Untermainsbach
Untermainsbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Nittenau und eine Gemarkung im Oberpfälzischen Landkreis Schwandorf (Bayern).
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Weiler Untermainsbach liegt ca. 2 Kilometer westlich von Nittenau am Regen und an der Staatsstraße 2149.
Die Gemarkung Untermainsbach (094954) umfasst eine Fläche von 11,315 km² und hat 240 Einwohner.[1]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um 990 bis 994 wurde Maganaspâh in den Traditionen des Traditionen des Hochstifts Regensburg und des Klosters St. Emmeram erwähnt.[2] Belege in alten Urkunden ohne unterscheidenden Zusatz können auch Enter- und/oder Obermainsbach (mit-)betreffen.
1818 entstand mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Untermainsbach. Untermainsbach wurden am 1. Oktober 1949 Reste der aufgelösten Gemeinde Plitting zugeordnet. 1964 umfasste das Gemeindegebiet 1005,46 Hektar.[3]
Untermainsbach mit den Gemeindeteilen
- Untermainsbach
- Dobl
- Elendhof
- Entermainsbach
- Eschlbach
- Hadriwa
- Hinterberg
- Kaaghof
- Knollenhof
- Obermainsbach
- Sankt Martin
- Sankt Martin (Unter-Sankt Martin)
- Straßhof
- Wetzlgütl
- Wetzlhof
wurde am 1. Juli 1971 nach Nittenau eingemeindet.[4]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Untermainsbach in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gemarkung Untermainsbach (Nittenau) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 21. September 2025.
- ↑ Untermainsbach. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 21. September 2025.
- ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 610 (Digitalisat).
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 559.
Koordinaten: 49° 12′ 7,2″ N, 12° 13′ 54,7″ O