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Valentin Prades

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Prades wird bei einer Siegerehrung gezeigt. Er trägt einen weißen Trainingsanzug und eine Silbermedaille am blauen Band um den Hals.
Valentin Prades bei den Weltmeisterschaften 2016

Valentin Prades (* 26. September 1992 in Cannes) ist ein französischer Moderner Fünfkämpfer, der bis 2026 bei Weltmeisterschaften vier Goldmedaillen und drei Silbermedaillen gewann. Bei Europameisterschaften erkämpfte er fünfmal Gold, sechsmal Silber und einmal Bronze.

Sportliche Karriere

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Valentin Prades nahm 2010 an den Olympischen Jugendspielen in Singapur teil. Er belegte den achten Platz in der Einzelwertung und in der Mixed-Staffel zusammen mit der Slowakin Elka Sedileková.

Der 1,94 Meter große Valentin Prades gewann 2012 den französischen Juniorenmeistertitel. 2012 und 2014 war er Meister bei den Erwachsenen.[1]

Im Jahr 2013 gewann Prades seinen ersten Europameistertitel und seinen ersten Weltmeistertitel. Im August 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewann der Russe Alexander Lessun Gold mit 1479 Punkten, Prades wurde Vierter mit 1467 Punkten. Der zweite Franzose Valentin Belaud wurde 20. und lag 47 Punkte hinter Prades.[2] 2018 war das beste Jahr in der Karriere von Valentin Prades. Er gewann drei Goldmedaillen bei den Europameisterschaften in Székesfehérvár, darunter den Sieg in der Einzelwertung.[3] Anderthalb Monate später bei den Weltmeisterschaften in Mexiko-Stadt wurde er in der Einzelwertung Zweiter hinter dem Briten James Cooke, die französische Mannschaft siegte vor den Briten.[4]

Bei den erst 2021 ausgetragenen Olympischen Spielen in Tokio siegte der Brite Joseph Choong mit 1482 Punkten. Prades wurde Siebter mit 1458 Punkten und Belaud Elfter mit 1442 Punkten.[5] Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gewann der Ägypter Ahmed El-Gendy mit 1555 Punkten. Prades wurde 16. mit 1470 Punkten, sein Landsmann Jean-Baptiste Mourcia erreichte mit 1512 Punkten den 11. Platz.[6]

Prades begann seine Karriere beim Verein AUC Pentathlon Moderne in Aix-en-Provence. Später startete er für Racing Multi Athlon in Paris.

Internationale Medaillen

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Die Darstellung folgt intersportstats.com mit dem Stand vom 18. Oktober 2026.

Weltmeisterschaften

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  • 2013: Gold in der Mannschaft (Jean Berrou, Christopher Patte und Valentin Prades)
  • 2014: Silber in der Mannschaft (Valentin Belaud, Valentin Prades und Christopher Patte)
  • 2014: Gold in der Staffel (Belaud und Prades)
  • 2016: Silber in der Mannschaftswertung (Belaud, Prades und Patte), nachdem die russische Mannschaft nachträglich disqualifiziert wurde.[7]
  • 2018: Silber in der Einzelwertung
  • 2018: Gold in der Mannschaft (Valentin Prades, Valentin Belaud und Brice Loubet)
  • 2022: Gold in der Mannschaft (Patte, Prades, Belaud)

Europameisterschaften

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  • 2013: Silber in der Mannschaft (Jean Berrou, Christopher Patte und Valentin Prades)
  • 2013: Gold in der Staffel (Valentin Belaud, Geoffrey Megi und Valentin Prades)
  • 2014: Silber in der Staffel (Belaud und Prades)
  • 2015: Silber in der Einzelwertung
  • 2015: Gold in der Mannschaft (Valentin Prades, Valentin Belaud und Christopher Patte)
  • 2017: Bronze in der Mannschaft (Brice Loubet, Valentin Belaud und Valentin Prades)[8]
  • 2018: Gold in der Einzelwertung
  • 2018: Gold in der Mannschaft (Prades, Patte und Belaud)
  • 2018: Gold in der Mixed-Staffel (Marie Oteiza und Valentin Prades)
  • 2019: Silber in der Einzelwertung
  • 2019: Silber in der Mannschaft (Belaud, Loubet und Prades)
  • 2023: Silber in der Mannschaft (Belaud, Prades, Patte)[9]
Commons: Valentin Prades – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. ↑ Französische Meister bei ffpentathlon.fr (Seite 2 der PDF-Datei)
  2. ↑ Einzelwertung OS 2016 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 18. Oktober 2026.
  3. ↑ EM 2018 bei intersportstats.com
  4. ↑ WM 2018 bei intersportstats.com
  5. ↑ Einzelwertung OS 2020 (2021) in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 18. Oktober 2026.
  6. ↑ Einzelwertung OS 2024 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 18. Oktober 2026.
  7. ↑ Mannschaft WM 2016 bei intersportstats.com
  8. ↑ Mannschaft EM 2017 bei intersportstats.com
  9. ↑ ausgetragen im Rahmen der Europaspiele 2023