Videira
| Município de Videira Videira | |||
|---|---|---|---|
Stadtzentrum von Videira | |||
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| Koordinaten | 27° 0′ S, 51° 9′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 1. März 1944 (Munizip)[1] | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Santa Catarina | ||
| ISO 3166-2 | BR-SC | ||
| Região intermediária | Caçador (seit 2017) | ||
| Região imediata | Videira (seit 2017) | ||
| Höhe | 750 m | ||
| Gewässer | Rio do Peixe | ||
| Klima | subtropisches Klima | ||
| Fläche | 384,1 km² | ||
| Einwohner | 59.074 (2025[2]) | ||
| Dichte | 153,8 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.videira.sc.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 4.129.522 Tsd. R$ 74.451 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,771 (2010) | ||
Videira ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Santa Catarina im Süden des Landes. Sie liegt im Westen des Bundesstaates im Tal des Rio do Peixe und ist ein wichtiges regionales Zentrum für Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 59.000 geschätzt.[3]
Name Videira (Weinberg) rührt daher, dass die Region seit jeher ein bedeutendes Weinbaugebiet ist.
Geografie und Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Videira liegt im Westen von Santa Catarina auf einer Höhe von etwa 750 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich in einer hügeligen Landschaft, die stark landwirtschaftlich genutzt wird. Flüsse, Wasserfälle und Grünflächen prägen die Landschaft.
Das Klima ist subtropisch mit milden Temperaturen und gleichmäßig verteilten Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 11 und 28 °C.[4]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Region des heutigen Videira wurde im frühen 20. Jahrhundert im Zuge der Besiedlung des Westens von Santa Catarina erschlossen und wuchs durch den Bau der Eisenbahn. Einwanderer, insbesondere aus Deutschland und Italien, prägten die Entwicklung der Region. 1944 wurde Videira offiziell zur eigenständigen Gemeinde erhoben.[5][6]
Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 59.000 Personen geschätzt.[3] Die Bevölkerung ist überwiegend urban geprägt und konzentriert sich auf den Kernort. Knapp drei Viertel der Bevölkerung waren 2022 europäischer Abstammung. Der Rest war vermischter, indigener oder asiatischer Abstammung bzw. Afrobrasilianer.[7]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 33.578 |
| 2000 | 41.589 |
| 2010 | 47.228 |
| 2022 | 55.466 |
| Volkszählungen | |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wirtschaft von Videira basiert auf Landwirtschaft, insbesondere Obst- und Weinbau sowie Viehzucht, sowie auf Industrie (v. a. Lebensmittelverarbeitung) und Dienstleistungen (Bildung, Gesundheit, Verwaltung). Das landesweit bekannte Fleischverarbeitungsunternehmen Perdigão hat seinen Hauptsitz in Videira.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Videira gehört zum römisch-katholischen Bistum Caçador. Neben der katholischen Kirche sind auch evangelische Gemeinden vertreten.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen das Weinmuseum Mário de Pellegrin, die städtische Sternwarte Domingos Forlín, sowie die Pfarrkirche der Unbefleckten Empfängnis, der Coreto-Platz und der Nereu-Ramos-Platz.[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Videira – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 25. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Videira – Panorama. IBGE, abgerufen am 25. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 Videira – Panorama. In: IBGE. Abgerufen am 25. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Videira Climate, Weather By Month. In: WeatherSpark. Abgerufen am 25. April 2026 (englisch).
- ↑ Videira – Histórico. In: IBGE. Abgerufen am 25. April 2026.
- 1 2 Videira - Portal de Turismo de Videira. In: Portal de Turismo de Videira. (gov.br [abgerufen am 25. April 2026]).
- ↑ City Population: Videira. Abgerufen am 25. April 2026.


