DieMündungdesTrincouindieCôle(obenzusehen)Die Mündung des Trincou in die Côle (oben zu sehen)
Der Trincou ist ein kleiner Fluss im Südwesten Frankreichs (Norden des DépartementsDordogne). Er mündet nach rund 17[2] Kilometern als rechter Nebenfluss in die Côle. Sein durchschnittliches Gefälle beträgt 10,54 m/km.
Der Trincou entspringt in etwa 285 Meter Höhe beim Weiler La Garde in der Gemeinde Milhac-de-Nontron, etwa 3 Kilometer nordöstlich des Ortskerns. Sein Oberlauf wird zu mehreren kleinen Weihern aufgestaut. Hinter Milhac dreht sich sein Kurs allmählich in eine südsüdwestliche Richtung. Kurz vor Villars nimmt er als linken Seitenbach den Ruisseau de l'Étang rompu auf. Es erfolgt sodann ein erneuter Kurswechsel auf Südwest. Der Trincou fließt dann unterhalb von Condat-sur-Trincou vorbei, um nach weiteren 1,5 Kilometern beim Weiler Valade (Grenze zur Gemeinde Brantôme) auf 110 Meter Höhe rechtsseitig in die Côle zu münden.
Höhenprofil des Trincou. Deutlich erkennbar die Randstörung des Zentralmassivs bei Milhac-de-Nontron als Knickpunkt
Auf einem Höhenprofil des Trincou ist die Randstörung des Massif Central bei Milhac-de-Nontron als deutlicher Knickpunkt auszumachen. Im steileren Oberlauf stehen die resistenteren Grundgebirgsgesteine an, hingegen in den Sedimenten verflacht das Profil zusehends.
Älteste Besiedlungsspuren im oder in unmittelbarer Nähe des Trincou-Tales gehen mindestens ins Magdalenien zurück (Höhlenmalereien in den Höhlen von Villars). Aus der Megalithzeit stammen ein Dolmen und ein Menhir, zu sehen bei Fouret, Gemeinde Condat-sur-Trincou. Im frühen Mittelalter wurden die Dorfkirchen von Condat, Milhac und Villars errichtet.
12Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über den Trincou bei SANDRE (französisch), abgerufen am 8. März 2011, gerundet auf volle Kilometer.