auf die Unterarme vollständig verhüllt, zieht ihr Gewand wie eine Kapuze mit dem gebogenen linken Arm über den lockigen Kopf, um sich vor der Kälte der Nacht zu schützen. Mit der rechten Hand rafft sie ihr Kleid und zieht es fast bis zur Höhe der Achsel. In der linken, von dem Gewand eingehüllten Hand hält sie eine erloschene Fackel, das Symbol der Nacht, schräg nach unten. Die Augen der Schlafenden sind geschlossen, der Kopf ist nach Westen geneigt, dem Ort des Sonnenuntergangs.
- Tag (rechts): Ein Mann, nackt bis auf sein Geschlecht und das rechte Bein, schiebt mit angewinkeltem rechtem Arm sein Gewand, das während der Nacht schützend wie eine Kapuze sein lockenumflossenes Haupt umhüllte, bis auf die Schultern zurück. In der linken Hand hält er die brennende Fackel, das Symbol des Tages. Der wache Blick des Jünglings ist erwartungsvoll in die Höhe nach Osten gerichtet, wo die Sonne aufgeht.
Literatur: Büchele 1858, S. 302; Gohl 2007, S. 167; Müller 1851, S. 284.
Festonreliefs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwei ungerahmte, querrechteckige Hochreliefs, Entwürfe von Paul Wirth (1821–1870) nach Vorgaben von Christian Friedrich von Leins,[44] Ausführung durch die Bildhauer Amann und Unold,[76] gelber Keupersandstein, Breite ca. 70 cm, Entstehungsjahr 1846, Erdgeschoss, unter den Rundbogennischen in Höhe der Brüstung.
- Linkes Relief.[75]
- Rechtes Relief.
Die Reliefs zeigen üppige Festons mit jeweils unterschiedlichen und verschiedenartig arrangierten Früchten, Ähren, Blättern und Blüten. Die Festons sind zu beiden Seiten an bändergeschmückten Rosetten aufgehängt, so dass sie an den Enden wie Trauben herunterhängen und sich in der Mitte sanft nach unten durchbiegen. Darüber schwebt zwischen zwei wallenden Bändern die Maske eines pausbäckigen Kinderkopfs mit geöffnetem Mund, fast geschlossenen Augen und lockigem, an den Seiten lang herunterhängendem Haar.
Literatur: Bauakten, S. 52.
Venusreliefs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwei querrechteckige Hochreliefs von unbekannten Bildhauern, gelber Keupersandstein, Breite ca. 90 cm, Entstehungsjahr um 1851,[77] Erdgeschoss, über den Allegorien von Nacht und Tag in Höhe der Fensterarkaden.
- Linkes Relief.[75]
- Rechtes Relief.
Die von ornamentiertem Rahmen eingefassten Reliefs zeigen vermutlich Szenen aus dem Leben der Liebesgöttin Venus und ihrem geflügelten Sohn Amor.
- Linkes Relief: Venus reicht dem lyraspielenden Amor einen Blumenkranz.
- Rechtes Relief: Venus füllt Amors Trinkschale aus einem Krug.
Literatur: Büchele 1858, S. 302; Gohl 2007, S. 167; Müller 1851, S. 284.
Seitenportale
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Die Seitenportale sind heute zugemauert, so dass ihre ursprüngliche Gestaltung nicht mehr erkennbar ist. Aus den Bauakten und einem Foto des unteren Treppenhauses (siehe Abbildung) geht hervor, dass die nördlichen Eingänge aus drei offenen Rundbogenportalen bestanden. Die Zwickel zwischen den Arkaden waren mit Halbkugelnischen oder Rosetten verziert.[78]
Literatur: Bauakten, S. 45–50; Leins 1889, S. 91.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neuere Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dieser Abschnitt enthält Literatur, die im 20. und 21. Jahrhundert erschienen ist.
- Max Bach: Stuttgarter Kunst 1794–1860. Nach gleichzeitigen Berichten, Briefen und Erinnerungen. Stuttgart 1900, S. 309, 312–320.
- Katrin Barz, Markus Rötzer: Villa Berg – der westliche Garten: Grundlagen zur Rekonstruktion. Vorgelegt von Katrin Barz und Markus Rötzer als Diplomarbeit an der Fachhochschule Nürtingen im WS 2001/02, Betreuer Prof. Karl Ludwig. Nürtingen 2002; occupyvillaberg.files.wordpress.com (PDF; 6,2 MB)
- E. Brösamlen: Das schöne Stuttgart-Berg. Ein Heimatbuch. Stuttgart 1939, S. 78–85.
