Thomas Schmit
| Thomas Schmit | ||
Thomas Schmit (1920) | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 26. April 1895 | |
| Geburtsort | Luxemburg, Luxemburg | |
| Sterbedatum | 9. August 1944 | |
| Sterbeort | Luxemburg, Luxemburg | |
| Position | Abwehr | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1913–1924 | US Hollerich Bonnevoie | |
| 1925 | Union Luxemburg | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1914–1923 | Luxemburg | 3 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Thomas Schmit (* 26. April 1895 in Luxemburg; † 9. August 1944 ebenda) war ein luxemburgischer Fußballspieler auf der Position eines Abwehrspielers. Er war luxemburgischer Nationalspieler und für US Hollerich Bonnevoie und Union Luxemburg aktiv.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schmit verbrachte die Karriere gänzlich in seiner luxemburgischen Heimat, wo er ab 1913 dem Kader des Vereins US Hollerich Bonnevoie aus der Hauptstadt Luxemburg angehörte. Bereits in seiner Debütsaison gewann er an der Seite von Arthur Leesch und Michel Ungeheuer die Meisterschaft der luxemburgischen 1. Division.[1] Er war Teil der Mannschaft, die bis Mitte der 1910er-Jahre die luxemburgische Meisterschaft dominierte und in den Jahren 1913 bis 1917 den Landestitel vier Mal in Folge gewinnen konnte. Bis auf die Vizemeisterschaften in den Jahren 1918 und 1922 konnte er mit dem Verein in den Folgejahren nicht mehr an diese Erfolge anknüpfen.[2] 1923 stand er erstmals im Finale des luxemburgischen Landespokals, unterlag dort jedoch mit seinen Teamkollegen dem CS Fola Esch (0:3).[3] In seiner letzten Saison lief Schmit für den Verein Union Luxemburg auf, der durch die Fusion der beiden Vereine US Hollerich Bonnevoie und Jeunesse Verlorenkost entstand. Seine letzte Saison beendete er mit seinen Teamkollegen auf dem sechsten Platz der luxemburgischen Meisterschaft.[4]
Nationalmannschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seinen ersten bekannten Einsatz für die luxemburgische Nationalmannschaft bestritt Schmit am 8. Februar 1914 im Freundschaftsspiel gegen Frankreich (5:4) im Stade Achille Hammerel von Luxemburg.[5][6] Erst sechs Jahre später wurde er wieder in die Nationalmannschaft berufen und gehörte zum Kader von Luxemburg bei den VII. Olympischen Sommerspielen. Er gehörte bei der Niederlage im Achtelfinale gegen die Niederlande (0:3) zur Startformation.[7][8][9] Seinen letzten Einsatz im Trikot der Roten Löwen bestritt er am 25. Februar 1923 im Freundschaftsspiel gegen Frankreich (2:3).[10][11]
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Verein
- Luxemburgischer Meister (4): 1914, 1915, 1916, 1917
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Thomas Schmit in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Thomas Schmit in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
- Thomas Schmit in der Datenbank von EU-Football.info (englisch)
- Thomas Schmit in der Datenbank von transfermarkt.de
- Thomas Schmit in der Datenbank von weltfussball.de
- Thomas Schmit in der Datenbank von playmakerstats.com (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Luxembourg 1914 (englisch)
- ↑ Luxembourg - List of Final Tables (englisch)
- ↑ Coupe de Luxembourg 1923 (englisch)
- ↑ Éischt Divisioun 1925 (englisch)
- ↑ Luxembourg vs. France 1914 (englisch)
- ↑ Le Luxembourg bat la France in: L’Auto, №4865, 09 Feb 1914; Bibliothèque nationale de France (französisch)
- ↑ Netherlands vs. Luxembourg 1920 (englisch)
- ↑ Twee overwinningen voor Holland in: Arnhemsche courant, №10477, 29 Aug 1920; Delpher (niederländisch)
- ↑ VII. Olympiad Antwerp 1920 Football Tournament (englisch)
- ↑ France vs Luxembourg 1923 (englisch)
- ↑ Frankreich - Luxemburg 3:2 in: Escher Tageblatt, №47, 26 Feb 1923; Bibliothèque nationale de Luxembourg (deutsch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmit, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | luxemburgischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 26. April 1895 |
| GEBURTSORT | Luxemburg (Stadt), Luxemburg |
| STERBEDATUM | 9. August 1944 |
| STERBEORT | Luxemburg (Stadt), Luxemburg |