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Taimbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Taimbach
Stadt Rödental
Koordinaten: 50° 20′ N, 11° 0′ OKoordinaten: 50° 19′ 47″ N, 10° 59′ 47″ O
Höhe: 425 m ü. NN
Einwohner: 0 (1987)[1]
Forsthaus
Forsthaus

Taimbach ist ein Forsthaus und ein amtlich benannter Gemeindeteil der Stadt Rödental im Taimbacher Forst.

Die Siedlung wurde 1459 erstmals als „Dammbech“ erwähnt.[2]

Die Herzogliche Forstamtaußenstelle Taimbach wurde nach 1840 mit den Forstbezirken Neukirchen und Oberwohlsbach zusammengelegt. Die Forstei betrieb auch Landwirtschaft und hatte Fischteiche sowie Gärten.[3] Sie gehörte bis 1806 zum Amt Coburg und Gericht Lauter.

Am 1. April 1928 wurde das Taimbach nach Fornbach eingegliedert.[4] Bis dahin war der Ort dem Schul- und Kirchensprengel Unterlauter zugeordnet.

Im Jahr 1856 hatte Taimbach 15[5] Einwohner, 1910 waren es 10[6] und 1970 noch 4[7]. Am 1. Oktober 1966 wurde die Forstamtsaußenstelle aufgelöst. Heute ist der Gemeindeteil unbewohnt.

Commons: Taimbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 300 (Digitalisat).
  2. Horst Graßmuck: Die Ortsnamen des Landkreises Coburg. Inaugural-Dissertation der Universität Erlangen 1955, S. 64
  3. Walter Eichhorn: Lautertal; Die Zent Lauter Bindeglied zwischen Franken und Thüringen. Blätter zur Geschichte des Coburger Landes, Coburg 1992, ISBN 3-926480-06-8. S. 43
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 441.
  5. Walter Eichhorn: Lautertal. S. 156
  6. Das Landratsamt Coburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.
  7. Volkszählung vom 27. Mai 1970