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Todd Beamer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Todd Beamers Name als Inschrift auf dem Süd-Gedenkbrunnen des National September 11 Memorial

Todd Morgan Beamer (* am 24. November 1968 in Flint, Michigan; † am 11. September 2001 in Shanksville, Pennsylvania) war ein Passagier des United-Airlines-Flugs 93. Diese Maschine wurde im Rahmen der Terroranschläge am 11. September 2001 entführt. Beamer war einer der Passagiere, welche die Entführung vereiteln wollten. Das Flugzeug stürzte auf ein Feld in Shanksville.

Todd Beamer war eines von drei Kindern von David und Peggy Beamer. Er besuchte die Wheaton Christian Grammar School[1] die Wheaton Academy, die DePaul University, die Los Gatos High School, die California State University, Fresno und das Wheaton College.[2] 2001 war er Etatmanager für Oracle und lebte mit seiner Frau Lisa Brosious Beamer und seinen zwei Söhnen David und Drew in Cranbury (New Jersey). Seine Tochter Morgan Kay wurde am 9. Januar 2002 geboren. Beamer und seine Frau unterrichteten seit 6 Jahren an der Sonntagsschule ihrer Kirche.

Der Flug UA 93, als Flugzeug eine Boeing 757, hob um 8.01 Uhr in Newark ab. Ziel war San Francisco. Beamer war aus geschäftlichen Gründen auf diesem Flug. Nachdem der Flug United Airlines Flight 93 durch 4 Männer entführt worden war, gelang es Beamer und anderen Passagieren, mit Personen am Boden zu kommunizieren. Dabei erfuhren sie, dass das World Trade Center und das Pentagon ebenfalls mit Hilfe von entführten Flugzeugen attackiert worden waren. Beamer versuchte mit dem im Flugzeug eingebauten Telefon, mit GTE Corporation (General Telephone & Electronics Corporation) zu sprechen. Er wurde zu der Leiterin Lisa Jefferson weitergeleitet und berichtete ihr, dass ein Passagier getötet worden sei und dass später der Kapitän und Co-Pilot gezwungen worden waren, das Cockpit zu verlassen und verwundet worden waren. Er war immer noch am Telefon, als das Flugzeug nach Süd-Ost abdrehte. Zusammen mit Mark Bingham, Jeremy Glick, Tom Burnett, den Flugbegleiterinnen Sandra Bradshaw und CeeCee Lyles wollte er die Entführer überwältigen. Später sagte er noch, dass manche Passagiere auf die Entführer springen und sie an ihrem mörderischen Plan hindern wollten. Die Passagiere hatten vor, das Flugzeug selbst zu landen. Beamer sagte mit Jefferson auswendig das Vaterunser und den Psalm 23 auf. Nach Jeffersons Bericht waren Beamers letzte hörbare Worte: „Seid ihr bereit, Jungs? Okay, let's roll“.
Die Revolte der Passagiere begann um 9.57 Uhr. Um 10.03 Uhr stürzte das Flugzeug auf ein Feld bei Shanksville ab, wobei das Flugzeug zerschellte und alle Insassen ums Leben kamen.[3]

Beamers Überreste wurde auf dem Brainerd Cemetery in Cranbury in New Jersey beigesetzt, sein Grab befindet sich in der Sektion F2, Abteil 389. Seine Name wurde auf dem Panel S-68 des National September 11 Memorial in Manhattan, New York City eingraviert, ebenso auf dem Flight 93 National Memorial in Shanksville.[4]

Es wurden vier Orte nach Todd Beamer benannt:

  • eine Poststation in Cranbury
  • die Todd Beamer High School in Federal Way (Washington)
  • das Todd M. Beamer Studenten-Zentrum im Weathon College (Illinois)
  • der Todd Beamer Park in Fresno (Kalifornien)

Die Poststation in Cranbury wurde am 4. Mai 2002 nach Beamer benannt durch einen „Act of Congress“ von Rush D. Holt jr., der vom US-Präsidenten George W. Bush veranlasst wurde. Die Passagiere des Fluges 93 bekamen 2002 postum den Arthur Ashe Courage Award. Im National 9/11 Memorial (am South Pool, Panel S-68) wurden sowohl Beamer als auch andere Passagiere geehrt.

Commons: Todd Beamer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Marco Margaritoff, Jaclyn Anglis: Let’s Roll: The Story Of Todd Beamer’s Heroics On 9/11, Website allthatsinteresting.com (11. August 2024, update 18. September 2024, amerikanisches Englisch, abgerufen am 27. Mai 2026)
  2. Wheaton Academy Remembers Todd Beamer ‘87: Ordinary Man, Extraordinary Courage, Website wheatonacademy.org (amerikanisches Englisch, abgerufen am 27. Mai 2026)
  3. Marco Margaritoff, Jaclyn Anglis: Let’s Roll: The Story Of Todd Beamer’s Heroics On 9/11, Website allthatsinteresting.com (11. August 2024, update 18. September 2024, amerikanisches Englisch, abgerufen am 27. Mai 2026)
  4. Todd Beamer in der Datenbank Find a Grave (25. September 2001, englisch, abgerufen am 27. Mai 2026)