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Töpingen

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Töpingen
Stadt Munster
Koordinaten: 53° 2′ N, 10° 0′ OKoordinaten: 53° 1′ 43″ N, 9° 59′ 56″ O
Fläche: 16,43 km²[1]
Einwohner: 123[1]
Bevölkerungsdichte: 7 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 29633
Vorwahl: 05192
Töpingen (Niedersachsen)
Töpingen (Niedersachsen)
Lage von Töpingen in Niedersachsen

Töpingen ist eine Ortschaft und eine Gemarkung der Stadt Munster im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1971 bildete Töpingen eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Soltau.

Das kleine Dorf Töpingen liegt in der Lüneburger Heide etwa sieben Kilometer nordwestlich der Kernstadt von Munster. Ein großer Teil des ehemaligen Gemeindegebiets ist dicht bewaldet.

Töpingen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ebstorf des Kurfürstentums Hannover.[2] Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller.[3] 1814 fiel Töpingen an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ebstorf. Die Gemeinde Töpingen gehörte seit 1852 zum Amt Soltau.[4] 1867 fiel Töpingen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Soltau. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Töpingen am 1. Februar 1971 Teil der Stadt Munster.[5]

Ortseingang von Töpingen

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
181271[3]
184588[6]
187191[7]
188587[8]
189579[9]
191091[10]
192583[11]
193992[11]
1950168[12]
1961131[12]
1970132[12]

Bau- und Bodendenkmale

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Vier Treppenspeicher in Töpingen stehen unter Denkmalschutz. Insgesamt 16 Grabhügel sind geschützte Bodendenkmale.

Die von Soltau nach Lüneburg führende Bundesstraße 209 durchquert den Norden der Gemarkung Töpingen.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Töpingen
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 154 (google.de).
  3. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. ↑ Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852
  5. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1971
  6. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 90 (google.de).
  7. ↑ Volkszählung 1871
  8. ↑ Volkszählung 1885
  9. ↑ Volkszählung 1895
  10. ↑ Der Kreis Soltau im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  11. 1 2 Michael Rademacher: Soltau. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  12. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)