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Torsten Kratz

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Torsten Kratz (2024)

Torsten Kratz (* 28. Oktober 1970 in Mönchengladbach) ist ein deutscher Automobilrennfahrer. Er tritt vor allem bei Langstreckenrennen und in LMP3-Serien an. 2026 gewann er die GT3-Am-Fahrerwertung der 24H Series.

Anfänge und Nürburgring

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Kratz bestritt 1998 auf dem Nürburgring sein erstes Automobilrennen. 2005 stieg er in die damalige VLN Langstreckenmeisterschaft ein, die heute als Nürburgring Langstrecken-Serie ausgetragen wird. In der Rundstrecken-Challenge Nürburgring wurde er 2007 Vizemeister.[1][2]

Über viele Jahre startete Kratz hauptsächlich auf der Nürburgring-Nordschleife. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewann er 2015 die Klasse Cup 5.[3] 2017 siegte er in der Klasse V4; 2018 gelangen ihm Klassensiege in den Wertungen V4 und KL Cup.[4][5]

Prototypenrennen

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2021 wechselte Kratz zusätzlich in den Prototypenrennsport. Gemeinsam mit Leonard Weiss trat er für WTM Powered by Phoenix in der LMP3-Klasse des Le Mans Cup an.[6] Mit dritten Plätzen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps und dem Autódromo Internacional do Algarve beendete er seine erste Saison auf Rang acht der LMP3-Wertung.[7]

Zu Beginn des Jahres 2022 fuhr Kratz für Rinaldi Racing in der LMP3-Klasse der Asian Le Mans Series.[8] Nach einem Podestplatz auf dem Yas Marina Circuit wurde er Dritter der Klassenwertung. Anschließend bestritt er mit WTM Racing sowohl den Le Mans Cup als auch den Prototype Cup Germany. Im Le Mans Cup erzielte er drei Pole-Positions und wurde Achter. Im Prototype Cup Germany 2022 gewann er beide Rennen auf dem Hockenheimring und erreichte trotz seines Fehlens beim Rennwochenende auf dem Nürburgring den zweiten Meisterschaftsplatz.[9]

2023 startete Kratz mit WTM by Rinaldi Racing in der LMP3-Klasse der Asian Le Mans Series und der European Le Mans Series. In der asiatischen Serie qualifizierte er sich bei allen vier Rennen für die Pole-Position, kam in der Gesamtwertung jedoch nicht über Rang fünf hinaus. In der European Le Mans Series gewann er ein Rennen in Portugal und erreichte weitere Podestplätze auf dem Circuit Paul Ricard und im Motorland Aragón. Damit wurde er Dritter der LMP3-Wertung.[10] Daneben nahm er an einzelnen Läufen der 24H Series teil und gewann mit seinem Team die 12 Stunden von Estoril.[11]

Auch 2024 fuhr Kratz mit WTM by Rinaldi Racing in der European Le Mans Series. Mit einem vierten Platz als bestem Einzelergebnis wurde er Zehnter der LMP3-Wertung.[12] Parallel kehrte er zu Konrad Motorsport in den Prototype Cup Germany zurück. Nach zwei Siegen auf dem Lausitzring und fünf weiteren Podestplätzen wurde er erneut Vizemeister.[13][14] Bei einem Gaststart im Le Mans Cup gewann er zudem das erste Rennen des Road to Le Mans.[15] 2026 kehrte Kratz beim Saisonfinale der Prototype Cup Europe auf dem Circuit de Spa-Francorchamps in die LMP3-Klasse zurück.[16] Im ersten Rennen schied er nach einem Unfall aus und konnte deshalb am zweiten Rennen nicht teilnehmen.[17]

GT3 und 24H Series

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In der European Le Mans Series 2025 blieb Kratz bei WTM by Rinaldi Racing. Sein bestes Saisonergebnis war ein vierter Platz auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari; die LMP3-Wertung schloss er als Zwölfter ab.[18] Daneben trat er für Hofor Racing in der GT3-Am-Klasse der 24H Series an. Beim 12-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps erzielte das Team einen Klassensieg und den dritten Gesamtrang.[19] Beim 24-Stunden-Rennen von Barcelona gewann die Mannschaft sowohl die GT3-Am-Klasse als auch die Gesamtwertung.[20]