- Ulrike Draeger: Die Villa Berg in Stuttgart. Band 1: [Text], Band 2: Abbildungen, Stuttgart 1989. – Nur einsehbar in Stuttgart, Institut für Kunstgeschichte.
- Der Park der Villa Berg. In: Rolf Fischer: Stuttgart und das Grüne U. Die Parklandschaft vom Killesberg bis zu den Schlossgärten. Stuttgart 2003, S. 129–133.
- Ulrich Gohl (Hrsg.): Die Villa Berg und ihr Park. Geschichte und Bilder. Stuttgart 2007.
- Ulrich Gohl (Hrsg.): Die Villa Berg und ihr Park. Geschichte und Bilder, 2., bearbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart 2014.
- Dietrich Heißenbüttel: Die Kulturschichten von Villa Berg und Park. Stuttgart 2014; occupyvillaberg.wordpress.com
- Ilse Maria Hofmeister, Werner Schneider: Springbrunnen, Brunnen und Brünnele im Raum Stuttgart. Aufgesucht und fotografiert von Ilse Maria Hofmeister und Werner Schneider. Mit einem Grusswort von Manfred Rommel und einem Geleitwort von Peer-Uli Faerber. Ludwigsburg [1987], S. 74–80 (Brunnen bei Villa Berg).
- Corinna Höper: Das Olga-Album in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart. In: Annemarie Röder (Redaktion): Olga – russische Großfürstin und württembergische Königin. Ein Leben zwischen höfischer Repräsentation, Politik und Wohltätigkeit. Stuttgart 2008, S. 65–67.
- Corinna Höper: Das Olga-Album. Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen der Königlichen Familie von Württemberg. Stuttgart 2009.
- Corinna Höper: Königliche „Raumporträts“. Das „Olga-Album“ wird bis zum 25. Oktober in der Staatsgalerie präsentiert. In: Schlösser Baden-Württemberg, 2009, Heft 3, S. 2–8.
- Corinna Höper: „Der feenhafte Wohnsitz“. Die Villa Berg in den Alben von Olga Nikolajewna und Eveline von Massenbach. Stuttgart 2013; occupyvillaberg.wordpress.com
- Timo John: Die königlichen Gärten des 19. Jahrhunderts in Stuttgart. Worms 2000, S. 93–108.
- Hermann Lenz, Günter Beysiegel (Hrsg.): Stuttgart: aus 12 Jahren Stuttgarter Leben. Belser, Stuttgart 1983, S. 457–460.
- Olga-Album, Ansicht und Beschreibung aller Blätter des Olga-Albums im Digitalen Katalog der Staatsgalerie Stuttgart: staatsgalerie.de Blatt 46–49: Orangerie, Blatt 50–66: Große Villa Berg, Blatt 67–70: Kleine Villa Berg.[79]
- Mario Piana (Hrsg.): Santa Maria dei Miracoli a Venezia. La storia, la fabbrica, i restauri, Venezia 2003.
- Angelika Reiff, Claus Wolf: Die Villa Berg in Stuttgart. Bürgerbeteiligung auf dem Weg zu einer Nutzung. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 45. Jahrgang, 2016, S. 233–239 (PDF).
- Marie Schneider: Denkmalporträt: Die Villa Berg. Leins und Eiermann unter einem Dach vereint. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 42. Jahrgang 2013, S. 44–45; denkmalpflege-bw.de (PDF).
- Hermann Schoeck: Die Villa Berg. Stuttgart [um 1930].
- Carl-Wolfgang Schümann: „Olga wohnt himmlisch“. Studien zur Villa Berg in Stuttgart. In: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg, 10.1973, S. 49–87.
- Eva-Maria Seng: Der Evangelische Kirchenbau im 19. Jahrhundert. Die Eisenacher Bewegung und der Architekt Christian Friedrich Von Leins. Tübingen 1995, S. 74–81, Abb. 23–27.
- Elisabeth Szymczyk: Der Park der Stuttgarter Villa Berg im 19. Jahrhundert. In: Die Gartenkunst, 2/2016, 28, S. 333–350.
- Michael Wenger: Villa Berg. In: Elisabeth Szymczyk-Eggert (Hrsg.), Hans Luz (Hrsg.), Karlheinz Rücker (Hrsg.): Gärten und Parks in Stuttgart. Stuttgart 1993, S. 65–69.
