Tragosoma
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Zottenbock (Tragosoma depsarium) | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tragosoma | ||||||||||||
| Audinet-Serville, 1832 |
Tragosoma ist eine Gattung der Bockkäfer (Cerambycidae), die mit vier Arten in Eurasien sowie in Nordamerika vorkommt. Die einzige Art in Europa ist der Zottenbock (Tragosoma depsarium), der paläarktisch verbreitet und außerhalb Europas auch in Nordasien anzutreffen ist.
Merkmale
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Die Gattung Tragosoma umfasst relativ große Bockkäfer mit einer Körperlänge von 17 bis 36 Millimetern. Es handelt sich um kastanienbraune Käfer, die sich durch jeweils einen auffälligen Dorn an den beiden Seiten des Halsschilds auszeichnen. Sowohl der Halsschild wie auch die Flügeldecken sind deutlich punktiert. Zudem ist der Thorax dicht von gelben bis rötlichen Setae bedeckt. Zwischen den Arten gibt es kaum morphologische Unterschiede, wodurch ihre Unterscheidung voneinander und auch die Identifizierung neuer Arten erschwert wird.[1]
Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit Ausnahme des Zottenbocks, der paläarktisch in Nord- und Mitteleuropa sowie in Nordasien verbreitet ist, kommen alle Arten der Gattung in der Nearktis vor. Diese sind entsprechend in Nordamerika anzutreffen, und zwar in weiten Teilen von Kanada, den Vereinigten Staaten und dem Norden von Mexiko. Dabei leben sie vor allem in Höhenlagen der Rocky Mountains, denen der Kaskadenkette und der Sierra Nevada.[1]
Lebensweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Arten der Gattung leben in Waldgebieten, wo sich ihre Larven im Holz von Nadelbäumen entwickeln. Der eurasische Zottenbock ist eine borealpine Art und kommt entsprechend vor allem in kühlen Regionen in Nordeuropa oder in höheren Regionen der Gebirge vor. Die Käfer halten sich tagsüber unter morscher Rinde an Totholzstämmen und an alten Baumstümpfen auf. Sie werden abends bis nachts aktiv und treffen sich an geeigneten Hölzern für die Eiablage.[2]
Die Entwicklung der Larven dauert mindestens drei Jahre und findet im Holz von anbrüchigen Stämmen und Stubben von Nadelbäumen statt.[2]
Systematik
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Phylogenetische Systematik nach Laplante 2017[1]
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