Tramerkamp
| Tramerkamp | ||
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| Zinggetz und Tramerkamp vom Tschadinhorn | ||
| Höhe | 2974 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gebirge | Schobergruppe | |
| Koordinaten | 47° 0′ 53″ N, 12° 44′ 32″ O | |
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| Normalweg | aus der Tramerkampscharte Gridenkarkopf über den Verbindungsgrat (unschwierig). | |
Der Tramerkamp ist ein 2974 m ü. A.[1] hoher Berggipfel der Schobergruppe an der Grenze zwischen Osttirol und dem Bezirk Spittal an der Drau (Kärnten). Der Name Tramerkamp setzt sich aus den Wörtern Tram (starker Balken im Tragwerk eines Holzbaus) und Kamp (mundartliches Wort für Kamm, Gebirgskamm) zusammen.[2]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Tramerkamp befindet sich an der Landesgrenze zwischen Tirol und Kärnten bzw. den Gemeindegrenzen von Kals am Großglockner im Westen und Heiligenblut am Großglockner im Osten. Er liegt über dem im Westen gelegenen Tal des Moosbach bzw. dem östlich gelegenen Tal des Gössnitzbaches. Im äußersten Nordwesten der Schobergruppe gelegen befindet sich der Tramerkamp an einer Kammlinie, die vom Bösen Weibl (3119 m ü. A.) nach Nordosten verläuft. Benachbarte Gipfel sind der Zinggetz (2971 m ü. A.) im Südwesten und der Gremul (2909 m ü. A.) im Nordosten. Vom Gremul ist der Tramerkamp durch die Tramerkampscharte getrennt, unterhalb der sich östlich das Holzkar befindet.
Aufstiegsmöglichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Normalweg auf das kaum begangene Tramerkamp erfolgt über die Tramerkampscharte. Diese ist entweder von Westen über das Lucknerhaus und das Peischlachtörl oder von Osten über das Gössnitztal und das Holzkar (unschwierig) erreichbar. Das Tramerkamp wird dabei auch als Kammwanderung gemeinsam mit den südlich gelegenen Bergen Zinngetz und den Gridenkarköpfe begangen, wobei der Aufstieg aus umgekehrter Richtung aus der Kesselkeesscharte erfolgt.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ ÖK 50; lt. Tiroler Rauminformationssystem 2.973 Meter, lt. AV-Führer 2.974 Meter
- ↑ Gemeinde Kals, Sprachschichten & Namen A-Z
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Walter Mair: Alpenvereinsführer Schobergruppe. Bergverlag Rudolf Rother: München 1972, ISBN 3-7633-1222-6.
- Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 41, Schobergruppe, ISBN 978-3-928777-12-4