- Michael Wenger: Vor 150 Jahren in Stuttgart-Berg vollendet; die Villa fürs Kronprinzenpaar. „Im edelsten Renaissance Styl von Leins erbaut“. In: Schlösser Baden-Württemberg, 2003, Heft 2, S. 31–35.
- Michael Wenger: Von Sankt Petersburg nach Stuttgart – Prachtentfaltung Königin Olgas in Württemberg. In: Annemarie Röder (Redaktion): Olga – russische Großfürstin und württembergische Königin. Ein Leben zwischen höfischer Repräsentation, Politik und Wohltätigkeit. Stuttgart 2008, S. 42–64, hier: 50–52.
Ältere Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dieser Abschnitt enthält Literatur, die im 19. Jahrhundert erschienen ist.
- Karl Büchele: Stuttgart und seine Umgebungen für Einheimische und Fremde, Stuttgart 1858, S. 294–318.
- Albert Courtin: Plan des Blumengartens im K. Villa-Park bei Stuttgart. In: Illustrierte Gartenzeitung, 14.1870, S. 33–35, Tafel 3.
- Ernst Förster: Denkmale deutscher Baukunst, Bildnerei und Malerei von Einführung des Christenthums bis auf die neueste Zeit. Band 9. Leipzig 1864, S. 47–54; Textarchiv – Internet Archive; 3 Bildtafeln nach S. 54.
- Johann Philipp Glökler: Land und Leute Württembergs in geographischen Bildern dargestellt. Band 2. Stuttgart 1861, S. 162–165; Textarchiv – Internet Archive.
- Friedrich Wilhelm Hackländer: Der Roman meines Lebens, Stuttgart 1878, Band 1; archive.org.
- Friedrich Wilhelm Hackländer: Der Roman meines Lebens, Stuttgart 1878, Band 2, S. 70–79, 83–84, 91–93, 97–100, 111, 120–122, 124–125, 144, 182–183, 193–194, 196–198, 212, 218–221, 233, 238, 243–244, 247; US-Proxy.
- Friedrich Wilhelm Hackländer; Ulrich Hieber (Bearbeiter): Friedrich Wilhelm Hackländer – ein Preuße in Schwaben. „F. W. von Hackländer: Roman meines Lebens“, Heidenheim 1970. Veränderter Neudruck der Originalausgabe Hackländer 1878.2, mit Kürzungen und Anpassung der Schreibweise, ergänzt um ein Personen- und Ortsnamenregister.
- Paul Friedrich Krell: Stuttgarts neue Bauthätigkeit. In: Zeitschrift für bildende Kunst 10.1875, S. 44–53, 107–116, Villa Berg und Christian Friedrich von Leins: S. 47–51; Textarchiv – Internet Archive.
- Christian Friedrich von Leins: Königliche Villa in Berg. In: Stuttgart. Führer durch die Stadt und ihre Bauten. Festschrift zur sechsten Generalversammlung des Verbandes deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine, Stuttgart [1884], S. 58–63 (3 Grundrisse).
- Christian Friedrich von Leins: Die Hoflager und Landsitze des württembergischen Regentenhauses. Festschrift zur Feier des 25jährigen Regierungs-Jubiläums seiner Majestät des Königs Karl von Württemberg, Stuttgart [ca. 1889], S. 86–98 (3 Grundrisse, 10 Abbildungen).
- Rudolph Moser: Beschreibung des Stadtdirections-Bezirkes Stuttgart. Stuttgart 1856, S. 164–170; Textarchiv – Internet Archive; Transkription: Beschreibung des Stadtdirections-Bezirkes Stuttgart/III.#A3 52 (Wikisource).
- Friedrich Müller: Schilderungen aus der Heimath. Die Villa Sr. K. Hoh. des Kronprinzen von Württemberg bei Stuttgart. In: Neue Illustrirte Zeitschrift für Bayern, 7.1851, S. 281–284, 289–291, 321–323. In Auszügen abgedruckt bei Gohl 2007, S. 31–43, und Schümann 1973, S. 57–72.
- Wilhelm Neubert: Gärtnerische Punkte in Schwaben. In: Deutsches Magazin für Garten- und Blumenkunde, 5.1852, S. 93–97, 126–129, 159–161, 192–193, 223–225, 352–353; archive.org.
