Suszyna liegt zehn Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Kłodzko (Glatz). Nachbarorte sind Ścinawka Dolna (Niedersteine) im Norden, Gorzuchów (Möhlten) im Nordosten, Ruszowice (Rauschwitz) und Kamieniec (Kamnitz) im Südosten, Niwa (Reichenau) und Wolany (Wallisfurth) im Süden, Kopanka (Agnesfeld) im Südwesten und Raszków (Seifersdorf) im Nordwesten.
Dürrkunzendorf wurde erstmals 1353 als „czu dem dorryn Cunczendorf“ erwähnt und 1384 als „Dorrenkunzendorf“ bezeichnet[2]. Es gehörte zum Distrikt Wünschelburg im böhmischenGlatzer Land. Mit diesem teilte es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit seit seinem Bestehen. Es bestand aus zwei Anteilen:
Das Freirichtergut besaß 1408 Peter Trautmann. Zu den nachfolgenden Besitzern gehörten u.a. die Familien von Alt, von Sauern und von Ullersdorf. Johann Georg von Ullersdorf verkaufte es 1738 dem Franz Anton von Haugwitz auf Pischkowitz. Ab dieser Zeit wurde es als der Haugwitz’sche Anteil bezeichnet.
Der Dominialanteil gehörte 1348 dem Titzko von Pannwitz, der u. a. auch die benachbarte Herrschaft Hummel gehörte. Von 1454 bis 1625 gehörte es dem Adelsgeschlecht Donig. 1628 wurde dieser Anteil von einem Lehen zu einem Erbgut umgewandelt, das den jeweiligen Besitzern des Schlosshofes in Niedersteine, zuletzt den Grafen von Magnis, gehörte.
Die Kolonie Finkenhübel wurde nach 1750 am obersten südlichen Ende des Dorfes auf einem Grund angelegt, dessen erster bekannter Grundbesitzer Tenhard von Pannwitz war. Er verkaufte ihn 1454 dem Hans von Donig. 1594 eignete ihn Hans von Schweinichen und 1616 Georg von Seydlitz. Dessen Witwe verkaufte den Grund 1618 dem Dürrkunzendorfer Freirichter Georg Alt, der ihn mit dem Freirichtergut verband.
Um das Jahr 1800 bestand die Kolonie Finkenhübel aus 19 Häusern, einem Kretscham, einem Teerofen und einer Windmühle. Nach dem Übergang an Polen 1945 wurde Finkenhübel in Mrówieniec umbenannt.