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Sylviocarcinus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sylviocarcinus

Sylviocarcinus pictus

Systematik
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Krabben (Brachyura)
Überfamilie: Trichodactyloidea
Familie: Trichodactylidae
Unterfamilie: Dilocarcininae
Gattung: Sylviocarcinus
Wissenschaftlicher Name
Sylviocarcinus
H. Milne Edwards, 1854

Sylviocarcinus ist eine Gattung der Krabben mit fünf Arten.[1] Die Süßwasserkrabben kommen in nahezu allen größeren Flusssystemen Südamerikas vor. Sie sind in Kolumbien, Venezuela, Guyana, Surinam, Brasilien, Ecuador, Peru, Bolivien, Paraguay und Argentinien verbreitet.[2]

Sylviocarcinus hat die Merkmale der Dilocarcininae. Der Carapax ist nahezu rund, konvex und glatt. Die Regionen sind kaum abgegrenzt. Der äußere Augenhöhlenwinkel ist gut abgesetzt und mit einem spitzen oder halbspitzen Dorn bewehrt. Der Seitenrand trägt drei bis vier (in Ausnahmefällen fünf) Zähne, die bei großen Männchen manchmal zurückgebildet sind. Die Stirn ist zweilappig. Der dritte bis fünfte Somit des Pleons sind verschmolzen, bei Sylviocarcinus pictus ist auch der sechste einbezogen. Der Basalteil des ersten Gonopodiums ist seitlich erweitert. Ein subdistaler (nahe des körperfernen Endes gelegener) Lappen kann vorhanden sein. Das subdistale Dornenfeld ist mit konischen Dornen besetzt. Das Ende hat einen V-förmigen Umriss, der nach hinten offen ist. Das zweite Gonopodium ist länger als das erste und gewöhnlich nach innen in Form eines Fragezeichens gebogen.[3]

Zur Gattung gehören folgende Arten:[1]

Commons: Sylviocarcinus – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Sylviocarcinus H. Milne Edwards, 1854. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 15. Februar 2026 (englisch).
  2. ↑ Tiago Arantes, Gabriel L. Bochini, Henrique Geremias, Gustavo Monteiro Teixeira, Fernando Luis Mantelatto: Unexpected colonization: new records of Sylviocarcinus australis (Brachyura: Decapoda: Trichodactylidae) in the upper Paraná drainage, southern Brazil. In: Nauplius. Band 33, 2025, S. e20250567, doi:10.1590/2358-2936e20250567 (scielo.br).
  3. ↑ Martha Rocha Campos: Fresh water crabs from Colombia: A taxonomic and distributional study. Ed. Guadalupe, 2005, ISBN 958-9205-62-3, S. 32.