- Königliches statistisch-topographisches Bureau (Hrsg.): Beschreibung des Stadtdirections-Bezirkes Stuttgart, Stuttgart 1856, S. 164–170; Textarchiv – Internet Archive.
Zeitungsartikel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amtsblatt der Stadt Stuttgart
- Eröffnung der städtischen Gemäldesammlung. Wiedereröffnung der Villa Berg; Besichtigung des Parks und der Villa Berg. In: Amtsblatt der Stadt Stuttgart, 25.1925, S. 295–296.
- Schloß in Rosen, 36.1936, S. 597.
- Villa Berg – ein wenig bekanntes Kleinod, 38.1938, S. 405.
- Volkspark Villa Berg, 38.1938, S. 575.
- Einstellung der Bauarbeiten in der Villa Berg, 49.1949, Nr. 28, S. 2.
- Villa Berg wieder aufgebaut, 51.1951, Nr. 17, S. 1.
- Zum 100jährigen Bestehen der Villa Berg. Vom Königsschloß zum Rundfunkhaus, 53.1953, Nr. 45, S. 11.
- K. Wintterlin: Vor fünfzig Jahren erwarb die Stadt die Villa Berg, 26. September 1963, S. 9.
- Stuttgarter Nachrichten
- Roland Ostertag: Das Juwel – Elend und Chance. Anmerkungen des Stuttgarter Architekten Roland Ostertag zu den Diskussionen um die Villa Berg, 17. Juni 2013, S. 13 stuttgarter-nachrichten.de.
- Theresa Schäfer: Ein Kleinod verfällt. Die Villa Berg zwischen allen Stühlen, 5. Februar 2013 stuttgarter-nachrichten.de.
- Josef Schunder: [Oberbürgermeister Fritz] Kuhn will Wohnungsbau im Park der Villa Berg verhindern, 14. Mai 2013, S. 1, 18.
- Stuttgarter Zeitung
- Fernsicht auf das Fernsehen, 3. August 1963, S. 33.
- Nicht ganz drei Millionen für die Villa Berg, 21. September 1963.
- Württemberger Zeitung
- H. J.: Einst und jetzt in der Villa Berg, 15. April 1925, S. 5.
Quellen und Nachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ralf Arbogast: Stuttgart, das grüne Erlebnis. Erholungslandschaften, Parks und Gartenschauen in Geschichte und Gegenwart. Tübingen 1993, S. 106.
- Julius Bazlen (Bearbeiter): Stuttgart und Umgebung. Mit Stadtplan, Umgebungskarte und vielen Illustrationen. Stuttgart [ca. 1912], S. 49–50.
- Elmar Blessing: Der Stuttgarter Osten im Zweiten Weltkrieg. Zeitzeugenberichte und Bilder. Stuttgart 2005, S. 34, 36, 39, 40, 41.
- Hans Böhm (Hrsg.); Ute Schmidt-Contag (Illustration): Brunnen in Stuttgart. Stuttgart 2004, S. 35.
- Christine Breig: Der Villen- und Landhausbau in Stuttgart 1830–1930. Ein Überblick über die unterschiedlichen Umsetzungen und Veränderungen des Bautypus Villa in Stuttgart, Stuttgart 2004.
- Wolfgang Brönner: Die bürgerliche Villa in Deutschland 1830–1900. Worms 2009.
- Georg Dehio (Begründer); Ernst Gall (Fortsetzung): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Band: Baden-Württemberg 1: Die Regierungsbezirke Stuttgart und Karlsruhe. München 1993, S. 760.
- Susanne Dieterich: Die Villa Berg. In: Stuttgarter Illustrierte, 13.1987, März, S. 10–11.
- Dieter Dolgner: Historismus. Deutsche Baukunst 1815–1900. Leipzig 1993, S. 93–94.
- Johann Friedrich Dürr; Theodor Ebner; Max Bach (artistische Leitung): Illustrierte Geschichte von Württemberg. Stuttgart [1886], S. 733–734.
- Werner Fleischhauer, Julius Baum, Stina Kobell: Die schwäbische Kunst im 19. und 20. Jahrhundert. Stuttgart 1952, S. 95.
- Hermann Freudenberger: Stuttgart. Ein Führer durch Stadt und Landschaft. Stuttgart 1983, S. 89–90.
- Karl Emil Otto Fritsch: Zur Erinnerung an Christian Fr. v. Leins. In: Deutsche Bauzeitung, 26.1892, S. 625–628, hier: 625–626, Tafel nach S. 632; Textarchiv – Internet Archive.