In der Saison 2025/26 der 24H Series Middle East erreichte Kratz mit Hofor Racing beim 24-Stunden-Rennen von Dubai den zweiten Platz in der GT3-Am-Klasse und Rang zwölf im Gesamtklassement.[21] Anschließend bestritt er mit dem Team die europäische Saison der 24H Series. Bei den 12 Stunden von Paul Ricard gewann Hofor Racing mit Kratz, Maximilian Partl, Alexander Prinz und Michael Kroll sowohl die GT3-Am-Klasse als auch die Gesamtwertung.[22][23] Mit sechs gewerteten Saisonläufen und 152 Punkten gewann Kratz schließlich die GT3-Am-Fahrerwertung.[24]

Karrierestationen

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Commons: Torsten Kratz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Torsten Kratz: „LMP3-Fahren macht ultra viel Spaß“. In: ADAC Motorsport. 11. November 2022, abgerufen am 3. November 2026.
  2. ↑ RCN 8. Lauf 2007 „Preis der Erftquelle“. In: Nordschleife1927.de. Abgerufen am 3. November 2026.
  3. ↑ Größter Erfolg für Torsten Kratz: 24h-Klassensieg. In: Motorsport-XL. 19. Mai 2015, abgerufen am 3. November 2026.
  4. ↑ Zwei Klassensiege für Securtal Sorg Rennsport. In: Motorsport-XL. Abgerufen am 3. November 2026.
  5. ↑ Nur Rang 13: BMW-Debakel beim 24h-Rennen am Nürburgring. In: Motorsport-Total.com. Abgerufen am 3. November 2026.
  6. ↑ 31 cars for 2021 Michelin Le Mans Cup. In: DailySportsCar. 5. März 2021, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  7. ↑ Noble & Wells take 2021 Le Mans Cup title for Nielsen Racing. In: DailySportsCar. 24. Oktober 2021, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  8. ↑ Rinaldi Racing officialise ses deux équipages. In: Endurance-Info. 7. Januar 2022, abgerufen am 3. November 2026 (französisch).
  9. ↑ Erster Triumph für Kratz/Weiss, Titelrennen weiter offen. In: Motorsport-XL. 22. Oktober 2022, abgerufen am 3. November 2026.
  10. ↑ United beats APR in rain-affected 4H Algarve. In: Sportscar365. 20. Oktober 2023, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  11. ↑ WTM by Rinaldi dominates 12H Estoril. In: Sportscar365. 9. Juli 2023, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  12. ↑ 43 cars on 4H Barcelona entry. In: DailySportsCar. 29. März 2024, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  13. ↑ Konrad Motorsport siegt im Prototype Cup Germany. In: Speedweek. 26. Mai 2024, abgerufen am 3. November 2026.
  14. ↑ Hochspannung in der Lausitz – weiterer Konrad-Sieg. In: Speedweek. 27. Mai 2024, abgerufen am 3. November 2026.
  15. ↑ WTM by Rinaldi wins crash-shortened race 1. In: Sportscar365. 13. Juni 2024, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  16. ↑ Zino Fahlke teilt sich mit Torsten Kratz das Auto beim Finale in Spa-Francorchamps. In: motorsporttelevision.de. 31. August 2026, abgerufen am 31. August 2026.
  17. ↑ Emil Hellberg gewinnt Rennen 1 in Spa – 4 Punkte trennen die ersten 3 vor dem großen Finale. In: motorsporttelevision.de. 4. September 2026, abgerufen am 4. September 2026.
  18. ↑ WTM Racing holt in verrücktem Imola-Rennen Platz vier. In: Motorsport-XL. 10. Juli 2025, abgerufen am 3. November 2026.
  19. ↑ Hofor Racing feiert Klassensieg und Gesamtpodium bei 12h Spa-Francorchamps. In: GT-Place. 21. April 2025, abgerufen am 3. November 2026.
  20. ↑ Neueste Nachrichten von den Michelin 24H Series. (PDF) In: 24H Series. 28. September 2025, abgerufen am 3. November 2026.
  21. ↑ Hofor Racing belegt zweiten Platz bei 24h Dubai. In: GT-Place. 21. Januar 2026, abgerufen am 3. November 2026.
  22. ↑ Remarkable victory for HOFOR Racing at Paul Ricard with perfect strategy. In: 24H Series. 7. Juni 2026, abgerufen am 3. November 2026 (englisch).
  23. ↑ 6th Michelin 12H PAUL RICARD 2026 Race Final Result - Race (Overall & Class). (pdf) In: motorsporttelevision.de. 7. Juni 2026, archiviert vom Original am 8. Juni 2026; abgerufen am 8. Juni 2026 (englisch).
  24. ↑ 24H Series Standings – GT3-AM. In: 24H Series. Abgerufen am 3. November 2026 (englisch).