Die Gründung des Ortes geht auf die Grafen von Hadmersleben zurück. Die bedeutendsten Denkmäler der Gemeinde sind die Dorfkirche St.Johannis aus dem 13.Jahrhundert, der Klosterhof aus dem 14.Jahrhundert sowie zwei Taubentürme vom Beginn des 18.Jahrhunderts.
Die katholischeKapelle an der Buschstraße wurde 1953 errichtet, nachdem sich im Zuge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950 wieder Katholiken im seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägten Tarthun niedergelassen hatten. Die Kapelle gehörte damals zum Pfarrbezirk der PfarreiSt. Johannes Baptist in Wolmirsleben und wurde am 20. Dezember 1953 durch Pfarrer Ferdinand Kaufhold eingeweiht.[4] Am 3. April 2011 fand in der Kapelle der letzte Gottesdienst statt, die Kapelle wurde profaniert und noch im gleichen Jahr an privat verkauft. Katholiken in Tarthun gehören heute zur Pfarrei St. Marien Staßfurt-Egeln im Dekanat Egeln des Bistums Magdeburg, nahegelegene katholische Kirchen sind St. Johannes Baptist in Wolmirsleben und St. Marien in Egeln.[5]
Blasonierung: „In Gold ein Taubenturm mit blauem Pfeiler, silbernem Fachwerkhäuschen mit schwarzen Balken und Stützbögen und blauem Zeltdach, bekrönt von einer gestielten blauen Kugel.“
Das Wappen wurde vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet. Es zeigt den historischen und denkmalgeschützten Taubenturm von Tarthun.