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Test Drive 4

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Test Drive 4
Zählt zur Reihe Test Drive
Entwickler Pitbull Syndicate
Publisher Accolade
Veröffentlichung 3. November 1997
Plattform PlayStation, Windows
Genre Rennspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Tastatur, Gamepad, Joystick, Lenkrad
Sprache Englisch
Altersfreigabe
USK
USK ab 0 freigegeben
USK ab 0 freigegeben

Test Drive 4 ist ein Rennspiel, das von Pitbull Syndicate entwickelt und am 3. November 1997 von Accolade für PlayStation und noch im selben Jahr für Microsoft Windows veröffentlicht wurde. Es ist der vierte Teil innerhalb der Computerspielreihe Test Drive. Es ist der Nachfolger zu Test Drive III: The Passion und wurde mit Test Drive 5 fortgesetzt.

Das Spiel simuliert klassische Muscle-Cars und lässt diese gegen zeitgenössische Sportwagen antreten. Gefahren werden Rennen auf Straßenabschnitten.[1] Optional lässt sich Gegenverkehr und ein Zeitlimit aktivieren. Die Polizei ist mit Streifenwagen vertreten. Wer ihnen zu nahe kommt und sie nicht abschütteln kann, erhält einen Strafzettel und eine Zeitstrafe.[2] Gefahren wird auf Landstraßen im nordenglischen Keswick, San Francisco, Bern, Kyōto, Washington, D.C. sowie dem Umland von München.[3]

Wertungsspiegel
PublikationWertung
PSWindows
MAN!AC72/100[4]
PC Action77 % (Einzel)
83 % (Multi)[5]
PC Games73 %[3]
PC Joker75 %[2]
PC Player68 %[6]
Power Play58 % (Solo)
59 % (Multi)[1]
Metawertungen
GameRankings71 %[7]69 %[8]

Florian Stangl kritisierte für PC Games die „lieblose Umsetzung“ bei Details wie amerikanischen Polizeiautos auf der Strecke in München, aber auch die „schlampig programmierte Grafik“ oder fehlende Rückspiegel.[3] Reinhard Fischer von PC Joker hob hervor, dass sehr viele Eingabemöglichkeiten unterstützt werden. Die Optionsvielfalt sei gering.[2] Auch Udo Hoffmann von PC Player bezeichnete das Spielerlebnis als „unkompliziert“ und „abwechslungsreich“ wobei die Computergegner durchaus eine Herausforderung darstellen. Es böte jedoch wenig Neues. Ihm sei „das Fahrgefühl zu hektisch“.[6] Harald Fränkel machte für PC Action ein arcadetypisches Fahrverhalten aus. Negativ fiel ihm auf, dass die meisten Strecken „inhaltlich farblos“ blieben. Ein Schadensmodell fehle.[5] Sascha Gliss missfiel die geringe Auswahl an Fahrzeugen. Die Fahrphysik überzeuge ihn nicht. Es machte auf ihn den Eindruck einer „lieblos herunterprogrammierten Auftragsarbeit“. Mit Need for Speed II könne es nicht mithalten.[1]

Christian Blendl kritisierte für M! Games die langen Ladezeiten sowie monotone Moto­ren­geräusche. Positiv hob er die Analog-Pad-Unterstützung auf der PlayStation hervor.[4]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Sascha Gliss: Test Drive 4: Kampf der Hubraum-Generationen. In: Power Play. Februar 1998, S. 8081 (Textarchiv – Internet Archive).
  2. 1 2 3 Reinhard Fischer: Test Drive 4. In: PC Joker. Februar 1998, S. 87 (Textarchiv – Internet Archive).
  3. 1 2 3 Florian Stangl: Teststrecke. In: PC Games. Februar 1998, S. 90 (Textarchiv – Internet Archive).
  4. 1 2 Christian Blendl: Test Drive 4 – im Klassik-Test (PS). In: MANIAC.de. 21. März 2019, abgerufen am 24. Mai 2026.
  5. 1 2 Harald Fränkel: Proloträume. In: PC Action. Januar 1998, S. 90 (Textarchiv – Internet Archive).
  6. 1 2 Udo Hoffmann: Test Drive 4. In: PC Player. Februar 1998, S. 9899 (Textarchiv – Internet Archive).
  7. Test Drive 4 for PlayStation. In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2019; abgerufen am 24. Mai 2026 (englisch).
  8. Test Drive 4 for PC. In: GameRankings. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 9. Dezember 2019; abgerufen am 24. Mai 2026 (englisch).