- Ulrike Gauss (Bearbeiterin): Die Zeichnungen und Aquarelle des 19. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart. Bestandskatalog bis Dezember 1975. Stuttgart 1976, S. 22–23 (Charlemagne), 120–121 (Leins), 149–150 (Obach), 151 (de Pay), 151–152 (Peters).
- Frieder Goes, Martina Laun: 100 Jahre Ihr Partner für ein lebenswertes Stuttgart. Von der Garteninspektion zum Garten- und Friedhofsamt 1902 bis 2002. Stuttgart 2002, S. 18, 20, 29, 30, 43, 44, 46, 57, 58.
- Carl Theodor Griesinger: Württemberg nach seiner Vergangenheit und Gegenwart in Land und Leuten. Stuttgart 1866; Nachdruck Frankfurt/Main 1978, S. 49, 51.
- Jürgen Hagel: Landhäuser vom Gebrauch und Mißbrauch eines Begriffs. In: derselbe: So soll es seyn: königliche Randbemerkungen und Befehle zur Stadtgestaltung in Stuttgart und Cannstatt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Stuttgart 1996, S. 256–261.
- Alexander Hägele: Die Villa Berg in Stuttgart, ihre Entstehungsgeschichte und architekturgeschichtliche Einordnung. Magisterarbeit, Stuttgart 2001. – Nicht einsehbar.
- Rainer Herzog: Die Orangerie der Villa Berg in Stuttgart. Anmerkungen zu einem außergewöhnlichen Pflanzenhaus. In: Arbeitskreis Orangerien in Deutschland, Tagungsbericht, 2.1996, S. 123–129.
- Heike Iffert, Falk Jaeger: 100 Bauwerke in Stuttgart. Ein Wegweiser zu Bauwerken von historischem und baukünstlerischem Rang. München 1984, S. 52–54.
- Detlef Jena: Königin Olga von Württemberg: Glück und Leid einer russischen Großfürstin. Regensburg 2009, S. 149–152, 160–161, 183, 195, 222–223, 227.
- Richard Klimpert: Lexikon der Münzen, Masse und Gewichte: Zählarten und Zeitgrössen aller Länder der Erde. Berlin 1885, S. 88 US-Proxy.
- Dagmar Lange: Stuttgart: PDI kauft Villa Berg samt alter SWR-Studios. ImmobilienZeitung.de, 10. Januar 2012.
- Wilhelm Lübke: Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Leipzig 1865, S. 755–756 books.google.de Band 2, Leipzig 1886, S. 537.
- Eveline von Massenbach; Robert Uhland (Hrsg.): Das Tagebuch der Baronin Eveline von Massenbach: Hofdame der Königin Olga von Württemberg. Stuttgart 1987, S. 35–36, 54, 74, 111–112, 132, 147–148.
- Wilbert Neugebauer: Die Wilhelma, ein Paradies in der Stadt. Stuttgart 1993.
- Die Villa des Kronprinzen von Würtemberg in Berg bei Stuttgart. In: Illustrirte Zeitung, 23.1854, S. 225–227 [Text aus Müller 1851 verdichtet].
- Die 9. Versammlung des Vereins Mittelrheinischer Bautechniker. In: Deutsche Bauzeitung, 2.1868, S. 300–301, hier: 301 books.google.de.
- Villa Berg. Stadtpark und Städtische Gemälde-Sammlung. Eröffnet am 28. Mai 1925. Stuttgart [1925].
- Stuttgart in alten Graphiken. Köln 1971, Bild 41.
- Das Königreich Württemberg 1806–1918, Monarchie und Moderne. Ulm 2006, S. 176–177.
- Inge Petzold (Text); Christel Danzer (Fotos): Wasser zu Nutz und Zier. Stuttgarter Brunnen und Wasserspiele. Motive, Gestaltung, Geschichte, Geschicke. Stuttgart 1989, S. 34–35.
- Franz Reber: Geschichte der neueren deutschen Kunst vom Ende des vorigen Jahrhunderts bis zur Wiener Ausstellung 1873. Stuttgart 1876, S. 564–565; Textarchiv – Internet Archive.
- Adolf Rosenberg: Geschichte der modernen Kunst. Band 3: Die deutsche Kunst, zweiter Abschnitt 1849–1889, Leipzig 1889, S. 383–384.
