The Colours of Chloë
| The Colours of Chloë | ||||
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| Studioalbum von Eberhard Weber | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
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Titel (Anzahl) |
4 | |||
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40:07 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Tonstudio Bauer, Ludwigsburg | |||
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The Colours of Chloë ist das Debütalbum des deutschen Jazz-Bassisten und Komponisten Eberhard Weber, das er 1973 gemeinsam mit Rainer Brüninghaus, Peter Giger, Ralf Hübner, Ack van Rooyen, Gisela Schäuble und den Cellisten des Südfunk Symphonie Orchesters Stuttgart aufnahm. Es wurde im April 1974 von ECM Records veröffentlicht.
Album
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufnahme und Veröffentlichung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Album wurde im Dezember 1973 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg eingespielt und am 1. April 1974 von ECM Records als Langspielplatte veröffentlicht. Alle Kompositionen des Albums stammen von Eberhard Weber. Die Wiederveröffentlichung auf CD durch ECM erfolgte 1994.[1]
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bevor Eberhard Weber sein erstes Album als Bandleader aufnahm, hatte er sich bereits als Sideman bei „Wolfgang Dauner, Volker Kriegel und dem Dave Pike Set ... einen Namen innerhalb der europäischen Jazzszene gemacht.“[2] Er war „einer der besten und erfahrensten Bassisten Europas geworden, der sich in ganz verschiedenen Spielarten – Walking Bass, Free Jazz, Jazz-Rock – gleichermaßen leicht bewegen konnte“.[3] Anfang der siebziger Jahre „fing seine Entwicklung hin zu einem innovativen Stilisten und einer zentralen Persönlichkeit mit eigener musikalischer Identität und individuellen Klang an. ... Zugang zu dieser neuen Identität fand er über den Klang seines Instruments, das er selbst entwickelte und ‚Elektrobass‘ taufte. Er bearbeitete einen alten italienischen E-Bass mit langem Hals und kleinem, rechtwinkligem Klangkörper, der eher wie ein akustischer Baß ohne Körper aussah. Mit der Hilfe von Instrumentenbauern und Elektronikexperten entwickelte er ... eine fünfsaitige Version des Instruments, das nun ganz neue Qualitäten besaß: einen größeren Tonumfang und mehr Obertöne, wodurch der Klang schärfer, also prägnanter und ausdrucksvoller wurde und mehr Sustain hatte, die Töne also von sich aus länger klangen. Mit diesem Sound machte er sein erstes Album als Leader, The Colours of Chloe ... .“[3] Über die Aufnahmen zu seinem Album äußerte sich Eberhard Weber wie folgt:[2]
„Meine Ankunft bei ECM war wie ein Traum ... Heute würden sich junge Musiker glücklich preisen, wenn sie bei den Plattenfirmen nicht die Klinken putzen und sich anbieten müßten. 1972 war das noch anders: Manfred Eicher, den ich da schon einige Zeit kannte und häufig bei Konzerten und auf Festivals in Süddeutschland (immerhin war er damals noch aktiver Bassist) getroffen hatte, fragte mich, ob ich für seine noch relativ neue Plattenfirma ein Album aufnehmen wolle. ... Just die gleichnamige Komposition, die wahrscheinlich meine bekannteste ist, musste in zwei Etappen aufgenommen werden. Es kostete mich sechs Monate, ein funktionierendes Format zu finden.“
Durch Webers Debütalbum „wurde man ... auch in den USA auf diesen Ausnahmemusiker aufmerksam. Und dies obwohl er das Album nicht mit amerikanischer Starbesetzung aufgenommen hatte, sondern ausschließlich mit europäischen Musikern: dem damals noch unbekannten, erst 24-jährigen Pianisten und Synthesizerspieler Rainer Brüninghaus, dem niederländischen Flügelhornisten Ack van Rooyen, den beiden Schlagzeugern Peter Giger und Ralf Hübner sowie den Cellisten des Stuttgarter Südfunk-Sinfonieorchesters.“[2]
Das Titelstück des Albums nahm der „Vibraphonist Gary Burton ... sieben Monate später mit Weber, Pat Metheny, Mick Goodrick, Steve Swallow und Bob Moses auch für sein ECM-Album ‚Ring‘ (ECM 1051) auf.“[2]
1975 wurde The Colours of Chloë mit dem Großen Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.[4]
Titelliste
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alle Kompositionen stammen von Eberhard Weber.
- Seite A
- 1. More Colours – 6:40
- 2. The Colours of Chloë – 7:45
- 3. An Evening With Vincent Van Ritz – 5:46
- Seite B
- 4. No Motion Picture – 19:56
Katalognummer: ECM 1042
Mitwirkende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Musiker
- Eberhard Weber – Kontrabass, Violoncello, Okarina, Gesang
- Rainer Brüninghaus – Piano, Synthesizer
- Peter Giger – Schlagzeug, Perkussion
- Ralf Hübner – Schlagzeug (Titel 2)
- Ack van Rooyen – Flügelhorn
- Gisela Schäuble – Gesang
- Mitglieder des Südfunk-Symphonieorchesters Stuttgart – Violoncello[1]
Produktionsstab
- Kurt Rapp – Toningenieur
- Martin Wieland – Toningenieur
- Maja Weber – Design
- Barbara und Burkhart Wojirsch – Layout
- Kira Tolkmitt – Fotografie
- Manfred Eicher – Produktion[1]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| AllMusic |