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The Biography Channel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
The Biography Channel
Fernsehsender (Privatrechtlich)
Programmtyp Spartenprogramm
Empfang Kabel, Satellit, IP-TV, Mobile TV, Video-on-Demand
Betrieb 31. März 2007 bis 22. Sep. 2014
Eigentümer A&E Network (ehemals AETN International)
Geschäfts­führung Andreas Weinek
Liste der Listen von Fernsehsendern
Website

The Biography Channel (Eigenschreibweise THE BIOGRAPHY CHANNEL) war ein digitaler Bezahl-TV-Kanal, der vom 31. März 2007 bis zum 22. September 2014 in Deutschland auf Sendung war. Das Programm bestand vor allem aus biografischen Porträts von bekannten Personen wie Schauspielern, Musikern, Künstlern, Autoren, Sportlern, Wirtschaftsgrößen und Politikern. Das Programm setzte sich aus Einzelsendungen, Reihen und Serien zusammen.

The Biography Channel erhielt seine Sendelizenz von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM), Hannover. Gesellschafter waren als Joint Venture A+E Networks (ehemals AETN International) und NBC Global Networks Deutschland. The Biography Channel firmierte unter der Bezeichnung The History Channel (Germany) GmbH & Co. KG, welche den Schwestersender History betreibt. The Biography Channel erreichte weltweit über 79 Millionen Haushalte in 23 Ländern und wurde in 11 Sprachen übersetzt. Am 22. September 2014 wurde die deutschsprachige Version durch A&E Germany ersetzt.

Programmangebot

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Das Programm setzte sich aus Produktionen von A+E Networks, Sendungen des deutschen Produktionspartners ZDF und weiteren Zulieferern zusammen. Das Programm setzte sich aus festen Slots, wöchentlichen Themenprogrammen und Serien zusammen, die unter festen Themenrubriken gesendet wurden.

  • bio.special präsentierte ausführliche biografische Porträts von rund zwei Stunden Länge.
  • bio.fashion behandelte Modeschaffende, wie Designer und Models sowie aktuelle Vorführungen von Laufstegen in Paris, Mailand und New York.
  • bio.extra stellte thematisch unsortierte Biografien vor.
  • bio.rocks zeigte das Leben Musikern. In einigen Fällen führten Musiker selbst durch die Sendung. Hinzu kamen Konzertaufzeichnungen.
  • macht&geld behandelte Unternehmer
  • stars&sternchen stellte bekannte Medienakteure vor.
  • berühmt&berüchtigt hatte Verbrecher zum Thema.

Die Serie „Gene Simmons: Family Jewels – Papa war ein Kiss“ begleitet den KISS-Bassisten Gene Simmons in seiner Rolle als Familienvater. Die Serie „Inked – Unter die Haut“ behandelte ein Tätowierstudio. Als Dokumentarfilm behandelte „Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972“ das Attentat auf die Olympischen Spiele in München 1972. In der Reihe „Ich überlebte! Deutsche Schicksale“ erzählten Menschen von lebensbedrohlichen Erlebnissen. Die Interviewreihe Originaltoene behandelte Musiker, die in diesem Rahmen eines ihrer Lieder spielten.[1]

Empfangsmöglichkeiten

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Per Kabel wurde das Programm jeweils im Paket zusammen mit einer Auswahl weiterer Sender über die digitalen Plattformen von Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel Baden-Württemberg, PrimaCom und dem Eutelsat Kabelkiosk vertrieben. Der Satellitenempfang erfolgte über das Senderpaket Sky Welt Extra. Als Internetportal-Fernsehen gab es The Biography Channel bei Telekom sowie bei Vodafone. Via DSL wurde The Biography Channel bei Alice Big Entertainment angeboten. Eine Auswahl der Sendungen war als Video on Demand bei Maxdome erhältlich. Zusätzlich konnten Abonnenten der TV-Pakete bei Vodafone, Eutelsat KabelKiosk, Telekom (TV-Archiv) und Kabel Deutschland Inhalte von BIO mittels Video on Demand beziehen.

In der Schweiz wurde das deutschsprachige Programm via Cablecom sowie Swisscable und in Österreich über Sky, UPC Telekabel, Liwest, Telesystem Tirol sowie aonDigital TV (Telekom Austria) verbreitet. Außerdem konnte der Sender in Österreich über Hutchison 3G Austria als Mobil-TV auf dem Mobiltelefon empfangen werden.

The Biography Channel als weltweite Marke

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A+E Networks baut Partnerschaften mit weiteren TV-Netzwerken auf, um neue Sender oder gebrandete Programmfenster zu vertreiben. Die Partnergesellschaften führen sowohl Sendungen von The Biography Channel als auch lokale Produktionen im Programm.

Der Sender startete in den USA am 1. Januar 1999. Am 7. Juli 2014 wurde er durch FYI ersetzt. Der britische Ableger startete im Oktober 2000. Am 4. November 2013 wurde er durch Lifetime ersetzt. Ein Programm für Asien startete am 27. Mai 2008. Er wurde im Oktober 2014 durch FYI ersetzt. In Kanada lief der Sendebetrieb vom 7. September 2001 bis zum 1. September 2014, an dem ebenfalls FYI übernahm.

Der deutschsprachige Biography Channel erhielt im Rahmen der Verleihung der Hot Bird TV Awards 2008 einen Award in der Kategorie Dokumentation. Außerdem gewann der Sender 2013 mit der Dokumentation „Der elfte Tag – Die Überlebenden von München 1972“ den von SKY verliehenen Mira Award in der Kategorie „Beste lokale Eigenproduktion“.

Einzelnachweise

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  1. Website zu Originaltoene (Memento des Originals vom 25. September 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf thebiographychannel.de, abgerufen am 21. September 2011