Varallo (Piemont)
| Varallo | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Vercelli (VC) | |
| Koordinaten | 45° 49′ N, 8° 15′ O | |
| Höhe | 450 m s.l.m. | |
| Fläche | 102,97 km² | |
| Einwohner | 6.828 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Fraktionen | Arboerio, Balangera, Camasco, Cavaglia Sterna, Cervarolo, Cortaccio, Crevola Sesia, Dovesio, Erbareti, Gerbidi, Grattera, Locarno, Massera, Molindelina, Montata, Morca, Morondo, Parone, Roccapietra, Sabbia, Salaro, Scopelle, Valmaggia, Verzìmo | |
| Postleitzahl | 13019 | |
| Vorwahl | 0163 | |
| ISTAT-Nummer | 002156 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Varallesi, Varallini | |
| Schutzpatron | San Gaudenzio | |
| Website | Varallo | |
Lage der Gemeinde Varallo in der Provinz Vercelli | ||
Varallo (piemontesisch Varal) ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Vercelli (VC), Region Piemont und ist Träger der Bandiera Arancione des TCI.[2] Zur Unterscheidung der Gemeinde vom Ort Varallo (NO) wird der Ort wegen seiner Lage am Fluss Sesia auch Varallo Sesia genannt.
Lage und Einwohner
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt im Valsesia auf einer Höhe von 450 m über dem Meeresspiegel, etwa 60 km nördlich der Provinzhauptstadt Vercelli. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 88 km².[3] und hat 6828 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024).
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen (Fraktionen) Arboerio, Balangera, Camasco, Cavaglia Sterna, Cervarolo, Cortaccio, Crevola Sesia, Dovesio, Erbareti, Gerbidi, Grattera, Locarno, Massera, Molindelina, Montata, Morca, Morondo, Parone, Roccapietra, Sabbia, Salaro, Scopelle, Valmaggia, Verzìmo. Am 1. Januar 2018 wurde die Gemeinde Sabbia eingegliedert.
Die Nachbargemeinden sind Borgosesia, Cellio con Breia, Cesara, Civiasco, Cravagliana, Madonna del Sasso, Nonio, Quarna Sotto, Quarona, Valstrona und Vocca.
Bevölkerungsentwicklung
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Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Varallo ist südlich auf der Provinzstraße SP299, die bei Vintebbio zur Staatsstraße 299 (SS290) wird, nach 30 Kilometer bei Ghemme mit der Autostrada A26 verbunden. Nördlich geht es auf der Provinzstrasse SP50 ins rund 25 Kilometer entfernte Omegna. Von dort weiter nach Verbania oder Domodossola.
Varallo ist Endstation der Bahnstrecke Novara-Varallo. Sie wird derzeit nur als Touristenbahn und für den Güterverkehr auf dem Abschnitt Novara–Romagnano Sesia genutzt. Die Wiedereröffnung für den Regionalverkehr ist jedoch bis 2026 geplant. Die Modernisierungsarbeiten zur Vorbereitung auf die Wiederaufnahme des Regionalverkehrs begannen im Januar 2024.[4]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wahrzeichen von Varallo und zugleich berühmter Wallfahrtsort ist der heilige Berg Sacro Monte di Varallo (603 m), der an die heiligen Orte (Betlehem, Kalvarienberg, Nazaret usw.) von Palästina erinnern soll. Er ist eine große Touristenattraktion und ein bedeutender Faktor für die Wirtschaft des Ortes.
Im Juli findet eine regionale Messe, die Alpaà, in Varallo statt, auf der sich die Betriebe und Gemeinden des Valsesia präsentieren. In diesem Zusammenhang wird auch ein großer Jahrmarkt ausgerichtet.
Der Stadtbibliothek von Varallo Sesia wurden von dem italienischen Historiker Virgilio Ilari 25.000 Bände zur Militärgeschichte gespendet.[5]

Gemeindepartnerschaften
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Die, Frankreich
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Angelo Geniani (1802–1867), römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Generalabt der Zisterzienser
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Informationen bei comuni-italiani.it (italienisch)
- Fotos des Ortes
- Museumsbahn Novara - Varallo, museoferroviariovalsesiano.it
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).
- ↑ Bandiera Arancione. In: Bandierearancioni.it. Abgerufen am 14. Mai 2018 (italienisch).
- ↑ Club Alpino Italiano: Guida Foglio 3. Val Mastellone. Dezember 2002.
- ↑ Museumsbahn Varallo, auf fondazionefs.it
- ↑ strategicstudies.it: Virgilio Ilari