- Paul Sauer: Regent mit mildem Zepter: König Karl von Württemberg, Stuttgart 1999, S. 50–57, 77–79, 87–88.
- Max Schefold: Alte Ansichten aus Württemberg. Band 2: Katalogteil. Stuttgart 1957, S. 634–637.
- Max Schefold: Alte Ansichten aus Württemberg. Band 3: Nachtragsband zum Katalog. Stuttgart 1974, S. 300–305, 408–409, 410.
- Hans Schleuning (Hrsg.), Norbert Bongartz (Mitarbeit): Stuttgart-Handbuch. Stuttgart 1985, S. 350–352.
- Manfred Schmid; Jutta Ronke: Städtisches Lapidarium, Museumsführer. Stuttgart [2006], S. 39, 43, 50, 52, 55, 82, 98.
- Frank Scholze: Karl Ludwig Wilhelm von Zanth und die Wilhelma. Eine kurze Einführung zum 200. Geburtstag des Architekten. Stuttgart 1996; uni-stuttgart.de (PDF).
- Gustav Wais: Alt-Stuttgarts Bauten im Bild. Stuttgart 1951; Nachdruck Frankfurt am Main 1977, S. 330–332, 456.
- Gustav Wais: Stuttgarts Kunst- und Kulturdenkmale. Stuttgart [1954], S. 7, 13, 15, 60, 69, 73, 84, 91, 93, 97, 102, 103, 106, 107, 124, Tafel 12, 20.
- Georg Wochner: Stuttgart seit fünf und zwanzig Jahren. Ansichten aus der Hauptstadt, in einer Reihe von Bildern zu zeichnen versucht. Stuttgart 1871, S. 45–48, Abbildung nach S. 44 [Größtenteils Abdruck aus Stuttgart 1856].
- Martin Wörner, Gilbert Lupfer, Ute Schulz: Architekturführer Stuttgart. Berlin 2006, S. 97.
- Karl Ludwig von Zanth: Die Wilhelma. Maurische Villa Seiner Majestät des Königes Wilhelm von Württemberg. Stuttgart 1855–1856; Nachdruck [Stuttgart] [1987].
Archive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ludwigsburg, Staatsarchiv
- E 26 Bü 14 (Bauakten zur Villa Berg).
- Stuttgart, Stadtarchiv
- 11, Nr. 172, 176 (Pläne des Parks Villa Berg 1:1000,1915).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg, Homepage: occupyvillaberg.wordpress.com – facebook.com.
- flickr.com – Fotoalbum zur Villa Berg.
- Portal Wirtemberg mit aktuellen und historischen Informationen über die Villa Berg: wirtemberg.de.
- Bachelor-Arbeiten der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen über die Villa Berg: opus.bsz-bw.de.[80]
- muse-o.de – Museumsverein Stuttgart-Ost.
- Villa Berg Stuttgart als 3D-Modell im 3D Warehouse von SketchUp.
- Topografische Karte, Hybridkarte und Luftbilder im Maßstab 1:500, Stadtplan Stuttgart, Suchbegriff: Leinsweg.
- Virtueller Rundgang aufgenommen von Heiko Stachel
- Aufnahme der Uraufführung von Olivier Messiaens Livre d’orgue durch den Komponisten 1953 (SDR, YouTube)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Siehe Bauakten. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ John 2000, S. 106.
- ↑ Herzog, S. 9.
- ↑ Ungefähre Werte, nach dem geplanten Grundriss des Untergeschosses von Christian Friedrich von Leins von 1845 Christian Friedrich von Leins, Villa Berg, Lageplan des Souterrains, um 1845.jpg.
- ↑ Werte umgerechnet nach Büchele 1858, S. 296, der als Höhe „vom Hofboden bis zum Hauptgesims einschliesslich“ 65 Fuß angibt, und „sammt der Attike“ 76 Fuß (1 Fuß = 0,286490 m nach Klimpert 1885, S. 88).
- ↑ Lange 2012.
- ↑ Stadt kauft die Villa Berg bei: StZ (online) vom 23. Juni 2015
- ↑ Stadt übernimmt die Villa Berg. Stadt Stuttgart, abgerufen am 25. Juni 2019.
- ↑ Siehe hierzu: Schäfer 2013, mit Fotostrecke, die den desolaten Zustand der Villa dokumentiert.
