Im Altlitauischen hat „Paradeningkai“ die Bedeutung eines Leiters, Wegweisers. „Prodiningkai“ war ein „Führerdorf“. Der Name lässt darauf schließen, dass es hier früher entsprechende Führer zur Orientierung in unbekanntem Gelände gab.[2] Der russische Name bedeutet so viel wie drei Gehöfte.
Das Gründungsdatum des Ortes lag im Jahre 1376.[3] Im Jahre 1721 kaufte Fürst Leopold von Anhalt-Dessau (der „alte Dessauer“) das Gut Paradeningken[4] zusammen mit dem Hauptgut in Norkitten (heute russisch: Meschduretschje). 1732 wurde die Größe des Gutes mit 12,5 Hufen angegeben. In der Schlacht bei Groß-Jägersdorf am 30. August 1757 brannte das Gut vollständig ab und wurde wieder aufgebaut.
Das Gut wurde ab 1875 verpachtet. Im Jahre 1910 lebten in Paradeningken 140 Einwohner.[6]
Am 30. September 1928 verlor der Gutsbezirk Paradeningken seine Eigenständigkeit und wurde in die Landgemeinde Wiepeningken, die sich ab dem Zeitpunkt „Staatshausen“ nannte, eingegliedert. Darin wurde Paradeningken am 3. Juni 1938 aus politisch-ideologischen Gründen in „Paradefeld“ umbenannt.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑M. W. Ehrenreich:Landkreis Insterburg.In:Gemeindeverzeichnis 1900.U. Schubert,archiviertvomOriginalam20.Januar 2008;abgerufen am 20.Dezember 2025(Stand 1. Dezember 1900).
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)