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Thomas Bold

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Thomas Bold (* 28. Januar 1961 in Neuwirtshaus) ist ein deutscher Politiker (CSU). Er war von 2002 bis 2026 Landrat des Landkreises Bad Kissingen.

Bold wuchs in Neuwirtshaus auf. Er besuchte das Frobenius-Gymnasium Hammelburg und machte nach dem Abitur eine Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, die er nach dem Studium an der Bayerischen Beamtenfachhochschule als Diplom-Verwaltungswirt (FH) erfolgreich abschloss. Bold bekleidete dann verschiedene Positionen im Polizeibereich in Eichstätt, Würzburg und Hammelburg.

Im Jahr 1996 wurde er zum Ersten Bürgermeister von Wartmannsroth gewählt. Seit dem 3. Mai 2002 war Bold Landrat des Landkreises Bad Kissingen.[1] Bei den Kommunalwahlen 2008, 2014 und 2020 erfolgte seine Wiederwahl. Er kündigte am 29. Juli 2025 an, 2026 nicht mehr zu kandidieren.[2] Seine Amtszeit endete am 30. April 2026. Zu seinem Nachfolger wurde am 8. März 2026 Mario Götz mit 74,5 % der Stimmen gewählt.[3]

Bold ist verheiratet und hat zwei Kinder.

2013 wurde er gemeinsam mit Thomas Habermann mit der Bayerischen Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt ausgezeichnet. 2025 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen.[4]

Bold ist unter anderem Vorsitzender folgender Organisationen:

Einzelnachweise

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  1. Der Landrat. (Memento vom 28. September 2014 im Internet Archive) In: Internetseite des Landkreises Bad Kissingen.
  2. mmb: Nach 24 Jahren ist Schluss: Landrat Thomas Bold (64) tritt nicht mehr an. In: Osthessen News. 29. Juli 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025.
    „Das ist meine letzte Amtszeit“. Landrat Thomas Bold tritt bei der Kommunalwahl 2026 nicht mehr an. In: landkreis-badkissingen.de, 28. Juli 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025.
  3. Klare Sache in Bad Kissingen, in: Main-Post, 8. März 2026
  4. Elena Zengel: Bayerischer Verdienstorden: 63 Neue im „exklusivsten Klub der Bayern“. In: sueddeutsche.de. 9. Juli 2025, abgerufen am 9. Juli 2025.
  5. Mitgliederversammlung 2021. In: Termine. Tourismusnetzwerk Franken, 2021, abgerufen am 6. Dezember 2025.