- ↑ Ein offenes Haus für Musik und Mehr: OB Kuhn stellt Pläne für Villa Berg vor. Stadt Stuttgart, abgerufen am 25. Juni 2019.
- ↑ Fotos hierzu im Artikel Villa Berg in Stuttgart; Fotostrecke in der StZ (online) vom 29. Januar 2014. Der Text unter dem Bild erläutert: (…) Der SDR berichtete oft live aus dem [Sende-]saal und veranstaltete dort große Konzerte. Der Saal steht ebenso wie die Villa selbst unter Denkmalschutz.
- ↑ Informationen zur Orgel im Sendesaal auf organindex.de. Abgerufen am 24. März 2021.
- ↑ siehe Stuttgarter Funkhaus#Neubau
- ↑ Denkmalschutz in Stuttgart: Das große Pokerspiel um die Villa Berg bei: StZ (online) vom 23. Januar 2014
- ↑ Stadt drückt bei der Bürgerbeteiligung aufs Tempo, Stuttgarter Zeitung, 1. März 2016
- ↑ Villa Berg: Leitlinien aus der Bürgerbeteiligung beschlossen – Stadt Stuttgart. Abgerufen am 25. Juni 2019.
- ↑ Josef Schunder: Städtebau Stuttgart: Villa Berg: Sanierung kostet bis zu 38 Millionen. In: stuttgarter-zeitung.de. 28. Juni 2018, abgerufen am 16. Juli 2018.
- ↑ Stuttgarter Nachrichten: Neue Pläne für das alte Gebäude in Stuttgart-Ost: Neue Flügel für die Villa Berg. Abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Beispiele siehe: Leins 1889, S. 86; Förster 1864, S. 47.
- ↑ Zitat aus dem Wikipedia-Artikel Lustschloss.
- ↑ Scholze 1996, S. 17. – Der Orientalist Joseph von Hammer-Purgstall nannte 1856 die Villa das königliche Lustschloss Wilhelma (Neugebauer 1993, S. 32) und auch das Königliche statistisch-topographische Bureau sprach 1856 von der Villa als „dem prachtvollen Schlosse“ (Stuttgart 1856, S. 164).
- ↑ Scholze 1996, S. 19–20.
- ↑ Zanth 1855, Titel und Seite V.
- ↑ Zum Begriff Villa bzw. Landhaus siehe: Brönner 2009, S. 55–71, Breig 2004, S. 13–17, und mit besonderem Bezug auf Stuttgart: Hagel 1996.
- ↑ Die drei Stadtteile gehören wie Berg zum Stadtbezirk Stuttgart-Ost.
- ↑ Zur Lage von Berg und Stuttgart-Ost siehe auch: Liste der Stadtteile Stuttgarts und die Karte 48° 47′ 31,3″ N, 9° 12′ 27,2″ O.
- ↑ Elisabeth Szymczyk: Der Park der Stuttgarter Villa Berg im 19. Jahrhundert. In: Die Gartenkunst 28 (2/2016), S. 333–350.
- ↑ Bühl ist ein altes Wort für Hügel.
- ↑ Von der Aussichtsplattform Nord (48° 47′ 36,8″ N, 9° 12′ 26,1″ O) kann man Schloss Rosenstein noch sehen.
- ↑ Förster 1864, S. 48–49. Die mittleren Streifen, senkrecht und waagerecht, sind unmaßstäblich, sie sind in Wirklichkeit etwa doppelt so groß.
- ↑ Tatsächlich ist die Ost-West-Achse (ca. 35 m) etwa 1,2-mal so lang wie die Nord-Süd-Achse des Hauptgebäudes (ca. 30 m).
- ↑ Dies gilt für das obere Treppenhaus, welches das untere Vestibül im Erdgeschoss mit dem Obergeschoss verband. Das untere Treppenhaus befand sich im nicht mehr vorhandenen Nordostflügel.
- ↑ Die historische Entwicklung dieser Grundrissform wird in Brönner 2009, S. 192–215, behandelt.
- ↑ In der Literatur werden auch die Begriffe Sockelgeschoss, Unterbau und Souterrain verwendet.
- ↑ Es ist nicht bekannt, ob vom oberen Stockwerk der Villa aus eine bessere Aussicht möglich ist.
- ↑ Krell 1875, S. 49.
