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Valensole

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Valensole
Valensole (Frankreich)
Valensole (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Alpes-de-Haute-Provence (04)
Arrondissement Forcalquier
Kanton Valensole
Gemeindeverband Durance-Luberon-Verdon Agglomération
Koordinaten 43° 50′ N, 5° 59′ OKoordinaten: 43° 50′ N, 5° 59′ O
Höhe 290–651 m
Fläche 127,77 km²
Einwohner 3.137 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km²
Postleitzahl 04210
INSEE-Code
Website http://valensole.fr/

Blick auf Valensole

Valensole (vom lateinischen Valentiola, erstmals erwähnt im Jahr 909) ist eine französische Gemeinde mit 3.137 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Alpes-de-Haute-Provence in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie gehört zum Arrondissement Forcalquier und zum Gemeindeverband Durance-Luberon-Verdon Agglomération.

Geologie der Hochebene von Valensole
Lavendelfeld auf dem Plateau von Valensole

Valensole ist der Fläche nach die viertgrößte Gemeinde im Département Alpes-de-Haute-PRovence. Die Ortschaft liegt im Tal des Ruisseau Notre-Dame auf einer nach Valensole benannten Hochebene in den Provenzalischen Alpen, etwa 20 Kilometer südöstlich von Forcalquier und ist umgeben von Lavendel und Mandelbäumen sowie Weizenfeldern, die mit dem Tourismus die Haupteinnahmequelle bilden. Der Luftkurort Valensole liegt im Regionalen Naturpark Verdon. Das Gemeindegebiet umfasst die Hügellandschaft nordwestlich des Dorfes bis zu den Flüssen L'Asse im Norden und Durance im Westen. Nachbargemeinden von Valensole sind Oraison und Le Castellet im Norden, Brunet im Nordosten, Riez im Osten, Allemagne-en-Provence im Südosten, Saint-Martin-de-Brômes im Süden, Gréoux-les-Bains im Südwesten, Manosque und Volx im Westen sowie Villeneuve im Westen.

Die Hochebene von Valensole liegt auf etwa 580 m ü. NN und wird durch mächtige Flussablagerungen gebildet, die aus Nagelfluh bestehen.[1]

In der Antike war das Gebiet von Valensole bereits besiedelt. Die römische Via Domitia führte durch das Areal.

Im Jahr 990 errichtete die Abtei von Cluny in Valensole ein Priorat. Im 11. Jahrhundert entstand eine Burg an der Stelle, die heute den Flurnamen La Moutte trägt. Ein Grundstück gehörte dem Kloster St-Victor in Marseille. Seit dem Jahr 1282 fanden in der kleinen Stadt Valensole wichtige regionale Märkte statt.

Am 1. Juli 1965 soll in der Nähe von Valensole ein UFO gelandet sein. Der Vorfall erregte seinerzeit großes Aufsehen. Am Ort des vermeintlichen Geschehens wurde ein entsprechendes Denkmal errichtet.[2]

Wappenbeschreibung:
Hintergrund Azur mit dem Großbuchstaben V in Gold und von einer goldenen Sonne gekrönt[3]

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2018
Einwohner 1712 1791 1721 1944 2202 2334 3224 3228
Quellen: Cassini und INSEE

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Regelmäßige Veranstaltungen

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Höhepunkte des Sommers sind das Lavendelfest (Fête de la lavande) und das Nudel- und Hartweizenfest (Fête des pâtes et du blé).

Valensole ist ein typisches provenzalisches Dorf mit Häusern aus den vergangenen Jahrhunderten.

  • Die Grande Fontaine, der Hauptbrunnen aus dem 17. Jahrhundert auf dem Marktplatz ist seit 1962 als Monument historique klassifiziert. Einzelne Teile der daneben stehenden Kirche Saint-Denis aus dem 11. Jahrhundert sind ebenfalls als Monument historique eingetragen.
  • Wasserturm
  • Bienenmuseum
  • Trüffelhaus

Die Straße von Valensole zur Stadt Manosque führt auf der Brücke von Manosque über die Durance.

Persönlichkeiten

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  • Maiolus (910–994), Adliger, Priester, Benediktiner und vierzig Jahre lang Abt von Cluny
  • Gaspard Jean-Baptiste de Brunet (1734–1793), General während der Französischen Revolution, hingerichtet
  • Pierre de Villeneuve (1763–1806), französischer Vizeadmiral, Kommandeur in der Schlacht von Trafalgar
  1. Michel Dubar: Les terrains quaternaires au pied des Alpes de Digne. Paris 1979.
  2. [1]
  3. Louis de Bresc: Armorial des communes de Provence 1866. Réédition - Marcel Petit CPM - Raphèle-lès-Arles 1994.
Commons: Valensole – Sammlung von Bildern