Teretamon
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Bauchansicht eines Weibchens von Teretamon spelaeum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Teretamon | ||||||||||||
| Yeo & Ng, 2007 |
Teretamon ist eine Gattung von Süßwasserkrabben mit acht rezenten Arten.[1] Die Vertreter kommen im Mon- und Rakhaing-Staat in Myanmar[2] sowie in Nordostindien[3] vor. Der Gattungsname ist von lateinisch teres ‚rund, glatt‘ abgeleitet.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Carapax ist deutlich breiter als lang, relativ hoch, in Längsrichtung konvex und haarlos. Die Regionen sind undeutlich. Die epigastrischen Kämme sind schwach entwickelt, undeutlich von den ebenfalls schwach entwickelten postorbitalen Leisten abgegrenzt. Letztere gehen nicht in den Epibranchialzahn über. Die dahinter liegenden Regionen sind glatt. Die Antennulengruben sind schlitzartig, die Cornea reduziert. Der äußere Augenhöhlenwinkel und der Epibranchialzahn sind undeutlich. Der vordere Seitenrand ist leicht konvex. Die Kiemenregion ist glatt, die metabranchiale Region weist kurze schräge Streifen auf. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem mittigen Zahn bewehrt, der äußere Teil ist nicht konkav und fällt leicht nach unten ab. Das Ischium des dritten Maxillipeden hat eine deutliche mittige Längsrinne. Der Exopodit ist lang, seine Geißel ist länger als der Merus breit.[2]
Die Außenflächen der Scherenbeine sind nahezu glatt und tragen einen niedrigen breiten Dorn am Innenrand des Carpus. Die Schreitbeine sind kurz, schlank und spärlich mit langen, groben Borsten besetzt, die Zehen sind lang und schlank. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich, die zwischen S3 und S4 nicht erkennbar. Die Sternoabdominalhöhle der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch den Vorderrand der Basis beider Scherenbeine. Der Hinterleib der Männchen ist schmal-dreieckig. Das Endglied des ersten Gonopodiums ist relativ kurz und die Rinne für das zweite Gonopodium ist randständig. Rückenseitig tritt eine dreieckige Falte auf. Das Endsegment des zweiten Gonopodiums ist deutlich länger als das halbe Basalglied, schlank, schmaler werdend und ohne Auswuchs am Ende. Es hat einen leicht konvexen Außenrand.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]
- Teretamon adiatretum (Alcock, 1909)
- Teretamon husicum Pan, Shi & Sun, 2021
- Teretamon indicum Mitra, 2017
- Teretamon kapota Mitra & Pati, 2021
- Teretamon kempi Mitra, Payra & Chandrav, 2018
- Teretamon mon Mitra & Khamov, 2024
- Teretamon roingi Mitra & Khamo, 2024
- Teretamon spelaeum Absar, Mitra & Kharkongor, 2017
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Teretamon Yeo & Ng, 2007. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 27. Juni 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 Darren C. J. Yeo, Peter K. L. Ng: On the genus “Potamon” and allies in Indochina (Crustacea: Decapoda: Brachyura: Potamidae). In: Raffles Bulletin of Zoology. Supplement 16, 2007, S. 273–308 (englisch, science.nus.edu.sg [PDF]).
- ↑ Santanu Mitra, Vinotsole Khamo: Revision of potamid freshwater crabs of India. In: Records of Zoological Survey of India, Occasional paper. Band 415, 2024, S. 1–175, hier S. 124–125 (englisch).