- ↑ Die „rustikale“ Wirkung verdankt das Rustika-Mauerwerk den mehr oder minder grob behauenen Stirnflächen der meist wuchtigen Quader. Die Flachrustika ist eine Zwischenstufe zwischen der rauen, stark gewölbten Rustika und glattem Mauerwerk. Diese drei Mauerwerktypen kann man z. B. an den Fassaden des Palazzo Medici Riccardi in Florenz beobachten. Siehe Abbildung, wo die Fassade des Erdgeschosses aus rauer Rustika besteht, im ersten Stock aus Flachrustika und im zweiten aus glatten Quadern.
- ↑ Hackländer 1878.2, S. 97–98.
- 1 2 Leins 1889, S. 94.
- ↑ Hackländer 1878, S. 194.
- ↑ Müller 1851, S. 282.
- 1 2 Müller 1851, S. 283.
- ↑ Breite ca. 3,20 Meter, Tiefe ca. 3,90 Meter.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Hackländer 1878.2, S. 194; Leins 1889, S. 94.
- ↑ In diesem Zeitraum wurden die übrigen Reliefs der Ostfassade erstellt (Trophäenreliefs und Puttenreliefs).
- ↑ Bauakten, S. 6–7. – Vorname und Lebensdaten des Bildhauers sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 6–7.
- ↑ Bauakten, S. 7.
- ↑ Bauakten, S. 6.
- ↑ Bauakten, S. 12–15, 59, 73. – Vorname und Lebensdaten des Bildhauers sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 12–15, 59, 73.
- ↑ Es ist nicht erkennbar, ob es sich um Fenster oder Nischen handelt, die eine Skulptur aufnehmen sollten. Die Fensternische auf der linken Seite ist heute zugemauert.
- ↑ In den Bauakten als Chambranle bezeichnet (Bauakten, S. 38–41).
- ↑ Bauakten, S. 38–41. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 38–41.
- ↑ Das Foto ist farbverfälscht, weil ohne Sonneneinstrahlung fotografiert wurde. Originalfarben: siehe linke Archivolte.
- ↑ Bauakten, S. 39–41. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 39–41.
- ↑ Relief 4 ist nicht geriffelt.
- ↑ In Bauakten, S. 39, als „Löwenprazen“ (Löwenpratzen) bezeichnet.
- ↑ Das grauen Fotos sind farbverfälscht, weil sie ohne Sonneneinstrahlung fotografiert wurden. Originalfarben: siehe rechtes Portal, Nr. 2 und 3.
- ↑ Schäfer 2013.
- ↑ Büchele 1858, S. 299, und Müller 1851, S. 283.
- ↑ Bauakten, S. 17–19. Relief 12 und Relief 5 oder 8 sind von Seibert, alle übrigen Reliefs sind von Ekhardt. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 17–19.
- 1 2 Bauakten, S. 25–26. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- 1 2 Bauakten, S. 25–26.
- ↑ Als die Seitenportale teilweise vermauert wurden, um sie zu Fenstern umzugestalten, wurden schmale Reliefabschnitte an den Kämpfern der Arkadenpfeiler zerstört.
- ↑ Bauakten, S. 26–27. Relief 1 und 4 sind von Renz, Relief 2 ist von Ekhardt und Relief 3 von Seibert. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 26–27.
- ↑ Bauakten, S. 23, 25–27. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ Bauakten, S. 23, 25–27.
- ↑ Das Gesims ist mit einem Mäanderband verziert, das zwischen den Säulen jedoch unterbrochen ist.
- ↑ Die „zwei Nischen mit Figuren“ wurden erstmals 1851 in Müller 1851, S. 284, erwähnt.
- 1 2 3 Die Fotos sind farbverfälscht, weil sie ohne Sonneneinstrahlung fotografiert wurden.
- ↑ Bauakten, S. 52. – Vornamen und Lebensdaten der Bildhauer sind unbekannt.
- ↑ Die „zwei über denselben [Nischen] eingelassenen Reliefs“ wurden erstmals 1851 in Müller 1851, S. 284, erwähnt.
- ↑ In den Bauakten ist nur allgemein von „Ornamenten“ die Rede, und auf dem Foto lässt sich nicht klar erkennen, ob es sich um Halbkugelnischen oder Rosetten handelt.
- ↑ Einfache Suche: Olga-Album, Suchaspekte: Titel.
- ↑ Als Freitext „Villa Berg“ eingeben.
Koordinaten: 48° 47′ 31,3″ N, 9° 12′ 27,2″ O

























