Tsubame
| Tsubame-shi 燕市 | ||
|---|---|---|
| Geographische Lage in Japan | ||
| Region: | Chūbu | |
| Präfektur: | Niigata | |
| Koordinaten: | 37° 40′ N, 138° 55′ O | |
| Basisdaten | ||
| Fläche: | 110,88 km² | |
| Einwohner: | 76.590 (1. März 2021) | |
| Bevölkerungsdichte: | 691 Einwohner je km² | |
| Gemeindeschlüssel: | 15213-7 | |
| Symbole | ||
| Flagge/Wappen: | ||
| Rathaus | ||
| Adresse: | Tsubame City Hall 1-1, Yoshida-hinode-cho Tsubame-shi Niigata-ken 959-0295 Japan | |
| Webadresse: | https://www.city.tsubame.niigata.jp:443/ | |
| Lage der Stadt Tsubame in der Präfektur Niigata | ||
Tsubame (jap. 燕市, -shi) ist eine Stadt im Landesinneren der Präfektur Niigata auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt Tsubame entstand am 31. März 1954 durch die Zusammenlegung der Kleinstadt (Machi) Tsubame mit den umliegenden Dörfern (Mura) Matsunaga (松長村), Konakagawa (小中川村) und Koike (小池村). Am 20. März 2006 wurden die Kleinstädte Yoshida (吉田町) und Bunsui (分水町) nach Tsubame eingemeindet.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Zug:
- JR-Jōetsu-Shinkansen: Bahnhof Tsubame-Sanjō, nach Niigata und Tokio
- JR-Yahiko-Linie
- JR-Echigo-Linie
- Straße:
- Hokuriku-Autobahn
- Nationalstraße 116,289
Kunsthandwerk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Tsubame liegt der Ursprung des handgehämmerten Schmiedens der Tsuiki-Kupferware, die in Japan einer über 200 Jahre alten Tradition folgt. Kupferschmiede stellen durch das Hämmern von Kupferplatten sowohl Gebrauchsgegenstände wie Teekannen und Töpfe, als auch Kunstobjekte her. Die versprochene Langlebigkeit der Kupferware findet sich im japanischen Namen dieser Kunstform wieder, Tsuiki, was sinngemäß Nachhaltig bedeutet.[1] Die in der Präfektur Niigata gelegene Echigo-Ebene bildet den Ausgangspunkt der Legende, die den Ursprung des Tsuiki-Kunstwerks erzählt. Ihr zufolge brachten die beiden Flüsse, Nakanokuchi und Shinano, und der Berg Yahiko, wo einst das Kupfer gefunden und abgebaut wurde, und in der Folge der beim Schmieden durch die Hämmer entstandene Sound, Leben und Wohlstand in die Region.[2][3]
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Suzuki Torao (1878–1963), Sinologe aus Yoshida
- Kamekura Yūsaku (1915–1997), Grafiker und Grafikdesigner aus Yoshida
- Aozora Ishiyama (* 2006), Fußballspieler
Angrenzende Städte und Gemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website auf Japanisch
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Tsuiki Kupferware, Beschreibung der Kunsttradition (engl.)japan.travel (Aufgerufen am 1. März 2026)
- ↑ Tsuiki Kupferware - Die Geschichte von Gyokusendo (engl.)gyokusendo.com (Aufgerufen am 1. März 2026)
- ↑ Blick in die Japanische Kupferschmiede Gyokusendo / online auf YouTube (Aufgerufen am 1. März 2026)


